LESERMAILS
(Lesermails geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Für die Inhalte der in den Lesermails aufgestellten Behauptungen sind die Verfasser verantwortlich.)
zum Artikel: 'Mit Investoren in London verhandelt'
Es wird wieder einmal deutlich, wie wichtig "Demokratie von unten" ist. Die Anfrage von Guido Langenstueck und die Antwort von Rechtsanwalt Weidenbusch sorgen für Transparenz.
Diese hätten wir uns bereits im Jahr 2004 gewünscht, als der Zweckverband Hollerner See ein Volumen von etwa 600.000 Euro an Rechtsberatungskosten für die Planung einer Therme am Hollerner See zur Verfügung stellte. 121.000 Euro wurden ausgegeben, Gottseidank hat der Unterschleißheimer Bürgerentscheid das gesamte Unternehmen gestoppt.
Eine Planung, die den Bürgern sehr spät offen gelegt wurde, und die sich über die Interessen des Naturschutzes hinweg gesetzt hatte. Hoffen wir, nein, verhindern wir, dass der "Rest" von 479.000 Euro nicht mehr ausgegeben wird, weil der Hollerner See nur eine kostengünstige naturnahe Erschließung braucht - und keine künstlichen Wellness-Oasen.
Erika Kindler (06.02.12)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Drei Spiegelsäle und ein Tänzchen'
Die Leute von der der Narrhalla Heidechia sind nicht nur gute Tänzer, sondern noch bessere Traumtänzer. Haben sie im Rathaus doch ernsthaft gefordert, ein Vereinsheim auf Gemeindekosten zu bekommen.
Von dem Vorschlag "mit ein oder zwei Spiegelsälen" würde ich an deren Stelle wieder schnell abrücken: Nicht immer ist es vorteilhaft, sein eigenes, wahres Gesicht zu erkennen.
Andererseits: Wenn die Feuerwehr bald einen Fitnessraum bekommt, dürfen im Zuge der Gleichbehandlung andere Echinger Vereine oder Institutionen auch Ihre Forderungen an die Gemeinde richten.
Guido Langenstück (03.02.12)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Westerschließung wird konkreter - aber nur ein bisserl'
Langatmig war die Debatte tatsächlich. Da wurde über Dinge hin- und herdiskutiert, über die man gestern hätte schon inhaltlich viel konkreter reden können, z.B. eine grobe Kostenabschätzung des Projekts und inwieweit zukünftige Anrainer an den Kosten für die neue(n) Straße(n) beteiligt werden können/müssen.
Das Thema ist ja nicht ganz neu. Spätestens seit der letzten Bürgerversammlung im vergangenen Jahr, wo die Westerschließung des Neubaugebiets vom Bürgermeister vorgestellt wurde, hätte die Gemeindeverwaltung mit der Eruierung der Planungs- und Abstimmungsgrundlagen für den Gemeinderat beginnen können.
Aber in Eching mahlen die Mühlen halt relativ langsam. Hoffentlich gehts jetzt endlich zügig voran.
Guido Langenstück (01.02.12)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Baut nur, wir genehmigen das schon'
Jetzt verstehe ich auch, warum eine knappe Mehrheit im Gemeinderat die eigentlich regelwidrig errichtete Aussentreppe in Dietersheim doch abgesegnet hat: Sie führt ja zu einem Fitnessraum. Und weil Fitnessräume in Eching momentan wohl oberste Priorität haben (siehe die Planungen für das neue Echinger Feuerwehrhaus), kann man über eine solche formale Lappalie wie eine Baugenehmigung für eine Aussentreppe im Gemeinderat leicht hinweg sehen.
Mein Vorschlag: Als Gegenleistung dafür, dass der Bauherr des Fitnessraums im Dietersheimer Starenweg seine Treppe nicht abreißen muss, könnte er diesen der Echinger Feuerwehr zur Körperertüchtigung unentgeltlich regelmäßig zur Verfügung stellen. Da können beim Feuerwehrhaus-Neubau schon ´mal ein paar Euro eingespart werden (kostet dann "nur noch" 5,48 Mio. Euro).
Guido Langenstück (25.01.12)
antwort@echinger-zeitung.de
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Offener Brief an den Bürger 'für' Eching
Sehr geehrter Herr Lamprechtinger,
mit großer Zustimmung, aber auch mit einer gewissen Ratlosigkeit habe ich Ihren heutigen Leserbrief (s.u.) gelesen. Zustimmen kann ich Ihnen voll und ganz, wenn Sie einen Mitbürger, der wohl in Eching wohnt und in regelmäßigen Kolumnen "schwierige Themen und höchst komplexe Zusammenhänge selbst für weniger talentierte Leute wie mich verständlich" darstellt, wie Sie schreiben, öffentlich loben.
Ratlosigkeit hingegen hinterlässt Ihr Leserbrief bei mir, weil Sie an einen "Bürger "für" Eching" schreiben (gibt es auch Bürger "gegen" Eching?), dessen Namen Sie allerdings nicht nennen. Zumindest ich wäre schon sehr daran interessiert, wen Sie da eigentlich gemeint haben. Ich könnte mich dann Ihrem Lob anschließen, was mir bei anonymen Personen leider nicht gelingt.
Übrigens: Warum schreiben Sie eigentlich an einen namenlosen "Bürger "für" Eching"? Hat das etwa irgendeinen Zusammenhang mit dem relativ jungen Verein "Bürger für Eching"?
In einem entscheidenden Punkt muss ich Ihnen leider widersprechen: Sie unterstellen den 24 ehrenamtlichen (!) Gemeinderäten, "dass man komplett den Überblick verliert, wenn man das Amt nur ehrenamtlich ausübt". Wie Sie vielleicht schon festgestellt haben, schreibe ich - wie der von Ihnen leider namentlich nicht näher benannte "Bürger "für" Eching" - auch regelmäßig in diesem (und anderen) Medien, aber ich würde mich, was die Qualität der Gemeinderatsarbeit betrifft, nicht so weit aus dem Fenster lehnen wie Sie.
Zugegebenermaßen schreibe ich gelegentlich kritisch - auch, was Äußerungen oder das Abstimmungsverhalten einzelner Gemeinderäte betrifft (ich besuche die Gemeinderatssitzungen regelmäßig und glaube daher, zumindest ansatzweise zu erahnen, wie wer im Gemeinderat "tickt") -, aber ich würde niemals die Arbeit dieser 24 ehrenwerten Leute pauschal kritisieren. Dass Sie das getan haben, verwundert mich doch sehr: Nach meinem Wissensstand sind Sie Mitglied des CSU-Ortsverbandes (sogar in der Funktion des Schatzmeisters). Und ebenfalls nach meinem aktuellen Wissensstand stellt Ihre Partei momentan doch die größte Fraktion im Gemeinderat.
Ein (freundschaftlich gemeinter) Rat von mir: Passen Sie gut auf, was Sie schreiben. Nicht dass Ihnen Ihre Parteimitglieder (bis zu Bürgermeister Riemensberger) parteischädigendes Verhalten vorwerfen.
Und noch einmal "Übrigens": Wie Sie vielleicht schon wissen, gehöre ich dem Verein "Bürger für Eching e.V." an (ebenfalls in der Funktion des Schatzmeisters). Wenn Sie einen Fanclub des von Ihnen namentlich nicht genannten "Bürger "für" Eching" kennen, für den Sie "verzweifelt auf der Suche nach weiteren Mitgliedern" sind, können Sie diese Fans - so es sie tatsächlich gibt - alternativ einmal zum monatlichen Treffen des Vereins "Bürger für Eching" schicken. Wir treffen uns regelmäßig am ersten Montag im Monat um 19.00 Uhr im ASZ (üblicherweise in der Foyer-Ecke, wo der offene Kamin steht).
Und ein drittes "Übrigens": Stellen Sie bitte nicht Ihr Licht unter den Scheffel! Wie kommen Sie darauf, dass Sie selber, wie Sie eingangs schreiben, "weniger talentiert" sind? Zumindest den heutigen Leserbrief haben Sie weitestgehend verständlich geschrieben. Sie haben sogar für "Zuagroaste" wie mich erklärt, dass es sich bei einer Frühstückssemmel um ein Brötchen handelt. Respekt!
Und noch etwas: Ich bin Ihrem Hinweis, dass der "Bürger "für" Eching" Erklärungen über umgefallene Fahrräder in Eching, das Wetter und die Qualität der Frühstückssemmeln abgegeben haben soll, nachgegangen. Weder hier im Forum noch sonstwo habe ich diesbezüglich irgend etwas gefunden. Vielleicht können Sie mir da konkrete Hilfestellung geben.
Mit freundlichen Grüßen
Guido Langenstück (25.01.12)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Bürger "für" Eching,
ich muß Ihnen an dieser Stelle einfach mal ein Kompliment aussprechen. Sie schaffen es in Ihren regelmäßigen Kolumnen, schwierige Themen und höchst komplexe Zusammenhänge selbst für weniger talentierte Leute wie mich verständlich darzustellen.
Auch sind Sie ein Grund dafür, dass viele es mittlerweile spannend finden, wenn irgendwo in Eching ein Radl umfällt. Chapeau!
Im krassen Gegensatz zu Ihrem selbstlosen Einsatz steht der Gemeinderat. Ja kapieren denn diese 24 Leute nicht, dass man komplett den Überblick verliert, wenn man das Amt nur ehrenamtlich ausübt.
Sie hingegen sind offensichtlich rund um die Uhr "für " Eching da und haben für alle Probleme und Fragen einfache Antworten. Da würde ich es wie Sie genauso beleidigend finden, wenn irgend so ein Laie meine bis zu Ende geachten Konzepte kritisiert und ihn auch sehr deutlich auf mein Recht auf freie Meinungsäußerung hinweisen.
Lassen Sie also nicht nach mit Ihren Kolumnen, Bürger "für" Eching. Themen gäbe es noch viele. Ihr Fanclub, für den ich verzweifelt auf der Suche nach weiteren Mitgliedern bin, würde Ihre Erklärungen über das Wetter oder die Qualität der Frühstückssemmeln (=Brötchen) in Eching sehr begrüßen, um auch diese Themen verstehen zu können.
Ganz sicher würde Sie niemand der Gschaftlhuberei bezichtigen. Stellen Sie also Ihr Licht nicht unter den Scheffel.
In großer Bewunderung für Ihr Wirken,
Karl Lamprechtinger (25.01.12)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Große Freiheit am Mühlenweg'
Ein konstruktiver Vorschlag an die Planer vom Neubaugebiet "Dietersheim Südost": In der Bauausschußsitzung am 17.01. einigten sich die Ausschußmitglieder darauf, dass die Anbindung an die Bundesstraße 11 (Hauptstraße) auf gleicher Höhe wie die Zufahrt zum neuen Gewerbegebiet auf der westlichen Seite der B 11 erfolgen soll.
Da ist es m.E. überlegenswert, an dieser Stelle einen Kreisverkehr einzurichten (so wie es auch an derselben Bundesstraße im Norden von Garching gemacht wurde).
Vorteile: Kontinuierlicher(er) Verkehrsfluss und reduzierte Unfallgefahr.
Guido Langenstück (21.01.12)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Denkpause zur Kostenbremse blieb ergebnislos'
Sehr geehrte Frau Schefold,
Danke für Ihre Rückmeldung auf meine Lesermail vom 12.01.2012. Ich bitte Sie um Entschuldigung, dass ich Ihnen unterstellt habe, die Nachfrage nach der Notwendigkeit eines Schlauchturmes sei von Ihnen gekommen. Die Geräuschkulisse hinter mir in den Zuschauerreihen war jedoch so hoch (und zu Emotionen führend), dass es (hoffentlich zu meiner glaubhaften Entschuldigung) schwer war, die Redner auseinander zu halten.
Aber ich glaube, dass es zur inhaltlichen Diskrepanz zwischen Ihnen und Ihren Fraktionsmitgliedern einerseits und den anderen Fraktionen im Gemeinderat andererseits eher nebensächlich ist, wer von der SPD die Frage wegen des Schlauchturms gestellt hatte.
Mit freundlichen Grüßen
Guido Langenstück (23.01.12)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Langenstück,
gestatten Sie auf Ihren Leserbrief zum Thema Feuerwehr hin eine kleine, aber wichtige Korrektur zum Thema Schlauchturm. Nicht ich, sondern Kollege Jens Kühnel von der SPD-Fraktion hat die Frage gestellt, ob man denn nicht auf einen Schlauchturm verzichten könne.
Hintergrund der Frage war, dass in vielen Neubauten von Feuerwehrhäusern mittlerweile Schlauchtrocknungsanlagen den Vorzug vor Schlauchtürmen erhalten, weil sie in der Anschaffung sehr viel billiger sind. Der Sinn dieser Frage scheint im Gelächter der jungen Leute untergegangen zu sein.
Was mich betrifft: die „gute“ Frau, wie Sie mich freundlicherweise nennen, ist zwar nicht vom Feuerwehr-Fach, aber in einer kleinen oberbayerischen Gemeinde groß geworden, in der die Feuerwehr sehr geachtet war und eine große Rolle spielte. Wozu eine Feuerwehrturm da ist, weiß ich also aus eigener Anschauung schon seit – sagen wir mal – 60 Jahren.
Mit freundlichen Grüßen
Barbara Schefold (Gemeinderätin, SPD/ 21.01.12)
antwort@echinger-zeitung.de
Herr Müller-Saala,
für wen und was ich die Lesermail geschrieben habe? Dreimal dürfen Sie raten: Für diejenigen Leser von "echinger-zeitung.de", die es interessiert.
Und wen´s nicht interessiert, darf gerne darüber hinweglesen bzw. wegklicken. Gehen Sie einfach einmal davon aus, dass meine Lesermails von mir selbst verfasst wurden und keiner Zustimmung der restlichen Vereinsmitglieder (einschließlich des Vorstandes) des Vereins "Bürger für Eching e.V." bedürfen.
Ob meine hier artikulierte Meinung grundsätzlich von der des Vereins abweicht, dürfen Sie gerne bei der Vereinsvorsitzenden, Frau Jung, hinterfragen.
Übrigens: Woher wissen Sie eigentlich, dass weitere Bürger - ausser Ihnen - daran interessiert sind, ob ich als Privatperson oder im Namen des Vereins schreibe? Haben Sie ähnliche hellseherische Fähigkeiten wie Ihr Parteivorsitzender Philipp Rösler?
Guido Langenstück (15.01.12)
antwort@echinger-zeitung.de
Herr Langenstück,
bitte beantworten Sie doch meine Frage. Für wen und als was haben Sie diese Lesermail geschrieben?
Die Bürger wollen und sollen doch erfahren, ob dies Ihre eigene Meinung ist oder die des Vereins "Bürger für Eching".
Heinz Müller-Saala (Gemeinderat, FDP/ 14.01.12)
antwort@echinger-zeitung.de
Herr Heinz Müller-Saala,
es ist ja schön, dass Sie der Öffentlichkeit erklären, welchem Verein ich angehöre und welche Funktion ich dort bekleide. Im Gegensatz zu Ihnen brauche ich hier nicht ständig betonen, welcher Gruppierung ich angehöre.
Übrigens: Haben Sie, ausser solchen Nebensächlichkeiten, auch inhaltlich etwas zu dem von Herrn Bachhuber angesprochenen Thema beizutragen? Ich denke, die Leserschaft von "echinger-zeitung.de" wäre sehr interessiert an sachlichen Beiträgen des FDP-Ortsvorsitzenden, die sich eng am Thema orientieren.
Oder dürfen wir von Ihnen einfach nicht mehr erwarten als so "wichtige" Mitteilungen wie Ihre letzte?
Gruß Guido Langenstück (13.01.12)
antwort@echinger-zeitung.de
Herr Guido Langenstück,
es wäre wichtig zu wissen, in welcher Eigenschaft Sie schreiben:
Als Guido Langenstück - Ein Bürger von Eching?
oder als Guido Langenstück - Kassenwart des Vereins "Bürger für Eching"?
Gruss Heinz Müller-Saala (Gemeinderat, FDP/ 13.01.12)
antwort@echinger-zeitung.de
Diese Sitzung des Gemeinderats (Sondersitzung) war einmal mehr ein Beweis dafür, mit welcher Kaltschnäuzigkeit der Bürgermeister und seine Getreuen von der CSU eine konstruktive Idee der Opposition (konkret: Frau Schefolds (SPD) Vorschlag, zur Prüfung der Notwendigkeit einzelner Positionen des Bauvorhabens einen weiteren Sachverständigen zu beauftragen) niedergebügelt haben.
Begründung des Bürgermeisters: "Wir haben in der Vergangenheit schon mehrere Gutachten bezahlt, die nichts gebracht haben". Das mag ja sein. Aber hier gehts um mehrere Millionen Euro. Wenn ein externer Fachmann vielleicht 20.000 Euro noch einmal kostet, dafür aber feststellt, dass vielleicht 500.000 Euro eingespart werden können, was kommt da unterm Strich raus? Richtig, eine satte Einsparung.
Interessant war auch die Reaktion von Bgm. Riemensberger und der zahlreichen Feuerwehrler, die als Zuschauer bei der Sondersitzung dabei waren, auf Frau Schefolds Frage, ob denn eventuell auf den Schlauchturm verzichtet werden könnte: Riemensberger grinste, aus den Reihen der Feuerwehr (es waren wohl ca. 30 Kameraden) kam deutlich vernehmbares, höhnisches Gelächter.
Man hätte der guten Frau, die ja wohl nicht vom Fach ist, die Notwendigkeit eines Schlauchturmes einmal kurz und sachlich erklären können. So sollte sie (und andere Gemeinderatsmitglieder) über ein Investitionsvolumen entscheiden, über dessen Vertretbarkeit nicht alle Zweifel ausgeräumt wurden. Insofern war die Verweigerung der Zustimmung der SPD logisch und konsequent.
Frau Schefold berichtete, dass bei der Sondersitzung des BPU-Ausschusses bei und mit der Feuerwehr (war meines Wissens noch vor der Jahreswende) die Feuerwehrler gebeten wurden, zu sagen, woran eventuell gespart werden könnte. Nach Frau Schefolds Aussage kam von den Floriansjüngern kein einziger Vorschlag (was ich ihr glaube).
Da helfe ich gerne nach:
1.) In der letzten BPU-Sitzung im Dezember 2011, bei der H. Kummert vom beauftragten Planungsbüro Eisenreich, Kummert und Partner vorschlug, dass das Feuerwehrhaus mit einer großen Dachgaube (wohl zur besseren natürlichen Beleuchtung) ausgestattet werden sollte, ließen sich schon einmal mehrere 10-, wenn nicht 100 Tausend Euro einsparen.
2.) Ich hörte, dass die Feuerwehrler einen Fitnessraum bekommen sollen (vom geplanten kleinen Museum will ich hier erst gar nicht reden). Die Feuerwehrler können, sollten bei einzelnen Mitgliedern Defizite hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit bestehen, gerne in ein Fitnessstudio (eines befindet sich einen knappen Kilometer von der Feuerwehr entfernt) gehen. Von mir aus gerne mit Bezuschussung durch die Gemeinde.
Es ist schon bemerkenswert: Allen anderen Echinger Institutionen, die am Tropf der Gemeinde hängen, werden momentan rigorose Sparmaßnahmen auferlegt. Nur bei der Feuerwehr scheinen diese einschneidenden Maßnahmen offensichtlich nicht notwendig zu sein. Da scheinen ein paar hunderttausend Euro mehr oder weniger keine Rolle zu spielen.
Und wenn ich die Begründung des Bürgermeisters in der letzten Sitzung am vergangenen Dienstag höre, dass der Neubau der Feuerwehr in Neufahrn vor 10 Jahren 4,7 Mio. Euro gekostet hätte (der umbaute Raum soll nahezu identisch sein: 16.500 m³), kann ich nur feststellen: Magere Begründung. Vielleicht hatte Neufahrn vor 10 Jahren so wenige Schulden, dass sie sich eine Luxusfeuerwehr leisten konnten. Eching kann es jedenfalls momentan nicht.
Für mich als Beobachter im Gemeinderat bleibt nur ein fader Beigeschmack. Und ein böser Verdacht: Sowohl der Bürgermeister als auch seine Söhne sind Mitglieder der Echinger Feuerwehr (der Senior passiv, die Söhne aktiv), was grundsätzlich zu begrüßen ist. Aber kann es nicht möglicherweise sein, dass für Bgm. Riemensberger hier eine Interessenkollision existiert?
Kann es vielleicht sein, dass er lieber bei der Feuerwehr als beim Echinger Steuerzahler "der King" ist? Der Verdacht ist, zumindest für mich, nicht ausgeräumt.
Übrigens: Herrn Dallingers "Brandrede" war gut und strukturiert. Da verstehe ich nicht, dass er und seine Mitstreiter von der FWG die 5,5 Mio. Euro jetzt doch - ohne Hinzuziehung eines externen Fachmanns (neben dem Planungsbüro aus Regensburg) - freigegeben haben (wobei noch gar nicht sicher ist, ob 5,5 Mio. Euro überhaupt reichen).
Guido Langenstück (12.01.12)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Vom Auto der Nachbarin genervt'
Vorschlag an die 51-Jährige: Am besten die Fenster und Türen der eigenen Wohnung zumauern. Dann sieht man draußen weder störende Autos noch störende Nachbarn.
Aber, bitte nicht vergessen: Von innen mauern!
Auch wenn Weihnachten vorbei ist: Manche haben leider nicht "alle Kugeln am Baum".
Guido Langenstück (10.01.12)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Schaukasten zertrümmert'
Klasse, dass die Zeugin nicht weggeschaut und die Polizei gerufen hat!
Traurig, dass der alkoholisierte Täter seinen Frust - worüber auch immer - an öffentlichem Eigentum ausgelassen hat. Hoffentlich wird seine blinde Zerstörungswut hinreichend strafrechtlich geahndet.
Dass er den entstandenen Schaden ersetzen muss, ist selbstverständlich. Bleibt nur zu hoffen, dass die Staatsanwaltschaft und der Richter nicht mildernde Umstände wegen seines Alkoholpegels gelten lassen.
Warum lässt der Hirnlose eigentlich seine Zerstörungswut nicht am eigenen Mobiliar daheim aus?
Guido Langenstück (23.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Mit Duftern verduftet'
Das muss bei dem Ladendieb zuhause aber ganz schön miefen, dass er gleich sieben Duftbäumchen mitgehen ließ. Ich würde ihm gerne noch ein achtes Duftbäumchen schenken, allerdings nur unter einer Prämisse: Lieferanschrift "Stadelheim".
Naja, manche haben leider nicht "alle Kugeln am Baum".....
Guido Langenstück (18.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: ''Schwierige Finanzsituation nicht nur vorübergehend''
Dass der CSU-Landtagsabgeordnete Ernst Weidenbusch für seine juristische Beratung als Anwalt beim ehemals geplanten Bau einer Therme in Unterschleißheim und Eching 600.000 Euro bekommen hätte sollen, wirft für mich einige Fragen auf.
Hat ein Landtagsabgeordneter so wenig zu tun, dass er Zeit findet, "nebenbei" eine Rechtsberatung in diesem Umfang zu leisten?
Ist ein Landtagsmandat, noch dazu als direkt gewählter Abgeordneter, nicht eher eine Vollzeitstelle?
Auf Weidenbuschs politischer Website prangt der Slogan: "Geradlinig für IHRE Interessen". Wie kann sich ein Abgeordneter für die Interessen der Wähler in seinem Wahlkreis einsetzen, wenn er so umfangreichen "Nebentätigkeiten" nachgeht, bei denen ein einzelner Auftrag 10-15 Jahresgehältern eines Duchschnittsverdieners bzw. dem Vielfachen seiner Landtagsdiäten entspricht?
Oder wen meint er mit "IHRE Interessen"?
Markus Büchler (30.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Becker,
ich weiß nicht, an wen Sie da konkret gedacht haben, als Sie der geneigten Leserschaft der "echinger-zeitung" heute erklärt haben, was ein "Gscheidhaferl" ist.
Unterstellen wir einmal, dass Sie mich damit gemeint haben (was ich mir kaum vorstellen kann):
1.) Ich bin zwar kein gebürtiger Bayer, sondern komme aus Nordrhein-Westfalen, weiß aber (seit über zwei Jahrzehnten), was mit dem Begriff gemeint ist. Zumindest mir hätten Sie die Bedeutung von "Gscheidhaferl" nicht erklären brauchen.
2.) Mit Ihrer Aussage, dass man wohl erst gefragt werden soll, wenn man etwas zu sagen hat (oder es einfach nur will), offenbaren Sie, dass es hier wohl immer noch obrigkeitshörige Mitmenschen gibt, die nur das für bare Münze halten, was ihnen von offizieller Stelle gesagt wird. Sie können ja für sich gerne so handeln. Ich hingegen artikuliere offen und ehrlich, was mir aufstößt, aber auch das, was mir gefällt. Ob Sie meine Meinung interessiert, ist Ihre Sache. Sie werden ja - zum Glück - nicht gezwungen, die "echinger-zeitung" oder gar meine Beiträge zu lesen.
3.) Ich kann mir durchaus vorstellen, dass meine Leserbriefe nicht jedem gefallen. Es ist auch garnicht meine Absicht, gefällig zu schreiben. Ich teile nur Dinge mit, die möglicherweise von allgemeinem Interesse bei der Echinger Bevölkerung sind (wie bei meinem heutigen Beitrag). Ich glaube, dass viele, die regelmäßig Steuern bezahlen, wissen wollen, was mit ihrem Geld geschieht. Wenn Ihnen persönlich das egal ist, ist das Ihre Entscheidung.
Mir jedenfalls gefällt es überhaupt nicht, wenn ich einerseits erfahre, dass die Haushaltskasse der Gemeinde Eching leer ist (Eching hat momentan sogar knapp 18 Mio. Euro Schulden und muss jetzt - selbst Bürgermeister Riemensberger hat es erkannt - an allen Ecken und Enden sparen) und wenn ich dann andererseits über den Unterschleißheimer Bürgermeister (gezwungenermaßen) erfahre, wieviel Geld ein Rechtsanwalt vom Zweckverband "Hollerner See", an dem unsere Gemeinde zu 1/3 beteiligt ist, bisher bekommen hat (übrigens: Was war die Gegenleistung von Rechtsanwalt Weidenbusch)?
4.) Ich empfehle Ihnen, sehr geehrter Herr Becker, einmal den Artikel 5 unseres Grundgesetzes zu lesen. Meines Wissens gehört auch Bayern zum Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland (auch wenn Bayern sich "Freistaat" nennt, manche sich den Kini zurückwünschen oder meinen, Bayern sei per sé Hoheitsgebiet der CSU).
5.) An wen waren Ihre freundlichen Grüße eigentlich adressiert?
"Gscheidhaferl" Guido Langenstück (22.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Der Begriff „Gscheidhaferl“ kommt aus Bayern. Damit wird jemand bezeichnet, der zu jedem noch so verschwindend geringen Fakt stets etwas beizutragen hat und zumeist auch immer ein Quäntchen mehr und „Fundierteres“ dazu zu sagen hat... und das noch ungefragt!
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Becker (22.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Warum die Finanzsituation in Eching so schwierig ist, ist kein Zufall: Gestern tagte in Unterschleißheim der Stadtrat (dem ich als Zuschauer beiwohnte). Ein Tagesordnungspunkt war der Hollerner See, insbesondere, welche Kosten bisher dort entstanden sind.
Der 1. Bürgermeister von Unterschleißheim, Rolf Zeitler (CSU), nannte auf explizite Nachfrage von Stadtratsmitglied Dr. Riederle (Freie Bürger) konkrete Zahlen: Der mit der rechtlichen Prüfung und Begleitung des Zweckverbands beauftragte Rechtsanwalt und Landtagsabgeordnete Ernst Weidenbusch (CSU) aus München hat lt. Herrn Zeitler einen Generalauftrag in Höhe von 600.000 Euro (!) bekommen, von dem bisher 121.000 Euro an Weidenbuschs´ Kanzlei überwiesen wurden. Bemessungsgrundlage war ein Investitionsvolumen von 130 Mio. Euro (Therme mit Infrastruktur).
Wir wissen ja mittlerweile, dass von den anfallenden Kosten des Zweckverbands "Hollerner See" die Gemeinde Eching 1/3 zu tragen hat. D.h., dass Anwalt Weidenbusch aus Echinger Steuermitteln wohl gut 40.000 Euro bekam. Wobei zu befürchten ist, dass diese Summe bis auf 200.000 Euro ansteigen kann (nur der Echinger Anteil!).
Na Bravo! Ein Hoch auf die Christlich Soziale Union.
Guido Langenstück (22.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Mit Interesse habe ich den Artikel über die bevorstehenden "Sparmaßnahmen" gelesen. In der Print-Ausgabe der Freisinger SZ wurde es allerdings noch etwas konkreter. Da hieß es, dass das Bürgerhaus nach der Wiedereröffnung "kostendeckend" arbeiten solle.
Das stösst bei mir schon auf etwas Verblüffung. Kommunale kulturelle Einrichtungen kostendeckend zu betreiben, ist ja nahezu unmöglich.
Was mich aber hauptsächlich verwundert, ist, warum man viel Geld für die Sanierung eines Hauses ausgibt, aber anscheinend kein Konzept dafür hat. Wenn man kein Geld mehr für Kultur ausgeben will/kann, sollte man m.E. auch kein Geld dafür ausgeben.
Freundliche Grüße
Klaus-Dieter Walter (18.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Einsicht ist der erste Weg zur Besserung (bezogen auf den letzten Satz des Leitartikels). Hoffentlich reicht diese Einsicht des Bürgermeisters bis zum Feuerwehrhaus.
Übrigens, sehr geehrter Herr Riemensberger: Unterschätzen Sie bitte nicht die Vernunft und die Einsichtsfähigkeit der überwiegenden Mehrheit der Echinger Bürger. Die meisten verstehen, dass dringend gespart werden muss, auch wenn das mit persönlichen Einschnitten und Belastungen verbunden ist (Sportvereine, ASZ (der Verein "Älter werden in Eching" hat doch angeboten, auf 25.000 Euro jährlich zu verzichten, oder?), Feuerwehr (siehe Herrn Görings Feststellung am 08.12.11 hier im Forum, Zitat "Ich weiss, dass in der Gemeinde an allen Ecken und Enden gespart werden muss, auch wir haben in dieser Planung viele Sachen gestrichen, die momentan nicht sehr notwendig sind, ...") usw. usw.).
Eines ist wohl jedem klar: Wenn die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung in Eching doppelt so hoch ist (1200 Euro) wie die einer vergleichbaren (bairischen) Gemeinde, muß die "Reißleine" gezogen werden.
Mein konkreter Vorschlag: Schaut, dass das Areal um den Hollerner See schnellstens, möglichst verlustfrei veräußert wird. Wenn das nicht möglich oder von der Mehrheit der Bevölkerung nicht gewünscht sein sollte: Senkung der Unterhaltskosten am See (bisher: jährliche Überweisung von 35.000 Euro von der Gemeinde an den Zweckverband "Hollerner See"). Wobei die Stadt Unterschleißheim nochmal 70.000 Euro "reinbuttert" (jährlich).
Meine (ernst gemeinte) Frage: Was wird denn da für 105.000 Euro jährlich am Hollerner See gemacht? Ist die Wasserwacht so teuer? Oder die Pflege des Ufers? Oder der Parkplatz?
Vielleicht ist da das erste, leicht verkraftbare Einsparpotential zu finden, ohne dass es den Echingern insgesamt oder einzelnen Gruppierungen wirklich weh tut.
Weiterer Vorschlag: Bei der Sanierung des Bürgerhauses müssen m.E. nicht unbedingt die neuesten Designer-Leuchten rein. Von mir aus können es auch schöne Energiesparlampen aus dem nächsten Baumarkt sein.
Übrigens: Verzichtet die Feuerwehr beim Neubau jetzt auf die Dachgaube?
Guido Langenstück (15.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: ''Wächter des Tunnel-Gedankens''
Herr Müller-Saala,
1.) ob und zu welchem Thema ich einen Leserbrief schreibe, lassen Sie bitte getrost meine Entscheidung sein,
2.) ob mein Beitrag am Thema vorbeigeht, können Sie für sich entscheiden,
3.) ich habe ja ein gewisses Grundverständnis dafür, dass Sie als FDP-Ortsvorsitzender sich auch öffentlich Gehör verschaffen wollen. Wir können ja z.B. einmal öffentlich darüber diskutieren, ob der Bundesvorsitzende der FDP, Philipp Rösler, so geschickt agiert, wenn er - ganz aktuell - die Mitgliederbefragung zum Euro-Rettungsschirm, die der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler initiiert hat, schon vor Ende der Befragungsfrist (heute Nacht) jetzt schon für gescheitert erklärt. Herr Rösler scheint hellseherische Fähigkeiten zu haben (unabhängig davon, dass sein Verhalten zutiefst unfair und undemokratisch ist).
Meine (für Sie mit Sicherheit unmaßgebliche) Meinung: Ist eine tolle Partei, der Sie als Ortsvorsitzender von Eching angehören!
4.) Zum Thema "Bahn im Tunnel": Glauben Sie ernsthaft, dass das Projekt (mittelfristig) realisiert wird? Wohl kaum vom Land Bayern und wohl auch nicht von der Bahn.
Oder wollen Sie als Gemeinderatsmitglied den Antrag stellen, dass Eching das Einbuddeln der Gleise selber bezahlt (bei geschätzten 20 Mio. Euro Schulden, die Eching wohl bald haben wird)?
Aber träumen darf man noch - zum Glück.
Guido Langenstück (13.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Herr Langenstück,
dazu hätten Sie lieber keinen Leserbrief geschrieben, denn Ihrer geht am Thema vorbei.
Heinz Müller-Saala (Gemeinderat, FDP/ 13.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Technisch machbar ist Vieles. Finanzierbar schon einiges weniger.
Und von denen, die es bezahlen müssten (Land, Deutsche Bahn), wohl kaum gewollt.
Meine Prognose: Da fällt eher Weihnachten, Ostern und Pfingsten zusammen, als dass die Wunschvorstellung "Bahn im Tunnel" tatsächlich realisiert wird. Wetten, dass.....?
Mein Wettangebot: Sollte dieses Projekt innerhalb der nächsten 5 Jahre tatsächlich realisiert werden (Beginn der Arbeiten), lade ich den gesamten BIT-Vorstand zum gepflegten Abendessen in eine Gastwirtschaft Ihrer Wahl ein.
Halten Sie dagegen?
Guido Langenstück (12.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Lärmschutz bei neuer Raststätte nötig'
Es ist natürlich problematisch, wenn, wie Herr Migge schreibt, die Autobahndirektion die Lärmmessungen selbst durchführt. Da die Lärmschutzmaßnahmen von derselben Direktion bezahlt werden müssen, besteht hier ein Interessenkonflikt: Aufwändigere Lärmschutzmaßnahmen kosten selbstverständlich auch mehr Geld.
Daher wird die Autobahndirektion kaum bestrebt sein, den Lärm, der von dem neuen Rastplatz ausgeht, mit erhöhtem, möglicherweise für Günzenhausen/Eching jedoch erforderlichem Aufwand zu bekämpfen.
Die Forderung der Gemeinde im laufenden Genehmigungsverfahren kann m.E. nur lauten: Das Lärmgutachten und ggf. erforderliche Lärmmessungen müssen unabhängig von der Autobahndirektion erfolgen. Diese darf in diesem Zusammenhang gegenüber dem Lärmgutachter auch keine Weisungsbefugnis haben.
Die Gretchenfrage wird jetzt natürlich sein, wer das notwendige Lärmgutachten bezahlt. Ich fürchte: Die Gemeinde Eching.
Guido Langenstück (09.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Die jetzt mehrheitlich vom Ausschuss genehmigten Maßnahmen sind nicht ausreichend.
Die geplanten Lärmmessungen werden von der Autobahndirektion durchgeführt. Damit werden weder Standpunkt, noch der Zeitpunkt, noch die Häufigkeit der Messungen unter der Regie der Gemeinde Eching stattfinden. Welches Ergebnis dann zu erwarten ist, hat die Gemeinde Eching bereits beim damaligen 8-spurigen Ausbau der Autobahn leidvoll erfahren müssen. Im Endergebniss waren ein riesiger Lärmkegel bei der Einfahrt und extrem hohe Schutzzäune notwendig.
Durch den Lärmschutzwall auf der Fürholzener Seite wird aktuell der Lärm auf die Günzenhausener Seite reflektiert. Schon jetzt sind neben der Ziegelei auch die nördlichen Ränder vom Ortsteil Günzenhausen betroffen. Selbst die Verlängerung des geplanten nur 3,5 Meter hohen neuen Schutzzaunes sehe ich als nicht ausreichend an.
Ich wiederhole erneut meine bereits vor Jahren ausgesprochene Einladung an den Direktor der Autobahndirektion, eine „Hörprobe“ vor meiner Haustüre, bei freier Zeitbestimmung, zu genießen. Die Antwort damals war übrigens: „rein topographisch“ kann in nördlichen Günzenhausen kein Autobahnlärm zu hören sein.
Schon jetzt im Planfeststellungsverfahren müssen die Weichen richtig gestellt werden. Erneut wird eine hochbelastende Situation für Ortsteilbürger vom Bürgermeister und auch vom Gemeinderat unterschätzt. Dies alles waren für mich genügend Gründe diesem Beschluss nicht zuzustimmen.
Dieter Migge (Geimderat, fraktionslos/ 09.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zu den Weihnachtsgrüßen der Gemeinde auf der Grußseite:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Riemensberger,
ich wünsche Ihnen ebenfalls Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr 2012.
Ob das kommende Jahr in Anbetracht des stetig wachsenden Schuldenberges der Gemeinde (am Jahresende wohl ca. 20 Mio. Euro) für die Echinger Bürger noch Anlass zur Freude bringt, daran habe ich meine Zweifel.
Mit freundlichen Grüßen aus der Nelly-Sachs-Straße
Guido Langenstück(07.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: '5,5 Millionen: Planung für Feuerwehrhaus gestoppt'
Als Außenstehender frage ich mich. Für so einen Bau gibt es Baupläne, in denen die Forderungen des Bauherren, Gemeinde, und die Vorschriften, die für so ein Gebäude bestehen. Im Planungsstadium muss das berücksichtigt werden. Ist dies nicht der Fall, dann gibt gibt es nur eine Erklärung. Unfähigkeit des Architekten oder grandiose Schlamperei.
Peter Prescher (11.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Göring,
erst einmal vorweg: Ganz herzlichen Dank an Sie und Ihre Kameraden von der Echinger Feuerwehr für Ihren bisherigen freiwilligen (!) Dienst am Echinger Bürger und an den vielen Fremden, die Sie aus demolierten Autos auf den umliegenden Autobahnen gerettet haben.
Wie Sie wissen, war ich - wie Sie - bei der letzten Bauausschusssitzung, wo es um die Freigabe des Feuerwehrhausumbaus ging, als Zuschauer dabei. Ich hatte - zugegebenermaßen subjektiv - nicht den Eindruck, dass irgend jemand der stimmberechtigten Gemeinderatsmitglieder Ihre Arbeit nicht wertschätzen würde und die grundsätzliche Notwendigkeit des Neubaus infrage gestellt hätte.
Dass der Schlauchturm gegenüber der ursprünglichen Planung um vier Meter höher ausgeführt werden soll, ist sicherlich sinnvoll (auch die ganz langen Löschschläuche müssen zum Trocknen unten frei hängen können). Und dass aktuelle Normen beim Bau Anwendung finden müssen, ist selbstverständlich.
Der Vortragende in der Bauausschusssitzung des Planungsbüros aus Regensburg (ich weiß nicht mehr, ob es Herr Eisenreich oder Herr Kummert war) stellte aber auch eine großzügig dimensionierte Dachgaube als Nachtrag in seiner Planung vor. So eine Gaube kostet einige zusätzliche zehntausend, wenn nicht sogar hunderttausend Euro.
Meine Frage an Sie: Ist die Funktionalität des neuen Feuerwehrgebäudes gefährdet, wenn auf die Gaube verzichtet wird? Hätten Sie ohne die Gaube zu wenig Lagerplatz?
Ich hoffe, dass der Bauausschuss - möglicherweise mit Ihnen gemeinsam - das Planungskonzept Punkt für Punkt durchgeht und dass überflüssige Dinge (vielleicht die Notwendigkeit einer Dachgaube) möglichst emotionsfrei diskutiert und, so weit wie Ihnen und Ihren Kameraden sachlich vertretbar und zumutbar, gestrichen werden.
Ich hatte es im Zusammenhang mit dem "Regenbogen"-Kindergarten schon einmal geschrieben: Die Schulden, die die Gemeinde heute macht, müssen (auch) von den nachfolgenden Generationen mit Zins und Zinseszins zurückgezahlt werden (Laufzeit der Kredite üblicherweise 20 Jahre).
Übrigens, sehr geehrter Herr Göring: Ich glaube nicht, dass irgend jemand der Bauausschussmitglieder, die mit "Nein" gestimmt haben, der Echinger Feuerwehr "ins Gesicht schlagen" will. Jeder weiß doch, dass man möglicherweise selbst einmal auf Ihre Hilfeleistung angewiesen sein kann.
Und noch etwas: "Unvorbereitet und unwissend ..( )... hergefallen", wie Sie schreiben (s.u.), würde ich in diesem Zusammenhang unseren Gemeinderäten nicht unterstellen; denn sonst hätte man die Leute vom Planungsbüro ja überhaupt nicht einladen und ihr Planungskonzept vorstellen lassen brauchen. Auch ein Gemeinderatsmitglied kann nur das beurteilen, was er weiß.
Mit freundlichen Grüßen
Guido Langenstück (09.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrte Gemeinderäte des Bauausschusses,
die Sitzung am 6.12., Tagesordnungspunkt „Bau des Feuerwehrhauses“, war ein Schlag ins Gesicht für jeden ehrenamttätigen Feuerwehrmann.
Unvorbereitet und unwissend sind einige Damen und Herren über den Feuerwehrhausbau hergefallen als wolle die Feuerwehr für 5,5 Mio. ein Wellneshotel errichten, mit einem feudalen Schwimmbad im Keller (Schlauchwaschanlage) und dazugehörigem 20m Sprungturm (Schlauchturm) mit anschließendem Wellnessbereich auf einer schallgeschützten VIP-Dachterrasse und zur Krönung ein eigenes Museum, um die Besucher bei Laune zu halten. Das ist doch auch für uns ein großer Irrsinn.
Ich bin nicht wütend, sondern enttäuscht über diesen Ausgang, da konnte man sehen, dass manche Gemeinderäte kein Interesse zeigten, vorab an unserer Planung teilzunehmen. Denn dann würden sie verstehen, dass ein Feuerwehrhausbau keine "0815 Sache“ darstellt, wo man schnell 1,3 Mio. einsparen kann, sondern nach Normen ausgestattet sein muss, dass ein sicheres unfallfreies Arbeiten im Haus und ein schnelles Ausrücken für um Hilfe rufende Bürger gewährleistet ist.
Ich weiss, dass in der Gemeinde an allen Ecken und Enden gespart werden muss, auch wir haben in dieser Planung viele Sachen gestrichen, die momentan nicht sehr notwendig sind, aber bei jeder weiteren Kürzung, um Geld einzusparen, sehe ich meine Sicherheit und die meiner Kameraden sehr gefährdet.
Was wir momentan haben, ist ein Feuerwehrhaus, das nach 40 Jahren den Dienst geleistet hat und keiner Norm mehr entspricht, für einen Umbau und Anbau weichen muss, um ein sicheres Arbeiten und Ausrücken zu garantieren. Und jeder Tag und jede Woche, die vergehen, und nichts getan wird, bange ich um die Sicherheit meiner jüngeren Kameraden, die zum Einsatz eilen und nur im Sinn haben, Hilfe an unseren Bürgern und Mitmenschen zu leisten.
Denn wie manche Gemeinderäte meinen, sie können es mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren, diesem Bau zuzustimmen, so muss auch ich mich fragen, ob ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann, weiterhin die Gesundheit meiner Kameraden aufs Spiel zu setzen, da ich als Führungskraft Verantwortung trage.
Dieses Schreiben soll keine Beleidigung an den Gemeinderat sein, sondern ist aus der Sicht eines Feuerwehrmannes verfasst, der nach über 30 Jahren zu jeder Tages- und Nachtzeit kostenlos für den Bürger dieses Ortes zur Verfügung steht.
Mit freundlichen Grüßen
Robert Göring (08.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Man kann die SPD- und die FWG- Fraktion sowie Frau Servi von der CSU nur beglückwünschen, dass sie dem Versuch des Bürgermeisters, die Freigabe von 5,5 Mio. Euro (!) für die Feuerwehrhaus-Erweiterung bei der gestrigen Bauausschußsitzung im "Hauruck"-Verfahren durchzuwinken, widerstanden haben (ich habe die lebhafte Diskussion "live" miterlebt).
Da muss jetzt - notgedrungen - an allen Ecken und Enden bei Ausgaben der Gemeinde gespart werden, aber bei der Feuerwehr kommts dem Bürgermeister und seinen Getreuen auf über eine Million Euro mehr (gegenüber den letzten Zahlen, die an die Öffentlichkeit gelangt sind) offensichtlich nicht an.
Die Krönung: Es soll im Neubau ein Raum mit alten Feuerwehrgerätschaften (wohl eine Art "kleines Museum") eingerichtet werden. Es ist ja schön, wenn man bei der Echinger Feuerwehr alte Traditionen pflegt, aber muss so etwas wirklich sein? Dann können ja die Echinger Sportvereine auch einen "Turnvater Jahn-Gedächtnisraum" auf Gemeindekosten einrichten lassen und beim Wertstoffhof ließe sich ein Museum einrichten, in dem gezeigt wird, wie vor 200 Jahren der Müll entsorgt wurde.
Meine Meinung: Die Echinger Feuerwehr soll alles bekommen, was zur Ausübung ihrer Tätigkeit wirklich erforderlich ist. Aber bitte nur, was die Feuerwehr wirklich braucht.
Da ist es m.E. vernünftig, dass die Planungen des beauftragten Architekturbüros Eisenreich, Kummert & Partner aus Regensburg (spezialisiert auf Feuerwehrbauten) nochmals einer kritischen Prüfung durch den Bauausschuß unterzogen werden, bevor die Ausführung und somit die Gelder freigegeben werden.
Übrigens: Der Vorschlag von Herrn Bartl (CSU) in der gestrigen Sitzung, die Feuerwehrler zu befragen, was sie brauchen, ist zwar rührig, aber wahrscheinlich wenig zielführend: Wer sagt schon gerne freiwillig, woran gespart werden kann, wenn man selber Betroffener ist?
Guido Langenstück (07.12.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Gemeindehaushalt bewegt 46,4 Millionen Euro'
Und hiermit haben wir die Antwort auf meine Frage vom 25.11. (s.u.), wo ich Unverständnis dafür äußerte, dass bei (ca.) 35 Mio. Euro Steuereinnahmen jährlich die Schulden immer weiter steigen: 46,4 Mio. minus 35 Mio. macht 11,4 Mio. (Euro). Leider Miese.
Da hilft nur Eines: sparen, sparen, sparen. Aber bitte zuerst bei Prestige-Projekten (z.B.: Muss die Feuerwehrhaus-Sanierung wirklich 4,3 Mio. kosten oder gehts - ohne Gefährdung unserer Sicherheit - dort auch günstiger? Oder bei der Bürgerhaus-Sanierung?).
Und warum muss Eching zur Pflege des Hollerner Sees jährlich 35.000 Euro "reinbuttern"?
Sind zwar nur "Peanuts", die z.B. das ASZ oder die Echinger Sportvereine jedoch gerne hätten.
Guido Langenstück (30.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Sparen, sparen, sparen - ein Echinger Mythos'
Langsam verstehe ich die Welt nicht mehr.
Wenn man den Bachhuber´schen Zahlen Glauben schenken darf, müsste es bei ca. 35 Mio. Euro Steuereinnahmen pro Jahr doch überhaupt keine Schulden geben (dürfen), oder? Oder gibt die Gemeinde jährlich deutlich mehr als 35 Mio. aus?
Wie kann eine Kreisstadt Eichstätt überhaupt noch überleben, wenn sie nur 20,1 Mio. Euro p.a. einnimmt (also ca. 43% weniger als Eching)? Oder können die dort mit Geld einfach besser umgehen als die Echinger? Oder haben die noch mehr Schulden als wir?
Es wäre schön gewesen, wenn der Bürgermeister oder der Kämmerer bei der letzten Bürgerversammlung beim Huberwirt vor wenigen Wochen die Einnahmen- und die Ausgabensituation der Gemeinde präzise(r) dargestellt hätte. Naja, zumindest die Themen "Verkehrsbelastung" und "Neubaugebiet Eching-West" wurden dort umfassend erörtert, wenn auch ohne greifbares Ergebnis.
Guido Langenstück (25.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Rücklagen aufzehren, fünf Millionen leihen'
Sehr geehrte Frau Lindbüchl,
zunächst einmal: Sie dürfen sich gerne selbst als Frau "Li-La-Lindbüchl" titulieren. Mir das "Li-La" vor meinem Nachnamen voran zu stellen, verbitte ich mir ausdrücklich!
Zur Sache: Mir liegt es fern, mich hämisch über Ihren Kindergarten zu äußern. Dazu kenne ich die Verhältnisse im "Regenbogen"-Kindergarten auch zu wenig. Aber veranschlagte 210.000 Euro für eine Küchenrenovierung sind schon eine stolze Summe, die, zumindest ich, kritisch hinterfrage. Offensichtlich tun es 140.000 Euro jetzt auch (hoffentlich ohne die Konsequenz, dass, wie Sie schreiben, in Zukunft nur noch "Tiefkühlfraß" serviert wird).
Das Grundproblem bei allen Maßnahmen der Gemeinde (Um- und Neubauten sowie Finanzierung von Sozialeinrichtungen (z.B. ASZ und Mehrgenerationenhaus)) , bei denen aufgrund des angespannten Gemeindehaushaltes Einsparungspotentiale ausgeschöpft werden (müssen), ist doch, dass jede Institution, die vom Rotstift betroffen ist, laut schreit und die eigenen Prioritäten als die Wichtigsten überhaupt ansieht. Ich erinnere nur an den momentanen Streit zwischen der Gemeinde und dem Verein "Älter werden in Eching" sowie die Kritik des Sportclub Eching (SCE) bei der letzten Jahres-Hauptversammlung (siehe separate Beiträge hier im Forum).
Sicherlich ist es sinnvoll, dass, wie Sie schreiben, alte Kühlschränke (mit der Effizienzklasse "Minus C") durch solche mit der Klasse "A+" ersetzt werden. Aber muß die Renovierung der Kindergarten-Küche wirklich deutlich über 100.000 Euro kosten? Mir bleiben da Zweifel (ganz ohne böse Hintergedanken oder gar Häme).
Eines sollte man nicht vergessen: Die Schulden, die die Gemeinde heute macht, müssen später -u.A. von den Kindern, die Sie (wahrscheinlich hoch professionell und mit Hingabe) betreuen- irgendwann (im Erwachsenenalter) mit Zins und Zinseszins zurückgezahlt werden.
Übrigens, sehr geehrte Frau Lindbüchl: Wenn Sie glauben, für ein "paar Nutscherln" und somit unterdotiert arbeiten zu müssen, können Sie jederzeit kündigen und sich einen anderen Arbeitgeber suchen, der Sie besser entlohnt.
Guido Langenstück (24.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Herr Li-La-Langenstück,
hier schreibt jemand aus dem Li-La-Luxuskindergarten.... über dessen Küchensituation Sie sich anmaßen, gar Hämisches zu schreiben...
Hier geht es um eine Großküche, hier werden täglich 70 Kinder und mehr von einer Köchin mit einem gesunden, frisch gekochten Mittagessen verköstigt... hier geht von 8 bis 12 Uhr die Post ab, mein Lieber!
Hier müssen in der Tat Markengeräte stehen... und nicht nur eines! So eine alte Küche braucht einen neuen Boden und Schränke nach 20 Jahren. So eine große Küche braucht auch eine ebenso große Vorratskammer - unsere aktuell winzige Kammer platzt aus allen Nähten!
Im Sommer heizt sie sich bis auf 40 Grad hoch, weil dort aus Platzgründen auch noch die Kühlschränke stehen müssen.... Aber gut... bald haben wir ja Winter, da können wir dann die Vorräte im Garten draußen lagern, die Kühlschränke abstellen und die Stromkosten sparen, die Kühlschränke mit Effizienzklasse minus C verursachen.
Wir können uns eine dicke, fette Mikrowelle in die Aula stellen und Tiefkühlfraß verfüttern. Die Köchin können wir dann auch entlassen, denn das bisschen Alu-Terrinen-Aufwärmen kriegen wir als pädagogisches Personal auch noch auf die Reihe - bei den paar Nutscherln, die wir verdienen, ist's dann auch schon egal.... wir sind ja grundsätzlich Leute mit Opferhaltung!
Dann, Herr Langenstück und lieber Gemeinderat, haben wir so richtig gespart, an der genau richtigen Stelle!
Ingrid Li-La-Lindbüchl (24.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Die Zahlen hauen einen vom Schemel.
Konkret: Vor Kurzem hieß es noch, die Feuerwehrhaus-Sanierung werde mit etwas über 3 Mio. Euro veranschlagt, und jetzt steht hier, dass der Umbau 4,3 Mio. kosten soll. Da bleibt mir die Spucke weg.
Bekommen die Feuerwehrler jetzt blattvergoldete Einfahrtstore oder wird der Boden mit Carrara-Marmor gefliest? Die Frage stellt sich, zumindest für mich.
Und der Umbau einer Küche im Kindergarten "Regenbogen" soll jetzt anstatt ursprünglich veranschlagt 210.000 Euro jetzt "nur noch" 140.000 Euro kosten? Was soll denn das für eine Küche werden? Mit 40 Herdplatten, 20 Öfen und 15 Kühlschränken? Fabrikat "Bulthaup" oder "Poggenpohl"? Also, meine Küche (ein Markenfabrikat) mit einem Herd, einem Ofen und einem Kühl-/Gefrierschrank hat vor 15 Jahren mit allem Pi Pa Po knapp 14.000 DM (ca. 7000 Euro) gekostet.
Da ist es grundsätzlich richtig, wenn der Gemeinderat, insbesondere der Bau- und der Finanzausschuss, sehr genau hinschaut und die Damen und Herren Planer der einzelnen Gewerke (üblicherweise Architekten) - hoffentlich noch rechtzeitig - beim Ausleben ihrer Phantasien einbremst.
Guido Langenstück (21.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Altenarbeit unter neuen Vorgaben'
Den schon vorhandenen sehr professionellen Kommentaren des Ehepaars Schefold ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen!
Dennoch: Der Verlauf der Debatte im Haupt- und Finanzausschuß des GR zum Thema "ASZ" am 15. November hat meine Vermutung (der ich dieses Thema als Mitglied im Gesamtvorstand des ASZ sehr interessiert verfolge) bestärkt, dass es vielen Mitgliedern dieses HA gar nicht ernsthaft darum geht, dass dieses soeben von unserer Familienministerin und Internationalen Gremien erneut als wegweisendes Konzept in der 'Altenarbeit' gewürdigte Haus (ASZ/MGH) in dieser Form weitergeführt werden kann!
Die zur Debatte stehende Reduzierung des Budgets der Gde Eching für unseren Verein "Älter werden in Eching e.V." zum weiteren Betrieb des ASZ von 450.000 € auf 400.000 € wurde mit "moderaten ~10%" als vertretbar bezeichnet, "die eine weitere Wahrnehmung der Aufgaben des ASZ nicht gefährdet." (Aussage Bgm Riemensberger: "Sonst hätte ich dieser Kürzung nicht zugestimmt")
Aber die Rechnung sieht in der Realität ja völlig anders aus: Überhaupt nicht ernsthaft diskutiert wurde die Tatsache, dass ja die Hälfte dieses Betrages als Einnahmen aus 'Vermietung und Verpachtung' wieder in den Gemeindesäckel zurückfließen, für 2012 etwa 260.000 €! Als Frau Dr. Schmidtchen diese Fakten in die 'Debatte' einbrachte, wurde das von einer Mehrheit gar nicht erst aufgegriffen! (Wer im HA dagegen ist, war im Ursprungsartikel von Herrn Bachhuber ja schon im Detail nachzulesen!).
Dem Verein blieben in der Praxis damit eben nur noch etwa 190.000 € von der Gemeinde, zukünftig werden es dann noch 50.000 € weniger sein! Mit den verbleibenden etwa 140.000 € von der Gemeinde kann der Verein seine bisherigen Aufgaben keineswegs mehr wahrnehmen, denn: Aus denen müssen ja auch noch die ungedeckten mehr als 112.000 € an Raum-/Gebäudegemeinkosten getragen werden, die jährlich als Verlust entstehen, weil große Flächen/Räume ja nicht vermietet werden können, für die wir aber Pacht zahlen!
Es dürfte z.B. wohl nicht ganz unbekannt sein, wie viele Institutionen unserer Gemeinde die Räumlichkeiten im ASZ kostenlos nutzen dürfen, 570mal in 2010. Blieben bislang ~80.000 € an disponiblen Mitteln aus der 'Zuwendung' der Gemeinde, würden es künftig nicht einmal mehr als 28.000 € sein, die der Verein als gemeindliches Geld für die Altenarbeit verwenden kann! Da mache sich jeder Bürger so seine eigenen Gedanken.
Noch ernster stellt sich die Situation dar, wenn man den Entwurf des Rechtsanwalts der Gde für einen neuen "Betrauungsakt" liest: Da möchte die Gemeinde zukünftig z.B. selbst festlegen, welche Veranstaltungen und wo noch durchgeführt werden dürfen, und wer überhaupt noch daran teilnehmen darf (nur noch Bedürftige aus Eching)! Das ist für unseren Verein nun überhaupt nicht akzeptabel.
Woher nimmt denn die Gemeindeverwaltung die soziale Expertise, wie sie die Dipl. Soziologen/Pädagogen des ASZ haben? "Altenarbeit nach neuen Vorgaben"...., -wie es in der Zeitung hieß?
Wie viele andere 'Besucher' bin auch ich aus der Sitzung heimgegangen, bestärkt in meiner Vermutung, daß viele Gemeinderäte die prekäre finanzielle Situation der Gde nur als Vorwand für eine Beschneidung der Aktivitäten des ASZ nehmen. Der Verein "Älter werden in Eching e.V." hat beginnend vor über 20 Jahren eine fast einmalige Konzeption für die Betreuung älterer Menschen realisiert und damit Eching über die Grenzen unserer Republik hinaus als vorbildlich in der "Altenarbeit" bekannt gemacht. Aus dem Verlauf der gesamten Sitzung zu dem Thema mußte ich aber, wie viele andere auch, die Überzeugung mitnehmen, dass nur wenige Mitglieder des Hauptausschusses ein echtes Interesse am Erhalt dieser einmaligen Institution mit dem bisherigen Leistungsumfang eines ASZ/MGH haben.
Gut, es muß wohl gespart werden. Es fragt sich nur, wie es dazu kommen konnte, dass auf einmal fast zur gleichen Zeit die Hauptschule und die Turnhalle, das Bürgerhaus, die Musikschule bzw. die alte Schule, das Feuerwehrgebäude und das ASZ (Brandschutz) renoviert oder umgebaut werden mußten!
Ohne Zweifel: Auch das Bürgerhaus und die Musikschule sind sehr wertvolle Einrichtungen für unsere Bürger. Aber das alles in den gleichen Topf zu werfen, wie den Betrieb des ASZ/MGH durch den Verein "Älter werden in Eching e.V.", da stimmen doch die Prioritäten überhaupt nicht mehr!
Harald Heitmann (23.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Langenstück,
Ihnen ist „glaubhaft“ versichert worden, dass im ASZ 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind. Das ist nicht falsch.
Ihre weiteren Ausführungen lassen allerdings darauf schließen, dass ihnen ihre Gewährsperson nicht „glaubhaft“ darstellen konnte, womit diese 14 Personen (ehrlicherweise muss ich ihnen mitteilen: es sind sogar 15) beschäftigt sind. Der einfachste Weg wäre sicher gewesen, sie hätten sich bei uns erkundigt. Gern hätten wir Ihnen auch unseren Jahresbericht zukommen lassen.
Zur Information: Von den ca. 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind ca. elf in der Pflege tätig, d.h. ambulante Pflege zuhause und 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag Präsenz und Versorgung in der WG Heidestraße. Die restlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich u.a. um die Organisation von Fahr- und Begleitdiensten, Vermittlung haushaltsnaher Dienstleistungen, soziale Beratung, Vermietung, Erhaltung und Betreuung von Wohnungen und Räumen, Organisation von Veranstaltungen für Senioren, für Angehörige z.B. von Demenzkranken, Ferien- und Randzeitenbetreuung für Grundschüler usw. Im übrigen können wir damit auch eine ca. 40-stündige Präsenz pro Woche gewährleisten, die im Betreuten Wohnen bundesweit eher die Ausnahme ist und auch gern angenommen wird.
Vielleicht ist Ihnen auch entgangen, dass wir kein Heim sind! In einem Heim ist die Betreuung rund um die Uhr vorgeschrieben und muss natürlich auch entsprechend bezahlt werden. Unsere Mieterinnen und Mietern haben sich überwiegend bewusst für dieses Modell des Wohnens im Alter entschieden, weil es ihnen ein Höchstmaß an Freiheit gewährleistet und kostengünstig ist, weil man sich die Leistungen je nach Bedarf zukaufen kann. Ein Heimplatz würde ca. das dreifache dessen kosten, was hier im ASZ, Bahnhofstrasse zu zahlen ist.
Eine 24-Stunden–Präsenz gibt es in keinem mir bekannten „Betreuten Wohnen“. Ich bin auch davon überzeugt, dass weder die Gemeinde noch die Bewohnerinnen und Bewohner bereit wären, diese zu finanzieren. Erwähnt werden sollte auch noch, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner einen Notruf haben, der 24 Stunden besetzt ist, dass ein Hausmeister im Haus wohnt und eine zusätzliche Notfallnummer der Sozialstation 24 Stunden erreichbar ist.
Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen (und auch allen anderen) gern zur Verfügung.
Klaus-Dieter Walter (21.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Es ist immer die schlechteste Lösung, wenn nur noch über Rechtsanwälte kommuniziert wird.
1.) Die Lebenserfahrung lehrt, dass es unter zivilisierten, vernünftigen Menschen allemal besser ist, mit- anstatt übereinander zu reden,
2.) die Rechtsanwälte tun ihre Arbeit - üblicherweise - nicht zum Nulltarif. Im Falle der Gemeinde bedeutet dies, dass hier Steuergelder für die Anwaltstätigkeit ausgegeben werden, die, guten Willen der beteiligten Parteien "Gemeinde Eching" sowie des Vereins "Älter werden in Eching" vorausgesetzt, hätten anderweitig (sinnvoller) ausgegeben werden können.
Zur Sache selbst: Mir ist vor Kurzem glaubhaft geschildert worden, dass im ASZ vierzehn Angestellte ihren Dienst tun. Darüber hinaus wurde mir versichert, dass niemand von diesen 14 Beschäftigten abends oder am Wochenende im ASZ anzutreffen ist (zumindest nicht regelmäßig). Daher halte ich eine öffentliche Diskussion für statthaft, ob die gegenwärtige Personaldecke unter diesen Rahmenbedingungen möglicherweise doch recht üppig bemessen ist.
Ich will und kann das nicht bewerten - Fragen wird man wohl noch stellen dürfen. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass das ASZ bis dato jährlich 450.000 Euro von der Gemeinde bekam und in Anbetracht eines äußerst angespannten Gemeindehaushaltes (mit neuer Schuldenaufnahme - es wurde darüber in verschiedenen Medien (auch hier) mehrfach berichtet) ist es m.E. legitim, auch (!) beim ASZ, soweit vertretbar - im Vordergrund haben hier die Bedürfnisse der ASZ-Bewohner zu stehen -, zu sparen.
Übrigens: Jetzt rächt sich, dass in der Vergangenheit unter mehreren Bürgermeistern (nicht nur Riemensberger) viel Geld am Hollerner See "verheizt" wurde (ca. 7,5 Mio. Euro zum Grundstückserwerb).
Guido Langenstück (18.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Gemeinderäte der SPD-Fraktion haben in der Sitzung des Hauptausschusses massiv beanstandet, dass in den bisherigen Gesprächen zwischen Gemeinde und dem Verein „Älter werden in Eching“ die Verantwortlichen des Vereins damit konfrontiert wurden, dass in diesem Konflikt letztlich (über die Haftungspflichten) das Privatvermögen der ehrenamtlichen Vorstände in Gefahr stünde.
Dr. Detig, Rechtsanwalt der Gemeinde, hat diese „Drohung“ nun der Sache nach bestätigt, aber als Aufzeigen von „Konsequenzen“ gesehen. Konsequenzen von was? Sicher nicht als Konsequenzen des Einschlagens eines Meteoriten in das ASZ, dafür wäre ja niemand verantwortlich. Vielmehr als Konsequenz des Umgangs der Gemeinde mit dem ASZ, den Eching nach 25 Jahren friedlicher Zusammenarbeit seit einem Jahr erlebt.
In aller Kürze: vor einem Jahr hat die Gemeinde den Aufgabenvertrag mit dem Verein gekündigt, angegebene Gründe waren europarechtliche und steuerrechtliche Probleme. Diese Probleme spielen gegenwärtig so gut wie keine Rolle mehr, vielmehr geht es jetzt um eine radikale Änderung des ASZ, wie in dem von der Gemeinde vorgelegten Entwurf eines „Betrauungsaktes“ steht.
In einem Satz: Das ASZ wird demnach nur noch für die Leistungen gegenüber älteren und alten Menschen mit geringem Einkommen gefördert, die Förderung erfolgt sehr eingeschränkt, nach einem bestimmten Prozentsatz, und ist von der Gemeinde jederzeit kündbar.
Der Vorstand hat zu diesem Entwurf nicht Ja und Amen gesagt, wie es die Gemeinde offensichtlich erwartet hat. Die Verantwortung und die Fürsorgepflicht für die MitarbeiterInnen, MieterInnen und die vielen Nutzer verbieten das. Dieser Vertrag wäre das Ende des ASZ und der offenen, aktivierenden, allen (je nach Angebot: kostenlos oder mit bestimmten Gebühren) zugänglichen Angeboten.
Den Hinweis auf Konsequenzen bzw. die Drohung mit der Gefährdung des Privatvermögens kann man also allenfalls als Konsequenz mangelnder Bereitschaft des Vorstandes zur Kapitulation sehen. Für mich ist sie Folge und Teil einer das ganze Jahr über verdeckt gehaltenen Strategie des Bürgermeisters gegen das ASZ. Die Drohung betrifft die vier Mitglieder des Vorstandes, Durchschnittsalter 75 Jahre, darunter den Altbürgermeister der Gemeinde, den Jahrzehnte langen Kämmerer der Gemeinde, eine Gemeinderätin (seit 21 Jahren).
Die Drohung betrifft auch die Familien dieser Personen. Ich halte diese Drohung, die Rechtsanwalt Detig der Sache nach so unverblümt zugegeben hat und die dem Bürgermeister bisher nicht ein Wort wert war, für eine Respektlosigkeit, ja Unverschämtheit seitens der Gemeindeleitung gegenüber ehrenamtlich seit Jahrzehnten engagierten Bürgerinnen und Bürgern.
Sie zeigt einen Tiefstand des moralischen Niveaus, den ich in Eching nicht für möglich gehalten hätte.
Prof. Dr. Werner Schefold (17.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'An den Menschen vorbei'
Vielen Dank für Ihre klaren Worte.
Mir sprechen Sie damit aus der Seele. Meiner Meinung nach hat diese Geheimhaltungstaktik Methode - solcherlei Tricksereien mit vorgeschobenen Begründungen scheinen die neue Standardvorgehensweise im Rathaus geworden zu sein.
Herzliche Grüße,
Carsten Seiffert (16.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Politische Handlungsfähigkeit wieder herstellen'
Herr Dallinger, Fraktionssprecher der FWG im Gemeinderat, hat für die Verhandlungen über den Haushalt 2012 in Eching die Forderung vorgetragen, dass die Gemeinde bei Musikschule, ASZ und Bürgerhaus 1 Mio. € einsparen solle. Zugleich hat er bekräftigt, dass die drei genannten Einrichtungen erhalten bleiben sollen.
Diese Forderung ist von Herrn Dallinger schon oft vorgetragen worden und ebenso oft von Seiten der SPD im Gemeinderat zurückgewiesen worden, da sie den Ruin der drei Einrichtungen bedeuten würde. Bei vorletzten Mal ist Herr Dallinger eindringlich gebeten worden, doch mal vorzurechnen, wie das gehen solle: eine Mio. € einsparen und dabei die Einrichtungen erhalten. Vergebens.
Also bin ich so frei und greife zu Bleistift und Taschenrechner. Für Musikschule, Bürgerhaus und ASZ sind im Haushaltsentwurf 2012 der Gemeinde Abgleiche (Einnahmen minus Ausgaben) von zusammen 2,35 Mio. € vorgesehen. Also: hier eine Million zu sparen, würde bedeuten, die Ausgaben der Gemeinde für Musikschule, ASZ und Bürgerhaus um 42,5 % zu verringern. Das wäre schon weniger „Sparen“ als Kahlschlag.
Es geht aber noch weiter. Von den 2,35 Millionen bleiben nämlich den drei Einrichtungen ca. 1 (eine) Million € für den Betrieb, also für Personal, für laufende Gebäudekosten, (Heizung etc.) für Kosten für Kurse, Veranstaltungen, Beratung und Hilfe etc. (neben den Gebühren etc. von den jeweiligen Nutzern). Die andere 1,35 Millionen machen Gebäudekosten in Form von Abschreibungen (ca. 650.000 €, also die Hälfte), Renovierungen, Investitionen, Zinsen etc. aus. Das sind Kosten, die damit zusammenhängen, dass diese Gebäude der Gemeinde gehören, weil sie eben von der Gemeinde als Bürgerhaus, als Musikschule, als ASZ gebaut worden sind.
Also: Dallingers Forderung, eine Million zu sparen, würde hinreichen, um allen drei Einrichtungen, Musikschule, ASZ und Bürgerhaus auf einmal alle öffentlichen Mittel zu entziehen, die sie für ihre Dienstleistungen für die Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen, älter werdenden und Alten brauchen. Dann wäre der Betrieb der Einrichtungen nicht mehr möglich. Eine große Anzahl MitarbeiterInnen müsste entlassen werden.
Wollen dies Herr Dallinger und die FWG in Kauf nehmen, dann sollten sie dies auch laut und deutlich sagen. Wenn nicht – und das versichert ja Herr Dallinger – dann müsste er an die Gebäude gehen.
Wie - nichts mehr renovieren, abschreiben, oder: verkaufen, vermieten? – sollte dann ebenfalls deutlich gesagt werden. Der Betrieb von Musikschule, ASZ oder Bürgerhaus müsste dann ja, je nachdem eingestellt werden.
Mir scheint, eine sehr gute Alternative zu dieser Forderung, eine Million an Bildung, Kultur und Sozialem zu sparen, wäre es, den ganzen Haushaltsentwurf der Gemeinde, Einnahmen und Ausgaben, gründlich durchzugehen und sich dann zu überlegen, ob und in welchem Umfang und wo gespart werden muss bzw. kann.
Barbara Schefold (Gemeinderätin, SPD/ 13.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Faschingsstart am 11.11.11'
Ich habe eine bemerkenswerte Büttenrede gefunden, die 1995 in Flörsheim am Main (Faschings-/Karnevalshochburg) gehalten wurde. Ob ich mich den Ausführungen des Büttenredners inhaltlich anschließe, bleibt mein Geheimnis.
Hier die Rede:
"Alaaf und Helau! -Seid ihr bereit?
Willkommen zur Beklopptenzeit!
Mer kenne des aus Akte X,
doch Mulder rufe hilft da nix,
des kommt durch Strahle aus dem All,
und plötzlich ist dann Karneval! (Tusch)
Uff einen Schlach werd´n alle dämlisch,
denn das befiehlt das Datum nämlisch!
Es ist die Zeit der tollen Tage,
so eine Art Idiotenplage,
eine Verschwörung, blöd zu werden,
die jährlich um sich greift auf Erden.
Ei´ wahre Ausgeburt der Hölle,
und Ausgangspunkt davon ist Kölle! (Tusch)
Denn dort gibt´s nit nur RTL,
das Fernseh-Einheitsbrei-Kartell,
sondern aach jede Menge Jecken,
die sisch auf Nasen Pappe stecken,
in Teufelssekten sich gruppieren,
danach zum Elferrat formieren
und dann muss selbst das döfste Schwein
dort auf Kommando fröhlisch sein. (Tusch)
Auf einmal tun in allen Ländern
die Leute sisch ganz schlimm verändern,
sie geh´n sisch hemmungslos besaufe
und fremde Mensche Freibier kaufe,
schmeiße sisch Bonbons an die Schädel,
betatsche Jungens und aach Mädel
und tun eim jede, den sie sehen,
ganz furchtbar uff de Eier gehen!
Sie tun nur noch in Reime spreche
und sind so witzisch, man könnt´ breche,
bewege sich in Polonäsen,
als trügen sie Gehirnprothesen,
man möschte ihnen - im Vertrauen -
am liebsten auf die Fresse hauen! (Tusch und Konfetti-Kanone)
Doch was soll man dagege mache?
Soll man vielleicht noch darüber lache?
Es hilft kein Schreie und kein Schimpfe,
man kann sisch nit mal gegen impfe,
die Macht der Doofen ist zu staak,
als dass man sisch zu wehr´n vermag! (kein Tusch)
Am besten ist, man bleibt zu Haus
und sperrt den Wahnsinn aanfach aus.
Man schließt sisch ein paar Tage ein
und lässt die Blöden blöde sein!
Der Trick ist, dass man sisch verpisst
bis widder Aschermittwoch ist!
Und steht ein Zombie vor der Tür,
mit so ´nem Pappnasengeschwür,
und sagt statt "Hallo" nur "Helau",
dann dreh sie um, die dumme Sau,
und tritt ihr kräftig in den Arsch
und ruf dabei "Narrhalla - Marsch!".
Der Redner musste nach dem Vortrag unter Polizeischutz rausgebracht werden und die Sitzung wurde vorzeitig beendet.
Den Karnevalisten der Narrhalla Heidechia Eching/Neufahrn wünsche ich eine erfolgreiche Session 2011/12.
Guido Langenstück (11.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Haus komplett durchwühlt und Schmuck gestohlen'
Ein wirksames Gegenmittel: Zeitschaltuhr(en), mit der Lampen abends ein- und ausgeschaltet werden. Kostet nur ein paar Euro und suggeriert dem potentiellen Einbrecher, dass jemand in der Wohnung ist.
Und den Briefkasten vom netten Nachbar täglich leeren lassen.
Guido Langenstück (08.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Erschließungsstraße jetzt, fordert die SPD'
Lieber Herr Hiesinger,
dass Echings Hauptstraße regelmäßig, vor allem freitags "dicht" ist, dürfte wohl jedem klar sein und ist auch nicht mehr zu tolerieren. Da sind wir uns wohl einig.
Die Kernfrage ist doch, ob und wann eine (südlich um Eching herumführende) Umgehungsstraße kommt. Da es sich um eine Staatsstraße handelt, hat die Finanzierung eines solchen Projekts durch das Land zu erfolgen. Und da wird m.E. das Problem liegen: Bayern muss - wie alle anderen Bundesländer und der Bund auch - sparen. Die Frage ist nur, wo man anfängt mit dem Sparen. Und auf wessen Rücken das Sparen ausgetragen wird.
Sparen könnte man - beispielsweise - ganz in unserer Nähe: Die dritte Startbahn am Münchener Flughafen wird, so sie gebaut wird (wovon auszugehen ist), zumindest indirekt vom Steuerzahler bezahlt, weil die FMG zu je einem Drittel vom Bund, vom Freistaat Bayern und von der Stadt München betrieben wird. Da die FMG jedoch über viel zu wenig eigene Mittel verfügt, müssen zum Bau der 3. Startbahn Kredite aufgenommen werden (man munkelt von 1,2 Milliarden Euro Investitionskosten).
Weil keine Bank der Welt Geld umsonst verleiht, fallen natürlich Zinsen an. Nehmen wir einmal an, der Zinssatz beträgt nur 5 % p.a.. Dann fallen im Jahr allein für Zinsen, also ohne Tilgung, ca. 6 Mio. Euro an. Macht für den Anteilseigner Freistaat Bayern also 2 Mio. Euro pro Jahr. Und für die könnte man in und für Eching locker eine Umgehungsstraße bauen, beispielsweise.
Aber wir brauchen ja unbedingt (lt. Aussage der CSU und FDP im Landtag) die 3.Startbahn. Ist ja auch logisch, dass wir sie brauchen: Die Lufthansa macht momentan große Werbung für "Christmas-Shopping mit dem Airbus A 380 nach New York - ab München". Als wenn man seine Weihnachtseinkäufe nicht in Freising oder Müchen erledigen könnte. Über Umweltschutz-Aspekte braucht man mit dem Lufthansa-Vorstand oder Herrn Kerkloh (Chef der FMG) wohl nicht ernsthaft diskutieren.
Und ob wir Echinger uns über den baldigen Bau von Audi´s größtem Gebrauchtwagenzentrum Europas im Gewerbegebiet Eching-Ost wirklich freuen sollten, muss die Zukunft zeigen: Der Verkehr wird noch weiter zunehmen. Bleibt nur zu hoffen, dass Audi wenigstens ordentlich Gewerbesteuern zahlt.
Mit freundlichen Grüßen
Guido Langenstück (10.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Lieber Herr Langenstück,
es freut mich, dass Sie meinen Ausführungen weitestgehendst zustimmen. Ich glaube aber, Sie sehen meine Kritik an den Echinger Parteien nicht richtig. Meine Aussage wie nicht "erwähnenswichtig" und auch das klar erkennbare Desinteresse aller hier angesprochenen Parteien beziehen sich ausschließlich auf die nicht mehr zu ertragenden und für die Anwohner im allerhöchsten Maße gesundheitsschädlichen Freitagstaus (absolut neuen Höchstwert erreichte der dort erwähnte vom 28.11.2011 mit einer Dauer 6:30 Stunden).
Mit freundlichen Grüßen
Peter Hiesinger (10.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Lieber Herr Hiesinger,
Sie haben mit Ihren Ausführungen vom 06.11.11 weitestgehend recht. In einem Punkt muß ich Sie leider korrigieren: Sie schreiben, dass "..... den "Bürgern für Eching" dieses Problem ebenfalls nicht erwähnenswichtig zu sein scheint."
Das stimmt nachweislich nicht: Lesen Sie einmal bitte regelmäßig das "Echinger Forum". Dort berichtet bzw. kommentiert der Verein "Bürger für Eching" regelmäßig über (positive und leider auch negative) Entwicklungen in der Gemeinde. So steht in der aktuellen Ausgabe (10/11) auch ein Kommentar zum Neubaugebiet "Eching West" (siehe Seite 21).
Mit freundlichen Grüßen
Guido Langenstück (07.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Typisch SPD, wie vor über 20 Jahren, als sie und ihr damaliger “Star“ und heutiger Ehrenbürger die Schließung der Hollerner Straße mit alternativloser Verlagerung der Straßenverkehrsprobleme zur Oberen Hauptstraße veranlassten und durchführen ließen, genauso wollen sie heute wieder verfahren. Die einen vom Straßenverkehr, auch wenn’s der eigene ist, entlasten und die anderen (die Anwohner der Oberen Hauptstraße und Echinger Bürger 2. Klasse) damit zu „beglücken“.
Kaum vorstellbar ist aber auch, dass bisher von keiner dem Gemeinderat angehörigen Echinger Partei die im allerhöchsten Maße gesundheitsschädlichen Freitagsdauerstaus auf der Hauptstraße (letzten Freitag wurde ein neuer Rekord mit einer Dauer von 6:30 Stunden erreicht) angesprochen wurden, geschweige denn eine Lösung zu finden versucht wurde; nicht einmal von Herrn Müller-Saala, der sonst immer und überall seinen Senf dazuzugeben weiß, aber auch nicht von den “Bürgern für Eching“, denen dieses Problem ebenfalls nicht „erwähnenswichtig“ zu sein scheint.
Anmerkung: Als einfachen und preisgünstigen Lösungsvorschlag für eine Erschließungsstraße schlage ich vor, die Hollerner Straße wieder zu öffnen mit einem Anschluss an die B13. Dies dürfte die einfachste Methode sein, den jetzigen und neu entstehenden Verkehr aufzunehmen. Mir ist aber auch klar, das mein Vorschlag auf wenig Gegenliebe stoßen wird, da mit dieser Lösung der Straßenverkehr, der vor Jahren auf “elegante Art und Weise“ abgeschoben worden ist, wieder dorthin zurückkehren würde, wo er schon früher war.
Peter Hiesinger (06.11.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Kindergartenbrotzeit, Winterdienst, Vereinsförderung - Rathaus spart an allem'
Es ist grundsätzlich gut und richtig, dass in Zeiten knapper Kassen gespart wird. Wenn dies aber (teilweise) auf dem Rücken sozial Schwacher oder Bürgern ohne Lobby aufgebürdet wird, ist das bedenklich.
Beispiel: Anhebung des Eltern-Beitrags bei der Verpflegung der Kleinen in den gemeindlichen Kindergärten von 2,80 auf 3,30 Euro pro Tag (ab September 2012). Ob es die 50 Cent mehr rausreißen, sei dahingestellt.
Es stellt sich (z.B) die Frage, ob bei der Sanierung des Bürgerhauses wirklich nur das dringend Notwendige (z.B. Brandschutz) gemacht wird und ob es wirklich erforderlich ist, dass z.B. die Sanitäranlagen komplett erneuert werden. Ich weiß es nicht - ich frage mich dies aber trotzdem.
Für die dringend notwendige neue Erschließungsstraße für das geplante Neubaugebiet im Echinger Westen scheint - zumindest kurzfristig - kein Geld da zu sein. Das bedeutet, dass sämtliche Baufahrzeuge (Kräne, Betonmischer, andere Lkws) über die bestehenden, teilweise engen Straßen (Klosterweg, Hollerner Straße usw.) anfahren müssen. Da ist das nächste Verkehrschaos vorprogrammiert.
Aber für das Luxusprojekt Hollerner See wurden zum Erwerb der Grundstücke "mal eben" 7,5 Mio. Euro (!) ausgegeben. Zuzüglich der (ab heuer?) anfallenden Unterhalts- und Pflegekosten von ca. 100.000 Euro pro Jahr. Na bravo!
Dass das Thema "Therme" spätestens seit der letzten Bürgerversammlung gestorben sein dürfte, soll nicht unerwähnt bleiben: Bürgermeister Riemensberger stellte dort das Ergebnis der Ideensammlung (Bürgerbefragung) wegen der zukünftigen Nutzung des Hollerner Sees vor: Von 113 eingereichten Vorschlägen waren lediglich 10 für eine Therme, macht 8,85%. (!)
Da die Ideensammlung keine offizielle Bürgerbefragung oder gar ein Bürgerentscheid ist, will der Bürgermeister lt. eigener Aussage in der Bürgerversammlung die Echinger Bürger nochmals befragen und abstimmen lassen. Sehr lobenswert!
Da unterscheidet er sich charakterlich deutlich von seinem Amtskollegen in Unterschleißheim, der offensichtlich mit allen Mitteln versucht, das Ergebnis des Bürgerentscheids in Unterschleißheim vom vergangenen Jahr (Ablehnung der Therme) zu ignorieren und nicht umzusetzen. Die Streitereien im Zweckverband "Hollerner See" (wegen Auflösung oder Änderung der Satzung) haben bis dato noch zu keinem Ergebnis geführt und sind für den interessierten Bürger kaum noch nachvollziehbar.
Mein (ketzerischer) Vorschlag: Verkauf des Areals um den Hollerner See und den Erlös in wichtige(re) Projekte investieren (z.B. Erschließungsstraße für Eching-West) und für den Schuldenabbau der Gemeinde.
Guido Langenstück (28.10.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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um Artikel: 'Wildes Parken gefährdet Kinder'
Dem Anliegen der Elternvertreter der Grundschule Nelkenstraße kann ich mich nur anschließen. Es stimmt mich traurig, wenn ich lesen muss, dass alle Appelle an Umsicht und Rücksichtnahme auf unsere Kinder nicht fruchten. Hier stellt einmal mehr das Individuum seine Interessen über die Interessen der Allgemeinheit.
Allerdings handelt es sich bei dem hier angesprochenen Thema um ein multiples Problem. Es ist zum einen der Schulweg und wie bewältige ich diesen. Gibt es Alternativen zur derzeitigen Situation?
- Muss immer mit dem eigenen Auto gefahren werden, oder kann eventuell eine Fahrgemeinschaft gebildet werden?
- Können die Schüler den Schulweg nicht auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen und wenn ja, wie können wir für sichere Schulwege sorgen?
- Können die öffentlichen Verkehrsmittel besser genutzt werden, oder besteht hier noch Handlungsbedarf?
- Wie kann die Situation für die Schulbusse verbessert werden? Als negatives Beispiel kann hier die Situation in der Bahnhofstraße angeführt werden. Oftmals laufen ganze Gruppen von Schülern auf der Suche nach ihrem Bus durch die Bahnhofstraße.
Es ist zum zweiten der Verkehr, der an sich schon ein eigenes Thema wäre. Die Abwicklung des Schulverkehrs erfolgt weitgehend über die Schlesier-, Bahnhof-, Blüten- und Nelkenstraße.
- Die Schlesierstraße ist seit der Eröffnung des Rewe-Marktes sehr stark belastet. Was nur verständlich ist, weil hier ein kleines Einkaufszentrum mit ausreichend Parkplätzen entstanden ist.
- Die Kreuzung Bahnhof- und Schlesierstraße ist Richtung Bahnhof unübersichtlich und bleibt trotz „Tempo 30“ unsicher.
- Bei dem Thema „Tempo 30“ hat man oft das Gefühl, dass die Tachometer in manchen Autos nicht richtig funktionieren.
- Der Zebrastreifen auf der Schlesierstraße, der den „Huberweg“ verbindet, ist entweder ein lästiges Übel oder wird schlicht ignoriert.
- Wenn man gegen 13 h auf der Achse Schlesier-, Bahnhof-, Blütenstraße mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann es schon mal zu kritischen Verkehrssituationen kommen, weil die Mamas und Papas offensichtlich bei der Abholung ihrer Sprösslinge unter Zeitdruck stehen.
- Der öffentliche Schulverkehr und der MVV-Verkehr werden teilweise gleichzeitig über die Bahnhof- und Schlesierstraße abgewickelt, die zu diesem Zeitpunkt durch den Individualverkehr hoch belastet ist.
Es ist zum dritten die Überwachung, damit bestehende Vorschriften auch eingehalten werden. Was nützt die beste Vorschrift, wenn sie nicht kontrolliert wird.
- Das wilde Parken ist von der Polizei beziehungsweise autorisierten Personen zu unterbinden. Oft reicht schon ein „Strafzettel“ aus, um auf das Fehlverhalten nachhaltig aufmerksam zu machen.
- Das gilt übrigens nicht nur für die Nelkenstraße, sondern auch für die Straßen „rund um den Bahnhof“ und die Verkehrsüberwachung allgemein.
Hans-Joachim Diedering (27.10.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: Ärger über Erschließung ohne Straße
Langsam bin ich es leid, immer wieder das “Gejammer“ über die jetzt schon unerträglichen Verkehrsverhältnisse - “in der früh werden die Schüler zur Schule gefahren und mittags wieder abgeholt, andere fahren zur Arbeit oder sonst wohin“ - und die massiven Forderungen nach einer Verbindungsstraße für das Baugebiet Eching-West bei jeder Gelegenheit zu hören bzw. zu lesen.
Alle diese Leute verlangen eine einwandfreie Wohnqualität natürlich inklusive der dazugehörigen Mobilität, wollen aber auf keinen Fall von den negativen Auswirkungen wie Lärm, Dreck und Gestank des von ihnen und ihren Nachbarn selbst verursachten Straßenverkehrs belästigt werden.
Nein, hier gibt es eine viel bessere und seit langem bewährtere Methode: Wir fordern eine Verbindung zur Staatsstraße, dorthin kann dann ein großer Teil des bisherigen und des zusätzlichen Verkehrs hingeleitet werden; wir haben ihn los und den Anwohnern der Oberen Hauptstraße wird dieser zusätzliche Verkehr kaum viel ausmachen; die sind ja noch viel größere Verkehrsmengen gewohnt; wie beispielsweise den am vergangenen Freitag wieder einmal vom Durchgangsverkehr verursachten 6-Stunden-Dauerstau und das fast in jeder Woche eines Jahres.
Nicht zu vergessen die vor über 20 Jahren durchgeführte und höchst fragwürdige Sperrung der Hollerner Straße, die uns den, mangels anderer Alternativen zur Oberen Hauptstraße, bis dahin dort ablaufenden Ortsverbindungsverkehr bescherte. Auf die Entlastung durch die damals zugesagte Umgehungsstraße warten wir bis heute vergebens!
Folglich kann es wirklich kein großes Problem für die Anwohner der Oberen Hauptstraße sein, das bisschen zusätzlichen Verkehr von dieser Verbindungsstraße auch noch zu akzeptieren.
Peter Hiesinger (27.10.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Die Bürgerversammlung in Eching kann eigentlich nicht als Bürgerversammlung bezeichnet werden, da der Bürgermeister hier referierte über seine planvolle Zusammenlegung von Grundstücken am Hollerner See, die jedoch ein Ziel, außer den Kauf von Grundstücken, nicht erkennen ließ. Entsprechend war der Bericht eine Aneinanderreihung von Zahlenwerten, jedoch ohne Vision und ohne Plan für die Zukunft.
Nach der Darstellung der Fakten seitens des Bürgermeisters konnten die Bürger ihre Fragen stellen. Fragen nach der Anbindung des neuen Baugebietes Eching-West und ob überhaupt eine Anbindung über eine Umgehungsstraße oder über eine Erschließungsstraße zur Entlastung des innerörtlichen Verkehrs erfolgt, beantwortete der Bürgermeister nicht, sondern gab zurück: "Haben Sie schon einmal am Wochenende beim Bäcker gestanden und gesehen, wie viele Menschen statt mit dem Fahrrad mit dem Auto zum Bäcker fahren? Wenn sich das verändern würde, dann hätten wir auch kein Verkehrsproblem". Jedenfalls so sinngemäß versuchte der Bürgermeister, alle konkreten Fragen ganz konkret abzuwimmeln.
Ich konnte mich, insbesondere auch als Gemeinderat, nicht des Eindrucks erwehren, dass der Bürgermeister keine Lust oder kein Interesse mehr hat, auf konkrete Fragen konkrete Antworten zu geben. Auch seine Mitarbeiter, die offenbar nichts zu sagen hatten bei dieser Veranstaltung, saßen unbeeindruckt im Hintergrund und ließen ihren uneingeschränkten Wortführer die Bürgerversammlung bestreiten.
Sicherlich kann man als Chef der Verwaltung seine Mitarbeiter mit Dienstanweisungen beeindrucken, jedoch Bürger nicht. Bedauerlicherweise haben die Mitarbeiter auf dieser Bürgerversammlung nichts zu sagen gehabt. Sie hätten eigene Ideen zur Gestaltung einer Erschließungsstraße oder des Hollerner Sees im Interesse der Bürger mit einbringen können.
Letztlich hat Bürgermeister Riemensberger auch erkannt, dass seine Taktik der Planung am Hollerner See mit einer Therme kläglich gescheitert ist, da ihn offenbar der Bürgerwille nicht interessiert hat. Eingesehen hat er es aber offenbar doch. Nach ausführlichem Kartenspiel an der Leinwand hat er den Bürgern zugestanden, dass über die letztliche Planung zum Hollerner See doch ein "Bürgerentscheid" kommen soll. Scheinbar traut er sich selbst keinen "Ratsentscheid" anzuschieben. Das ist die richtige Maßnahme, die der Gemeinderat beschließen muss, sofern alle Vorschläge für den Hollerner See auf dem Tisch liegen.
Nachdem niemand beauftragt war, die Wortmeldungen der Anwesenden zu koordinieren und der Bürgermeister das auch nicht konnte, gingen die Wortmeldungen durcheinander und man hatte den Eindruck, dass es eine so schlechte Bürgerversammlung in Eching noch nicht gegeben hat. Der Eindruck der meisten Teilnehmer war, dass der Bürgermeister kein Interesse hat an der Bürgermeinung und schon gar nicht an einer Erschließungsstraße zum neuen Baugebiet Eching-West.
Auch will er offenbar nicht erkennen, dass er gegen die Bürger von Eching kein Baugebiet durchsetzen kann, das keine Erschließungsstraße hat. Die Bürgerinitiative Baugebiet Eching-West hat bereits deutlich gemacht, dass das Baugebiet ohne eine Erschließungsstraße ohne Bürgerbegehren nicht realisiert werden kann. Sollte der Bürgermeister Riemensberger versuchen, gegen den Bürgerwillen dieses Baugebiet, so wie es derzeit in der Planung ist, umzusetzen, so wird nun im Interesse Echings ein Bürgerentscheid kommen.
Echings Bürger wollen nicht mehr Verkehr an den zentralen Knotenpunkten an der Kreuzung Heidestraße, Untere Hauptstraße und auch nicht nicht an der Paul-Käsmeier-Straße und Obere Hauptstraße. Dies ist aber dann der Fall, wenn das neue Baugebiet ohne Erschließungsstraße gebaut wird. Alle Bürger Echings sind davon betroffen. Die Mehrheit für einen solchen Bürgerentscheid für eine Erschließungsstraße ist sicher.
Mit freundlichen Grüßen
Bertram Böhm (Gemeinderat SPD/ 26.10.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Eching, eine Kostenstelle'
Das echinger-zeitung.de-Sparschwein erklärt uns, dass die echinger-zeitung.de ein strukturelles Problem mit der Finanzierung hat, also ein vergleichbares strukturelles Problem wie der Echinger Haushalt oder nach ihrer Lesart wie der Arbeitserfolg des Echinger Bürgermeisters.
Welch ein glückliches Zeitungsschwein, das zwar ohne Haushaltsstellen, aber am Ende doch auch mit strukturellen Problemen kämpft. Trotzdem lebt dieses Schwein noch immer. Liegt also der Schluss nahe, dass dann doch Journalisten die “weltbesten Wirtschafter“ sind und somit Rederecht in Haushaltsberatungen bekommen sollten.
Als pragmatisch denkendes Sparschwein müsste man bezüglich der Echinger Haushaltprobleme zuerst bei den größten Defizitposten wie ASZ, Musikschule und Bürgerhaus eine zielführende Diskussion auch „außerhalb der Haushaltsstellen“ beginnen. Gleichzeitig sollen und müssen diese Einrichtungen fester Bestandteil in Eching bleiben. So sieht dies auch die übergeordnete Behörde.
Die Freie Wählergemeinschaft hat hier bereits einen Vorschlag gemacht. Entging damit aber nur sehr knapp der Hexenverbrennung. In jedem Fall kann es bei Millionen Defiziten in nur drei Bereichen in keinem Fall eine Lösung sein, über einzelne Eurobeträge das Geld beim Bürger abzuholen.
Bei den aktuell erhöhten Musikschulgebühren wurde dies leider und ohne meine Zustimmung schon beschlossen. Jetzt über weitere Euros bei den Vereinen durch Kürzung der Jugendförderung oder Reduzierung der Straßenreinigung nachzudenken, ist zwar legitim, aber nicht wirklich zielführend, weil es das „strukturelle Problem“ nicht löst.
Um über die Relation von einigen Tausend Euro auf der einen Seite zu einigen Millionen Euro auf der anderen Seite nachzudenken, muss man kein Schwein sein, sondern mit gesundem Menschenverstand unterwegs sein. Dies darf man bei allen Gemeinderäten durchaus annehmen, wenngleich einzelne dies gut zu verbergen wissen.
Die bachhuberische Definition: „Die Aufgabe eines Gemeinderates sollte es sein, die reine Wirtschaftlichkeit in Relation zu der damit erreichbaren Lebensqualität zu stellen“ ist tatsächlich emotional und intellektuell zu lösen (Verbesserungspotential vorhanden). Beide, Herr Bachhuber und sein Zeitungsschwein, haben recht und werden es uns vormachen.
Dieter Migge (Gemeinderat, fraktionslos/ 19.10.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Die schwarze Treppe'
Ich kann mich Frau Schefold nur anschließen! Wenn gute Beziehungen das ausschlaggebende Kriterium dafür sind, ob ein Schwarzbau - und wenn es nur eine Treppe ist - in Eching von der Gemeinde oder vom Landsratsamt nachträglich geduldet oder gar genehmigt werden, kann man Eching und den Landkreis getrost zur Bananenrepublik erklären, in der jeder (der es sich leisten kann), tun und lassen kann, was ihm gefällt.
Vorschlag: Den Bauausschuss im Gemeinderat, die Bauabteilungen im Rathaus und die im Landratsamt auflösen, wenn sich eh keiner an deren Entscheidungen und Weisungen gebunden fühlt und schon Fakten geschaffen werden, bevor überhaupt ein Bauantrag gestellt wurde.
Ernst gemeinter Vorschlag: Keinen weiteren Präzedensfall (nach dem Schwarz-Anbau bei Erik´s Restaurant in Ottenburg) schaffen!
Guido Langenstück (19.10.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Gut, dass Sie über diese Geschichte berichten.
Ich habe übrigens nicht nur "geschimpft", sondern auch gesagt, dass ich der nachträglichen Genehmigung (bei dieser Faktenlage) nicht zustimmen werde. Sonst könnte der Bauausschuss ja mit seiner Arbeit auch gleich aufhören.
Die Geschichte hat durchaus das Zeug dazu, ein Lehrstück über Kommunalpolitik zu werden. Man darf gespannt sein, wie das weitergeht und was die Beteiligten tun.
Barbara Schefold (Gemeinderätin SPD/ 16.10.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Umgehgung Süd bringt mehr Entlastung als Nordwest'
Nach dem gestrigen fast 6 Stunden dauernden Stehverkehr auf der Hauptstraße frage ich mich, wieso bis heute noch keine Messung bezüglich des Grades der Luftverschmutzung, deren Grenzwerte meistens überschritten werden dürften, regelmäßig jeden Freitag und oftmals auch am Donnerstag einer Woche, durchgeführt worden ist. Dies wären dann doch wohl hieb- und stichfeste Argumente, insbesondere auch im Rahmen der von der EU vorgegebenen Verschärfung dieser Grenzwerte, um die zuständigen Behörden zu veranlassen, eine Umgehungsstraße anzupacken.
Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle auch, an Herrn Haberl in der Herderstraße, der mittlerweile in fast jeder lokalen Zeitung seine Lobrede auf die enorm verbesserten Verkehrsverhältnisse veröffentlich hat, viele Grüße zu versenden, von dem Ortsteil in Eching, in dem das Leben immer lebenswerter wird und wo ich gestern mit Ohrenstöpseln und Gasmaske das schöne Wetter in meinem Garten genießen durfte.
Übrigens: Heute am Samstagmorgen in der Zeit von 5:15 bis 6:00 haben 9 Lkw das Echinger Durchfahrtsverbot mißachtet!
Peter Hiesinger (01.10.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Sporthallengebühren werden verdoppelt'
Frau Martin hat vollkommen Recht: Eine Verdreifachung der Hallengebühren lassen sich für die Handballabteilung der SC Eching nicht ohne weiteres auf die Mitglieder umwälzen.
Eine mühevolle Basisarbeit der vielen Ehrenamtlichen (bei den Handballern gibt es kein Geld für Trainer usw.), insbesondere der letzten sechs Jahren, würde binnen kürzester Zeit zunichte gemacht. Notwendige Beitragserhöhungen um 30 bis 40 % (nachdem schon in den vergangenen Jahren wegen anderweitigen Kostensteigerungen die Beitrage erhöht werden mussten), würden von vielen Mitglieder nicht geschluckt werden.
Prinzipiell ist es ja legitim, Kostensteigerungen an die Nutzer weiterzugeben – aber eine Verdreifachung innerhalb von eineinhalb Jahren ohne jegliche Vorwarnung – so stellt man sich eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Gemeinde nicht vor. Auch ein Verein muss etwas Planungssicherheit haben, wenn seriös agiert werden soll.
Man hat sich die Gebührenordnung des Landratsamtes zum Vorbild genommen: Dann sollte man sich fragen, warum trotz dringend nötigen zusätzlichen Hallenzeiten in Eching die Halle oft leersteht und zu 90 % von auswärtigen Vereinen, insbesondere aus München (z.B. der FC Bayern München) genutzt wird: Die Kosten sind schlichtweg für die hiesigen Verein nur schwer zu tragen.
Jürgen Wetzstein (26.09.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: '3,4 Millionen ins Alte Schulhaus stecken?'
Liebe Gemeinde Eching,
den Vorschlag die Alte Schule als Vereinshaus zu platzieren, finde ich sehr überdenkenswert.
Gerade nach den vielen Umbauten in der Gemeinde fallen Vereinsräume weg oder sind nur bedingt nutzbar. (Pfarrheim, Bürgerhaus, Feuerwehrhaus). In diesen Zeiten würde ich mich auch über eine Widmung des Gebäudes für das Vereinswesen freuen.
Die eine oder andere Maßnahme kann sicherlich durch viele fleißige Vereinshände kostengünstig übernommen werden. Andere Ortschaften haben einen Gewerbepark, Eching könnte als Vorreiter dienen und ein großes Vereinshaus in Leben rufen.
Viele Grüße
Michael Widmann (20.09.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Als Vorstand des Musikvereins St. Andreas Eching stelle ich mir die Frage: Wären die Ausgaben in Höhe von 3,4 Mio. Euro auch notwendig, wenn man dem Musikverein (und ggf. auch anderen Vereinen) das Haus zur weiteren Nutzung überlässt?
Der MV sucht dringend ein Zuhause, in dem er seinen Musikunterricht gesammelt anbieten und ausbauen, Proben von kleinen Musikgruppen durchführen und seine Utensilien lagern kann. Außerdem wäre dann endlich die Suche nach Räumlichkeiten für Vorstandssitzung, Aktivenversammlung und andere notwendige Mitgliedertreffen passé.
Die Nähe der Alten Schule zum Proberaum im Dachgeschoss in der Musikschule böte sich hier durchaus an. Der MV würde sich über ein eigenes Zuhause - das viele andere Echinger Vereine und Musikvereine in anderen Gemeinden bereits haben - sehr freuen.
Liebe Gemeinderäte, lieber Bauausschuss: Denkt doch mal darüber nach und sprecht mit uns!
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Frieß (Vorsitzender Jugendorchester Musikverein St. Andreas/20.09.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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Lesermail zur positiven Verkehrssituation in Eching
Wenn es wahr ist, wie Herr Hiesinger schreibt, dass trotz Verbots Lkws weiterhin nachts durch Eching fahren, gibt es nur eine Lösung: "Nachtwachen" organisieren, die jeden Ignoranten zur Anzeige bringen. Es wäre aber eigentlich Aufgabe der Polizei, die Einhaltung des nächtlichen Durchfahrtverbots zu kontrollieren. Dafür (u.A.) zahlen wir unsere Steuern.
Guido Langenstück (12.09.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Wieso Herr Haberl eine positive Verkehrssituation in Eching bezüglich des Lkw-Durchgangsverkehrs propagieren kann, ist mir äußerst rätselhaft, da er doch ziemlich weit weg von der Hauptstraße wohnt und er deshalb den derzeitigen Lkw-Verkehr am Tage und besonders aber in der Nacht meines Erachtens gar nicht beurteilen kann.
Dass dieses befristete Nachtfahrtverbot nicht gerade das "Gelbe vom Ei" ist, sieht man alleine schon daran, dass ein großer Teil von Lkw´s weiterhin in der Nacht durch Eching fährt und sich auch am Tage nicht das geringste geändert hat und die Anwohner der Hauptstraße weiterhin unter einer kaum zu ertragenden Belastung aus Lärm, Dreck und Gestank der durchdonnernden Lkw´s leiden.
Der Dank an die involvierten Verwaltungen ist geradezu ein Hohn, wenn man sich vor Augen führt, dass vor allem das Landratsamt diese Nachtregelung fast ein Jahr lang verzögert hat; es aber auch die Gemeindeverwaltung mit Bürgermeister Riemensberger in über 6 Jahren trotz einer Vielzahl von Verkehrszählungen, einem Lärmgutachten und einem Lärmaktionsplan nicht geschafft hat, außer dieser "Schmalspurlösung befristetes Nachtfahrverbot" eine Regelung durchzusetzen, die den betroffenen Bürgern endlich eine angemessene Lebensqualität verschafft hätte.
Peter Hiesinger (07.09.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Über negative Entwicklungen regen wir uns schnell auf und schreiben Leserbriefe. Bei positiven Veränderungen freuen wir uns, genießen sie, - aber es folgen keine emotionalen Ausbrüche. Trotzdem sollten wir anerkennen, dass zwei Veränderungen die Verkehrssituation und damit das Leben in Eching ganz entscheidend verbessert haben:
1. Das Nachtfahrverbot für Lkws in Eching wirkt sich sehr positiv im ganzen Ort aus. Die überaus deutlichen Verbots- und Umleitungsschilder an mehreren Ortseinfahrten und in der Umgebung bewirken, dass sogar auch tagsüber einige Lkws die Umleitungen benutzen und nicht mehr durch unser Eching „donnern“.
Dieses Nachfahrverbot für Lkw hat schon jetzt zu einer spürbaren Verkehrsberuhigung geführt. Die künftig erhoffte Vollsperrung für Lkw wird Echings Wohnqualität weiter erhöhen!
2. Die neu installierte „Vorampel“ an der Paul-Käsmaier-Str. , Ecke Wieland-, Goethestraße, hat eine sehr gefährliche Unfallstelle entschärft. Früher war an dieser „Vorkreuzung“ ein Schild „Bei rot hier anhalten“ und eine durchgehende Haltelinie. Wenn die Ampel an der Unteren Hauptstrasse „rot“ angezeigt hat, haben die meisten Autofahrer an der Haltelinie gehalten und die Kreuzung konnte von der Wieland- und Goethestr. passiert werden.
Vor mehr als einem Jahr wurde aus unverständlichen Gründen dieses Schild entfernt und die „Haltelinie“ unterbrochen. Seitdem herrschte an dieser Kreuzung ein wildes Chaos und ein extremes Unfallrisiko. Bei roter Ampel an der Hauptkreuzung hielt kaum ein Fahrzeug an der „Vorkreuzung“, d.h. die Kreuzung Paul-Käsmaier-Straße zur Wieland- und Goethestraße war während der Hauptverkehrszeiten fast immer mit Fahrzeugen blockiert.
Durch wartende Linksabbieger zur Wielandstrasse stauten sich die Fahrzeugen zurück in die Untere Haupstrasse. In der Wieland- und Goethestraße bildeten die Fahrzeuge „Warteschlangen“. Täglich gab es mehrmals „Fastzusammenstöße“ und wüste Beschimpfungen von Fahrzeuglenkern, die aus der Goethe-, oder Wielandstraße auf die Paul-Käsmaier-Straße einbiegen wollten. Für die Bewohner des gesamten „Dichterviertels“ begann so der tägliche „Stresstest“. Jetzt endlich wurde diese damalige Fehlentscheidung korrigiert und durch die neu installierte „Vorampel“ eine normale und sinnvolle Verkehrssituation geschaffen.
Wir danken unserer „Verwaltung“ auf Gemeinde- und Landkreisebene, dass diese beiden Ärgernisse in eine vernünftige Regelung umgewandelt wurden und dadurch das Leben in Eching wieder „lebenswerter“ wurde.
Mit freundlichen Grüßen
Dieter Haberl (04.09.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Falschparkerin eingemauert'
Ob das Zuschütten des Autos eine "coole Aktion", wie Herr Pflügler schreibt, war, sei dahingestellt. Auf jeden Fall ist so etwas Nötigung, was in einem zivilisierten Rechtsstaat nicht toleriert werden darf, zumal die ortsunkundige Freisingerin wohl niemanden behindert hatte. Der Schaufelladerfahrer wird für seine "coole Aktion" wohl seine Quittung von einem Richter bekommen.
Guido Langenstück (12.09.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Coole Aktion, besonders das mit der Schaufel!
Joe Pflügler (22.08.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Aufschlag zu großer Leistungsschau der Jugend'
Es ist schade, dass dieses Tennisereignis in der überregionalen Presse nicht erwähnt wird.
Wo sind die AZ oder die TZ? Diese beiden Zeitungen sollten mal nach Eching kommen und über das Turnier berichten. Das würde die Suche nach Sponsoren erleichtern.
Peter Prescher (10.08.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zu den Lesermails von G,Langenstück:
Sehr geehrter Herr Prescher,
es freut mich, dass Sie sich für mich und die von mir bisher hier verfassten Beiträge interessieren! Sie können ja, wenn Sie (ernsthaft) mehr von mir oder über mich wissen wollen, mich gerne zu Hause einmal anrufen. Meine Telefonnummer finden Sie im Telefonbuch oder via Internet.
Um eines klar zu stellen: Vom Literaturnobelpreis bin ich noch meilenweit entfernt (den strebe ich auch gar nicht an). Es ist doch schön, dass es die "Echinger Zeitung" mit der Möglichkeit, Leserbriefe zu schreiben, gibt, oder?
Wäre nur noch schöner, wenn mehr Echinger Bürger von der Möglichkeit der freien Meinungsäußerung, auch über diese Plattform, Gebrauch machen würden. Mein Vorschlag: Machen Sie es doch auch. Dann können wir eventuell, wenn es soweit ist, uns den Literaturnobelpreis teilen. :-))
Übrigens: Zu Allem weiß ich nichts zu sagen. Und selbst wenn ich es könnte, will ich es gar nicht.
Mit freundlichen Grüßen aus der Nelly-Sachs-Straße
Guido Langenstück (17.07.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Ich würde gern wissen, wer eigentlich dieser Herr Guido Langenstück ist. Sein Anteil an den Leserbriefen ist ja riesig. Dieser Mann ist eine Kapazität, er weiß allem etwas zu sagen und zu schreiben.
Wenn er so weitermacht, können wir bald einen Literaturnobelpreisträger in Eching begrüßen.
Peter Prescher (15.07.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: ''Geordnete Vielfalt' für die Entwicklung Dietersheims'
Wie schön, dass die Herren vom Desaster der letzten Neubauplanung in Dietersheim gelernt haben.....das gibt Hoffnung!
Jürgen Taut (10.07.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Lärmaktionsplan entlang der Bahn nötig'
Darüber kann ich nur "schmunzeln".
Irgendwann muss alles kommen. Vor 30 Jahren bereits habe ich öffentlich einen Lärmschutzplan gefordert. Jetzt kommt ein Lärmaktionsplan ohne rechtliche Bindung und ich bin mir sicher, es wird auch die nächsten 30 Jahre nichts passieren.
Genauso geht es mit dem Verkehr in Eching. 30 Jahre verfolgt die Freie Wähler Gemeinschaft dieses Ziel, einen vernünftigen Verkehrsfluss, aber auch hier bin ich mir sicher: wir werden auch die nächsten 30 Jahre keine Verbesserung erleben.
Verkehr und Lärm gehören zu Eching!
Josef Gerber (09.06.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Landrat duldet, Gemeinde opponiert'
Ob das Abstimmungsverhalten der Gemeinderäte über den geplanten Parkplatz von "Erik´s" im Landschaftschutzgebiet "kurios", oder, wie Herr Gruber in seiner Stellungnahme bemerkt, eher "logisch" war, sei dahingestellt.
Kurios ist m.E. allerdings, dass der ohne Bauantrag und dem zu Folge ohne Baubewilligung errichtete Anbau an die Gaststätte vom Gremium nachträglich "abgesegnet" wurde. Hier wurde m.E. ein Präzedenzfall geschaffen, auf den sich künftige "Schwarzbauer" in Eching durchaus berufen können.
Guido Langenstück (11.06.11)
antwort@echinger-zeitung.de
In Ihrem Artikel benennen Sie das Abstimmverhalten einiger Gemeinderäte als kurios. Was Sie allerdings nicht erwähnen, ist die Tatsache, dass der Vorsitzende, BM Riemensberger, in seiner Zusammenfassung empfohlen hat, die Thematik weiter zu verfolgen und gemeinsam mit dem Landratsamt, dem Antragsteller und den Nachbarn eine einvernehmliche Lösung anzustreben.
Demzufolge bewerte ich das gezeigte Abstimmverhalten weniger kurios als logisch.
Siegfried Gruber (Gemeinderat CSU/ 09.06.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Projekt Mehrgenerationenhaus weiter gefördert'
Ich kann Frau Schefold nur beipflichten (habe die lebhafte Diskussion am vergangenen Dienstagabend im Gemeinderat "live" miterlebt).
Eines ist mir unbegreiflich: Wie kann man 90.000 Euro Zuschuss (Förderung durch den Bund) ohne große Not "in den Wind schreiben" wollen, wenn die Gemeinde Eching nur 30.000 Euro Eigenkapital aufbringen muss (über drei Jahre verteilt)? Wer im Gemeinderat dagegen gestimmt hatte, soll doch bitte so ehrlich sein und sagen, ob er das Mehrgenerationenhaus insgesamt für überflüssig und nicht förderungswürdig hält oder sich das Haus ausschließlich als Altenheim wünscht.
Klar, die Gemeinde muss sparen. Sie ist ja auch nicht unerheblich verschuldet. Aber wenn "mal eben" 60.000 Euro für die neue Beschilderung für die Lkw-Nachtsperre übrig sind oder ein Millionenbetrag für die Feuerwehrhaus-Erweiterung oder die Sanierung des Bürgerhauses, sollte man über den im Vergleich dazu "läppischen" Betrag für die ASZ-Förderung m.E. nicht lange diskutieren (müssen), zumal der Eigenanteil der Gemeinde mit dem Faktor 3 durch den Bund bezuschusst wird.
Denjenigen, die gegen die Förderung des ASZ gestimmt haben, wünsche ich, dass sie niemals darauf angewiesen sind, im ASZ leben und dort betreut oder gepflegt werden zu müssen. Es könnte ja sein, hätte sich ihre Meinung bei der Abstimmung mehrheitlich im Gemeinderat durchgesetzt, dass es im ASZ "stinklangweilig" ist.
Übrigens: Ich möchte vom Bürgermeister und/oder der Gemeindeverwaltung einmal erfahren, wieviel die Verkehrsgutachten im Zusammenhang mit der Planung des Neubaugebiets "Eching-West" gekostet haben und wieviel Geld bisher an den Zweckverband "Hollerner See" aus dem Gemeindesäckel transferiert wurde. Aber bitte nicht nur "zur Einsicht" (ich kann mir nicht alle Zahlen merken), sondern bitte ausgedruckt.
Guido Langenstück (04.06.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Das Mehrgenerationenhaus im Gemeinderat
Der Gemeinderat hat am 31.Mai 2011 beschlossen, mit 10.000 € jährlich für drei Jahre in die Förderung des Mehrgenerationenhauses einzusteigen, der Bund fördert daraufhin das Mehrgenerationenhaus weiter mit 30.000 € jährlich.
Zur Erinnerung: Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte vor fünf Jahren die Idee, Mehrgenerationenhäuser als „Orte der Begegnung der Generationen“ in einem Aktionsprogramm des Bundes ins Leben zu rufen, mittlerweile gibt es in Deutschland mehr als 500, darunter auch das im ASZ in Eching. Eine unaufregende Geschichte, ein gutes „Geschäft“ für die Gemeinde, könnte man meinen und das denken wohl auch alle, die ein wenig Einblick in den sozialen Bereich haben.
Weit gefehlt: Nahezu leidenschaftlich hat sich der Fraktionsvorsitzende der CSU im Gemeinderat, Georg Bartl, dagegen gewandt, anfangs unterstützt von Mitgliedern seiner Fraktion, nach einer dreiviertel Stunde heftiger Diskussion am Ende freilich nur noch vom ehemaligen Mitglied der CSU-Fraktion Migge und dem FDP-Gemeinderat Müller-Saala. Die Fraktionen von SPD und der Freien Wähler waren von Anfang an dafür.
Also: Da gibt es ein Bundesprogramm, das die allerorts hoch geschätzte Arbeit der Mehrgenerationenhäuser zu 75 % finanziert, die Arbeit kommt Jung und Alt in Eching zugute – und die Fraktionsspitze der CSU im Gemeinderat ist nicht bereit, ihren kleinen Teil dazu beizutragen (0,036 % des Verwaltungshaushaltes der Gemeinde). Das ist dann doch aufregend.
Die Fraktionsspitze der CSU vertritt ja eine Partei, die – wie immer man sonst zur CSU stehen mag - in den vergangenen Jahrzehnten im sozialen Bereich eigene Qualität gezeigt hat. Dafür standen z. B. die bayrischen Sozialministerinnen Barbara Stamm und Christa Stevens, die ja beide auch mehrmals im ASZ zu Besuch waren und bei diesen Gelegenheiten ihre Wertschätzung für die Arbeit, die dort geleistet wird, deutlich geäußert haben.
Weiß Herr Bartl nichts von dieser Tradition? Steht er außerhalb dieser Tradition? Hält er nichts von den Ideen, welche die prominente CDU-Politikerin Ursula von der Leyen in Deutschland so massiv verbreitet und gefördert hat? Weiß er nicht, was so ein Mehrgenerationenhaus leistet, gerade das in Eching (Schülerpatenschaftsprojekt, Mutter-Kind-Gruppen, Mädchenarbeit „girls club“ und vieles andere)?
Wie steht es dabei mit den anderen Gemeinderäten der CSU, die teilweise mit starken Vorbehalten dann doch zugestimmt haben? Oder denkt Herr Bartl und vielleicht die CSU insgesamt ausschließlich an die 10.000 €? Geht es nur um das Geld? Das ist das Nachdenken wert.
In der Kommunalpolitik hat sich ja die Gewohnheit eingenistet, Dienstleistungsbereiche von Gemeinden – Kindergärten, Jugend- oder Alteneinrichtungen etc. – nach Defiziten zu bewerten. Ausgaben der Träger für Jugend- und Altenarbeit, die von Steuergeldern finanziert werden, sind dann Defizite, wenn sie nicht durch Gebühren, Eigenleistungen etc. ausgeglichen werden. Dass dies Aufwendungen einer Gemeinde für Daseinsvorsorge gegenüber Bürgerinnen und Bürgern sind, die mit ihrer Arbeit und ihren Steuern alle gemeindlichen Leistungen finanziert haben oder finanzieren werden, gerät dabei in Vergessenheit.
Nun ist Sparsamkeit gut, wenn sie Sinn macht. Aus christlich-sozialer Kommunalpolitik wird aber, wie das Beispiel zeigt, schnell sinnlose Pfennigfuchserei. Kann sich Eching diese 10.000 € nun wirklich nicht mehr leisten, auch wenn daraus praktisch 40.000 € für soziale Aufgaben werden?
Zum ersten wären der Nutzen dieser Ausgaben für die Bürgerinnen und Bürger genau zu betrachten. Geld für den sozialen und kulturellen Bereich stiftet Nutzen, wenn Kinder, Jugendliche, Eltern, alte Leute unterstützt werden. Damit wird dem Gemeinwesen geholfen. Wenn der Schaden der Ausgaben von 10.000 € am Gemeindehaushalt aber so groß wäre, dass er den Nutzen überwöge - dann sollte man allerdings ganz andere Konsequenzen ziehen als die Ehrenamtlichen und das Team im ASZ/Mehrgenerationenhauses so in Frage zu stellen und die von den Aktivitäten unterstützten Bürgerinnen und Bürger im Regen stehen zu lassen. Dann sollte man in der Gemeinde den finanziellen Notstand ausrufen und dann ganz schnell und ganz gründlich daran gehen, alle – alle! - Posten, Einnahmen, Ausgaben, Investitionen, Planungen, Grundstückstransaktionen und Vermögensbestände der Gemeinde ganz genau anzuschauen und umfassend Rechenschaft abzugeben, wo in jedem einzelnen Fall gespart werden kann.
Nur darauf zu verweisen, dass es sich wieder um eine freiwillige Leistung handelt, wie dies im Artikel über die Gemeinderatssitzung steht, ist da viel zu billig und zu wenig. Warum? Bei „pflichtigen Selbstverwaltungsaufgaben“ (z. B. Bauleitplanung, Feuerschutz, Friedhöfe, Kindergärten und Horte u. v. m.) entscheiden Gemeinden, wie sie diese wahrnehmen; bei freiwilligen Selbstverwaltungsaufgaben (Gewerbeansiedlung, Verkehrswege, Musikschulen, Volkshochschulen, Altenpflege, Sportstätten u. v. m.) auch über das ob und wie. Man kann aber in beiden Fällen, beim ob und beim wie, Geld unnötig ausgeben oder sinnvoll ausgeben und damit auch sparen.
Eching hatte und hat bisher immer eine gute Tradition, die Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger wahrzunehmen. Wenn das anders werden sollte – dann sollte das offen gesagt werden und in einer breiten Diskussion im Gemeinderat und in der Bevölkerung behandelt werden.
Am Ende noch eine persönliche Bemerkung: Ich bin seit über 20 Jahren im Gemeinderat, aber solch frustrierende Diskussionen habe ich bis in letzter Zeit – Gott sei Dank - noch nicht erleben müssen.
Barbara Schefold (Gemeinderätin SPD/ 03.06.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Grünes Licht für Lkw-Sperre'
Na Bravo, dass die Schilder doch noch vor Weihnachten kommen! Da hat unser Bürgermeister mit seiner Ankündigung auf seinen Wahlplakaten im Bürgermeister-Wahlkampf vor knapp einem Jahr, wo draufstand "LKW-STOP- Wir haben es erreicht! Josef Riemensberger" doch noch Recht behalten - auch wenn auf seinen Plakaten nichts von zeitlicher Befristung (8 Monate) und dass die Beschränkung nur von 22 abends bis 6 Uhr in der Früh gelten soll, gestanden hatte. Aber das will ich ihm nachsehen - es handelt sich ja schließlich um eine "Evaluierungs-Phase".
Bleibt nur zu hoffen, dass die Ergebnisse dieser Testphase zu der Erkenntnis führen, dass es für die Stau-, Lärm- und Abgas-geplagte Echinger Bevölkerung geboten wäre, die Ortsdurchfahrt rund um die Uhr für die dicken "Brummies" zu sperren (außer Lieferverkehr für ortsansässige Firmen). Es wäre doch schade, wenn die ca. 60.000 Euro (!), die die Schilder (ohne die zusätzlichen Kosten für den Verkehrsgutachter und die Fachfirma, die die Zählung der Lkws durchführt) kosten, langfristig betrachtet nicht sinnvoll angelegte Steuergelder Echinger Bürger und Betriebe sind.
Guido Langenstück (03.06.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Schullandheim ist super!'
Hallo allerseits,
hoffentlich habt Ihr - und vor allem die Fledermäuse - viel Spaß bei der heutigen Exkursion gehabt. Ihr erlebt ja ein tolles Progamm, und wir freuen uns schon auf Eure Berichte.
Viel Spaß und viele Abenteuer noch. Bis morgen!
Viele Grüsse aus der verregneten Heimat.
Familie Blohm/ Reuter (14.06.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Super, dass es allen so gut gefällt und ein großes Lob und Dankeschön an das Kitateam des Kindergarten Regenbogens für die Planung und Ausführung des Ausflugs.
Eine schöne spannende zweite Nacht.
Servus und bis Morgen
Fam. Kauerauf (31.05.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Find ich klasse, dass die Regenbogenkinder und Erzieherinnen so viel Gaudi haben ;-)
Viel Spass noch, eine gute zweite Nacht und bis Morgen!
Gabi Schmid (31.05.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Autoscheibe hielt Einbruchsversuch stand'
Die herausgenommene/herausgebrochene Scheibe wurde gefunden und dem Autobesitzer am 25. Mai 2011 wieder übergeben.
Heinz Müller-Saala (26.05.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Exhibitionist am Hollerner See'
Wir können ja in Eching ´mal für den Burschen mit dem offensichtlich (im wahrsten Sinne des Wortes) gestörten Sexualtrieb sammeln, damit er seinen Exhibitionismus in der Ingolstädter Straße 38 in München (bekannt auch als "Leierkasten") ausleben kann. Dann sogar im gesetzlich zulässigen Rahmen.
Guido Langenstück (15.05.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Nachhaltige Verkehrsplanung jetzt!'
Der Forderung der neugegründeten Bürgerinitiative "Eching West" kann ich mich nur voll anschließen, auch wenn ich persönlich nicht betroffen bin. Was für ein "Fachmann" muß da am Werk gewesen sein, allen Ernstes das Neubaugebiet ohne separaten Anschluß an die Staatsstraße 2053 für gut und zumutbar zu befinden? Nein, ich nenne den Namen des Gutachters nicht schon wieder.
Hoffentlich kommt der Bürgermeister, der gesamte Gemeinderat sowie die Bauverwaltung zu der Einsicht, dass hier Handlungsbedarf besteht. Die Reihenfolge muß stimmen: Erst die Erschließungsstraße, danach erst der erste Bagger, der den Aushub für irgendein Haus im Neubaugebiet macht.
Wo wir beim Thema "Verkehrsbelastung" sind: Der vergangene Freitag (06.05.11) war wieder einmal so ein "Spitzentag": Eching war Nachmittags von allen Seiten "dicht". Die Autokarawane staute sich bis zum Kreuzhof zurück. Und, wie wir mittlerweile alle wissen, ist im Landesentwicklungsplan für den Neubau oder die Erweiterung von Staatsstraßen des Bayerischen Innenministeriums für Eching kein Bedarf für eine Umgehungsstraße berücksichtigt (na Bravo!).
Aber Hauptsache, der Herr Seehofer, der Herr Herrmann und wie die Herrschaften alle heißen, bekommen ihre fetten Diäten und jedes Jahr einen neuen Dienstwagen (mit Chaffeur). Und wir Deppen sollen dann bei öffentlichen Veranstaltungen denen noch zujubeln. Aber wie heißt die alte Volksweisheit so schön: "Die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber".
Übrigens, lieber Herr Bürgermeister: Wie weit sind die Schilder für das nächtliche Lkw-Durchfahrtverbot?
Guido Langenstück (10.05.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Vom Reh angefallen'
Jo mei, so weit san mir schon in Eching: Dass es neben einigen, ganz wenigen Gemeinderatsmitgliedern jetzt auch schon die ansonsten so friedlichen Rehlein sind, die tollwütiges Verhalten zeigen, ist neu.
Bleibt nur zu hoffen, dass nicht auch noch so ein Problem- oder Schadbär wie einst der Bruno, der kurz hinter Mittenwald dank Stoibers und Schnappaufs Hilfe zur Strecke gebracht wurde, auf Echinger Gemeindegrund bald auftaucht.
Aber, keine Sorge: Spätestens bei der Überquerung der Oberen oder Unteren Hauptstraße würde der Bär (oder das Reh) mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Lkw überrollt.
Guido Langenstück (09.05.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Badestrand gehört dem Erholungsflächenverein'
Liebe Bürger für Eching,
in der Freisinger SZ von heute habe ich gerade gelesen, "Eching übergibt Erholungsflächen" am Hollerner See dem Münchner Erholungsflächenverein. Bravo!
Denn ich gehe davon aus, dass der Hollerner See nun wirklich "nur" mit weitest möglich naturbelassenen Erholungsflächen umgeben und gewerblich verzichtbares Remidemi auch auf dem Wasser vermieden werden wird! Wir BfE erkennen dies unseren örtlichen Wirtschaftspolitikern als einen sehr dankeswerten Fortschritt an; gewiß aber auch als einen Erfolg des bürgerinitiativ leitenden Triumfeminates der Bürger für Eching!
Herzlichen Dank.
Nach diesem Erfolg muß es aber auch mit Echings Hauptproblem weitergehen, mit der Sperrung unserer Ortsmitte für den Eching schon lange genug niedermachenden Durchfahrtsverkehr! Es besteht Gott sei Dank kein Zweifel, dass die BfE schon gleich auch mit ihrer Forderung "Durchfahrtsverkehr ´raus aus Eching" nicht erlahmen dürfen und werden! Unser Wohn- und Heimatort ist dies auch wert!
Und bei allen mir landespolitisch seit Jahren viel zu einseitigen Leitmotiven unserer finanziell hochlöblich gut dastehenden Landesregierung - das ist ein Kompliment vor allem an unseren Herrn Ministerpräsidenten Seehofer! - werden wir auch dies noch schaffen: Eching und alle gleichermaßen geplagten, verhunzten und oft genug auch schon totgefahrenen Ortschaften unseres schönen Landes müssen raschest möglich von ihrem idiotischen Verkehrsterror erlöst werden!
Ich kann nicht verstehen, weshalb sich diese Gemeinden nicht schon längst zu ehrsam hartnäckigen Interessenverbänden zusammengeschlossen haben. ehrbar demokratisch wäre dies nicht weniger geboten, wie offenbar der Kampf von Stuttgart 21 gegen die viele Milliarden schwere Untertunnelung der Stadt.
Apropos über-, überfällige Ortsumfahrungen. In der ohnehin der fortschreitenden Urbanisierung anstehenden Ortschaft und Region Eching könnte die orts-, kreis- und landespolitische Animation für die Ortsumfahrung vielleicht bei den Besitzern des hierfür benötigten Ackerlandes beginnen. Und dies offen, klar und in fairer Verbundenheit mit Ort und Land, nichts desto weniger jedoch entschieden, beharrlich und ohne unseren guten Verkehrsgutachtern noch länger Geld für unnötige Verkehrszählungen nachzuwerfen! Ein Blick auf die Straßenkarte genügt.
Wer sind eigentlich die von Echings künftiger Ortsumfahrung betroffenen Grundstückseigner? Für Eching sollte sich m.E. schon gleich die CSU(!) mit etwas mehr Bürger-, Orts- und Heimatsinn zu bewegen wissen! Ich sehe mit Freude, dass die bisherigen Anmahnungen der BfE schon ein bisschen Früchte tragen! Wofür es weiß Gott aber auch Zeit wird!
Mit einem herzlichen Grüß Gott,
Gottfried Pfeiffer (09.05.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Müller-Saala,
wie kommen Sie darauf, ich sei "selbsternannter Gemeindekritiker"?
Kritisch schreibe ich - zugegebenermaßen - gelegentlich schon. Aber es ist schon anmaßend von Ihnen, mir zu unterstellen, ich sei in irgendeiner Hinsicht "selbsternannt". Ich unterstelle Ihnen ja auch nicht, Sie seien "selbsternannter Häuptling" des FDP-Ortsverbandes.
Im Übrigen empfehle ich Ihnen, den Hollerner See möglichst bald und möglichst oft zu nutzen: Kühlendes Wasser kann erhitzte Gemüter wieder auf Normaltemperatur herunterkühlen und macht den Kopf richtig frei.
Mit freundlichen Grüßen
Guido Langenstück (05.05.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Ich vermisse die Kritik oder ein Lob vom selbsternannten Gemeindekritiker Guido Langenstück.
Heinz Müller-Saala (Gemeinderat FDP/ 05.05.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Probeweise Lkw-Sperre ist angeordnet'
Na, dann "klärt" mal die Feinheiten. Hoffentlich dauert die Klärung nicht bis Weihnachten.
Übrigens: Jede privatrechtliche Firma müsste, würde sie so "schnell" wie das Landratsamt in Freising und das Innenministerium in München arbeiten, binnen kürzester Frist Insolvenz beantragen.
Schade, dass RTL nicht mehr den "Pannemann in Silber" verleiht. Diese beiden Behörden hätten ihn sicherlich bekommen (verdientermaßen).
Guido Langenstück (04.05.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Gremertshauser Maibaum gestohlen'
koan neuer baum!
Jens Pruggmayer (21.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: "Die gebremste Gemeinde"
"Die „ausgebremste SPD“ wäre die treffendere Überschrift für diesen Artikel über den Bericht zur Jahreshauptversammlung der Echinger SPD gewesen.
Wahrscheinlich ist es der Neid der SPD-Genossen an der anerkannten soliden Arbeit des CSU-Bürgermeisters Josef Riemensberger und der CSU-Fraktion für die Gemeinde Eching, der den SPD-Genossen durch seine Leistungen keinen eigenen Lauf zulässt und auch nicht erforderlich macht. Gerade deshalb fühlt sich die SPD seit Jahren wohl ausgebremst und auf Stillstand gesetzt.
Den von Frau Martin angeführten, aber total falsch bezeichneten dreizehnjährigen Stillstand in der Gemeinde Eching will ich nur mit einigen wenigen gegenteiligen Beispielen aufzeigen. Im Bereich Kinderbetreuung, Bildung und Schulen wurde Eching in der Amtszeit von Bürgermeister Josef Riemensberger die Grundschule an der Nelkenstraße gebaut, die Realschule an der Nelkenstraße nach Eching geholt, der Kindergarten an der Nelkenstraße gebaut, die Schulsporthallen an der Danziger Straße saniert, verschiedene Kindertageseinrichtungen saniert und erweitert, die erste Ganztagschule im Landkreis Freising an der Volksschule Danziger Straße gebaut und in Betrieb genommen. Die Generalsanierung der Volksschule an der Danziger Straße wird in wenigen Monaten abgeschlossen sein. Auch in der Zunft wird die Kinderbetreuung ausgebaut und gut organisiert sein, so dass alle Betreuungsaufgaben erfüllt werden können.
Diese Aufzählungen könnten in verschiedenen anderen Bereichen umfangreich fortgesetzt werden. Erstaunlich ist aber immer wieder, dass die Echinger SPD vom drängenden Problem der Echinger Ortsmitte spricht und dabei meines Erachtens bewusst verdrängt, dass gerade in der Zeit bis 1998 unter Federführung der SPD in Eching dies alles geplant und auch gebaut wurde und somit diese Struktur geschaffen wurde.
Einige Beispiele „dieser Struktur“: Zweimaliger Umbau der Hauptstrasse, den Stachus-Umbau mit Anschluss der Bahnhofstraße, ASZ mit Bürgerhausplatz, Bürgerhaus…. Wahrscheinlich wollen sie die damals gemachten eigenen Irrtümer nicht mehr wahrhaben. Eine lebendige Ortsmitte braucht auch ein wirtschaftliches, attraktives Umfeld und eine praktische und leicht nutzbare Erschließung.
Zum Thema Verkehr auf der Staatsstrasse/Hauptstrasse und der damit verbundenen Ortsumgehung sind weitreichende Untersuchungen und Abwägungen schon länger an die zuständigen Behörden übergeben worden und mit der Weiterentwicklung beauftragt worden.
Leider müssen wir uns im Gemeinderat nach wie vor auch noch mit nicht abgeschlossenen Vorgängen und Baumaßnahmen aus der SPD-Zeit bis 1998 beschäftigen, die die Gemeinde noch dazu auch finanziell sehr belasten. Wen wundert es da, dass sich Josef Riemensberger diese Schuhe nicht anziehen und diese schon gleich gar nicht tragen will, bzw. diese Vorwürfe auch nicht verantworten kann und zu Recht auf die Verursacher hinweist.
Ein ganz unfairer Akt aus meiner Sicht ist die Darstellung der Situation seitens der SPD zum Hollerner See, für Echinger Bürger verwirrend zu bezeichnen. Wir haben doch im Gemeinderat einstimmig eine für Eching klare Position geschaffen. Hier soll doch ein völlig falscher Eindruck vermittelt werden. Hat denn die SPD vergessen, was im Herbst 2010, in der letzten Bürgerversammlung, gestartet wurde, nämlich die Aufforderung an alle Bürger zur Bürgerbeteiligung mit der Planskizze, die im Echinger Forum beigelegt war? Er wäre auch angebrachter, die Unterschleißheimer SPD-Stadtratskollegen und -Verbandsräte aufzufordern, dieses Verwirrspiel um die Auflösung des Zweckverbandes zu beenden als denn den Schuldigen in Eching zu suchen.
Verantwortliche Gemeindepolitik ist auch immer wesentlich komplexer zu behandeln als nur mit einer Ankündigung in die Öffentlichkeit zu gehen, und das seriöse „Wie“ der Umsetzung und Finanzierbarkeit außer Betracht zu lassen, wie hier zu entnehmen war.
Georg Bartl (CSU-Fraktionsprecher / 21.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: ''Stinkbomben'-Attacken auf Jugendlichentreff?'
Dümmer gehts nicht! Wer kommt auf so etwas Unsinniges und Zerstörerisches?
Da hilft nur eins: Kameras oben am Rathaus und Bürgerhaus anbringen und die Aufzeichnungen täglich auswerten.
Eins verspreche ich demjenigen, der die stinkenden Substanzen verteilt (auch wenn der/die "Schwachsinnige" meine Zeilen hier wahrscheinlich nicht liest): Ich werde persönlich dafür sorgen, sollte er/sie erwischt werden, seine Wohnbehausung dieselbe "Duftnote" erfährt wie die Sitzbänke am Bürgerhausplatz bzw. die Zugänge am Bürgerhaus.
Guido Langenstück (21.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Wieder mal Kabel von Umspannwerk gestohlen'
Die soll der Blitz beim Sch..... treffen!
Guido Langenstück (18.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Provisorische Hortlösung gesucht'
Die Meldung über fehlende Hortplätze überrascht uns Eltern nicht -- auch wenn die Menge von 30 fehlenden Plätze skandalös groß ist.
Allerdings frage ich mich, weshalb das Problem jetzt erst auffällt. Wenn man die Anzahl von Kindern in Ganztags-Kindergärten betrachtet, wird schnell klar, wie hoch der Anteil berufstätiger Eltern ist. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass die Schule schon um 11:30 Uhr aufhört und die Mittagsbetreuung (die übrigens vermutlich auch viel zu wenig Plätze bietet) kein Mittagessen enthält, kann man sich ausrechnen, wie groß der Andrang auf Hortplätze ist.
Die Ganztagsschule bietet zwar auf den ersten Blick eine Auffangmöglichkeit, löst aber nicht das Problem der Ferien und hat auch keine Lösung für Arbeitszeiten länger als bis 15:30 Uhr. Insofern bleibt die Frage: Weshalb taucht das Problem erst jetzt auf?
Mit mehr Zeit hätte man sicherlich gute Lösungen planen und realisieren können. Wird jetzt wenigstens gleich über langfristige Lösungen für die nächsten Jahrgänge nachgedacht?
Herzliche Grüße
Andrea Schafferhans (15.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Kein Strom ins Freizeitgelände'
Lieber Herr Kratzl,
um es vorweg zu sagen: Ich bin kein besonders lärmempfindlicher Mensch und musiziere selber (Gitarre, Trompete, Keybord). Auch bin ich jemand, der gerne feiert (wie das bei gebürtigen Rheinländern meist so üblich ist).
Aber dass beim Sonnenrot-Festival aus mangelnder Kooperationsbereitschaft (ob dies mehr am Veranstalter oder mehr an der Gemeinde liegt, kann ich nicht beurteilen) der Strom aus Dieselaggregaten kommen soll, halte ich für "Schwachsinn". Ihr Argument, dass die Musik wohl lauter als die Stromerzeuger sein wird, stimmt zwar grundsätzlich, aber es ist doch wohl davon auszugehen, dass die Musik dort (hoffentlich) nicht Tag und Nacht durchgängig spielt.
Grundsätzlich teile ich Ihre Meinung, dass man auch ´mal feiern muss und nicht alles infrage oder, wie sie sagen, "an den Pranger stellen" soll.
Übrigens: Ich wohne, von Süden aus betrachtet, nicht hinter, sondern unmittelbar vor der Bahn.
Mit freundlichen Grüßen
Guido Langenstück (17.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Langenstück,
Sie werden mit der Lautstärke der dieselbetriebenen Stromerzeuger keine Probleme haben, da die Musik lauter sein wird.
Grundsätzlich würde es aber schon Sinn machen, einen Anschluss ans öffentliche Stromnetz ins Freizeitgelände zu legen, vor allem wenn der Platz in Zukunft auch für die ein oder andere Veranstaltung genutzt werden soll.
Übrigens, es waren jetzt seit Juli 2010 keine Veranstaltungen mehr in diesem Gelände. Wenn ich richtig informiert bin, wird es in den nächsten 3 Monaten an 3 Wochenenden etwas lauter, das wird beim "Ostermobrenna" sein, beim "Sonnenrot" und beim Seefest, an den restlichen WE ist bis jetzt noch nichts geplant.
Und wenn in Eching die ein oder andere Veranstaltung im Freien stattfindet, ist das so schlimm? Vielleicht hilft es, wenn man zu der ein oder anderen Veranstaltung einfach mal hingeht, Bier und Bratwürste schmecken nicht nur zuhause. Und wenn jemand einfach nicht aus seinem Haus rausgehen will, dann ist dagegen nichts einzuwenden, aber die wenigen Veranstaltungen, die es gibt, sollte man nicht immer schlecht machen, denn es gibt durchaus Bürger, die es genießen, wenn ein bissal was los ist.
Jetzt kommt natürlich wieder der "Aufschrei", der redet sich leicht, der wohnt hinter der Bahn und kriegt von der ganzen Sache nichts mit, gut, das stimmt, aber irgendeinen Lärm hat man halt immer, Güterzüge sind auch nicht wirklich leise, es gibt immer irgendwas, was nicht optimal ist. Eching hat ein Verkehrsproblem, und das muß vernünftig gelöst werden, wegen der Lautstärke, wegen dem Umweltschutz und natürlich wegen der Gesundheit der Echinger Bürger, aber die wenigen Veranstaltungen und Veranstaltungsorte immer an den "Pranger" zu stellen, find ich persönlich sehr bedenklich.
Naja, und der "Sonnenrot"-Veranstalter sollte sich natürlich an dem Stromanschluss beteiligen, wenn das Bestandteil des "5 Jahresvertrages" war, aber das muss die Gemeinde mit dem Veranstalter ausmachen, ein Festival deshalb zu kippen, wäre lächerlich und würde nicht für "Eching" sprechen.
Beste Grüße
Andreas Kratzl (15.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Wenn das Sonnenrot-Festival nur aus dem Grund, dass sich der Veranstalter mit der Gemeinde nicht über die Konditionen für die Lieferung von Strom einigen kann und stattdessen rund um die Uhr, also mehr als 48 Stunden, Diesel-betriebene Stromerzeuger (das werden keine kleinen sein) laufen lassen will, sollte man das Sonnenrot-Festival verbieten, und zwar wegen unnötiger Lärmbelästigung und Umweltverschmutzung!
Naja, zugegeben: Der öffentliche Strom wird, wenn man genauer schaut, wo er herkommt, auch nicht ausschließlich umweltfreundlich erzeugt (Atomkraft, Kohle). Aber der kommt bei uns zumindest leise an.
Guido Langenstück (14.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Wohngebiet West nicht ohne Erschließungsstraße'
Sehr geehrter Herr Prof. Kurzak, sehr geehrter Herr Riemensberger,
nachdem ich gestern Abend aus den nördlichen Gefilden Deutschlands zurückgekehrt bin, erlaube ich mir, hier an Sie beide zu antworten:
1.) Es liegt mir fern, gegen Sie, sehr geehrter Herr Prof. Kurzak, "Stimmung" zu machen. Ich halte es jedoch für legitim, auf umstrittene Gutachten von Ihnen, die im Internet für Jeden zugänglich sind, aufmerksam zu machen. Es ist natürlich Ihr gutes Recht, sollten Sie die dort geäußerten kritischen Bemerkungen über Ihre Gutachten und Person anders sehen, aus Ihrer Sicht zu widerlegen. Es ist ja (leider) nicht so, dass im Internet ausschließlich die Wahrheit verbreitet wird. Da ist es gut, wenn zu einer möglichst objektiven Urteilsfindung der Öffentlichkeit mehrere Stimmen - auch konträre - zu Wort kommen.
2.) Falls meine Anfügung "em" (für Nicht-Akademiker: "em" steht für emeritiert, also pensioniert) bei Ihrem "Prof." in meinem Beitrag vom 15.04.2011 nicht wahrheitsgetreu sein sollte, bitte ich Sie ausdrücklich um Entschuldigung. Es ist allerdings ungewöhnlich, dass ein Professor mit 69 Lebensjahren (Ihr Alter kann man dem Internet entnehmen) noch nicht emeritiert wurde. Oder stimmt diese Angabe etwa (auch) nicht?
Mit freundlichen Grüßen
Guido Langenstück (03.05.11)
antwort@echinger-zeitung.de
In der Diskussion um Verkehrsfragen in und um Eching stützt sich die Gemeinde regelmäßig auf von Professor Dr.-Ing. Harald Kurzak erstellte Verkehrsgutachten und Verkehrsprognosen. Im Zusammenhang mit der kürzlich geäußerten Unterstellung, nach der Prof. Dr.-Ing. Harald Kurzak als Verkehrsgutachter umstritten sei und ihm bei einigen Vorhaben methodische Fehler nachgewiesen worden seien, verweist die Gemeinde Eching auf die beigefügte Erwiderung von Herrn Kurzak (ujnten).
Es ist in diesem Zusammenhang festzustellen, dass sich die bisherigen Untersuchungen, die Prof. Kurzak im Auftrag der Gemeinde Eching durchgeführt hat, als richtig herausgestellt haben und die Prognosen, die er unter Berücksichtigung bestimmter Ausgangssituation erstellt hat, auch eingetreten sind. Prof. Dr. Kurzak ist als Verkehrsgutachter weithin anerkannt und hat sich in seiner Tätigkeit als Verkehrsgutachter bestens aufbereitete Datengrundlagen für seriöse Verkehrsbetrachtungen geschaffen, auf deren Basis er praxisnahe und realitätsbezogene Prognosen erstellt.
Die Gemeinde Eching wird ihn daher auch weiterhin bei Untersuchungen hinzuziehen und weist die Vorwürfe an ihn zurück. Ein Blick in frühere Gutachten und Prognosen ist bei der Bewertung aktueller Verkehrsfragen sehr hilfreich, da Fakten zählen und Wünsche oft mit sehr oberflächlichen und einseitigen Sichtweisen diskutiert werden.
Bürgermeister Josef Riemensberger (27.04.11)
...mit einem Schreiben von Harald Kurzak:
zu dem Lesermail folgendes:
: zu 1.) Prof.(em) Kirchhoff kann in der schriftlichen Fassung des Urteils des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 24.11.2011, 8 A 10.4022, in Sachen A 94 nachlesen, was das Oberste Verwaltungsgericht in Bayern zu seinen Vorwürfen sagt: „… zumal Anhaltspunkte dafür, dass die Verkehrsprognosen des Gutachters Prof. Kurzak aufgrund der von ihm angewandten Methode in der Vergangenheit zu unzutreffenden Ergebnissen geführt hatten, dem Senat weder vorliegen noch von der Klagepartei substantiiert benannt werden konnten. Die vielfachen Untersuchungsaufträge des Beklagten an den Gutachter sprechen im Gegenteil dafür, daß dessen Gutachten zu zutreffenden und in der Praxis gut verwertbaren Ergebnissen geführt haben.“
Die A 94 wird gebaut.
zu 2.) Zu Holzkirchen ist festzustellen, daß die Prognosen richtig waren, richtig im Sinne eines Ingenieurs, der im Verkehrswesen keine Angaben mit Stellen hinter dem Komma macht, sondern nur in gerundeten Werten. Der Vorwurf fehlerhafter Prognose kam in Holzkirchen von einem Mathematiker, für den die Stelle hinter dem Komma bereits etwas ganz Wesentliches ist.
Die Nordumfahrung Holzkirchen wurde gebaut, die Prognosebelastung hat sich bestätigt.
zu 3.) Die beiden direkt nebeneinander liegenden Gemeinden Buckenhof und Uttenreuth waren und sind konträr in der Frage einer gemeinsamen Umgehung, die eine dafür und die andere dagegen. Und für die, die dagegen sind, ist der Gutachter immer schlecht und hat alles falsch gemacht. Die Umgehung gibt es bis heute noch nicht.
Insgesamt ist festzustellen, daß die Gegner einer Straßenbaumaßnahme lautstark in den Medien, im Internet und auch im Gerichtssaal ihre Meinung vertreten und alles, was die Fachstellen erarbeitet haben, als falsch bezeichnen. Die ständigen Vorwürfe „methodischer Fehler“ sind falsch und konnten vor Gericht nicht nachgewiesen werden.
Die Gegner produzieren sich im Internet, die Befürworter dagegen nicht. Der „Schmutz“ bleibt im Internet auf Jahrzehnte stehen. Das ist Basisdemokratie. Wie soll sich da ein normaler Bürger neutral und richtig informieren?
Prof. Dr.-Ing. Harald Kurzak (Prof.(em) ist falsch, ich bin – wie immer – noch voll tätig)
antwort@echinger-zeitung.de
Die Verkehrsprognosen und Gutachten von Prof. (em) Dr.-Ing. Harald Kurzak sind mit Vorsicht zu genießen. Hier drei Beispiele aus der Vergangenheit:
1.) Bei der Planung der A94 (Isental-Trasse) im Bereich von Dorfen wurde das im Auftrag des Freistaates Bayern erstellte Kurzak-Gutachten vor dem bayerischen Verwaltungsgerichtshof von seinem Ex-Kollegen an der TU München, Prof. Peter Kirchhoff, regelrecht "zerrissen". Kirchhoff wies Kurzak mehrere methodische Fehler nach.
2.) In einem von Prof. Kurzak erstellten Gutachten für die Marktgemeinde Holzkirchen, wo es um prognostizoierte Steigerungen auf der Hauptdurchgangsstraße (Tölzer Straße) ging, soll Kurzak ebenfalls methodische Fehler gemacht haben.
3.) Bei einer von Kurzak gutachterlich begleiteten geplanten Umgehungsstraße (Staatsstraße 2240) im Landkreis Erlangen (Umgehung Uttenreuth-Buckenhof) wurden ihm ebenfalls methodische Fehler nachgewiesen.
Quelle für meine Behauptungen: Internet (man gebe bei "Google" den Begriff "Prof. Kurzak" ein).
Aber unser Bürgermeister Riemensberger zitiert, wenn es um zukünftige Verkehrsprojekte für Eching geht, oft und gerne diesen (umstrittenen) Gutachter. Was die Planung der Verkehrslenkung für das Neubaugebiet Eching-West betrifft, kann ich der Gemeinde nur empfehlen, das Urteil eines anderen, hoffentlich sachkundigeren Gutachters als Prof. (em) Kurzak einzuholen.
Guido Langenstück (15.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Dem kann ich nur voll zustimmen!
Ein Neubaugebiet Eching-West ohne eine neue Erschließungsstraße wäre schlicht ein Unsinn. Wenn der Herr Kurzack da Zahlen über 24 Stunden statistisch mittelt, geht das an den Fakten völlig vorbei! Man steht ja jetzt zu den Stoßzeiten schon ewig vor der Hauptstraße, sowohl im Klosterweg als auch in der Hollerner Straße beim Höckmaier! Die Maisteigstraße ist viel zu eng für mehr Verkehr, der noch dazu den verkehrsberuhigten Wohnbereich an der Trezzano-/Mittenheimer Straße kreuzen müßte.
Harald Heitmann (13.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Neues Baugebiet auf fünf Hektar'
„Im Westen nichts Neues …….“
könnte man sicherlich zu dem zukünftigen Bebauungsplan Nr. 71 und dem zwischenzeitlich vorliegenden Verkehrsgutachten des Büros Kurzak sagen. „Keine neue Erschließungsstraße erforderlich“, oder „eine Westerschließung dieses geplanten Baugebietes ist nicht zu finanzieren“, dürfen wir der Tagespresse entnehmen.
Da gerade im Westen von Eching in den letzten 10 Jahren sehr viel an neuer Bebauung und neuem Ziel- und Quellverkehr hinzugekommen ist, müssen wir darauf hinweisen, dass die Anschlussstraßen (Hollerner Straße und Klosterweg) seit 30 Jahren keine Verbesserung erfahren haben.
Kann sich der Bürger auf Aussagen, die in einem Gemeindeentwicklungsprogramm getroffen wurden, noch verlassen? Im Gemeindeentwicklungsprogramm Eching von 2003 steht unter Punkt 9.2.4, Erschließung im Westen: „Eine kurz- bis mittelfristige Erschließung der neuen Baugebiete im Westen, also mit Anschluss an die St. 2053 (Hauptstraße) ist unerlässlich."
Auf folgende Erläuterung wird in diesem Zusammenhang hingewiesen: „Die Diskussion über die Funktion dieser Straße, ob als reine Erschließungsstraße mit Anschluss an das innerörtliche Straßennetz, oder als Ansatzpunkt für eine Westumfahrung, die über die Bahn und am nördlichen Ortsrand weitergeführt würde, ist noch nicht abgeschlossen.“ Hier muss eine Gesamtplanung vorangestellt werden, die auch über die Definition der Straße entscheidet. Das Ergebnis wird den Charakter der Straße und damit die Qualität der anliegenden Bauflächen sowie weitere Entwicklungsmöglichkeiten beeinflussen. Auch über den genauen Verlauf der Straße muss nun entschieden werden.
Diese Entscheidung steht bereits seit Aufstellung des Gemeindeentwicklungsplanes vor 8 Jahren aus. Nun muss sie dringend gefällt werden.
Die Straße sollte auch bereits vor Beginn des Baugebietes soweit fertig sein, dass Baufahrzeuge und Kranwägen sie benützen können. Eine Abwicklung von 50 – 100 Lkw’s oder Betonfahrzeugen pro Tag durch eine verkehrsberuhigte Zone und Spielstraße, mit Kreuzung wie an der Trezzano-/Maisteigstr., zu leiten, ist von vornherein nicht tragbar, auch wenn ein Verkehrsgutachter dies befürwortet; ganz zu schweigen von späteren Verkehrsstaus, wenn das ganze Baugebiet bewohnt ist. Hierfür muss unbedingt eine Erschließungsstraße vom neuen Baugebiet zur St. 2053 geplant und auch vorher ausgeführt werden.
Wir hoffen, bald in der Tagespresse lesen zu können: "Im Westen was Neues“.
Das wünschen sich nicht nur die Anlieger
Rosmarie und Gerhard Kremer (13.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Die gebremste Gemeinde'
Schade! Zumindest ich habe nichts davon mitbekommen, dass die Echinger SPD eine Online-Befragung zu Themen, die den Echinger Bürgern "unter den Nägeln brennen", gemacht hat. Ich hätte mich gerne daran beteiligt.
Wie dem auch sein: Bei Studium des Befragungsergebnisses der SPD ist auffällig, dass das Thema "Energiefragen" auf dem vorletzten Platz rangiert. Zugegeben: Es gibt noch andere Themen, die uns Echingern wichtig sind (Verkehrssituation (incl. Umgehungsstraße), Hollerner See, KiTa-Plätze, Ortsmitte, um nur einige zu nennen). Ich frage mich nur, wo noch nicht definitiv klar ist, ob das Atomkraftwerk "Isar 1" endgültig abgeschaltet wird - die jetzige Abschaltung basiert bekanntlich nur auf dem dreimonatigen Moratorium der Bundesregierung bis zum Juni - das Thema "Energiefragen" m.E. eigentlich auf Platz 1 rangieren müsste.
Wenn die "Kiste" (im Juni?) tatsächlich wieder angefahren wird, habe zumindest ich Bauchschmerzen. Ich schrieb kürzlich an anderer Stelle hier im Forum (Thema: Freisinnige Dialogplattform FDp) über gravierende Mängel im AKW Isar 1, von deren Existenz auch ich erst seit Kurzem weiß. Wenn es dort wirklich einmal zum GAU (Größter Anzunehmender Unfall) kommen sollte - was aufgrund der objektiv vorhandenen Mängel am Reaktordruckbehälter dort nicht ganz auszuschließen ist - brauchen wir in Eching über andere Themen wie die zuvor aufgezählten nicht mehr weiter diskutieren. Da haben wir dann ganz andere Probleme in Eching.
Wahrscheinlich werden mich einige Leser hier im Forum jetzt als Panikmacher und Berufs-Pessimisten einstufen. Das bin ich nicht. Ich kann aber (hoffentlich bald) am Hollerner See viel entspannter baden gehen, wenn ich weiß, dass in knapp 50 km Entfernung keine tickende Zeitbombe in Betrieb ist. Daher wäre es m.E. gut, wenn auch die Echinger CSU mit Bürgermeister Riemensberger an ihrer Spitze einmal öffentlich deutlich vernehmbar Position zu den AKWs Isar 1 und 2 bezieht. Oder habe ich da bisher irgendetwas überhört oder übersehen?
Guido Langenstück (10.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Liebe Leserinnen und Leser der Echinger Zeitung,
die genauen Umfrageergebnisse finden Sie unter www.spd-eching.de.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Jürgen Schechler (08.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Buben beim Zielwerfen auf Kollektoren gestört'
Da kann der zwölfjährige "Kieselwerfer" froh sein, dass er nach deutschem Strafrecht noch nicht zur Verantwortung gezogen werden kann (strafmündig ist man erst ab 14, siehe § 19 StGB).
Falls seine Spezln diese Grenze bereits erreicht haben, schlage ich vor, dass sie entweder im Altenheim oder bei einer Firma, die Solarzellen montiert, Sozialstunden ableisten. Bleibt nur zu hoffen, dass die Eltern der drei "Helden" den entstandenen Schaden begleichen und mit den Jungs mal ein ernstes Wort reden.
Dem Rentner, der nicht weggeschaut hat, gebührt mein Respekt!
Guido Langenstück (06.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Lkw-Nachtsperre ab Pfingsten?'
Das hört sich ja an, als ob Weihnachten, Ostern und Pfingsten zusammenfallen!
Dem Landratsamt gratuliere ich zu der exorbitant schnellen Arbeitsweise, so dass wir Echinger doch noch vor Eintritt der nächsten Eiszeit mit den Schildern rechnen dürfen. Bleibt nur zu hoffen, dass nach Eintreffen der verkehrsrechtlichen Anordnung im Rathaus der Schildermacher nicht auch noch ein halbes Jahr braucht.
Übrigens, lieber Bürgermeister Riemensberger und liebe Leute vom Bauhof: Wenn die Schilder da sind (ich kann es kaum erwarten) und es fehlen noch Leute zum Einbetonieren der Pfosten: Ich helfe persönlich mit (meine Telefonnummer steht im Telefonbuch).
Guido Langenstück (07.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Fast 900 Hilfswillige bei der Typisierungsaktion'
Sehr geehrter Herr Becker,
da haben Sie recht (dass Kritikfähigkeit etwas mit sozialer Kompetenz zu tun hat). Aber Kritikfähigkeit setzt sachliche, konstruktive Kritik voraus. Was Sie in Ihrem letzten Satz am 06.04. (s.u.) geschrieben haben, hat damit nichts zu tun. Ich empfand den Satz als (untauglichen) Versuch, mich zu provozieren. Zumindest waren in dem Satz zwei unbewiesene Unterstellungen von Ihnen mir gegenüber.
Guido Langenstück (08.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Hr. Langenstück.
da habe ich aber einen wunden Punkt getroffen…..Kritikfähigkeit hat etwas mit sozialer Kompetenz zu tun!
zu 1) Es gibt Menschen, die an diesem Wochenende im Urlaub / Kurzurlaub waren.
Es gibt Menschen, die krank waren und somit für eine Blutentnahme nicht geeignet waren.
Es gibt Menschen, die ein Problem mit Blut oder Spritzen haben.
Es gibt Menschen, die von diesem Termin nichts gewusst habe. u.s.w.
zu 2) o.k.
zu 3) Ich habe mich vor gut 25 Jahren typisieren lassen.
zu 4) Siehe Einleitung
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Becker (07.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Becker,
1.) wie kommen Sie darauf, dass ich schlecht recherchiert hätte? Haben Sie konkrete, belastbare(re) Zahlen, die meine Schätzung grundlegend widerlegen? Ich lasse mich da (auch von Ihnen) gerne eines Besseren belehren.
2.) Ob ich beschämt bin oder nicht, lassen Sie einmal bitte meine eigene Sorge (und Entscheidung) sein!
3.) Sie schreiben, dass drei Nachbarn von Ihnen sich haben schon vor Jahren typisieren lassen. Kompliment an Ihre drei Nachbarn. Übrigens: Haben Sie sich denn selber auch typisieren lassen oder schieben Sie Ihre drei Nachbarn nur als positives Beispiel in Ihrer direkten Umgebung vor?
4.) Ich verbitte mir Ihre Äußerung, dass die Echinger Zeitung mein "scheinbarer persönlicher Kummer- und Lästerkasten" sei! Wenn Ihnen irgendwelche Beiträge von mir nicht gefallen, ist das Ihr gutes Recht. Ich empfehle Ihnen dringend das Studium der Paragraphen 185 und 186 StGB (absolut ernst gemeint von mir).
Guido Langenstück (06.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Hr. Langenstück,
allein in meiner direkten Nachbarschaft sind drei Personen im Besitz eines Knochenmarkspeder-Ausweis. D.h. es gibt Menschen, deren relevante Daten bereits seit Jahren in der Datei „Aktion Knochenmarkspende Bayern“ hinterlegt sind!
Sie müssen also nicht zutiefst beschämt sein und schlecht recherchierte Hochrechnungen in Ihrem scheinbar persönlichem Kummer- u. Lästerkasten der Echinger Zeitung verfassen.
Rainer Becker (06.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Knappe 900 Menschen, die sich am Sonntag typisieren haben lassen, klingt nicht schlecht, aber natürlich hätten es auch ein paar mehr sein können. Vielleicht gibt es ein paar Menschen die es mittlerweile bereuen, dass sie sich nicht aufraffen konnten, oder dachten Sie hätten "Wichtigeres" zu tun. Diesen Leuten kann geholfen werden, denn nur wenige Kilometer von Eching entfernt findet am WE eine weitere Typisierungsaktion für einen 9jährigen Jungen statt, der ebenfalls an dieser heimtückischen Leukämie erkrankt ist.
Umso mehr Leute sich typisieren lassen, um so größer ist die Chance, dass Leben gerettet werden können. Es wäre schön, wenn sich der ein oder andere von seiner Lethargie befreit und den Weg nach Unterföhring findet, es dauert wirklich nur ein paar Sekunden und danach hat man ein gutes Gefühl.
In Eching wurde das ganze von der DKMS durchgeführt, in Unterföhring läuft das ganze über die AKB, ich denke, es wird aber kein Problem sein, und hoffe, dass die beiden Organisationen zusammenarbeiten und die Daten abgleichen.
Die Typisierung in Unterföhring:
Mit einer großen Typisierungsaktion wollen die Unterföhringer am Samstag, 9. April, nach potentiellen Knochenmarkspendern für einen 9-jährigen Jungen aus der Gemeinde suchen, der an Leukämie erkrankt ist. Initiiert wurde die Aktion „Hilf unserem Freund“ von Eltern der Schulfreunde des Jungen, die von der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) unterstützt werden. 50 bis 70 Prozent aller Leukämie-Patienten können, je nach Stadium und Art der Erkrankung, mittels einer Transplantation von Stammzellen eines Spenders geheilt werden. Das Spenderverfahren ist dabei relativ einfach und hat nichts mit Punktionen am Rückenmark zu tun, wie von Laien so häufig befürchtet wird: Ob man als potentieller Spender geeignet ist, wird mittels einer schlichten Blutuntersuchung festgestellt. Wird, nach eingehender Gesundheitsprüfung, festgestellt, dass der Spender geeignet ist, wird ihm Blut aus dem Beckenkamm punktiert, wo die Blut bildenden Stammzellen eingelagert sind. Diese Stammzellen helfen dann dem Patienten, eigenes, gesundes Blut zu bilden.
Am 9. April wird die AKB zwischen 11 und 16 Uhr in der Unterföhringer Gemeindehalle freiwilligen Spendern Blut abnehmen und es zur Untersuchung in ihr Labor weiterleiten. Die dabei erfassten Daten kommen in eine Datenbank, sodass auch andere Leukämiepatienten darauf zurückgreifen können. Weitere Informationen zur Knochenmarkspende: www. akb.germany.de
Andreas Kratzl (06.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Auf der einen Seite toll, dass sich 874 Personen haben typisieren lassen, auf der anderen Seite aber zutiefst beschämend: Eching hat ca. 12.000 Einwohner. Berechtigt zur Knochenmarkspende sind Erwachsene zwischen 18 und 55 Jahren. Ich gehe einmal davon aus, dass mindestens 1/3 der Echinger Bevölkerung dieser Altersgruppe angehört, also ca. 4000.
Wenn man dann noch berücksichtigt, dass, wie im Beitrag zu lesen ist, mehrere auswärtige Fußballvereine zur Typisierung nach Eching gekommen sind, kann man davon ausgehen, dass die Anzahl der Echinger "Typisierer" (potenzielle Spender) bei ca. 800 oder darunter lag. Das bedeutet, dass nur ca. 20 % der möglichen Knochenmarkspender ins Bürgerhaus gekommen sind.
Ich persönlich finde das äußerst mager! Die Nicht-Spender (eigentlich sind es ja noch keine wirklichen Spender, sondern es wurde ja nur die potentielle Möglichkeit als Spender ermittelt) sollten einmal darüber nachdenken, was es für sie persönlich bedeuten würde, wenn sie einmal selber Leukämie haben (was ich niemandem wünsche), und es gibt keine Knochenmarkspender. Aber das Thema "Egoisten und Anspruchsdenker" will ich an dieser Stelle nicht weiter vertiefen.
Übrigens: Die Typisierung war nur ein kurzer Piek in die Vene und war nach ca. 15 Sekunden vorbei (es wurde nur eine ganz kleine Ampulle mit Blut entnommen).
Guido Langenstück (06.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Unverhoffte 5 Millionen mehr Steuereinnahmen'
Ist doch toll, wenn man auf einmal Geld bekommt, mit dem man gar nicht gerechnet hat (kommt bei mir privat äußerst selten vor).
Es wäre gut, wenn die Steuer-Mehreinnahmen - nach Abzug der Kosten für die Bürgerhaussanierung - vorzugsweise zur Tilgung von Altschulden (über 15 Mio. Euro (!)) genutzt würden. Dass Dümmste, was die Gemeinde jetzt machen würde, wäre, wenn die Mehreinnahmen in Luxusprojekte wie z.B. eine Überweisung an den Zweckverband "Hollerner See" zur Errichtung der Infrastruktur für eine Therme oder ein ähnlich geartetes Prestige-Objekt "reinbuttern" würde.
Wenn Eching irgendwann einmal schuldenfrei sein sollte (ich persönlich glaube, dass eher noch die nächste Eiszeit kommt), kann man immer noch darüber nachdenken.
Guido Langenstück (31.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Rekultivierung am Nimmerleinstag'
Finde ich gut, dass sich der Gemeinderat nicht weiter "auf der Nase herumtanzen" läßt! Leider gibt es immer noch Unternehmer, die meinen, Gewinne seien zu individualisieren, daraus entstehende Lasten jedoch (irgendwann einmal) zu sozialisieren.
Guido Langenstück (30.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Diebesbande ausgehoben'
Klasse! Für eine konsequent ermittelnde Polizei und Staatsanwaltschaft bezahle ich gerne meine Steuern.
Bleibt nur zu hoffen, dass von den Hehlern noch etwas zu holen ist. Und dass der Richter hoffentlich an das obere mögliche Strafmaß geht.
Aber wie ist es denn so oft: Wegen günstiger Sozialprognose oder schwerer Kindheit des Täters wird selten davon Gebrauch gemacht, leider.
Guido Langenstück (30.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Bürgerhaus wird saniert'
Erst war von ca. 1,2 Mio. Euro für die brandschutztechnische Ertüchtigung des Bürgerhauses die Rede, und jetzt sind wir mit allem "Schnickschnack" bei über 3 Mio. angelangt!
Dass Brandschutz indiskutabel ist, ist logisch. Und dass man im Zuge einer Generalsanierung auch weitere Dinge aktualisiert, geht auch in Ordnung. Aber, und das ist leider ein Faktum, dass Eching jetzt kurzfristig 2 Mio. Neu-Kredite aufnehmen muß, so dass die Gemeinde dann mit 17 - 18 Mio. Euro verschuldet ist (die 2 Mio. wurden gestern Abend im Gemeinderat "abgesegnet"), führt - zumindest für mich - zu einer notwendigen Konsequenz: Alle "Luxus"-Projekte auf Eis legen!
Konkret: Keine weiteren Investitionen (ausser Werterhaltungs- und Reinigungsmaßnahmen sowie Ausgaben für Lebensretter (Wasserwacht)) am Hollerner See!
Übrigens: Im Gemeinderat war gestern Abend von weiterem Kreditbedarf in Höhe von ca. 1,6 Mio. Euro die Rede.
Guido Langenstück (30.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Schindlmayr neuer CSU-Vorsitzender'
Sehr geehrter Herr Schindlmayr,
zunächst einmal: Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl als neuer CSU-Ortsvorsitzender von Eching!
Wie man dem heutigen Beitrag hier in der "Echinger Zeitung" entnehmen kann, betonte Ihre Amtsvorgängerin (und Stellvertreterin) Kerstin Rehm, dass die Echinger CSU "nicht nur Probleme definiere, sondern auch handle". Den Vorsatz finde ich gut! Zu tun gibt es genug:
- Wenn kommen (endlich) die Schilder an der Hauptstraße für das nächtliche LKW-Durchfahrtverbot?
- Wann wird von Ihrer Partei erkennbarer (!) Druck auf den Landkreis sowie auf die Regierung von Oberbayern ausgeübt, dass in absehbarer Zeit eine (südliche?) Ortsumgehung kommt? In der vom bayerischen Innenmisterium im Internet veröffentlichten Seite zu Neu-und Umbauprojekten von Staatsstraßen (Entwurfsfassung vom 08.02.2011, Kapitel 7: "Dringlichkeitsliste") ist Eching leider nicht erwähnt
- Ist zu erwarten, dass sich der Echinger CSU-Ortsverband (nach den dramatischen Ereignissen in Japan) klar gegen die Erzeugung von Strom aus Atomkraftwerken und für die starke Förderung erneuerbarer Energien einsetzt?
- Nimmt der Echinger CSU-Ortsverband eine für jeden Echinger Bürger wahrnehmbare Positionierung für oder gegen den Bau einer dritten Startbahn am Münchener Flughafen ein? (Bis jetzt habe - zumindest ich - da noch nichts wahrgenommen.)
Mit freundlichen Grüßen
Guido Langenstück (29.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Freisinnige Dialogplattform' FDp
Sehr geehrter Herr Dr. Siemsen,
ich bedanke mich ebenfalls für Ihre heutige Antwort. Wenn Sie auf den beiden von Ihnen zitierten FDP-Veranstaltungen (s.u.) mahnende Worte zur Atomenergie gesprochen haben, ehrt Sie das! Da waren Sie wahrscheinlich bis zum GAU von Fukushima in der FDP "der Rufer in der Wüste". Viel scheinen Ihre seinerzeitigen Appelle innerhalb Ihrer Partei leider nicht gehört worden zu sein, denn sonst hätte die FDP (neben der CDU/CSU) der Laufzeitverlängerung der 17 deutschen Atomkraftwerke nicht zugestimmt.
Der von Ihnen genannte Aspekt "Endlichkeit von Uran" ist ein Thema für sich: Unabhängig von der umstrittenen Sicherheit deutscher AKWs und der ungelösten Endlagerfrage muss jedem klar sein, dass Uran 235 (das ist das schnell spaltbare Uran-Isotop) ein auf der Erde extrem selten vorhandenes Metall ist und bei extensiver Nutzung (ähnlich wie Erdöl) schon in einigen Jahrzehnten, spätestens wenigen Jahrhunderten, nicht mehr schürfbar ist.
In Ergänzung zu Ihrem Hinweis des Uranabbaus: Das Uran(oxid) wird unter überwiegend menschenunwürdigen Bedingungen in Afrika (Niger, Südafrika, Tansania und Namibia), China, Russland, Pakistan, den USA, Kanada und Australien teils im Tage-, teils im Untertagebau abgebaut. Dabei werden die Minenarbeiter tagtäglich system- und naturbedingt "verstrahlt". Es fanden zu diesem Thema auch schon mehrere internationale Konferenzen (von der UNO und World Uranium Hearing 1992) statt, leider ohne greifbares Ergebnis für die Betroffenen.
Ein weiterer Aspekt ist die häufige Gewinnung von Uranerz mittels des sog. "in-situ-recovery"-Verfahrens, bei dem flüssiges Fluoroxid in den Boden gepumpt (injiziert) wird. Folge: Das Grundwasser ist großflächig "versaut". Und bei der Anreicherung des Urans (Trennung von Uran 235 und 238 sowie Desoxidation des Uranerzes) werden diverse Säuren und Laugen benötigt. (Ob die alle fachgerecht entsorgt werden?)
Ich verstehe nicht, sehr geehrter Herr Dr. Siemsen, dass sich vor Fukushima offensichtlich nur ganz wenige in der CDU/CSU/FDP-Bundestagsfraktion bei der Stimmabgabe zur Laufzeitverlängerung über diesen Aspekt der Kernenergie Gedanken gemacht haben. Oder sitzt im Bundestag (aber auch im bayerischen Landtag) eine große Ansammlung Ahnungsloser?
Und dass Atomstrom (im Vergleich zu anderen Stromerzeugungsformen) so kostengünstig sei, ist ebenfalls eine Mär. Bisher wurden die Kosten für die Endlagerung des Atommülls bei den Strompreisen noch gar nicht mit eingerechnet geschweige denn vom Stromkunden bezahlt (geht ja auch noch nicht, weil (weltweit) noch kein Endlager existiert). Und die bisherigen Erkundungskosten für atomare Endlager (Gorleben, Asse) wurden bisher ausschließlich vom deutschen Steuerzahler und nicht von den vier Atomstrom-Konzernen E.ON, ENBW, RWE und Vattenfall bezahlt. Wäre dies der Fall, wäre der Strom heute schon wesentlich teurer. So bezahlen wir die Erschließungskosten kollektiv mit unseren Steuern.
Übrigens, sehr geehrter Herr Dr. Siemsen: Ich finde es gut und konsequent von Ihnen, wenn Sie (neben den Grünen) an konkreten Maßnahmen (Sie schreiben von "Roadmap" und "Masterplan") zur Umsetzung von Alternativen zur Atomenergie im Landkreis Freising arbeiten. Wenn der CSU-dominierte Freisinger Kreistag eine Einstellung von Haushaltsmitteln dafür mehrheitlich abgelehnt hat, müsste langsam - entschuldigen Sie bitte den Ausdruck - der größte "Depp" begreifen, welche Partei noch wählbar ist und welche nicht. Aber wie heißt eine alte Volksweisheit: "Die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selbst".
Noch ein Hinweis zum Thema Atomausstieg: Das Bündnis für Atomausstieg Freising (BüfA FS) veranstaltet am Donnerstag, den 19.05.2011, eine vom Freisinger SZ-Journalisten Johann Kirchberger moderierte Podiumsdiskussion, bei der neben Lokalpolitikern aller Parteien auch ein E.ON-Vertreter sowie der Wiener Werkstoffwissenschaftler Prof. Kromp eingeladen sind (bzw. noch werden). Kromp ist derjenige, der (wohl als erster) festgestellt hat, dass der Reaktordruckbehälter vom AKW Isar 1 (der alte Siedewasserreaktor in Ohu) unterdimensioniert und teilweise nicht prüffähig ist (diese Feststellung wäre eigentlich die Aufgabe des vom bayerischen Umweltministerium (die für bayerische Atomkraftwerke zuständige Aufsichtsbehörde) generalbeauftragten TÜV Süddeutschland in München (Westendstraße 199)). Ort: Lindenkeller in Freising, Beginn der Veranstaltung: 19.30 Uhr
Mit freundlichen Grüßen
Guido Langenstück (08.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Langenstück,
vielen Dank für Ihre ergänzende Stellungnahme vom 03.04.2011. Es freut mich, dass Ihnen die Gestaltung unserer Internetseite gefällt.
Ihre Aussage, dass Sie vor dem Atomunfall in Fukushima weder von mir noch irgendeinem anderen Mitglied der FDP kritische Stellungnahmen zur Atomkraft wahrgenommen haben, erstaunt mich. Als energiepolitischer Experte meiner Kreistagsfraktion habe ich bereits 2009 (!) an mehreren, öffentlichen Veranstaltungen in aller Deutlichkeit darauf hingewiesen, dass Kernenergie keine Zukunftslösung sein kann.
Die von Ihnen angeführten Risiken der Atomenergie sind unstrittig. Dennoch haben Sie in Ihrer Argumentation eine wesentliche Tatsache ausgelassen: Die Vorkommen an spaltbarem Uran auf unserem Planeten sind (ebenso wie die fossilen Energieträger Kohle, Erdöl und Gas) begrenzt. Allein schon aus diesem Grund kann Kernkraft keine tragfähige Lösung für unsere zukünftige Energieversorgung sein. Ich habe hierauf in aller Deutlichkeit an der Jahreshauptversammlung der FDP in Moosburg (29.06.2009) und am darauf folgenden Kreisparteitag der FDP in Freising (08.07.2009) hingewiesen.
Wer es mit der Energiewende wirklich ernst meint, muss sich frühzeitig mit dem Weg und den damit verbundenen Maßnahmen auseinandersetzen. Allein die Bekenntnis zu regenerativen Energieformen, wie sie aktuell allerorts zu hören ist, reicht dabei nicht aus. Wer den Ausstieg aus der Atomenergie fordert, darf sich auf der anderen Seite nicht dem Bau neuer Stromtrassen und der Modernisierung unseres Stromnetzes verweigern.
Der Weg hin zu einem nachhaltigen Energiemix erfordert intensive Planungen und die Erarbeitung eines Masterplans. Hierbei sind Bürger und Gemeinden eng miteinzubeziehen. Obwohl der Freisinger Kreistag bereits Ende 2007 den Beschluss zur Energiewende gefällt hat, ist diesbezüglich noch wenig zu erkennen. Ich habe zusammen mit meinen FDP-Fraktionskollegen am 23.10.2008, also lange vor Fukushima und der beschlossenen Laufzeitverlängerung für deutsche Kernkraftwerke, einen Dringlichkeitsantrag im Freisinger Kreistag eingebracht, in dem auf die Notwendigkeit hingewiesen wurde, ein Gesamtkonzept und eine Roadmap zur Umsetzung der Energiewende im Landkreis zu erarbeiten.
Im Zuge der Antragsstellung hat unsere Fraktion ein Positionspapier vorgelegt, das klare Prämissen für den zu startenden Planungsprozess enthält. Diese sind vom Landrat und der Verwaltung (zusammen mit darauf folgenden Anträgen der anderen Fraktionen) aufgenommen worden. Ich hoffe gemeinsam mit Ihnen, dass sich die Umsetzungsgeschwindigkeit vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse in Fukushima steigern wird und werde mich auch weiterhin für die Erarbeitung und Umsetzung eines Masterplans zur Energiewende einsetzen.
Wie Sie der lokalen Presse entnehmen konnten, ist es unserer Fraktion und den Grünen leider nicht gelungen, hierfür die Einstellung von Haushaltsmitteln in 2011 durchzusetzen. Eine Entscheidung des Kreistags, die ich persönlich sehr bedauere.
Mit den besten Grüßen
Dr. Peter Siemsen (Kreisvorsitzender FDP/ 08.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Dr. Siemsen,
in Ergänzung zu meiner Antwort vom 01.04.2011: Ich habe mir Ihre (sehr gut gestaltete) Internetseite soeben angeschaut. Bei den Berichten zu den FDP-Veranstaltungen im Landkreis Freising sind mir zwei Dinge besonders aufgefallen (bzw. "aufgestoßen"):
1.) Beim "Offenen Forum" am 17.02.2011 beim Huberwirt in Eching berichtete Ihr Parteikollege Heinz Müller-Saala, dass die Beschilderung für das Lkw-Durchfahrtverbot bald kommt. Unabhängig davon, dass die Lkw-Sperre nur nachts und zeitlich befristet (für vier Monate) kommen soll, frage ich mich, was Herr Müller-Saala unter dem Begriff "bald" versteht. Wir haben heute den 03.04. und ich sehe immer noch kein einziges Schild mit einem durchgestrichenen Lkw an der Hauptstraße. Oder ist damit zu rechnen, dass wir Echinger eher mit der nächsten Eiszeit als mit der tatsächlich realisierten Aufstellung der Beschilderung rechnen dürfen?
2.) Bei einer Veranstaltung Ihrer Partei am 17.03.2011 im Gasthaus Maisberger in Neufahrn lautete das Thema "Energie- und Schulpolitik". Ich will hier nur auf die Energiepolitik eingehen. Bisher war Ihre Partei (genauso wie die CSU) überwiegend ein klarer Verfechter der Energieerzeugung durch Atomkraft (wenn auch nur "vorübergehend"; es war von "Brückentechnologie" die Rede). Ich habe weder von Ihnen noch von irgendeinem anderen FDP-ler vor dem dramtischen Super-GAU von Fukushima (Japan) jemals wahrgenommen, dass diese Art der Energieerzeugung möglicherweise mit sehr großen (und langfristigen) negativen Konsequenzen für Mensch und Umwelt verbunden ist. Das ist jetzt eine sehr gute ind ich hoffe, ernstgemeinte Kehrtwende in Ihrer Partei!
Bei der im letzten Jahr beschlossenen Laufzeitverlängerung - auch für die bis zu 40 Jahre alten Siedewasserreaktoren (u.A. das AKW Isar 1 kurz hinter Landshut - hörte man weder von der CDU/CSU noch von Ihrer Partei eine mahnende Stimme (die sind ja alle sicher und werden ständig überprüft, hieß es). Die einzige Partei, die schon lange vor Fukushima deutlich vor den möglichen Folgen der Atomkraft gewarnt hatte, waren die Grünen. Die haben jetzt auch in diesem Punkt kein Glaubwürdigkeitsproblem.
Um noch einmal konkret auf das Atomkraftwerk Isar 1 zu kommen: Unabhängig von der momentan stattfindenden Debatte über die Folgen eines möglichen Flugzeugabsturzes auf ein AKW (für welches u.A. Isar 1 nie berechnet wurde): Das Herz der Anlage, also der sog. Reaktordruckbehälter (RDB), in dem die Uran-Brennstäbe "bruzeln" und Dampf erzeugen, ist eine kombinierte Guß-/Schweißkonstruktion aus Gußstahl. Eine der Hauptschweißnähte, und zwar die zwischen dem zylindrischen Körper und dem unteren sog. Klöpperboden, ist nicht (wiederkehrend) prüffähig.
Die Naht (eine sog. V-Naht) ist ca. 15 Meter lang. Eigentlich müsste nach den für kerntechnische Anlagen geltenden KTA-Richtlinien eine regelmäßige, wiederkehrende Prüfung der Schweißnaht auf Rissfreiheit durch einen Sachverständigen (hier ist das TÜV Süddeutschland) stattfinden, und zwar alle vier Jahre. Das Problem ist, dass die Anlage so dicht verbaut ist, dass keine Prüfung gescheit durchgeführt werden kann, weil man nicht hinkommt (man verwendet für die Prüfung der Schweißnähte üblicherweise das Farbeindring- und das Ultraschall-Prüfverfahren und für nicht radioktiv belastete Schweißnähte auch die Prüfung mittels Gamma- oder Röntgenstrahlen).
In den RDB hinein kann (und darf) man auch nicht (also Prüfung von innen), weil der Stahl aufgrund der radioaktiven Strahlung (Beta- und Gamma-Strahlung) stark aktiviert und kontaminiert ist. Und was macht der TÜV: Die untere, für die Sicherheit des Reaktors ganz wichtige Naht wird überhaupt nicht geprüft!
Um es klar zu machen (ohne dass ich Panik verbreiten will): Sollte diese Naht reißen, kommt es unweigerlich zum GAU wie in Tschernobyl oder Fukushima, weil das unter hohem Druck stehende Wasser, in dem die Brennelemente komplett eingetaucht sind (und müssen), dann schlagartig entweicht. Folge: Kernschmelze (d.h., die Uranstäbe werden immer heißer, bis sie bei ca. 2500° C sich verflüssigen und unten den RDB und das "Containment" durchbrennen (bis zum Grundwasser unter dem Reaktor)).
Der TÜV Süddeutschland hat in seiner Eigenschaft als vom bayerischen Umweltministerium beauftragte Sachverständigenorganisation die Planungs- und Bauphase von Isar 1 begleitet und jede einzelne Komponente sowohl konstruktiv als auch von der tasächlichen Ausführung seinerzeit für gut befunden und freigegeben. Die hätten also schon vor dem Bau von Isar 1die Nicht-Prüffähigkeit besagter Schweißnaht erkennen und monieren müssen. Über diese Tatsache hatte das ARD-Fernsehen in der Sendereihe "Kontraste" im Juli letzten Jahres einen Beitrag gesendet.
Die Österreicher waren da schlauer als wir: Ein fast baugleicher Siedewasser-Reaktor (Siemens-Bautyp 69) wie Isar 1 ist dort (in Zwentendorf) zwar gebaut worden, dann aber nie in Betrieb gegangen. Dieser Reaktor ist heute ein für jeden zugängliches Museum. Da kann jeder, der mir keinen Glauben schenken will, sich die von mir angesprochene Schweißnaht anschauen.
Übrigens: Die Universität Wien (Werkstofffachleute) hat nachgerechnet, dass der RDB unterdimensioniert, also zu schwach ausgelegt, ist (auch die Schweißnähte). Auch das hätte der TÜV Süddeutschland selber erkennen müssen (da sitzen ja die "Experten" für Atomkraftwerke). Oder gilt in Bayern eine andere Physik und Werkstoffkunde als in Österreich?
Und nochmal "übrigens": Wenn ich mit meinem Auto alle zwei Jahre zum TÜV fahre, werden so wahnsinnig wichtige Dinge wie die Kennzeichen-Beleuchtung und die Leuchtweitenregulierung (fürs Abblendlicht) kontrolliert. Kein weiterer Kommentar.
Guido Langenstück (03.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Dr. Siemsen,
für Ihren Hinweis auf die Veranstaltungen der FDP auf Orts- sowie Landkreisebene bedanke ich mich ganz herzlich! Ich werde bald einmal kommen und denke, dass wir uns auf einer dieser Veranstaltungen dann persönlich kennen lernen.
Vorweg: Einen Parteiaufnahmeantrag brauchen Sie mir nicht "unter die Nase halten", solange Westerwelle, Brüderle, Homburger, Pieper und Rösler (auf Bundesebene) sowie Zeil (auf Landesebene) das große Sagen in Ihrer Partei haben. Wie ich in meinem Beitrag vom 27.03.2011 an Ihren Echinger Parteikollegen und FDP-Ortsvorsitzenden Heinz Müller-Saala schon schrieb (s.u.): Ich finde es schade (aber auch konsequent), dass Hildegard Hamm-Brücher der FDP (schon seit neun Jahren) nicht mehr angehört. Solche Leute fehlen in Ihrer Partei (ausser Gerhart Baum, der noch FDP-Mitglied ist und vernünftige Dinge sagt).
Leute mit (öffentlich wahrnehmbaren) Visionen fehlen in der FDP momentan fast vollständig. Allenfalls Christian Lindner und Wolfgang Kubicki haben soviel Mut und Charakterstärke, sich gegen den "Mainstream" in Ihrer Partei aufzulehnen. Aber wie man den Medien gestern entnehmen konnte, wird die Zahl der Westerwelle-Kritiker in den eigenen Parteireihen (zum Glück) immer größer.
Ich persönlich hoffe (und wünsche Ihnen), dass es in der FDP bald zu einem personellen und programmatischen Umbruch kommt. Sonst wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu weiteren Wahlschlappen kommen (wir können eine Wette abschließen, ob die FDP im nächsten bayrischen Landtag sitzt oder nicht).
Übrigens, Herr Dr. Siemsen: Ich weiß nicht, wie weit Ihnen Guido Westerwelle persönlich ein Ohr schenkt. Ich hatte Ihnen am 29.03. den Rat gegeben, Ihren Parteivorsitzenden auf das meiner Meinung nach falsche und inkonsequente Abstimmungsverhalten Deutschlands im UN-Sicherheitsrat (Stimmenthaltung) wegen der Befreiung Libyens von seinem Machthaber Gaddafi anzusprechen.
Ich bin derselben Meinung wie die Mehrheit der im UN-Sicherheitsrat vertretenen Staaten, dass der Einsatz von UN-Bodentruppen nicht zu rechtfertigen und mit erheblichen Risiken verbunden ist (letztendlich muß die Absetzung von Gaddafi vom libyschen Volk selbst umgesetzt werden). Aber die deutsche Bundeswehr hätte m.E. zumindest die kürzlich aus Afghanistan abgezogenen ECR-Tornados beistellen können. Der ECR-Tornado ist eine Version des Kampfflugzeuges, der nicht zum Abwurf von Bomben bestimmt ist (die kann er auch gar nicht aufnehmen), sondern es handelt sich um ein fliegendes Radar-"Störfeuer", das ausschließlich dafür gebaut wurde, um Luftabwehrstellungen (der libyschen Armee) am Boden, die geeignet sind, anfliegende Flugzeuge abzuschießen, zu stören.
Es wäre also von einem deutschen Soldaten kein einziger Schuß oder eine Bombe auf libysches Staatsterritorium abgefeuert worden. Wir Deutsche hätten mit einer derartigen defensiven militärischen Beteiligung am Libyen-Einsatz unsere Verläßlichkeit als Bündnispartner unter Beweis gestellt.
Mit dem Außenminister Westerwelle ist Deutschland aus Sicht der EU- und NATO-Bündnispartner momentan leider eher als unzuverlässiger "Wackelkandidat" einzustufen (ich schrieb ja schon von nahezu irreparablem ausssenpolitischen Schaden). Die von Westerwelle lautstark geäußerte Auffassung, gegen Gaddafi helfe ein Ölembargo und das Einfrieren seiner Auslandskonten, ist absolut naiv. Gaddafi wird das wohl kaum beeindrucken; denn er hat soviel Privatvermögen (in Libyen), dass die von Westerwelle vorgeschlagenen Maßnahmen ihn persönlich niemals treffen würden. Allenfalls das (jetzt schon schwer geschundene) libysche Volk würde die Folgen zu spüren bekommen.
Es ist schon bezeichnend, dass Gaddafi unseren Aussenminister für sein Abstimmungsverhalten gelobt hat. Wenn Westerwelle vor dem Treffen seiner Entscheidungen nicht weiß, welche technischen Möglichkeiten die Bundeswehr hat, sollte er erst einmal mit Fachleuten im Verteidigungsministerium reden (seinen Kabinettskollegen und Verteidigungsminister Thomas de Maiziere braucht er wohl noch nicht direkt fragen, denn der fängt ja gerade erst an, die Bundeswehr "zu begreifen").
Noch ein Hinweis: Ich hatte schon mehrfach versucht, Guido Westerwelle bei "www.abgeordnetenwatch.de" zu Stellungnahmen auf diverse Fragen von mir zu bewegen. Entweder erhielt ich eine inhaltlich nichtssagende Standardantwort oder überhaupt keine von ihm. Ich verstehe ja, dass er ein vielbeschäftigter Mann ist. Vielleicht erreichen Sie da mehr als ich.
Mit freundlichen Grüßen
Guido Langenstück (01.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Langenstück,
für Ihre Rückmeldung zu der geplanten Veranstaltungsreihe „Freisinnige Dialogplattform FDp“ möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken. Anhand Ihrer Leserbriefe in der echinger-zeitung.de nehme ich Sie als einen überaus engagierten, politisch interessierten Bürger wahr.
In diesem Zusammenhang erstaunt mich die in Ihrer Stellungnahme geäußerte Verwunderung über meine Aussage zum Thema „Dialog und Transparenz zu bestehenden Problemen“. Neben der neuen Veranstaltungsreihe „FDp“ organisieren unsere Ortsverbände in Eching und Neufahrn bereits seit mehr als zwei Jahren monatlich das „Offene Forum für Kommunalpolitik“. Die Veranstaltungen richten sich nicht nur an Parteimitglieder, sondern an alle Bürger, die an lokalen Themen interessiert sind und sich hierzu aktiv einbringen wollen.
Unsere Gemeinde braucht engagierte und kritische Bürger wie Sie. Ich würde mich daher freuen, Sie an einer unserer nächsten Veranstaltungen persönlich begrüßen und mit Ihnen diskutieren zu dürfen. Eine transparente Vorschau über die geplanten Veranstaltungen der FDP in Eching und im Landkreis finden Sie unter www.fdp-freising.de
Mit den besten Grüßen
Dr. Peter Siemsen (Kreisvorsitzender FDP/ 01.04.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Hört, hört! So kenne ich die FDP ja noch garnicht. Dass sie jetzt, Zitat: "Den Dialog üben und Transparenz zu bestehenden Problemen und möglichen Lösungswegen herstellen“ will.
Nach den Wahldebakeln der vergangenen Tage (Hamburg, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz) ist das ein erster positiver Ansatz, um nicht Gefahr zu laufen, bei den nächsten Landtagswahlen in Bayern vom Wähler ebenfalls abgestraft zu werden.
Einen Rat will ich an dieser Stelle Herrn Dr. Siemsen jetzt schon geben: Machen Sie Ihrem Bundes-Parteivorsitzenden Guido Westerwelle einmal ganz deutlich klar, dass er mit seinem "Eiertanz", was seine Entscheidung zu einem Libyen-Einsatz der Bundeswehr betrifft (Stimmenthaltung im UN-Sicherheitsrat), absolut unglaubwürdig ist (unabhängig davon, dass er jetzt schon einen nahezu irreparablen aussenpolitischen Schaden gegenüber der EU und den NATO-Bündnispartner angerichtet hat). Auch seine vollmundig angekündigten Steuererleichterungen kommen allenfalls der Hotelwirtschaft zugute.
Guido Langenstück (29.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Laptop aus Waschkeller gestohlen'
Was hat ein Laptop in einem Waschkeller zu suchen? Wird die Tastatur und der Bildschirm besonders sauber, wenn man den Laptop in die Waschmaschine steckt? Oder gibt es mittlerweile Waschmaschinen, die zum Betrieb die Programmbefehle vom Laptop erhalten?
Ich glaube, ich bin nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik... :-))
Guido Langenstück (29.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Gas tritt aus Leck in Baustelle aus'
Sehr geehrter Herr Vogtleitner,
da bin ich jetzt beruhigt (ernst gemeint)! Es kann doch niemals schaden, wenn man manchmal Dinge (ohne böse Absicht) hinterfragt, oder?
Mit freundlichen Grüßen
Guido Langenstück (29.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Bartl,
herzlichsten Dank, dass Sie Herrn Langenstück erklärten, wie die Gefahrenprognose zwischen den Behörden der öffentlichen Sicherheit (Polizei/Feuerwehr) und dem Gasversorger nach dem Leitungsleck zustande kam.
Schließlich waren keine selbsternannten Fachleute vor Ort, sondern geschulte und erfahrene Einsatzkräfte, die per Gesetz zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger verpflichtet sind.
Peter Vogtleitner (Polizei Neufahrn/ 29.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Lieber Herr Bartl,
Ihre Idee mit der Probebohrung (um festzustellen, ob nicht vielleicht doch schon eine heimlich verlegte U-Bahn-Trasse unter der Heidestraße existiert) finde ich gut. Ich bin dabei! Wir müssten uns nur noch vorher darüber einigen, ob als Kühl- und Schmiermittel für die Bohrer-Bediener besser Paulaner Hell, Schneider-oder Unertl-Weisse oder Weihenstephaner Bier geeignet ist.
Ich finde es rührig, dass Sie auf die Möglichkeiten der modernen Meßtechnik (auch zur Konzentrationsbestimmung von Gasen) hinweisen. Ein kleiner Hinweis (wir kennen uns ja noch nicht persönlich): Ich war über 10 Jahre in der Gaseindustrie beschäftigt (u.A. bei Linde) und hatte täglich mit Gasen zu tun (auch brennbaren). Wer wissen will, welches brennbare Gas in welcher Konzentration in Verbindung mit Luft (Luft besteht zu ca. 21 % aus Sauerstoff) zündfähig ist, kann mich gerne "anfunken". Oder einfach bei den Stadtwerken anrufen. Da sitzen ja die Fachleute (nicht die "selbsternannten").
Übrigens: Die sachgerechte Verwendung des Stadtarchivs (in Köln) sowie des Linienbusses (in M.-Trudering) hatten keinen Einfluss auf deren Schicksal. Vielmehr wurden die Unglücke durch Fehlhandlungen von aussen (streng genommen: von unten) - mangelnde Absicherung des U-Bahn-Schachtes bei Bohrarbeiten - herbeigeführt.
Mit freundlichen Grüßen aus der (hoffentlich U-Bahn-freien) Nelly-Sachs-Straße!
Guido Langenstück (28.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Nun ja, gerne wieder. Ironie ist knifflig. Viele Dinge, Herr Langenstück, kann man zwischen den Zeilen lesen, oder sie verbergen sich im Detail.
Selbstverständlich wurde an Ort und Stelle gemessen. Das geht im Text daraus hervor, dass ich vorausgesetzt hatte, jeder wolle gesund (also unversehrt, lebendig und am Stück) nach Hause kommen. Ich zweifle an der Unversehrtheit der Männer nach einer Gasexplosion. Schon aus Gründen der Sicherheit der Arbeiter werden diese Messungen also druchgeführt, oftmals sogar permanent, da sich die Werte ändern könnten. Moderne Messtechnik machts möglich.
Stimmt, direkt von einer Atomkatastrophe hatten Sie nicht geschrieben. Wo wir wieder zwischen den Zeilen wären: Die größte Gefahr, die von einem Gasleck ausgeht, ist eine Explosion. Bei den zu dem Zeitpunkt herrschenden Temperaturen wäre es wohl auch die einzige Gefahr gewesen. Erfroren wäre niemand.
Die größte Gefahr auf einem Schiff ist, dass es schnell untergeht. Die Suche war also immer die, nach der größten Gefahr. Was ist denn nun die größte Gefahr, die von einem AKW ausgeht? Dass Sie das nicht ernsthaft gleichsetzen, ist logisch.
Der Unterschied zwischen Politikern und der Polizei liegt, was Informationspolitik angeht, darin, dass die Polizei nicht unter der Fuchtel irgendwelcher Lobbyisten und/oder der Wirtschaft steht. Die Polizei hätte schlicht nichts davon uns mit falschen Informationen zu versorgen, während der Bundespolitiker dadurch möglicherweise seinen Job sichert.
Tatsächlich, das Stadtarchiv und der Linienbus waren wohl bis dahin von jedem als unsinkbar angesehen worden (sachgemäße Verwendung vorausgesetzt). Mich wundert allerdings, dass Sie ungeprüft glauben, es befände sich kein U-Bahnschacht unter der Heidestraße. Woher, wenn nicht von einem Politiker oder Fachmann (auch selbsternannten) haben Sie diese Information? Um wirklich sicher zu gehen, sollten wir eine Probebohrung veranlassen, oder besser noch, selbst bohren. Wenn Garchinger Luft kommt, hat man uns untergraben.
Achtung beim Bohren: Da sind Gasleitungen!
Nichts für ungut. Ein bisschen Spaß muss sein.
Mfg Peter Bartl (28.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Bartl,
zunächst: Mich freut es ganz besonders, dass - zumindest Sie - meine Beiträge für lesenswert und diese sogar für "klassisch" halten! Freut mich, dass ich eine Resonanz erhalte, die ich als positiv werte.
Nun inhaltlich zu Ihren Ausführungen (s.u.):
1.) Sie schreiben, dass die Leute von den Stadtwerken die Gaskonzentration messen können. Frage: Haben sie das bei der jüngsten Leckage in der Heidestraße denn auch tatsächlich getan? (Zwischen "können" und "tun" ist ja manchmal ein Unterschied.)
2.) Natürlich hinkt ein Vergleich zwischen einem (lokal eng begrenzten) Gasaustritt und einer atomaren Katastrophe, wie sie sich momentan in Japan ereignet (wäre im Übrigen auch zynisch und unseriös, beide "Vorfälle" auf die gleiche Stufe zu setzen).
Frage: Habe ich in meinem Beitrag vom 26.03. (s.u.) irgendwo die Reaktorkatastrophe von Japan erwähnt? Ich habe lediglich erwähnt, dass (wahrscheinlich aufgrund des Japan-Ereignisses) die zuvor als absolut sicher eingestuften deutschen (!) Atomkraftwerke jetzt doch nochmals einer - hoffentlich wesentlich kritischeren - sicherheitstechnischen Überprüfung unterzogen werden sollen. Und das führt jetzt sogar soweit, dass der bayrische Umweltminister Markus Söder (CSU) das AKW Isar 1 (kurz hinter Landshut) hat vorübergehend abschalten lassen. Das wäre vor gut zwei Wochen doch noch überhaupt nicht vorstellbar gewesen, oder? Es beweist doch, dass die Worte "absolute Sicherheit" und "Restrisiko" nur relative Begriffe sind.
3.) Ich hoffe, dass, wie Sie schreiben, die Heidestraße "unsinkbar" ist. Das haben die in Köln (sinngemäß) auch gedacht, bevor denen das Stadtarchiv in einer U-Bahn-Baustelle abgesoffen ist. Und in München-Trudering gab es vor Jahren auch mal einen Linienbus des MVV, der in den Untergrund abgetaucht ist. Da hat der Busfahrer bei Antritt seiner Schicht wohl auch nicht mit gerechnet.
Aber, zur allgemeinen Beruhigung: In Eching wird momentan keine U-Bahn gebaut!
Guido Langenstück (27.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Zu Ihrer Beruhigung, Herr Langenstück (s.u.): Die Polizei misst die Konzentration nicht mit der Nase.
Wahrscheinlich haben die Polizisten einfach bei den anwesenden Fachleuten der Stadtwerke nachgefragt. Das nennt man Kommunikation. Da diese Herren ausgebildet sind und täglich mit Erdgas umgehen, unterstelle ich, dass sie sich tatsächlich damit auskennen (sonst täten sie das wohl noch nicht so lange). Die nennt man dann Fachleute.
Die haben auch geeichte Messgeräte, mit denen sie sämtliche infrage kommende Konzentrationen feststellen können (und das tun sie auch). Davon ausgegangen, dass die Polizei nicht wortlos neben den Herren der Stadtwerke gestanden war, ist bestimmt jemand auf die Idee gekommen, über eventuelle Gefährdungen zu sprechen.
Und jetzt die Lösung des Problems: Polizei + Fachleute + Kommunikation = Zuverlässigste verfügbare Angabe.
Im Grunde ganz einfach, und vorausgesetzt, dass jeder gesund nach Hause kommen will, auch ziemlich vertrauenswürdig.
Ein Gasaustritt ist sicherlich kein Kindergeburtstag. Der Vergleich mit einer atomaren Katastrophe hinkt dennoch ein klein wenig. Ein klassischer „Langenstück“. Immer wieder lesenswert.
PS: Ich halte die Heidestraße für unsinkbar.
Mfg Peter Bartl (26.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Das scheinen ja richtige Fachleute bei der Polizei zu sein: Woher wissen die denn so genau, dass, Zitat "keine unmittelbare Gefahr für Anwohner und Verkehrsteilnehmer" bestanden hat?
Wurde denn festgestellt, wie viel Kubikmeter (brennbares) Erdgas tatsächlich ausgetreten sind? Wurde die Konzentration des ausgeströmten Erdgases im Anwohner- und Straßenbereich gemessen (Stichwort: Zündspektrum von CH4 und C3H8 in Luft)?
Bis vorletzte Woche galten die deutschen Atomkraftwerke auch alle als absolut sicher (so dass die jetzige Bundesregierung die Laufzeiten (auch der alten) AKWs im letzten Jahr bedenkenlos verlängert hatte und das "Restrisiko" für vertretbar hielt). Und auf einmal gibt es jetzt doch "sicherheitstechnische Bedenken", die - zum Glück - zur sofortigen (zumindest vorübergehenden, hoffentlich jedoch endgültigen) Abschaltung vom AKW Isar 1 (und weiterer Atomkraftwerke in Deutschland) geführt hat. Und die "Titanic" galt vor ihrer Jungfernfahrt, bei der sie abgesoffen ist, auch als unsinkbar.
Ich will keine Panik schüren, aber den allgemeinen Beteuerungen von Politikern und sog. Fachleuten (auch selbsternannten) trete ich mit zunehmender Skepsis gegenüber.
(Dipl.-Ing.) Guido Langenstück (26.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Auto kaputt, Fahrgast verletzt - na und?'
"Bled glaffa" für den Taxler. Der wird ja wohl hoffentlich seinen "Lappen" (wegen Unfallflucht) abgeben müssen.
Im Ernst: Mir ist schon öfter aufgefallen, dass gerade Taxifahrer die Strecke zwischen dem Flughafen und der Münchner Innenstadt (Autobahnen A92 und A9) (und zurück) mit dem Nürburg- oder Hockenheimring verwechseln.
Warum die überhaupt rasen, verstehe ich nicht. Meistens steht das Taxi dann in der Warteschlange der Taxis erst einmal ganz hinten an.
Sollte die (leicht verletzte) Amerikanerin im verunfallten Taxi den Fahrer allerdings zu besonders schneller Fahrweise animiert oder gar genötigt haben, hätte ich kein Mitleid mit ihr.
Guido Langenstück (25.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Baden ist am Echinger See noch erlaubt'
In Ergänzung zum Beitrag von Frau Oberdorfer (s.u.):
Wobei noch festzulegen ist, ob zuerst die Frauen oder die Männer schwimmen dürfen. Und die Farbe der Badehose bzw. des Bikinis sollte bei der Festlegung von Kategorien bei der neuen Nutzungsordnung auch berücksichtigt werden. :-))
Im Ernst: Dass das Grillen zukünftig nur in ausgewiesenen Bereichen stattfinden darf, halte ich für vernünftig.
Guido Langenstück (25.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Lieber Gemeinderat,
bitte, jetzt nichts überstürzen!
Bevor die teuren Schilder für den Echinger See gefertigt und aufgestellt werden, noch ein Vorschlag zur Diskussion in der nächsten Sitzung. Um eventuellen Havarien im See vorzubeugen, könnte ein geregelter Badebetrieb eingeführt werden, z.B.:
Beginnend ab 8.00 bis ca. 20.00 Uhr stündlich wechselnd Schwimmen gestattet
8.00 – 9.00 Uhr von Nord nach Süd –
9.00-10.00 Uhr von Süd nach Nord –
10.00-11.00 Uhr von West nach Ost –
11.00-12.00 Uhr von Ost nach West, usw.
Vorschläge habe ich noch zur Genüge, aber man muss auch nicht übertreiben.
Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Oberdorfer (25.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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Lesermail zur Entwicklung am Hollerner See
Sehr geehrter Herr Müller-Saala,
ich bin Ihrem Rat vom 25.03. gefolgt, mich zur Einsicht der Haushaltpläne der vergangenen Jahre (Sie schreiben: "alle") an den Kämmerer der Gemeide Eching, Herrn Kugler, zu wenden (s.u.).
Ich habe soeben (9.30 Uhr) mit Herrn Kugler telefoniert und ihm mein Anliegen vorgetragen. Er sagte mir, dass er mir nur den aktuellen Haushaltsplan (2011) zeigen darf. Auf meine Frage, welche Rechtsgrundlage dafür bestehe, konnte er mir leider keine zufriedenstellende Antwort geben. Ich habe ihm auch gesagt, dass ich den Hinweis, dass ich sämtliche Haushaltspläne (in denen Kosten für den Zweckverband ausgewiesen wurden) bei ihm einsehen kann, von Ihnen, sehr geehrter Herr Müller-Saala, bekommen habe.
Jetzt stehe ich also wie "der Ochs vor´m Berg": Entweder kennt Herr Kugler sich im Verwaltungsrecht nicht hinreichend aus (also, ob er mir ältere Haushaltspläne nicht zeigen muss oder sogar darf), oder Sie versprechen Dinge, die keine Substanz haben.
Ich habe mich mit Herrn Kugler darauf geeinigt, dass ich am kommenden Freitag zumindest den Haushalt 2011 einsehen (von Kopien bekommen war keine Rede) darf. Eigentlich hätte ich von einem altgedienten Gemeinderatsmitglied, welches Sie bekanntlich sind, verbindlichere Aussagen erhofft.
Mich würde es natürlich sehr freuen, sehr geehrter Herr Müller-Saala, sollten Sie sicher sein, dass Herr Kugler sich irrt und meinem Ansinnen nachkommen muss, Sie persönlich für Klärung (eventuell auch Aufklärung) beim Kämmerer sorgen würden. Das wäre m.E. ein aktiver Beitrag von praktizierter Bürgernähe eines Gemeinderatsmitglieds!
Für Ihre (eventuelle) tatkräftige Mithilfe im Voraus herzlich dankend verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Guido Langenstück (29.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Einem Bericht von Herrn Damnik im "Echinger Forum" (Heft 03/2011) kann man (auf Seite 21) entnehmen, dass eine große amerikanische Fastfood-Kette am Hollerner See ganz groß bauen will und sogar sämtliche Infrastruktur- und Unterhaltskosten übernimmt. (!)
Weiterhin ist zu lesen, dass der Spatenstich für die Grundsteinlegung von dem Echinger Bürgermeister Josef Riemensberger sowie seinem Unterschleißheimer Kollegen Rolf Zeitler am 01.04.2011 um 13.42 Uhr erfolgen soll. Außerdem soll ein mobiles Restaurant die Besucher dort kostenlos mit Burgern und Getränken versorgen.
Ich gehe davon aus, dass aufgrund des verdächtigen Termins 01.04. die Hamburger aus Wolpertinger-Fleisch bestehen.
Guido Langenstück (29.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Müller-Saala,
in Erwiderung Ihres Beitrages vom 27.03.2011 (s.u.):
1.) Ich habe niemandem (weder dem Bürgermeister noch irgendeinem Gemeinderatsmitglied) unterstellt, dass er/sie sich für seine Mitbürger nicht einsetzen würde, sondern das Auftreten dieser Personengruppe lediglich als Gradmesser dafür genannt. Wenn Sie sich da persönlich angesprochen fühlen, bestätigt das nur meine Vermutung, dass Sie sachliche Kritik von Bürgern (möglicherweise) als Bedrohung wahrnehmen (siehe mein Beitrag unten vom 25.03.2011).
2.) Ihre Logik, dass Sie, nur weil Sie, wie Sie öffentlich erklären, "Frau Jung, Frau Dr. Hirschmann, Frau....... " (einschließlich mich) "nicht lieben" und deshalb nicht mit den in Deutschland üblichen Mindest-Gepflogenheiten, was respektvollen Umgang mit Andersdenkenden betrifft, beehren (z.B. in der Anrede "Sehr geehrte/r Frau/Herr"), untermauert meine Vermutung, dass Sie tatsächlich schlechte Manieren und wenig Toleranz haben. Übrigens: Weder die von Ihnen genannten Damen noch ich erwarten, von Ihnen "geliebt" zu werden. Ein bisschen Respekt würde - zumindest mir - schon reichen.
3.) Für Ihren Hinweis, dass man zum Bürgermeister in die Bürgersprechstunde gehen kann, bedanke ich mich. (Von dieser Möglichkeit hatte ich schon Gebrauch gemacht.)
4.) Ich finde es schade, dass Sie meinen Hinweis auf die sehr gut gestaltete Internetseite der Gemeinde Rednitzhembach (dort sind umfangreiche Informationen zur Haushaltsplanung und zum Steueraufkommen für jedermann einsehbar) nicht als Ansporn auffassen, dass der Internetauftritt der Gemeinde Eching nicht verbessert werden könnte (das kann er meiner Meinung nach!). Ich will nicht als großer Meckerer und Nögler auftreten, aber wenn Sie die Informationsdichte, was Finanzen betrifft, zwischen dem Online-Auftritt von Rednitzhembach und Eching vergleichen, werden Sie feststellen, dass dort ein erheblicher Unterschied besteht. Man kann ja manchmal auch von Anderen lernen. Warum also soll das kein Maßstab für Eching sein?
5.) Sie schreiben, dass man erst dann öffentlich Fragen zu den Finanzen des Zweckverbandes stellen soll (oder darf?), wenn man "keine ausführliche Auskunft bekommen" sollte. Auch hier widerspreche ich Ihnen: Bis dato wurde die Finanzsituation des Zweckverbandes nicht veröffentlicht, weder von den Gemeinden Unterschleißheim und Eching noch vom Zweckverband selbst. M.E. ist es eine Bring- und keine Holschuld der Gemeinden bzw. des Zweckverbandes den (steuerzahlenden) Bürgern gegenüber. Im Übrigen würde die Öffentlichkeit dann flächendeckend informiert, so dass nicht jeder Einzelne (den es überhaupt interessiert) zum Bürgermeister in die Bürgersprechstunde "rennen" muss.
6.) Zu meinen "hämischen" Bemerkungen hinsichtlich der Spitzenpolitiker in Ihrer Partei (siehe mein Beitrag vom 21.03.2011): Natürlich können Sie persönlich nichts dafür, wenn an der Spitze der FDP m.E. monentan überwiegend "Knallköpfe" agieren. Ist ja schön und gut, wenn Sie sich für Eching engagieren. Mich regt halt auf, dass gerade von FDP-Leuten in jüngster Vergangenheit dauernd dumme Äußerungen und absolut falsche politische Entscheidungen kommen. Als absolut dumme (aber wohl ernst gemeinte) Äußerung sei hier das jüngste Statement von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle auf einer internen BDI-Veranstaltung vor ein paar Tagen genannt, wo er sinngemäß das momentane AKW-Moratorium in Verbindung mit den Landtagswahlen (in anderen Bundesländern als Bayern) gebracht hat. Ich persönlich würde einer Partei mit solchen Spitzenpolitikern wie Westerwelle und Brüderle niemals angehören wollen. Auch habe ich Hochachtung vor der "Grande-Dame" des deutschen Bundestages Hildegard Hamm-Brücher, die nach 54 Jahren (!) Parteizugehörigkeit 2002 aus der FDP ausgetreten ist. Und bei der kann man wahrlich nicht von einem "politischen Leichtgewicht" sprechen.
7.) Wenn Sie Frau Kindler (und auch mir) unterstellen, sie würde polemisieren, was tun Sie denn dann ständig, sehr geehrter Herr Müller-Saala?
8.) Da Sie die von Frau Kindler genannten 427.000 Euro, die der Zweckverband bisher ausgegeben haben soll, nicht bestreiten, gehe ich davon aus, dass die Zahl stimmt.
Guido Langenstück (27.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Guten Tag Herr Langenstück,
die früheren Haushaltspläne können, wie bereits mitgeteilt, beim Kämmerer eingesehen werden, der Ihnen bestimmt auch, wenn gewünscht, Kopien der einzelnen Seite aus dem Haushaltsbereich 5 "Hollerner See" machen wird. Ihren Hinweis, das die Gemeinde Rednitzhembach auf seinen Internetseiten vieles besser macht als Eching, mag, Ihrer Ansicht nach, richtig sein, dies ist allerdings kein Maßstab für Eching.
Dass sich Echings Gemeinderäte und der Bürgermeister nicht für seine Mitbürger einsetzen, ist reine Polemik. Wir, die Gemeinderäte, stehen jedem Bürger, der sich an uns wendet, mit Rat und Tat zur Verfügung, was auch für den Bürgermeister gilt. Sie sollten mal seine Bürgersprechstunden besuchen.
Nun noch einmal zu Ihrem Thema der "unhöflichen" Anrede. Ich liebe weder Frau Jung, Frau Dr. Hirschmann, Frau Holzer, Frau Kindler oder Sie, deswegen schreibe ich nicht "Liebe/r". Die genannten Personen werden von mir nicht geehrt, deswegen schreibe ich nicht "Sehr geehrte/r" und alle genannten Personen werden von mir nicht "verehrt", deswegen schreibe ich nicht "Sehr verehrte/r".
Ich bin der festen Überzeugung, dass die Bürger den Gemeinderat und den Bürgermeister wählen, dem sie zutrauen oder von dem sie überzeugt sind, dass er ihre Interessen und die Interessen der Kommune gut vertritt und ihr Kreuzerl nicht dem verweigern, der Ihrer Meinung nach eine "unhöfliche" Anrede im Brief offenbart.
Nun nochmals und ich hoffe Sie verstehen es: Alle Kosten, die im und für den Zweckverband Hollerner See ausgegeben und entstanden sind, sind in den Haushalten von Unterschleißheim und Eching enthalten, d.h. sie wurde von den Stadt- und Gemeindräten beraten und beschlossen. Auch über die Zahl € 427.000 können Sie von BGM Riemensberger in der Bürgersprechstunde Auskunft erhalten. Melden Sie sich an, stellen Sie Ihre Fragen vorab, damit er die Unterlagen bereitstellen kann.
Und wenn Sie dann keine ausführliche Auskunft bekommen, dann haben Sie oder die anderen Protagonisten des Vereins "Bürger für Eching" das Recht, die Öffentlichkeit über ein "Fehlen" von Informationen zu unterrichten. Aber, wie Frau Kindler zu polemisieren: "Nur die Auflösung des ZV bringt es an den Tag, wohin die Gelder (immerhin unsere Steuergelder) geflossen sind. Wie setzen sich die Schulden des Zweckverbandes von 427.000 Euro zusammen? Wofür wurde das Geld ausgegeben? Wer hat daran verdient? Wer wollte sich sich mit einem Großprojekt dieses Umfangs über die Köpfe der Bürger hinweg auf Kosten der Natur profilieren?", ohne recherchiert zu haben, finde ich unsachlich und wichtigtuerisch.
Auf Ihre Bemerkungen über Wahlergebnisse und Aktivitäten einzelner Bundestagsabgeordneter der FDP möchte ich als Kommunalpolitiker nicht eingeben. Dass es "hämisch" ist, kann ich jedoch bestätigen. Aber es interessiert mich nicht, denn ich bin als Kommunalpolitiker angetreten.
Ich engagiere mich für das Wohl Echings und seiner Bürger und ob mich die Bürger 2014 wieder als Gemeinderat wählen, das werden wir sehen, wenn ich mich aufstellen lasse und wenn die Stimmzettel ausgezählt sind. Vielleicht müssen dann die Bürger auch über Sie abstimmen.
Heinz Müller-Saala (Gemeinderat FDP/ 27.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Müller-Saala,
zunächst einmal bedanke ich mich für Ihren Hinweis, an wen ich mich zur Einsicht der Haushaltspläne bei der Gemeinde wenden muss. Es wäre natürlich schön, wenn die Gemeinde die Haushaltspläne der (vielleicht) letzten 3 Jahre "online" stellen würde. Rednitzhembach (in Oberfranken) macht dies z.b. sehr gut. Da findet man auch wesentlich detailliertere Angaben als auf der Internetseite der Gemeinde Eching.
Ich stelle erfreut fest, dass Sie jetzt - zum ersten Mal - wenigstens ein "Guten Tag" in Ihrem Schreiben verwenden. Das ist ja schon mal ein erster - ich hoffe nicht einmaliger - Ansatz von ein bisschen Höflichkeit von Ihnen.
Leider muss ich Ihnen abermals widersprechen: Für mich ist es durchaus ein Kriterium, wie ein (gewählter) Bürgermeister oder ein (gewählter) Gemeinderat mit seinen Mitbürgern umgeht. Das ist für mich mehr als nur eine Stilfrage. Es läßt m.E. Schlüsse darauf zu, ob der ins Amt Gewählte sich ernsthaft für seine Mitbürger einsetzt oder sachliche (!) Kritik eher als Bedrohung begreift. Und da haben Sie (hier im Forum nachlesbar) schon des Öfteren durch unsachliche Polemik geglänzt. Ich erinnere nur an Ihre Beiträge vor der Bürgermeisterwahl vom 12. und 19.07.2010 (s.u.).
Mit den besten Grüßen aus der Nelly-Sachs-Straße!
Guido Langenstück (25.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Guten Tag Herr Langenstück,
welche Anrede man verwendet, sollte man dem Schreiben überlassen. wenn die Anrede im Brief "Sehr geehrte/r", "Liebe/r" oder "Herr" oder "Frau" ist, dürfte doch kein Anlaß sein, eine/n Bürger/in als Bürgermeister/in oder Gemeinderat/in zu wählen.
Nun zu den Haushaltsplänen. Diese können Sie alle bei unserem Kämmerer Herr Kugler in der Verwaltung einsehen, der Ihnen dann auch die einzelnen Posten zum Hollerner See erläutert.
Die älteren Zeitungsberichte sind bei den Verlagen in Freising im Archiv einsehbar (auch ich hebe sie, wie Sie richtig vermuten, nicht auf).
Mit den besten Grüßen aus dem Mallerhofener Weg
Heinz Müller-Saala (Gemeinderat FDP/ 25.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Müller-Saala,
ich bin Ihrem Rat gefolgt, den Haushaltsplan der Gemeinde Eching zu studieren (s.u.). Leider besteht auf der Webseite der Gemeinde offensichtlich nicht die Möglichkeit, die Haushaltspläne der vergangenen Jahre aufzurufen (habe zumindest ich nicht gefunden). Daher beziehe ich mich auf den aktuellen Haushaltsplan für das Jahr 2011.
In dem von Ihnen genannten Kapitel 5 (dort steht "Gliederungsbereich" 5) findet sich kein Hinweis auf Ausgaben für den Zweckverband.
Auch Ihr pauschaler Hinweis auf ältere Zeitungsberichte ist für mich wenig hilfreich, da ich alte Zeitungen üblicherweise entsorge (ich weiß nicht, ob Sie soviel Platz haben, alte Zeitungen zu "horten"). Für konkrete Hinweise von Ihnen wäre ich allerdings dankbar!
Im Übrigen ist auffällig, dass Sie in Ihren bisherigen Beiträgen hier im Forum nicht die Mindest-Anstandsformen für einen kultivierten Umgang miteinander - auch wenn es in der Sache oft kontrovers zugeht - wahren: Weder bei Frau Kindler noch bei mir (Sie haben uns konkret angesprochen) erscheint bei Ihnen jemals ein "Sehr geehrte Frau..../ Sehr geehrter Herr....". Das ist auch bei alten Beiträgen von Ihnen nicht anders.
Erwarten Sie bei den von Ihnen gezeigten schlechten Manieren ernsthaft, dass Sie bei der Echinger Bevölkerung, die Sie als Gemeinderat zu vertreten haben, noch große Sympathien ernten?
Guido Langenstück (25.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Herr Langenstück,
vielleicht schauen Sie mal in die Haushalte der Jahre 2004 bis 2011, Kapitel 5, da können Sie das finden, was Ihre und die Frage von Frau Kindler, beantwortet.
Bitte auch nicht die Zeitungsberichte dieser Jahre vergessen!
Heinz Müller-Saala (Gemeinderat FDP/ 24.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Warum wohl versucht der Unterschleißheimer Bürgermeister Zeitler, eine Klage seiner Gemeinde wegen des Austritts aus dem Zweckverband "Hollerner See" jetzt abzuwenden?
Eine mögliche, m.E. naheliegende Antwort: Bei der Auflösung des Zweckverbandes müssen die finanziellen Verhältnisse (einschließlich der bisherigen Ausgaben) öffentlich gemacht werden. Und vielleicht ist es einigen Protagonisten des Zweckverbands gar nicht so recht, wenn offengelegt wird, wofür die von Frau Kindler (siehe ihr Beitrag vom 19.03.2001) genannten 427.000 Euro "verbraten" wurden.
Ich will nichts (böswillig) unterstellen, aber die Frage drängt sich schon auf: Wofür wurden bisher 427.000 Euro beim Hollerner See benötigt? Oder stimmt die Zahl gar nicht?
Die (öffentliche) Antwort von Herrn Riemensberger oder einem anderen Mitglied des Zweckverbands auf Frau Kindlers und meine Frage interessiert mich ernsthaft.
Guido Langenstück (23.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Müller-Saala,
ich beziehe mich auf Ihren Beitrag vom 20.03.2011 (s.u.). Sie scheinen ja tatsächlich ein seltsames Demokratieverständnis zu haben, wenn Sie Frau Kindler öffentlich angreifen, nur weil sie die Frage stellt: "Wer hat daran verdient?" (siehe Frau Kindlers Beitrag vom 19.03.2011, unten). Ich gehe davon aus, dass die von Frau Kindler genannten 427.000 Euro, die der Zweckverband bisher - für was auch immer - ausgegeben hat, von ihr nicht aus der Luft gegriffen sind. Da ist es doch eine legitime Frage einer in Eching lebenden (und Steuern zahlenden (!)) Bürgerin, einmal zu hinterfragen, ob nicht irgendwer bisher ordentlich am Zweckverband "verdient" hat. Sie hat dies ja nicht behauptet, wie Sie es ihr unterstellen, sondern lediglich hinterfragt.
Und wenn Sie eine m.E. legitime Frage eines Bürgers hier öffentlich als "infam" titulieren und ihr sogar Arroganz unterstellen, legen Sie damit nur Ihre verquere Haltung in Sachen "Bürgernähe" und "Demokratie-Verständnis" offen und belegen damit eindeutig, dass es eigentlich unmöglich (zumindest dumm) ist, Sie bei der nächsten Wahlperiode des Gemeinderats zu wählen. Es gilt immer noch die alte Volksweisheit: "Die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber".
"Anmaßend", wie Sie es Frau Kindler unterstellen, ist einzig und allein Ihr Umgang mit mündigen Bürgern, die nicht mehr bereit sind, jede Kröte - die sie übrigens zahlen müssen - zu schlucken!
Übrigens, Herr Müller-Saala: Auch wenn es hämisch klingen mag: Mich freut es ganz besonders, dass Ihre "Fast-Drei-Prozent"-Partei gestern die 5%-Hürde in Sachsen-Anhalt nicht überschritten hat (und somit dem Landtag dort nicht mehr angehört) und hoffe, dass es am kommenden Wochenende in Baden-Württemberg so weitergeht.
Das sind ja richtige "Helden" an Ihrer Parteispitze. Ich denke da in erster Linie an Guido Westerwelle, der zwar vollmundig betont, "Libyen müsse von seinem Diktator Gaddafi befreit werden", aber, wo es jetzt ernst wird, dann doch kneift, die Alliierten zu unterstützen (Enthaltung im UN-Sicherheitsrat am vergangenen Samstag).
Oder der Wirtschaftsminister Rainer Brüderle, der, was die Zustimmung deutscher Waffenexporte - auch in fragwürdige Staaten - betrifft, stets großzügig entschieden hat (die Waffenschmiede Heckler&Koch liegt ja auch in seinem "Ländle"; der Wirtschaftsminister ist neben dem Kriegswaffenkontrollrat im deutschen Bundestag für die Entscheidung "Waffenexport ja/nein" zuständig).
Oder die Fraktionsvorsitzende Birgit Homburger, die stets nur das nachplappert, was eh jeder schon weiß. Oder der Gesundheitsminister Philipp Rösler, der mit seiner "Gesundheitsreform" eher die Pharma-Lobby schützt als den (hilfsbedürftigen) Verbraucher. Oder Ihr bayerischer Landesvorsitzender Martin Zeil, der aufpassen muss, dass er beim Sprechen nicht einschläft (unabhängig davon, dass von ihm bisher wenig inhaltliche Impulse für die Landespolitik ausgingen).
Der - für mich - einzige Freidemokrat, der in Deutschland "Klartext mit Hand und Fuß" redet, ist Wolfgang Kubicki aus Schleswig-Holstein. Und Christian Lindner macht seine Arbeit auch ganz gut. Aber der Rest Ihrer Partei tritt doch eher als "Gurkentruppe" auf.
Guido Langenstück (21.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Frau Kindler (s.u.), der Bürgerentscheid von Unterschleißheim mag für den Stadtrat von Unterschleißheim den Auftrag haben, aus dem Zweckverband auszusteigen, ist aber weder ein Antrag noch eine Aufforderung für den Gemeinderat von Eching.
Der Gemeinderat Eching hat einstimmig beschlossen, den Halbsatz in Bezug auf die Errichtung einer Therme zu streichen. Wenn dies nunmehr - bei der nächsten Sitzung des Zweckverbandes - auch vom ZV aus der Satzung gestrichen wird, erfüllt die Satzung die Aufgaben zur Schaffung und Erhaltung des Hollerner Sees. Ich sehe nach der Streichung keine "Unklarheiten und Widersprüche" mehr, welche die eigentlichen Aufgaben des ZV behindern.
Warum die Stadt Unterschleißheim einen Klageweg beschreiten will und ob sie es überhaupt durchführt, ist nicht bekannt. Warten wir es einmal ab.
Nun zu Ihren Fragen: "Nur die Auflösung des ZV bringt es an den Tag, wohin die Gelder (immerhin unsere Steuergelder) geflossen sind". "Wie setzen sich die Schulden des ZV von 427.000 Euro zusammen?" "Wofür wurde das Geld ausgegeben?" "Wer wollte sich mit einem Großprojekt dieses Umfanges über die Köpfe der Bürger hinweg und auf Kosten der Natur profilieren?"
Dies alles können Sie, wenn Sie eine gründliche Recherche und Nachforschung bei den Tageszeitungen Freisinger Neueste Nachrichten, Freisinger Tagblatt und Echinger Forum einleiten und zusätzlich die Protokolle des Echinger Gemeinderates und seiner Ausschüsse im Rathaus lesen, sehr detailiert erfahren. Was übrigens den Vorteil hat, dass Sie nicht mehr raten, vermuten und palavern müssen.
Und Ihre infame Bemerkung "Wer hat daran verdient?" finde ich nicht nur arrogant, sondern auch anmaßend. Wenn Frau Dr. Hirschmann und Frau Spitzenberger mehr Transparenz fordern, dann geben Sie bitte die Information, wo man alles lesen kann, an sie weiter.
Wenn die beiden Frauen mehr Respekt vor dem Willen der Bürger fordern, dann frage ich Sie, von wem fordern sie das? Der Zweckverband und die seit Bestehen des Zweckverbandes aktiven Gemeinderäte und der Bürgermeister haben die Information der Öffentlichkeit nicht vorenthalten. Wer allerdings erst heute aktiv wird und die Informationen seit Bestehen des ZV nicht gelesen hat (Der Zweckverband Erholungsgebiet Hollerner See Eching/Unterschleißheim und seine Satzung wurde am 7. Januar 2004 gegründet) der sollte etwas vorsichtiger argumentieren.
Heinz Müller-Saala (Gemeinderat FDP/ 20.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Der erfolgreiche Bürgerentscheid 2010 in Unterschleißheim fordert unter anderem den Ausstieg der Stadt aus dem Zweckverband mit Eching, dessen Ziel die Errichtung einer Therme unter Einbeziehung des Thermalwassers aus Unterschleißheim ist. Die erforderliche Zweidrittelmehrheit für die Auflösung unter den sechs Mitgliedern (je drei aus beiden Gemeinden) wurde durch eine Pattsituation bei der Abstimmung nicht erreicht, so dass der Stadtrat von Unterschleißheim einstimmig beschlossen hat, die Auflösung per Gerichtsentscheid zu erreichen.
Warum soll der Zweckverband nach dem Bürgerentscheid nicht aufgelöst und eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden vereinbart werden, um so Unklarheiten und Widersprüche über die eigentlichen Aufgaben des ZV aus dem Weg zu schaffen und einen langen Klageweg zu vermeiden?
Aber: Nur die Auflösung des Zweckverbands bringt es an den Tag, wohin die Gelder (immerhin unsere Steuergelder) geflossen sind. Da stellen sich doch die Fragen: Wie setzen sich die Schulden des Zweckverbands von 427.000 Euro zusammen?
Wofür wurde das Geld ausgegeben?
Wer hat daran verdient?
Wer wollte sich mit einem Großprojekt dieses Umfangs über die Köpfe der Bürger hinweg und auf Kosten der Natur profilieren?
Frau Hirschmann (für Bürgerinitiative Eching und Bürger für Eching) und Frau Spitzenberger (für Bürgerinitiative Unterschleißheim) fordern zu Recht mehr Transparenz und mehr Respekt vor dem Willen der Bürger!
Erika Kindler (Bürgerinitiative Eching und Bürger für Eching/ 19.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Rallye Kartoffelbrei'
Einen Vorteil hat das unfreiwillige Abladen der Kartoffeln auf der Unteren Hauptstraße: Die Echinger Feuerwehrleute brauchen in den kommenden zwei Wochen selbst keine Kartoffeln kaufen. :-))
Guido Langenstück (19.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Migge verläßt 'unter Protest' Gemeinderatssitzung'
Ausgerechnet Herr Migge!
Ich will hier nicht inhaltlich auf das Ansinnen des Herrn Migge eingehen, das Protokoll der vorangegangenen Gemeinderatssitzung(en) wegen der Nutzung des Volksfestplatzes ändern zu lassen. Ich kann auch gar nicht beurteilen, ob seine Einwände inhaltlich berechtigt sind oder nicht.
Was jedoch auffällig ist: Migge glänzte in der Vergangenheit durch permanente Abwesenheit bei Gemeinderatssitzungen. Und, wo der gnädige Herr jetzt tatsächlich seiner Verpflichtung als gewählter Gemeinderat ausnahmsweise einmal nachkommt, leibhaftig im Rathaus zu erscheinen, entpuppt er sich als schlechter Verlierer, nur weil nicht alle, insbesondere der Bürgermeister, "nach seiner Pfeife tanzen" wollen.
Übrigens: Für seinen "Glanzbeitrag" gestern Abend hat Migge Anspruch auf Sitzungsgeld (aus Steuermitteln). Wäre nur schön, wenn bei selbst gewähltem vorzeitigem Verlassen der Gemeinderatssitzung (ohne wichtigen Grund) es eine rechtliche Handhabe gibt, ihm das Sitzungsgeld zu streichen oder zumindest anteilig zu kürzen. Es wäre schön, wenn der Bürgermeister oder andere Gemeinderatsmitglieder dies ernsthaft prüfen und bei rechtlich einwandfreier Grundlage auch davon Gebrauch machen.
Bleibt nur zu hoffen, dass Herr Migge sein Amt ganz schnell niederlegt. Auf solche Typen kann Eching gut und gerne verzichten!
Noch etwas, Herr Migge: Haben Sie eigentlich keine anderen Probleme?
Guido Langenstück (16.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Typisierungsaktion für Wolfgang Donders'
Zuerst einmal großen Respekt an die Organisatoren und Initiatoren der Typisierungsaktion.
Ich habe jetzt mal einige links im Netz in Erfahrung gebracht, über die man sich noch einige Informationen holen kann. Es kann natürlich sein, dass es noch weitere Quellen gibt.
http://www.wdonders.de
http://www.dkms.de/spender/stammzellspende/verfahren/index.html
http://www.tsv-eching.de/index.php
http://www.sefreising.de (Beitrag wird noch eingestellt)
http://www.scmassenhausen.de
http://www.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.fussball-vorort.de%2F&h=1937b
http://www.facebook.com/?ref=home#!/event.php?eid=157379607651397
http://www.falkogoetz.de
Wir haben jetzt noch ca. 3 Wochen Zeit, um möglichst viele Leute zu erreichen und die sollte genutzt werden.
Jeder der zweifelt, sollte sich mal den Gedanken machen "Was wäre wenn ich Leukämie hätte?, oder ein Familienmitglied?"
Also am 03.04.2011 von 10 Uhr - 16 Uhr im Bürgerhaus Eching.
Gruß Andi Kratzl (11.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
(die Links wurden von der Redaktion nicht überprüft und sind daher außer Verantwortung und Haftung der echinger-zeitung.de)
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zum Artikel: 'Neues Baugebiet auf fünf Hektar'
Ich schließe mich den Ausführungen von Bertram Böhm (s.u.) voll an. Ohne vernünftige Verkehrsanbindung des neuen Baugebiets "Eching-West" wird das alltägliche Verkehrschaos in Eching noch schlimmer.
Apropos "Verkehrschaos": Wann kommen endlich die Schilder für das LKW-Nachtdurchfahrtverbot, welches Bgm. Riemensberger im Bürgermeister-Wahlkampf im vergangenen Jahr vollmundig angekündigt hatte?
Werden die einzeln "handgemalt", oder woran liegt es, dass sie noch nicht aufgestellt wurden?
Guido Langenstück (19.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
den Beschluss des Bauausschusses halte ich für falsch, da die wesentliche Grundlage eines Baugebietes die Verkehrerschließung ist. Da diese weder durchdacht noch gewährleistet ist, kann vor der abschließenden Planung der Verkehrswege ein Baugebiet nicht realisiert werden. Meine Zustimmung wird daher dieses Baugebiet nicht finden.
Richtigerweise hätte eine Erschließung von der Hauptstraße her stattfinden müssen. Eine Abfahrt in dieses "neue Baugebiet" liegt bereits vor. Man hätte daher direkt bereits an der Oberen Hauptstraße am Ortseingang von Eching mit der Bebauung beginnen können und hätte dann von dort aus erst später das Baugebiet "Eching-West" erschlossen. Dann wäre von Anfang an die Verkehrerschließung vorhanden gewesen.
Die Verwaltung sollte hier das Pferd nicht versuchen, von hinten aufzuzäumen. Ich werde daher auch im Gemeinderat eine weitere Erschließung des Baugebietes "Eching-West" ohne Verkehrserschließung nicht unterstützen.
Bertram Böhm (Gemeinderat SPD/ 04.03.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Bayerns 'Stärkste Schule''
Da kann man nur sagen: Herzliche Gratulation allen, die daran mitgewirkt haben!
Das ist wirklich eine außerordentliche Leistung!
Harald Heitmann
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Neue Feste, neue Festplätze?' (s.u.)
Nun, Woodstöckchen war gestern, heute also Circus Maximus. Die Ideen und Erwartungen an das Freizeitgelände steigern sich. Bis hin zu einem langfristigen Konzept für „Eventgeschehen“ sagte der SPD-Gemeinderat Edmund Cohnen, so zumindest Sabina Brosch in einer Veröffentlichung des Echinger Anzeigers.
Der Gemeinde gehe es schlecht, die Einnahmen seien zu steigern und die Förderung der einheimischen Wirtschaft müsse höchste Priorität haben, schreibt der SPDler. Die Förderung der einheimischen Wirtschaft gelingt, seiner Auffassung nach, am Sichersten mit Events.
Gemäß eines Gemeinderatsbeschlusses wird in den nächsten 5 Jahren im sommerlichen Freizeitgelände ein Musikfestival zu hören sein. Mit fest installierten Stromanschlüssen und verdichtetem Boden. Für eine Bühne. Oder mehrere?
„Panem et Circenses“ wie im alten Rom.
Nur eine unbedachte Äußerung aus dem Gemeinderat? Ein kleines Kolosseum vielleicht? Nur ein klitzekleines, für Gladiatoren aller Art. Und, wenn denn schon Strom vorhanden sein wird, könnte man doch auch Lautsprecher fest einbauen, Abwasserkanäle graben oder eine Eventgastronomie installieren.
Der ursprüngliche Gedanke des „Freizeitgeländes“ geopfert auf dem Altar der Lärmverschmutzung? Wenn jetzt - irgendwann - die Lkw-Durchfahrtssperre aus Lärmschutzgründen ausgesprochen sein wird, wird man dann nur noch die Events hören? Oder wird es da betonierte Dauerschilder geben, die auf die FreizeitMusikFestivalEvents hinweisen?
mfg Gert Fiedler (26.02.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Klage, Verhandlungen, neue Verträge?'
Danke Herr Langenstück (s.u.), jetzt wird es auch die SPD zur Kenntnis nehmen, dass ein "moderates" Vorgehen gegen die Klageandrohung von Unterschleißheim nichts bringt.
Der restliche Gemeinderat bleibt seinem bereits eingeschlagenen Weg treu.
Heinz Müller-Saala (Gemeinderat FDP /26.02.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Ich habe die Gemeinderatssitzung (öffentlicher Teil) am vergangenen Dienstag intensiv verfolgt. Natürlich ist außergerichtliches, direktes miteinander Reden immer besser als die Kommunikation über (nicht zum Nulltarif arbeitende) Rechtsanwälte. Aber wenn die Unterschleißheimer Gemeinderäte mehrheitlich beschlossen haben, zu derem geplanten Austritt aus dem Zweckverband den Klageweg zu beschreiten, dann wird dies der Echinger Gemeinderat so zur Kenntnis nehmen müssen und nicht verhindern können.
Ob ein wichtiger Grund (begründet mit dem Ergebnis des Bürgerbegehrens in Unterschleißheim) zum Austritt aus dem Zweckverband tatsächlich vorliegt oder nicht, kann man so oder so sehen. Da offensichtlich die Mehrheit der Unterschleißheimer Gemeinderäte in diesem Punkt anderer Meinung ist als die Echinger Gemeinderäte, wird wohl das Verwaltungsgericht feststellen müssen, wer Recht hat.
Übrigens: Ich würde erst einmal abwarten, ob tatsächlich eine Klage von Unterschleißheim eingereicht wird und womit diese, wenn sie schriftlich vorliegt, überhaupt begründet wird. Eching ist jetzt überhaupt nicht am Zuge und sollte sich auch nicht durch irgendwelchen Aktionismus in Zugzwang bringen lassen.
Ich glaube, es wäre naiv, mit Bürgermeister Zeitler jetzt in ein Gespräch zur Klageverhinderung einzutreten; denn er muss sich ja durch den Beschluß seines Gemeinderats von vorletztem Donnerstag an die Marschroute halten, auch wenn er möglicherweise dies selbst nicht will.
Also, abwarten und Tee trinken!
Guido Langenstück (25.02.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Eching 'in vielen Bereichen mit geprägt''
Wenn eine Persönlichkeit der Gegenwart unserer Gemeinde diese Ehrung verdient hat, dann ist das Frau Liebl!
Herzliche Gratulation an Frau Liebl und die, welche diese Ehrung beschlossen haben!
Volltreffer!
Familie Heitmann (22.02.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Brandschutz am Bürgerhaus wird Millionenprojekt'
Wenn jetzt zu der bisherigen Verschuldung von Eching in Höhe von über 15,3 Mio. Euro (!) noch "mal eben" 1,2 Mio. für die brandschutztechnische Ertüchtigung des Bürgerhauses notwendig werden (die bisher nirgendwo im Gemeindehaushalt für das Haushaltsjahr 2011 berücksichtigt wurden, siehe www.eching.de/index.php?id=2813,236 ), dann ist doch wohl spätestens jetzt das "Luxus"-Thema "Therme am Hollerner See" passé, oder?
Zumindest ich hätte dafür überhaupt kein Verständnis mehr.
Guido Langenstück (Bürger für Eching / 17.02.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Hausmeister krankenhausreif geprügelt'
Bleibt nur zu hoffen, dass die Prügel-"Helden" aus Rostock eine angemessene Freiheitsstrafe bekommen. Und die Kosten für die Genesung und den Rettungshubschrauber-Einsatz für den verletzten Hausmeister sollen die Alkies bitte auch komplett bezahlen. Wäre ja noch "schöner", wenn dafür die Allgemeinheit aufkommen soll.
Übrigens: Ist das normal, sich schon am Sonntagmorgen kollektiv die Rübe vollzudröhnen? Vielleicht in Rostock. Da mögen die Herren bitte ganz schnell wieder hingehen. Aber bitte "One-Way-Ticket"!
Guido Langenstück (16.02.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Enorme Zusatzaufgabe'
Liebe Echinger Freiwillige Feuerwehr,
ich möchte Ihnen hiermit meinen Dank und höchsten Respekt für Ihren freiwilligen, für die Echinger Bevölkerung sehr nützlichen und beruhigenden Dienst aussprechen!
Es ist in unserer heutigen, von Egoismus und Anspruchsdenken immer mehr beherrschten Gesellschaft alles andere als sebstverständlich, "Dienst am Nächsten" zu tun.
Mögen die Bauarbeiten für den neuen Feuerwehr-Erweiterungsbau so schnell wie möglich beginnen und abgeschlossen werden.
Mit freundlichen Grüßen und allzeit "Wasser Marsch"
Guido Langenstück (16.02.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: Neue Feste, neue Festplätze?
Als Anwohner der Hirtenstraße und damit als „Sonnenrot-, Osterfeuer-, usw. -Lärmgeschädigter“ beobachte ich (und andere) genau, was mit unserem Freizeitgelände geschieht. Es erstaunt mich, wie BGM Riemensberger mit uns Bürger belastenden Planungen umgeht.
Ich bin absolut sicher, dass die Verlegung des Volksfestplatzes auf das Gelände östlich der verlängerten Garchinger Straße, in den Bereich der sogenannten Osterfeuerwiese längst geplant und für Herrn Riemensberger bereits beschlossene Sache ist. Warum?
Mit dem 2008 eingeleiteten Herholen des Sonnenrot, das dem Vernehmen nach sonst niemand haben wollte, wurde die Kommerzialisierung des Freizeitgeländes und des Echinger Südens eingeleitet. Spätestens mit dem Beschluss, das Feuerwehrhaus zu erweitern, wurde ein neuer Volksfeststandort fällig. Dazu GR Müller-Saala im Sommer 2009 sinngemäß: Wir lassen uns das Volksfest wegen der Empfindlichkeit der Anwohner nicht nehmen.
2009 wurde ganz unauffällig die Umwidmung der bisher als Landschaftschutzgebiet festgelegten Grundstücke zwischen der verlängerten Hirtenstraße, der verlängerten Garchinger Straße und dem Echinger See (Osterfeuerwiese) als „Gelände für intensive Freizeiteinrichtungen“ eingeleitet, rechtwirksam seit Sommer 2010.
Auf Nachfrage erklärte BGM Riemensberger am 22.03.2010 treuherzig (Wahlkampf!) vor unserer EIWO-Siedlungs-Mitgliederversammlung zwar, dass nur daran gedacht sei, evtl. einen der Fußballplätze des TSV dorthin zu verlegen. Ansonsten seien keine Planungen angedacht. Das Volksfest könnte, wenn es denn weiterbestehen solle, auf dem Bürgerplatz abgehalten werden.
Der Bürgerplatz ist aber bereits seit 2008/2009 mit der Erweiterung des Rathauses und umfangreichen Umbauplänen überplant. Haushaltsmittel sind eingestellt, so dass zumindest eine längerfristige Verlagerung dorthin nicht infrage kommen kann. Der jetzige Vorschlag „der Feuerwehr“, man könne doch den Sonnenrot-Festivalplatz auch für das Volksfest nutzen, erscheint vorgeschoben, unglaubhaft und naiv. Hier wird der schwarze Peter abgeschoben.
Erstens: wer ist „die Feuerwehr“? BGM Riemensberger ist meines Wissens langjähriges und sicher einflussreiches Mitglied der Feuerwehr.
Zweitens: die örtlichen Gegebenheiten im Bereich der Sonnenrotbühne sind für ein Bierzelt, Autoscooter, Buden usw. wegen der Schieflage des Terrains absolut ungeeignet und zu klein. Der Bereich der sogenannten Zirkuswiese würde vermutlich ausreichen. Er müsste aber kostenintensiv erstens durch Aufkiesungen, Teerwege usw. befestigt werden und mit für schwere Lastkraftwagen befahrbaren Zufahrtstraßen erschlossen werden. Dazu sind sanitäre Anlagen, Strom, Wasser, Abwasser usw. notwendig. Das würde sehr viel Geld kosten. Und: vermutlich würden dann auch einige Echinger Bürger zu „Wutbürgern“ werden und medienwirksam Protest einlegen.
Aufhorchen, ja die „Katze aus dem Sack“ lässt die Bemerkung des BGM über eine „maßvolle Erweiterung“ der Freizeitanlage. Nach Süden sicher nicht, auch Richtung neuer Friedhof ist eine Erweiterung nicht möglich. Das Spengergrundstück zwischen Freizeitgelände und Hirtenstraße wird m. Wissens in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung stehen.
Und damit bleibt nur noch die Erweiterung über die verlängerte Garchinger Straße Richtung Osterfeuerwiese übrig. Diese wurde ja sicher 2009/2010 gerade nur ganz zufällig zeitgleich mit der Planung des Feuerwehrhauses und des Bürgerplatzes vom „Landschaftsschutzgebiet“ zum „Gelände für intensive Freizeiteinrichtungen“ umgewidmet. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Seltsam, dass der Gemeinderat diese Zusammenhänge nicht mitbekommen hat, oder doch? Oder irre ich mich, bin ich total falsch informiert?
Lediglich GRin Wucherpfennig hat vermutlich die Salamitaktik des BGM erkannt und auch ausgesprochen. Ansonsten wurden ja die o.a. Planungen usw. vom Gemeinderat „einstimmig“ abgenickt. Zumindest ist m. Wissens die Öffentlichkeit nicht ausreichend informiert worden.
Diese „Salamitaktik“ des BGM wird ja derzeit auch am Hollerner See praktiziert. Zuerst „ein bisschen Saunahäuschen o.ä.“, dann dazu Straßen, dann ….
Das Grundstück um die Osterfeuerwiese soll ja schon im Eigentum der Gemeinde sein, kann schnell und kostengünstig erschlossen und befestigt werden. Es ist weit genug von der Reihenhaussiedlung/Wohnhäusern an der Hirtenstraße/Garchinger Straße entfernt, so dass Einwendungen von dieser Seite wohl rechtlich erfolglos bleiben dürften. Der Lärm der dort abgehaltenen Events kommt aber trotz der ca. 150/200 m Entfernung ungehemmt auf die Anlieger herüber. Wir kennen dies von Sonnenrot, vom Osterfeuer und diversen nächtlichen Open-Air-Discos im Freizeitgelände.
Als Anlieger und regelmäßige Besucher des Freizeitgeländes und vermutlich zumindest mittelfristig von den Planungen zur Verlegung des Volksfestes/Festsommers und weiterer vom BGM bzw. GR Dallinger „vorstellbarer“ Events betroffene Bürger der Gemeinde Eching wehren wir uns entschieden gegen die „scheibchenweise“ Kommerzialisierung, Abwertung, Verbauung und letztlich Zerstörung unseres Freizeitgeländes, bzw. des Echinger Südens. Wir wollen natürlich auch nicht in der warmen Jahreszeit an jedem Wochenende mit Krach und Lärm von beliebigen Veranstaltungen in unseren Gärten beschallt werden. Das „Sonnenrot“ u.a. in den nächsten fünf und mehr Jahren reicht für unseren Geschmack vollends aus.
Wir schlagen vor, lärmintensive Events wie das Volksfest, Festsommer usw. doch auf verschiedene Standorte zu verteilen. Z.B. auf die freien Flächen an der Hollerner Straße, an der Bahn hinter Rewe, das Feld an der Goethe/Kleiststraße, an den Hollerner See, damit auch andere Echinger Bürger unmittelbar neben ihren Häusern/Wohnungen etwas davon haben.
Günter Schlüsselbrunner (01.02.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Kein Interesse mehr an Supermarkt im Ort?'
Liebe Frau Klösel,
es tut mir für Sie persönlich sehr leid, dass Sie vor Kurzem ihren Arbeitsplatz beim "Nahkauf" verloren haben. Ich kann mitfühlen, wie es Ihnen nach einer (betriebsbedingten) Kündigung emotional geht (ich kenne aus eigenem Erleben, wie man sich da fühlt).
Ich war selber schon ein paarmal im "Nahkauf" an der Wielandstraße einkaufen und wurde immer zuvorkommend bedient (vielleicht auch von Ihnen). Das Hauptproblem scheint zu sein, dass der Rewe- und der Penny-Supermarkt an der Schlesierstraße viel größer sind (auch, was die Anzahl der Parkplätze betrifft) und demzufolge auch ein größeres Warensortiment haben. Daher, glaube ich, gehen viele Echinger lieber in den großen Einkaufsmarkt, weil sie da so ziemlich alles unter einem Dach bekommen.
Es wäre dennoch schön, wenn, vielleicht aus Idealismus, der "Nahkauf" ganz bewusst von mehr Echingern genutzt würde. Sonst, glaube ich, dass diesen Supermarkt bald dasselbe Schicksal ereilt wie zuvor den Vorgänger "Vierlinden". Wäre gut, wenn mehr Echinger ganz bewusst, auch zur Arbeitsplatzsicherung der Angestellten, bewusst dorthin gingen (wobei ich ausdrücklich keine Werbung gegen den großen Supermarkt an der Schlesierstraße machen will).
Randbemerkung: Ich hoffe, dass diejenigen, die im öffentlichen Dienst beschäftigt sind und meinen Beitrag hier lesen, dankbar(er) dafür sind, dass sie nahezu unkündbar sind. In der freien Wirtschaft weht ein anderer Wind.
Guido Langenstück (24.01.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Man muß sich auch fragen ob die 2159 Echinger auch nen 2. Rewe-Markt gefordert haben? Denn das Meiste vom Sortiment ist doch von der Rewe. Wir hatten gehofft, eine Konkurrenz vorzufinden (Edeka, Tengelmann, …) und nicht einen Markt der, wie schon gesagt, das Meiste von der Rewe bietet. Somit fahren wir gleich zur größeren Auswahl!
Mario Cerncic (24.10.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Leider sehr schade, aber ich als Verkäuferin wurde vor Weihnachten dort entlassen, für mich war es ein Schock! Aus Umsatzgründen, wie man mir mitteilte, war ich die Erste, die gehen mußte.
Mir hat der Markt vom ersten Moment an sehr gut gefallen, auch die Chefs sind sehr gut zu den Mitarbeitern. Es paßte einfach alles... Die Kunden, meistens die Älteren, bestätigten uns jeden Tag, wie nah sie jetzt wieder einkaufen können ohne Mithilfe ihrer Familienmitglieder!
Viele von ihnen kamen jeden Tag und wir hatten in kurzer Zeit ein freundliches Miteinander. Ich bin sehr traurig darüber, aber ich kann auch die Unternehmer verstehen, die schnell handeln müssen, da sie ja Privatleute sind und mit Ihrem Privatvermögen haften.
Liebe freundliche Grüße an alle Kunden, die mich kennen,
Jutta Klösel (17.01.11)
antwort@echinger-zeitung.de
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Lesermail zum Artikel "Naturnah, ohne 'Magnet"
Es handelt sich beim "Hollerner See" um einen Kiesweiher, also nicht um ein unberührtes Naturschutzgebiet auf den Galapagos Inseln. Das soll nicht heißen, dass ich für einen "HalliGalli-See" bin, aber wer auf diversen Veranstaltungen war, der hatte eigentlich nicht den Eindruck dass man den See zubauen möchte und nur den Profit-Gedanken sieht.
Ein großer Teil des Sees wird unberührt bleiben, das steht jetzt schon fest und ist auf den Plänen auch ganz klar gekennzeichnet. Man hat die Chance, an diesem See etwas Tolles zu kreieren, Natur, Erlebnis, Gastronomie in einem vernünftigen Zusammenspiel zu vereinen. Der See bietet aufgrund seiner Größe einen Spielraum, um allen Beteiligten gerecht zu werden.
Der "Englische Garten" ist sicherlich mit dem Areal des Hollerner Sees etwas schwierig zu vergleichen, vor allem wird am "Chinesischen Turm" oder am "Seehaus" der "Englische Garten" nicht sich selbst überlassen, außerdem ist es wohl einfacher für eine Stadt wie München mit ca. 1,3 Mio Einwohner, einen "Englischen Garten" zu pflegen und zu betreuen, vor allem befindet sich der "Englische Garten" in unmittelbarer Nähe zum Stadtteil Schwabing und der ist sicherlich nicht ruhig, sondern eher sehr rührig.
Nichtsdestotrotz, Eching hat ein Verkehrsproblem und das wird nicht weniger werden und deshalb muss es natürlich ein Bestreben sein, dieses Problem zu lösen und in den Griff zu bekommen, aber es kann doch nicht sein, dass hier einige immer gegen "Alles" sind und eigentlich keine Vorschläge bringen.
Eching hat mit dem "Ellwanger" bereits einen See, der bis auf einen kleinen Kiosk und die Wasserwacht völlig unbebaut ist, und meines Erachtens wäre es größenwahnsinnig, das gleiche mit dem "Hollerner See" zu machen, denn dadurch entstehen nur Kosten und die werden aufgrund der Größe am "Hollerner See" bedeutend größer wie am "Ellwanger". Und natürlich gibt es auch Stimmen, die jetzt sagen, einfach das ganze Areal sperren, aber dieses Potenzial nicht zu nutzen, wäre meines Erachtens noch viel unvernünftiger, weil der "Hollerner See" einen Mehrwert und Imagegewinn für Eching bedeutet, wenn man seine Hausaufgaben macht.
Keiner möchte eine Therme in der Größe von Erding am "Hollerner See" haben, davon war auch nie die Rede, wenn ich mich richtig informiert habe. Bei der Informationsveranstaltung im Huberwirt wurden ein paar Saunahütten in die Landschaft plaziert, es waren Vorschläge für eine Seesauna zu sehen und meines Erachtens war das alles nicht so schlecht, das ist meines Erachtens eine Frage der "Architektur", wie man so etwas vernünftig in die Landschaft einbettet und natürlich kosten Investitionen Geld, die sich aber langfristig automatisieren und kurzfristig sowie langfristig einen Mehrwert für die Bürger aus der Region darstellen.
Wir wohnen vor den Toren Münchens, das hat Nachteile (Verkehr), aber auch gewaltige Vorteile, und einer dieser Vorteile ist sicherlich, dass sich eine gute, interessante Investition mit Urlaubsambiente und Wohlfühlcharakter auszahlt und das Risiko für die Gemeinde und den Investor überschaubar ist.
Ansonsten noch ein gutes, gesundes neues Jahr 2011, m.f.G.
Andi Kratzl (06.01.11)
antwort@echinger-zeitung.de
Zunächst einmal: Ich schließe mich den Ausführungen der Bürgerinitiative "Hollerner See" sowie denen von Prof. em. G. Pfeiffer vollinhaltlich an. Ich hoffe, dass das Hirngespinst "Therme" langsam aus den Köpfen, auch unserer Gemeindeoberen, bald verschwindet.
Die Idee der Gemeinde mit dem Lageplan, der dem "Echinger Forum" beilag und in den jeder Echinger Bürger seine Vorstellungen der Nutzung des See-Areals eintragen und bei der Gemeinde (meines Wissens bis zum 10.01.2011) abgeben kann, ist sehr lobenswert. Hoffentlich machen viele davon Gebrauch.
Auch wenn ich es vor ein paar Monaten hier schon einmal geschrieben habe: Wer trägt denn bei einer Therme die finanziellen Risiken (nur der "Investor")? Wer zahlt die Kosten für die Infrastruktur?
Eching hat zum Jahresende einen Schuldenstand von 15,358 Mio. Euro (Quelle: Haushalt der Gemeinde, beschlossen am 23.11.10, rechtskräftig seit 07.12.10). Ist es da nicht viel wichtiger, Schulden zu tilgen, Einsparungspotentiale zu nutzen und alles zu unterlassen, was ein zusätzliches finanzielles Risiko beinhaltet?
Viel wichtiger als eine Therme ist m.E. die baldige Umsetzung der vom Bürgermeister im Wahlkampf angekündigten Lkw-Sperre sowie eine hoffentlich baldige Beendigung des "Schandflecks" gegenüber des Rathauses auf der Hauptstraße, wobei die Gemeinde auf Letzteres wohl kaum Einfluss nehmen kann.
An Herrn Prof. Pfeiffer: Nein, ein Eching 21 brauchen wir (hoffentlich) nicht. Auch die bayerische Polizei hat reichlich Wasserwerfer, und vor denen habe ich -aus gegebenem Anlass - Angst.
Guido Langenstück (23.12.10)
antwort@echinger-zeitung.de
Eching und Unterschleißheim haben guten Grund, dankbar dafür zu sein, dass es nicht nur die Bürgerinitiativen Hollerner See gibt, sondern zudem den Publikationsweg einer Zeitung, der an politisch neutraler Offenheit von Anfang an gelegen war.
Was wäre vom kostbaren Naturell um den Hollerner See nicht schon unwiederbringlich verspielt, wenn es die Bekundungen und Veranlassungen der Unterschleißheimer und Echinger Bürgerinitiative Hollerner See und deren so dankenswerte Initiativen nicht gäbe. Bleibt hier und heute also zu erinnern: "Der Englische Garten unserer Landeshauptstadt läßt innigst grüßen!"
Und unseres Herrn Bürgermeisters wichtigste Parole hätte schon seit Jahrzehnten klipp und klar zu lauten: "Durchfahrtsverkehr ´raus aus Eching!" - und dies selbstverständlich nicht auf Kosten unserer schon lange genug verkehrsgeschundenen Gemeinde! (Siehe hierzu Verkehrsatlas)
Heute immer noch vorzugeben, "den ortszentralen Handelsgeschäften bringt Durchfahrtsverkehr mehr Umsatz", gilt bekanntlich schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr - ist also Alibi wessen, wofür und weshalb auch immer! Warum schweigen unsere altgedienten Ortsparteien hierzu gar so brüderlich? Fehlte unserer Gemeinde etwa ein "Eching 21"?
Gottfried Pfeiffer (23.12.10)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Wankner zieht sich aus Gemeinderat zurück'
Sehr geehrter Herr Wankner,
Danke für Ihren langjährigen Einsatz für die Echinger Bürgerschaft. Ich wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit!
An Herrn Heitmann: Sie zielen wahrscheinlich auf die Verweigerung der Freien Wähler beim Haushaltsentwurf der Gemeinde für das Jahr 2011 ab. Ohne inhaltlich auf das Für und Wider des kommenden Haushalts eingehen zu wollen: Ist es denn grundsätzlich verwerflich, einmal nicht im Sinne der übrigen Fraktionen zu votieren? Meinen Sie, dass die Herren Wankner und Dallinger und ihre Mitstreiter nur aus niederen Beweggründen dem Haushalt nicht zugestimmt haben? Es wäre hilfreich, wenn Sie Ihre Äusserung, was sich die FWG "geleistet " habe, präzisieren würden.
Übrigens: Auch Herr Wankner war vor vielen Jahren einmal blutiger Anfänger im Gemeinderat.
Guido Langenstück (19.12.10)
antwort@echinger-zeitung.de
Recht hat er, der Heinz Müller-Saala! Was sich die FW da kürzlich im Gemeinderat "geleistet" haben, das kann ein 'aufrechter' Simon Wankner niemals mittragen!
Wer hat denn von seinen 'Parteifreunden', wie er, diese langjährige Erfahrung in unserer Gemeindepolitik?
Harald Heitmann (12.12.10)
antwort@echinger-zeitung.de
Schon wieder eine Veränderung in dieser Gemeinderatsperiode und dabei ist noch nicht mal die Halbzeit erreicht. Die Variationen der Unzufriedenheit mehren sich, denn wer alleine an gesundheitliche Gründe für diesen Rückzug glaubt, der muss schon sehr naiv sein.
Die Ansprüche, die Simon Wankner an sich gestellt hat, bleiben hoffentlich immer und waren immer viel höher als die meisten vermutet haben. Wer das politische Großkaliber Wankner näher kennenlernen durfte, wusste, mit wie viel Ernst und gleichzeitig mit wie viel Leidenschaft Simon Wankner sein Mandat ausgeübt hat.
Hohe Kompetenz und weitreichendes Nachdenken haben sich auch in einer großen Anzahl an Gemeinderatsanträgen dargestellt. Dabei hat er Maßstäbe gesetzt, die in Eching unerreicht sind. Unvergessen ist für mich persönlich auch sein Einstieg in die Echinger Kommunalpolitik, als er mir als aufstrebendem, neuem Ortsvorsitzenden der CSU mit großer Offenheit und Ehrlichkeit die Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg angeboten hat und immer eingehalten hat.
Der Anwurf des Populismus u.ä. musste deshalb in jedem Fall zutiefst verletzend sein. Unterschiedliche Auffassungen in der politischen Arbeit haben meinen Respekt vor Simon Wankner nie in Frage gestellt. Zumal Kollege Wankner ein lebensbejahender Mensch mit einer glaubwürdigen Wertevorstellung und gelebter christlicher Einstellung ist.
Die tatsächliche Leistung dieses Gemeinderatskollegen ist aber auch an einem anderen Beispiel schnell beschrieben. Man muss sich nur die politische Position der FWG vor seiner aktiven Zeit und jetzt nach seinem Rückzug betrachten. So ist Simon Wankner einer der letzten Aktiven, die als Gemeinderat, Orts- und Fraktionsvorsitzender in Kombination erfolgreich für die Echinger Bürger lenken und gestalten konnten.
In jedem Fall wird mir ein schöner urbayerischer Spruch von Simon Wankner für künftige Debatten in Erinnerung bleiben, der da lautet „…ja Himmel dua die auf…“ Bleibt nur noch die Frage was dann von oben kommt?!
Dipl.-Ing. (FH) Dieter Migge (fraktionsloser Gemeinderat/ 01.12.10)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr, sehr schade. War ein guter und engagierter Gemeinderats-Kollege.
Heinz Müller-Saala (Gemeinderat FDP/ 30.11.10)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Sonnenrot' wächst an Eching
Ich begrüße es sehr, dass der Gemeinderat hinter dem Sonnenrot-Festival steht und es ist auch als Auszeichung des Veranstalters zu verstehen. Trotz der Tatsache, dass es für den Veranstalter in den letzten 2 Jahen nicht optimal lief, hat er sich für Eching entschieden, bis auf das Wetter hat für den Veranstalter wohl ziemlich viel gepaßt.
Wir haben in Eching super Möglichkeiten und das sieht der Veranstalter natürlich auch so. Beide Seiten profitieren von diesem Ereignis und so haben wir doch auf beiden Seiten Gewinner. Die Gemeinde und der Veranstalter haben planungssicherheit, können somit die fixen Kosten etwas senken und das Festival optimieren.
Alle guten Dinge sind 3 und so denke ich, und hoffe ich für alle Beteiligten ein Regen und sturmfreies Sonnenrotfestival 2011.
Andreas Kratzl (25.11.10)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel "Verkehrsprobleme allerorten"
Guten Tag Herr Aichinger,
ich habe in der Bürgerversammlung Herrn Riemensberger gebeten darzustellen, wo in dem Lageplan aus dem Verkehrsgutachten, den er präsentiert hat, die Echinger Lohe ist. Es sollte klar werden, ob dies einfach nur ein Versehen oder eine Nachlässigkeit war, oder ob tatsächlich die Trassenführung mitten durch die Echinger Lohe angedacht ist und so definitiv freilich von jedem erst einmal abgelehnt wird.
Anschließend habe ich meinen Vorschlag für eine Trassenführung entlang der Autobahn und entlang der Staatsstraße ST2053 dargestellt und wollte wissen, ob dies für Herrn Riemensberger eine mögliche Trasse wäre. Die aggressive und abwertende Art und Weise, wie er, Sie und noch ein paar andere darauf reagiert haben, erschließt sich mir bis heute nicht. Ihre Bemerkungen wie „Wuist jetzt no lange so weiternuscheln“ oder „Ihr seids doch olle ned ganz bacha“ tragen ebenfalls nicht zum Verständnis bei.
Der Abschluss in Ihrem Lesermail „das geht auch „Bürger für Eching“ einen feuchten Staub an“ lässt allerdings den Schluss zu, dass dies Ihr normaler Umgangston ist. Wir haben Herrn Riemensberger während seines gesamten Vortrages ca. 1.5 h ebenfalls ausreden lassen und ihn bei seinen Ausführungen nicht gestört. Es gehört nun mal zu einem geregelten Ablauf, dass man die Diskutanten ausreden lässt. Wenn jemand diese Gesprächsregeln nicht einhält und immer unsachliche Bemerkungen dazwischenruft, dann ist er nun mal ein „Störer“.
Ich freue mich also auf die nächste Versammlung und bin gespannt, wie diese verlaufen wird.
Schöne Grüsse,
Josef Holzer (27.10.10)
P.S. Da meine Frau ebenfalls als Autorin unseres Leserbriefes angegeben war, wäre es sehr höflich gewesen, wenn Sie auch sie mit „Sehr geehrte Frau Holzer“ angesprochen hätten.
antwort@echinger-zeitung.de
Weshalb Herr Aichinger uns "Bürger für Eching" (BfE) im Allgemeinen und Herrn J. Holzer im Besonderen - hört, hört! - als "Störer" einstufen will (s.u.), wird von den Echingern gewiß nicht als "sonderlich trefflich", sondern eher als "etwas eilfertig" eingestuft. Josef Holzer ist ein sehr engagierter und weitsichtiger Mitarbeiter der BfE. Er ist mir in seinem persönlichen, beruflichen und kommunalen Umfeld als aufmerksam, umsichtig und korrekt bekannt. Meines Wissens wollte er in seinem für Eching sehr wichtigen Diskussionsbeitrag die Echinger Lohe nicht leichtfertig plakatieren, um weder ihren Naturschutz unnötig zu gefährden, noch aber auch die nach und nach potentiell sehr guten Initiativen von Herrn Bürgermeister J. Riemensberger für den Wohn- und Heimatort Eching.
Dass unsere so verkehrsbelastete Ortschaft - siehe Straßenkarte! - endlich auch ortsmittig zum Wohn- und Heimatort werden können muß, erwarten sich immer mehr Echinger von Herzen, und sehr viele seit nun schon Jahrzehnten. Den Echingern und manch anderen Gemeinden unseres schönen und guten Landes scheint es schon ein bißchen zu gehen wie den Stuttgartern: Ja gibt es für Deutschlands Wirtschafter, Wirtschaftspolitiker und Wirtschaftswissenschaftler denn nur noch Mammutarbeit für Mammutprojekte wie "Stuttgart 21", um heute und morgen Deutschlands breiter Gesellschaft Brot, Arbeit und Lebensqualität zu sichern?
Kann es Herrn Aichinger denn sonderlich klug vorkommen, die BfE und ihr Plädoyer "Durchfahrtsverkehr ´raus aus Eching" als "feuchten Staub" zu diskreditieren? Welche politische Partei könnte so denken!
"Schöne Demokratie. Ich hoffe, alles ist OK!" - aber keine Frage: Mitbürgerliche Diskussionen, die anläßlich öffentlicher Veranstaltungen in öffentlichen Räumen geführt werden, gehen die Öffentlichkeit grundsätzlich sehr viel - um nicht zu sagen alles an! Über all dies hinaus bin ich der Auffassung, dass Eching seit nun schon etlichen Jahrzehnten eine Umgehungsstraße braucht - und das ist gewiß auch für Herrn Aichinger nicht nur "feuchter Staub"!
Gottfried Pfeiffer (24.10.10)
antwort@echinger-zeitung.de
Ein sogenannter "Störer" äußert sich:
Sehr geehrter Herr Holzer,
zu Ihrem Lesermail (s.u.) möchte ich einiges klarstellen:
Wenn Sie Ihre Frage zur Südumgehung in der Bürgerversammlung so gestellt hätten, wie Sie diese in Ihrem Leserbrief formuliert haben, wäre sie bestimmt von Herrn Bürgermeister Josef Riemensberger vor Ort beantwortet worden. Aber mit Ihrem verzweifelten Hilferuf "Wo ist die Echinger Lohe"?, und das gleich dreimal, damit konnte niemand etwas anfangen.
Diskussionen, die nach der Versammlung an den Tischen geführt wurden, gehen wahrlich die Öffentlichkeit nichts an. Sie haben sich eigenmächtig an den sogenannten "Störer-Tisch" gesetzt und eine Diskussion angestrebt. Wer wann, wie, wo mit Bürgern in einer Gastwirtschaft auf ein Bier zusammen sitzt, das geht auch "Bürger für Eching" einen feuchten Staub an.
Schöne Demokratie. Ich hoffe, alles ist OK.
Ludwig Aichinger (20.10.10)
antwort@echinger-zeitung.de
Die Themen der Bürgerversammlung in Eching waren wahrlich die „Klassiker“. Der Erste Bürgermeister Josef Riemensberger präsentierte zahlreiche Folien, darunter Übersichten und alte und neue Bilder. In schneller Folge kamen Zahlen als Momentaufnahmen, die weder eine finanzielle Entwicklung der letzten Jahre aufzeichneten noch die bevorstehende weitere (für die Gemeinde noch nie dagewesene) Verschuldung thematisiert haben.
Wenn den Bürgern heuer kurz vor der Bürgermeister-Stichwahl mitgeteilt wurde: „LKW STOP! Jetzt haben wir es erreicht! Josef Riemensberger“ , dann fragen die Bürger auch nach. Die zahlreichen Gutachten und Zählungen mögen für Vorüberlegungen des Bürgermeisters und der Gemeinderäte wichtig gewesen sein. Wenn aber der maßgebliche Gutachter Prof. Kurzak die Echinger Lohe außer Acht lässt, ist eine konstruktive Kritik der Bürger mehr als berechtigt, die dankend aufgenommen gehört! Derartige Hinweise sind wichtig und im Interesse aller Echinger! Offensichtlich wurde ein Fehler in dieser Planung des Prof. Kurzak gemacht und wiederholt den Bürgern als Plan gezeigt. Will man es nicht wahrhaben, zugeben, ändern oder spielt noch etwas anderes eine Rolle?
In puncto Sperrung der St.2053 wurde bisher faktisch nichts erreicht, obwohl diese Ankündigung im Wahlkampf viele Hoffnungen geweckt hat. Der eindeutige Wille zur so dringend notwendigen Entscheidung des Bürgermeisters ist nicht erkennbar. Die zu Recht geforderte sofortige Sperrung der Ortsdurchfahrt für Lkw´s auch tagsüber, dann auch für den Durchgangsverkehr und eine Ortsumgehung ist absolut nicht in Sichtweite. Dass auch die Schulwegsicherheit dadurch nicht gelöst ist, kommt hinzu.
Die in der Bürgerversammlung für Anfang 2011 angekündigte auf zwei Mal 4 Monate begrenzte LKW-Sperre zwischen 22:00 und 6:00 Uhr ist auch nicht greifbar. Die Sperrung „hängt nicht an mir /sagt Bürgermeister Riemensberger/, es hängt an der Komplexität“. Diese Komplexität zu lösen ist auch eine Aufgabe des Bürgermeisters, und die Aufgabe ist nicht im Ansatz gelöst. Dass die Gemeinde nicht der alleinige Baulastträger sein kann, bezweifelt kein Echinger. Dazu war ein Beschluss des Bauausschuss im September nötig – warum kam dieser Beschluss nicht viel früher? Jetzt werden die beteiligten Behörden gebeten, die erforderlichen Planfeststellungsunterlagen zu erstellen. Wie lange kann so ein Verfahren dauern?
Solange der unerträgliche Verkehr durch Eching fließt, wird kaum eine geplante Entwicklung der Ortsmitte zu Stande kommen, trotz des Plangutachtenverfahrens zur Ortsmitte von 2009. Die Bürger haben es auch „satt“, dass Versprechungen gemacht werden, die dann Jahrzehnte wegen der „Komplexität“ nicht umgesetzt werden und sie werden sich auch weiter „an diesem Thema aufhängen“. Wie können Echinger auf eine dringend notwendige Entlastung hoffen? Taten sind angesagt!
Dr. Irena Hirschmann (20.10.10)
antwort@echinger-zeitung.de
Anlässlich der Bürgerversammlung vom 11.10.2010 fragt man sich, ob es wirklich gewünscht ist, dass sich der Bürger für die Gemeindepolitik interessiert.
Wenn man bei Fragen gleich vom Bürgermeister selbst und auch seiner treuen Anhängerschaft auf agressivste Weise und in Wirtshausmanier unterbrochen wird, ist das wohl ein Armutszeugnis unserer Gemeindepolitik.
Wenn man als Bürger wissen will, ob sich der Bürgermeister eine Trassenführung der geplanten Umgehungsstraße näher an der Autobahn und somit nicht direkt durch die Echinger Lohe oder neben dem Grundstück des Vilser Hofes vorstellen könne, wird man gleich als Südumfahrungs-Verhinderer abgestempelt! Dass der Plan des Herrn Prof. Kurzak nur eine mögliche Variante unter mehreren anderen darstellt, die auch noch direkt durch die Echinger Lohe geht, sollte der Bürgermeister bei seiner Präsentation auch so darstellen. So wie die Trassenführung im Moment eingezeichnet ist, wird jeder Bürger erstmal von der Südumfahrung abgeschreckt.
Warum werden den Bürgern Planungen vorgelegt, die nicht einmal die Echinger Lohe oder das Grundstück des Landwirtes Vilser berücksichtigen? Die Antwort fehlt bis heute, sie fehlte auch, als diese Pläne in der Wahlkampfveranstaltung vorgestellt wurden.
Herr Riemensberger, wenn wir daran glauben sollen, dass Ihnen die Südumfahrung wirklich wichtig ist, dann sollten Sie in Ihren Ausführungen eine Trassenführung verwenden, die möglichst nah an der Autobahn und der bestehenden Staatsstrasse entlangführt und möglichst wenig Eingriff in die Natur fordert.
Abschließend muss man sagen, dass es schon traurig ist, dass manche Leute überhaupt nicht zuhören können oder wollen und dann auch noch ausfallend werden. Für den ordentlichen Verlauf einer Bürgerversammlung ist der Bürgermeister verantwortlich. Wünschenswert wäre ein neutraler Moderator gewesen, der die Diskussion in vernünftige sachliche Bahnen gelenkt hätte.
Interessant war in jedem Fall, nach der Veranstaltung den Herrn Bürgermeister zusammen mit den „Störern“ im Bürgerhausrestaurant bei einem Bier sitzen zu sehen. Schöne Demokratie!
Michaela und Josef Holzer (16.10.10)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Beim Grundsatzprogramm mitreden'
Fotos, Worte, Taten…
Wenn man aus der Ferne etwas vom politischen Leben in Eching erfahren will, ist mittlerweile die „echinger-zeitung.de“ die erste Adresse. Vielen Dank!
Und mancher Beitrag stimuliert zum Nachdenken. So das schöne Foto von Bundesminister Dr. Rösler und dem Echinger FDP-Delegierten Dr. Siemsen vom Programmparteitag der FDP.
Haben die zwei sich nur zusammen fotografieren lassen oder auch miteinander geredet? Wenn ja worüber? Vielleicht erfahren wir ja noch etwas über den Beitrag aus Eching zum Grundsatzprogramm der FDP.
Ich hätte da schon Ideen gehabt. So hat Herr BM Dr. Rösler den politischen Beschluss, das Einkommen aller niedergelassenen Ärzte pro Jahr um durchschnittlich € 6700 zu erhöhen (alle Zahlen stammen aus der Süddeutschen Zeitung) gutgeheißen. Ist ja sein Ressort.
Ebendies tat er auch mit dem Beschluss der Bundesregierung, die „Grundsicherung für Arbeitssuchende“ („Hartz IV“) pro Monat um € 5,50 zu erhöhen.
Die einen (Ärzte) haben im Durchschnitt ein Einkommen von € 164.000 jährlich, die anderen eines (ohne Kosten für Wohnung und Heizung, aber für alle anderen Bedürfnisse) von € 358 monatlich, also ca. € 4300 jährlich.
Nun haben die Ärzte das 100-fache (in Worten: einhundert-fache) an Einkommenserhöhung bekommen als die Arbeitssuchenden. Nun gut, Ärzte leisten sehr viel; aber Arbeitssuchende täten das in ihrer großen Mehrzahl für weit, weit weniger auch gerne, wenn sie denn dazu Gelegenheit, sprich einen Arbeitsplatz hätten.
Was machen die Ärzte wohl mit dem zusätzlichen Monatseinkommen von ca. 550 €, auf die ca. 13.660 € drauf?
Was machen die Arbeitssuchenden mit den zusätzlichen 5,50 € auf die 358 € drauf?
Wir dürfen unsere Lebenserfahrung und Phantasie bemühen.
Als Hintergrund für das schöne Foto von BM Dr. Rösler und Dr. Siemsen tauchen Begriffe wie Freiheit, Verantwortung, Lebenschancen etc. auf. Schön. Ist es nicht dieser Gegensatz von hehren Worten und schäbigem Handeln, der immer mehr Leute von den Wahlurnen fern hält?
Dr. Werner Schefold (11.10.10)
antwort@echinger-zeitung.de
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Haben die Damen und Herren eigentlich schon mal über einen Kreisverkehr nachgedacht?
Das würde den Verkehr um einiges besser an dieser Nahtstelle regeln, oder?
Platz wäre auch vorhanden, also warum nicht mutig das Gesamtproblem beheben, statt an den Symptomen herumzudoktern....
Jürgen Taut (16.10.10)
antwort@echinger-zeitung.de
Es ist für mich völlig unverständlich, dass die Haltelinie nun ohne Hinweis entfernt wurde. Das Thema geht nun schon wieder seit dem letzten Herbst.
Nach dem Entfernen des Schildes "Bei rot hier halten" haben die Bewohner des "Dichterviertels-Süd" den Bürgermeister angeschrieben (111 Unterschrifeten innerhalb von 2x3Stunden), das Schild wieder aufzustellen. Herausgekommen ist eine Ortsbesichtigung mit Bürgermeister, Gemeindeverwaltung, Landratsamt, Polizei und ausführender Firma für die Ampel. Dabei wurde eine Zählung beschlossen. Ergebnis der Zählung: zu Spitzenzeiten kommen 20 % der Autos aus den Querstraßen Goethe- und Wielandstraße.
Diese Informationen sind alle dem Landratsamt und der Gemeindeverwaltung bekannt. Trotzdem wurde nun die komplette Haltelinie entfernt. Das Ergebnis war vorauszusehen, die Zustände sind chaotischer als sie jemals waren. Da viele Mitbewohner sich nicht mehr trauen, aus der Goethestraße auszufahren, verlängern sie nun den Stau ab der Schillerstraße.
Die Zufahrt in die Wielandstraße von der Hauptstraße aus ist zu Spitzenzeiten fast nicht mehr möglich, da die Kreuzung immer wieder von den Fahrzeugen auf der Paul-Käsmaier-Straße blockiert wird. Da sich die Ampelschaltungen auf dem gesamten Weg von Eching nach Neufahrn inzwischen wieder sehr verschlechtert haben, ist hier ein Zustand erreicht, der nicht mehr tragbar ist.
Das alles hätte man vermeiden können, wenn die Haltelinie mit Schild geblieben und manchmal auch kontrolliert worden wäre. Aus meiner Sicht muss hier eine Vorampel installiert werden oder die Kreuzung Schillerstraße mit einer vollwertigen Ampel ausgestattet werde, damit die Bewohner das Dichterviertel überhaupt noch verlassen können.
Norbert Lichtenfeld (16.10.10)
antwort@echinger-zeitung.de
15.08.2007 „Die erhoffte Vorampel in der Paul-Käsmaier-Straße vor der Kreuzung mit der Hauptstraße könnte schon 2008 realisiert werden. Das habe laut einem Bericht von Zweitem Bürgermeister Hans Hanrieder das Straßenbauamt München als zuständige Behörde bei einer Verkehrsschau anklingen lassen.“
07.12. 2009 „'Ein normaler Autofahrer sollte einen weißen Strich in seine Überlegungen einbeziehen', erwartet der Bürgermeister. Riemensberger betont aber, dass diese Regelung 'im Versuchsstadium' sei, wenn es sich nicht bewähre, könne das Hinweisschild jederzeit wieder angebracht werden.“
Geteert und gefedert gehören alle Beteiligten, die es nun nach mehr als 3,5! Jahren geschafft haben, dass die Haltelinie an der Kreuzung Paul-Käsmaier-Straße/Untere Hauptstraße nun still und heimlich geteert wurde. Nichts blieb von blumigen Versprechungen aufgrund der eingereichten Unterschriftenlisten und Beschwerden der Betroffenen: Keine testweise Wartelinie oder die Ausrüstung der Ampeln mit einer Kamerasteuerung und einer Vorschaltampel.
Nein, hier sind wieder Bürgerinteressen mit Füßen getreten und wirksame Schilder und Linien entfernt worden. Das in der Zwischenzeit im Norden das Rewe/Penny-Einkaufszentrum hinzukam, hat die Lage um mindestens 25% verschärft - aber das interessiert hier ja niemanden.
Wahrscheinlich ist es dem lokalen Rat und den Verantwortlichen so nun lieber, da sie nicht mehr von Bürgern des Dichterviertels gekreuzt werden
Vielen Dank & beste Grüße
Volker Kunze (09.10.10)
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Herr Pfeiffer,
es war eine Freude, einmal wieder etwas von Ihnen zu lesen (s.u.). Machen Sie weiter so.
Heinz Müller-Sala (22.09.10)
Besten Dank. Der Würde des Wohn- und Heimatortes Eching kommt so vielleicht doch schon bald keine geringere Würdigung zu wie etwa unseren Autobahnen und Staatsstraßen, wenn dies an deren landschaftspflegerisch so liebevoll und hinsichtlich des Kostenaufwandes politisch so "feinfühligen" Gestaltung taxiert wird.
Unserem Gemeinderat bin ich als Mitarbeiter der BfE außerordentlich dankbar; denn maßgeblich unserer hochehrbaren Bayerischen Verfassung scheint neben Echings anerkannt guter Parole "Durchgangsverkehr ´raus aus Eching" endlich auch anerkannt zu sein, dass nicht die Geschädgten für die ihnen schon lange genug angetane Gewalt (!) einzustehen haben, sondern sehr zu Recht die Schadensverursacher oder deren Körperschaften oder zuoberst unsere staatliche Gemeinschaft.
Eching muß endlich ein auch für Bayern würdevoller Heimatort werden können! Unsere Besucher können über Echings Verkehrssituation immer nur den Kopf schütteln und lachen! Es reicht allmählich! Dass Echings führende Ortspolitiker damit immer noch so toll zurechtzukommen wissen, ihr innerstörtliches Verkehrsdesaster schlicht und brav als "schwer akzeptierbar" zu chiffrieren, statt staatsbürgerlich korrekt als "inakzeptabel weil unerträglich, unmenschlich und Kultur und Heimat vernichtend", ist Gott sei Dank immer weniger Echingern begreiflich - angesichts der Verkehrsgeographie unseres Wohn- und Heimatortes.
Müßte angesichts Echings Verkehrsdesaster also nicht auch unser CSU-Kreisobmann Herr Dr. Herrmann von seinem Ortsverband endlich ein wenig stringenter in Pflicht genommen werden?
Könnte in seinem Ortsverband nicht auch Herr Dr. Enßlin zur Jahrzehnte überfälligen Abhilfe etwas spürbarer beitragen?
Und müßte unser jetziger Bürgermeister über seine einschlägigen Agitationen nicht laufend und laut berichten?
Eching muß jedenfalls endlich Heimatort werden können! Es wäre auch für das Autobahn- und Sraßenbauamt gewiß kein Verrat an seinen Prinzipien, wenn es hierzu entschieden beitrüge!
Mit besten Wünschen für Eching und mit herzlichen Grüßen an alle Angesprochenen
Gottfried Pfeiffer (21.09.10)
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Warum schweigt der Verantwortliche?
Wo ist das Geld hingeflossen, die Daten wurden schliesslich verkauft?
Hella Ruffing (23.09.10)
antwort@echinger-zeitung.de
Warum ist es denn jetzt ein Skandal, daß die Namen der Kinder mitverkauft wurden, nicht aber dass die Meldebehörden tagtäglich Adressen verkaufen?
Ich kann nur jedem empfehlen, seine Daten gegen den Verkauf sperren zu lassen, dazu muß man nicht bis zum OptOutDay warten.
Gerhard Strangar, Piratenpartei (19.09.10)
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Herbert Sicker (13.09.10)
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Die Gefahr der Spaltung der Bevölkerung von Dietersheim in Alt- und Neubürger sehe ich nicht. Es liegt schließlich an jedem Einzelnen, inwieweit "Zuagroaste" und "Alteingesessene" aufeinander zugehen. Ein Ortswachstum ist seit Menschengedenken ein dynamischer Prozess.
Oder fürchten die Entscheidungsträger bei der Bezirksregierung, dass die Einwohnerzahl von Dietersheim einmal eine Größenordnung annimmt, bei der die (vor Kurzem versagte) Verlängerung der U-Bahn (U 6) bis an die S-Bahn (S 1) nicht mehr abschmetterbar ist?
Guido Langenstück (18.08.10)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Spielplatz oder Sauerei?'
Guido Langenstück (13.08.10)
antwort@echinger-zeitung.de
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Heinz Müller-Saala (10.08.10)
antwort@echinger-zeitung.de
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Dass dies vielleicht baurechtlich möglich ist, mag sein. Ob allerdings die Lärmgrenzwerte gem. Bundes-Immissionsschutzgesetz und TA-Lärm (quantitativ und zeitlich) eingehalten geschweige denn behördlich überwacht werden, ist stark zu bezweifeln. Ich verweise nur auf den Lärm eines Winkelschleifers, gemeinhin "Flex" genannt. Dieses Werkzeug gehört zur Grundausstattung jeder Kfz-Werkstatt.
Ich bin ´mal gespannt, was noch alles mitten im Wohngebiet von Eching demnächst genehmigt wird. Ich hätte da einen Vorschlag: Auf dem Bürgerhausplatz, direkt hinterm Rathaus, könnte man einen Prüfstand für Düsentriebwerke aufbauen. Solange der Aufbau dem Baurecht genügt, spielt das bisschen Lärm doch wohl keine Rolle, oder?
Übrigens: Ich kenne weder den Betreiber der Reparaturwerkstatt noch dessen Beziehung zu einzelnen Mitgliedern des Gemeinderats oder zum Bürgermeister. Es bleibt für mich als Aussenstehender (und Echinger Bürger) jedenfalls ein fader Beigeschmack, wenn ich die hier offensichtlich wohlwollende Bewilligung eines (für meine Begriffe abzulehnenden) Bauantrags in Korrellation zur ablehnenden Haltung zumindest einiger Gemeinderatsmitglieder im Bauausschuss bei der Prüfung eines Antrages zur Aufstellung einer Imbissbude im Gewerbegebiet Eching-Ost in jüngster Vergangenheit sehe. (Randbemerkung: Wahrscheinlich macht eine Pommesbude etwas weniger Lärm als ein Kfz-Reparaturbetrieb.)
Schilda lässt grüßen! Für mein Verständnis gehört eine Kfz-Werkstatt, zumindest wenn es sich um eine neue handelt, ins Gewerbegebiet (von denen wir in Eching mehrere haben) und nicht mitten in die Wohnbebauung. Kfz-Reparaturen haben doch wohl eher mit Gewerbetätigkeit als mit Wohnen zu tun, oder liege ich da falsch?
Dem Landratsamt in Freising gebürt Respekt, dass es den Reparaturbetrieb - im Gegensatz zu unserer Gemeinde - verhindern wollte. Leider hat das Verwaltungsgericht dem Antragsteller (und Kläger) jetzt doch Recht gegeben. Warum, weiß ich nicht. Ich wünsche den Richtern jedenfalls in ihrem privaten Umfeld als Nachbarn ebenfalls eine Kfz-Reparaturwerkstatt.
Guido Langenstück (06.08.10)
antwort@echinger-zeitung.de
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Dieses Grundsatz-Urteil sollte auch den Echinger Bürgermeister sowie den Gemeinderat ermutigen, auch für Eching nicht nur "halbe Sachen" zu fordern (und zu tolerieren) und sich nur mit einer nächtlichen Lkw-Sperre langfristig zufrieden zu geben. Die Franken haben es ja bewiesen, dass es geht.
Übrigens: Dort werden die Lkws zu ca. 40 km Umweg gezwungen; bei uns wären es deutlich weniger Mehr-Kilometer für die Brummis. Was halt noch fehlt, ist eine Ortsumgehung (m.E. viel wichtiger als z.B. eine Therme). Hoffentlich braucht das Landratsamt in Freising und die Regierung von Oberbayern nicht noch Jahre, um hier endlich für Abhilfe zu sorgen. Die Schnellsten scheinen die ja nicht zu sein (Stichwort: Wo bleiben die Schilder für das LKW-Nacht-Durchfahrtverbot?).
Guido Langenstück (02.08.10)
antwort@echinger-zeitung.de
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Sehr geehrter Herr Lamprechtinger,
freut mich, wenn zumindest Sie sich an meinen Stellungnahmen erfreuen! Von wem haben Sie eigentlich das Wort "Wahlkampfgetöse"? Habe ich hier im Forum irgendwo schon einmal gelesen. Wenn Sie so erpicht auf neue Beiträge sind, können Sie ja zur Abwechslung auch mal öfter selber hier schreiben. Den "geneigten Leser" von echinger-zeitung.de wirds bestimmt erfreuen.
Übrigens: Wo bleiben eigentlich die von Herrn Riem
Guido Langenstück (23.07.10)
antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Langenstück,
nun sind seit der Bürgermeister-Stickwahl am 18. Juli fünf (!) Tage vergangen und der geneigte Leser von echinger-zeitung.de konnte sich seitdem an keiner Stellungnahme von Ihnen erfreuen.
Bitte melden Sie sich!
Oder sollten sich Ihre zahlreichen Kommentare vor der Wahl doch als Wahlkampfgetöse entpuppen? Wäre doch kaum zu glauben, oder?
Karl Lamprechtinger
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Gottfried Pfeiffer
antwort@echinger-zeitung.de
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Guido Langenstück (14.07.10)
Kerstin Rehm (CSU-Ortsvorsitzende /14.07.10)
antwort@echinger-zeitung.de
Dieter Migge (parteiloser Gemeinderat, CSU-Mitglied/ 13.07.10)
antwort@echinger-zeitung.de
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Andi Kratzl (13.09.10)
antwort@echinger-zeitung.de
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Die Wahlvisionen der 'Bürger für Eching' haben wir gelesen und überlegt, was sie für die bisherige und künftige Arbeit von Bürgermeister Josef Riemensberger bedeuten können und fassen dies wie folgt zusammen:Es wäre gut, wenn am Sonntag ein Bürgermeister gewählt würde, der wie Josef Riemensberger 1. vor der endgültigen Umsetzung von großen und wichtigen Planungen einen Bürgerentscheid auf den Weg bringt.2. sich klar und unmissverständlich für sinnvolle Verkehrslenkung und -befreiung vom Durchgangsverkehr einsetzt.3. über Ortsgestaltung mit allen Bürgerinnen und Bürgern konstruktiv und sachlich diskutiert und seine Erfahrungen in die Umsetzung einbringt.4. zusammen mit dem Gemeinderat und als Vater von 4 Kindern als ein Garant für zukunftsweisende Schritte in der Kinder- und Jugendbetreuung steht. 5. einen transparenten und klaren Haushaltsentwurf rechtzeitig im Herbst vorlegt. Damit ist Eching eine der ganz wenigen Kommunen im Landkreis Freising, die zu Beginn des Jahres einen rechtskräftigen Haushalt aufweisen. 6. jede Entwicklung im Ort, die wir uns wirklich leisten können, fördert und mit dem Gemeinderat in Angriff nimmt.7. Sachlichkeit und Glaubwürdigkeit als die Pfeiler seiner Person und kommunalpolitischen Arbeit sieht.8. klar zum Ausdruck gebracht hat, dass vor einer endgültigen Umsetzung eines Nutzungskonzepts für den Hollerner See ein Bürgerentscheid in Eching durchzuführen ist. 9. Natur- und Kulturlandschaften pflegen und im Sinne unserer Lebensgrundlagen erhalten will.10. klar zum Ausdruck bringt, dass die Wachstumsgrenzen nicht nur beim Flughafen (3.Startbahn) erreicht bzw. überschritten sind und die Optimierung und Entwicklung im Bestand als ein sehr wichtigstes Ziel ansieht.
Kerstin Rehm (CSU-Ortsvorsitzende), Georg Bartl (CSU-Fraktionsvorsitzender), Siegfried Gruber (stellv. Fraktionsvorsitzender / 14.07.10)
antwort@echinger-zeitung.de
Bravo! Den Ausführungen von Frau Jung, Frau Hirschmann und Frau Holzer gebührt in hohem Maße Dank, Anerkennung und Unterstützung. Wer immer zu unserem neuen Gemeindeoberhaupt gewählt werden wird: Echings Nachkommenschaft wird die dem Wohn- und Heimatort gebührende, für den Durchgangsverkehr gesperrte, einnehmend schön gestaltete und mit Leben erfüllte Ortmitte für immer zu danken wissen. Auf - laßt uns mit unseren Verpflichtungen beginnen!
Dr. Gottfried Pfeiffer (13.07.10)
antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: Wie geht´s mit dem Mehrgenerationenhaus weiter?
Im ASZ steht doch seit ca. zwei Jahren eine komplette Etage leer. Gleichzeitig wird doch momentan nach einem Platz für eine Kinderkrippe gesucht. Wäre es nicht denkbar, dass diese in die leerstehenden Räume im ASZ einzieht? Ich glaube, dass, vorausgesetzt, die Kleinen werden ein wenig 'im Zaum' gehalten, auch die älteren Bewohner dort daran Gefallen finden könnten. So würde das ASZ seinem Namen 'Mehr-Generationen-Haus' auch gerecht. Die Spielmöglichkeiten im Freien sind auf dem - zugegebenermaßen nicht besonders schönen - Bürgerhausplatz allemal besser als in dem momentan wohl auch zur Diskussion stehenden ehemaligen Postgebäude an der Bahnhofstraße, wo es garkeine Möglichkeiten zum 'Rumtoben' draussen gibt. Guido Langenstück (13.07.10) antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Mehr inhaltliche und sachliche Überlegungen sind möglich'
Eine typische Müller-Saala-Reaktion (s.u.). Anstatt sich inhaltlich mit kontroversen Ansichten auseinanderzusetzen, kommen (nicht zum ersten Mal) reflexartig persönliche Diffamierungen unterhalb der Gürtellinie.An Herrn Müller-Saala: Meine - ich hoffe doch präzise - Schilderung der jetzigen Verkehrssituation und meine Darstellung von Alternativ-Routen für Lkws mag Ihnen vielleicht nicht gefallen. Das steht Ihnen selbstverständlich frei.Ihnen scheint leider bisher nicht aufzufallen, dass, wenn ich positive Ansätze sehe, diese auch benenne (siehe mein letzter Beitrag (s.u.), in dem ich die jetzige Aktivität zum Lkw-Durchfahrtverbot von BGM Riemensberger grundsätzlich lobe. Meine Kritik ist inhaltlicher Art und stets sachorientiert.Im Übrigen finden die 'Bürger für Eching' Ihren Vorschlag, wer anstelle von Frau Dr. Hirschmann zum Bürgermeisteramt hätte kandidieren sollen, erheiternd. Dass Sie mich als 'Biertisch-Politiker' titulieren, steht Ihnen ebenfalls frei. Ich jedenfalls wünsche Ihnen bei dem hier von Ihnen gezeigten Niveau im Umgang mit Bürgern, die vielleicht anderer Meinung sind als Sie und die Sie dennoch als Gemeinderatsmitglied zu vertreten haben, weiterhin viel Erfolg bei der Rekrutierung Ihrer Anhängerschaft!Guido Langenstück (12.07.10)antwort@echinger-zeitung.de
Herr Langenstück, schade, dass Sie nicht Bürgermeister von Eching sind, und schade, dass Sie sich nicht statt Frau Dr. Hirschmann zur Wahl gestellt haben. Schade, dass der Verein 'Bürger für Eching' nicht Sie als BGM-Kandidaten erwählt hat, denn dann würde, wenn man Sie denn gewählt hätte, alles gut, nein optimal und besser geworden in Eching. Denn einzig Sie wissen doch, was BGM Riemensberger für Fehler gemacht hat, bzw. Fehler macht, wenn er uns, den Bürgern von Eching, die derzeitige Situation in Bezug auf den LKW-Verkehr in Eching schildert. Schade, schade, schade! Meine Erwiderung auf Ihre Bemerkung in Bezug auf die FDP-Eching: Hätten Sie die Gemeinderats- und Ausschuss-Sitzungen in den letzten Jahren besucht, ich habe Sie nur ein oder zweimal gesehen, dann könnte man Ihre Kommentare sachlich bewerten. Jetzt kann man dazu nur sagen 'Sie sind ein echter Biertisch-Politiker'! Machen Sie weiter so.Heinz Müller-Saala (FDP-Gemeidnerat/ 12.07.10)antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Riemensberger,zunächst einmal möchte ich Sie in einem Punkt entlasten: Das grundsätzliche Lkw-Durchfahrtverbot durch Eching hätte schon vor Jahren von einem Ihrer SPD-Vorgänger in Angriff genommen werden können. Es ehrt Sie, dass Sie hier -nach zwölf Jahren im Amt- endlich etwas tun!Sie verweisen zurecht darauf, dass die 'Auswirkungen der geforderten Verkehrsregelungen vertieft zu untersuchen' seien. Ein wissenschaftlich fundierter Lösungsansatz ist grundsätzlich in Ordnung. Nur, warum sperrt man die Lkws 'probeweise' nur nachts aus? Die Hauptbelastung unserer Gemeinde durch Durchgangsverkehr findet doch tagsüber statt. Wie will man da, wenn die weiterhin nachts durchfahrenden Pkw gezählt werden, wissenschaftlich haltbare Rückschlüsse auf den Gesamtverkehr zwischen 6 und 22 Uhr ziehen? Da werden doch Äpfel mit Birnen verglichen, oder?Warum haben alle Beteiligten (Staatsregierung, Regierung von Oberbayern, Landrat, Landtagsabgeordneter, Bürgermeister) nicht den Mut, eine Entscheidung zu fällen, die zwar bei den hiesigen Lkw-Speditionen mit hoher Wahrscheinlichkeit für Unmut sorgt, für die geplagte Bevölkerung in Eching jedoch eine wirkliche Verbesserung ihrer Lebensqualität schafft. Ich hätte Verständnis für eine nur partielle Lkw-Sperre, wenn es für die Lkws keine alternativen Fahrtrouten geben würde. Dies ist bei uns jedoch nicht der Fall:1.) Es gibt den (auch von Eching mitfinanzierten) Autobahnanschluß Eching-Ost auf der A92, so dass die von Osten kommenden Lkw dort fahren können, um dann von der Auf-/Abfahrt Unterschleißheim auf die B13 (Ingolstädter Straße) aufzufahren,2.) alternativ können die Lkws von der Auf-/Abfahrt Eching auf der A9 bis zur Anschlussstelle Garching-Süd fahren, um dann über die B471 (durch das Gewerbegebiet Hochbrück) ebenfalls die B13 zu erreichen.Ich habe am vergangenen Donnerstag von 10 bis 10.30 Uhr den Durchgangsverkehr auf der Oberen Hauptstraße intensiv beobachtet: Auffällig war, dass sehr viele Lkw der Speditionen DB-Schenker und Gillhuber Logistics durchfahren (BMW-Teile-Zulieferung vom Werk Neufahrn zur BMW-Produktionsstätte am Petuelring) sowie sehr viele Abfall-Entsorgungsfahrzeuge (AR-Recycling, Remondis usw.), die zu den einschlägig bekannten Betrieben rund um den Kreuzhof fahren. Aber auch Kieslaster waren dabei.Die hier exemplarisch genannten Firmen fahren verständlicherweise betriebswirtschaftlich gewinnmaximierend, so dass bloße Appelle hier wenig fruchten. Da es jedoch jetzt schon die zwar (zugebenermaßen etwas längeren) Alternativ-Fahrtrouten gibt, warum wird hier nicht direkt ein komplettes Durchfahrtverbot für Lkwab 7,5 Tonnen ausgesprochen?Warum können Sie den beteiligten Behördenvertretern und Entscheidungsträgern die Brisanz des Themas nicht so 'verkaufen', dass es zu einer sofortigen vollständigen Entlastung kommt? Das angestrebte, 'scheibchenweise' Durchfahrtverbot wird einer anschließenden wissenschaftlichen Bewertung jedenfalls nicht genügen. So besteht m.E. die Gefahr, dass nach Ablauf der Testphase alles beim Alten bleibt.Mit freundlichen GrüßenGuido Langenstück (11.07.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Ist der Stop nur ein Stöpchen?'
Die jetzt vom Bayerischen Innenmisterium als vertretbar erachtete probeweise Lkw-Sperre in Eching ist kein wahltaktischer Trick von unserem Bürgermeister Josef Riemensberger, sondern ein erster Erfolg, dem weitere konsequente Schritte folgen müssen und auch werden. Josef Riemensberger hat auch während des Wahlkampfes seine gute und seriöse Arbeit fortgesetzt. Auch seine Anträge im Kreistag in Freising zeigen, dass er immer am Ball bleibt, was man von Landrat Schwaiger wohl nicht sagen kann.Was es an der Ankündigung zu durchschauen gibt, dass es vom Bayerischen Innenministerium ein Schreiben gibt, ist erst einmal zu erklären. Eine Diskussion ohne Fakten, nur mit Stimmungen bringt die Punkte keinesfalls seriös auf den Punkt. Die Informationen in der Presse ergeben doch eindeutig den Inhalt dessen, was jetzt im Landratsamt Freising hoffentlich sehr schnell umzusetzen und zu bewerten ist. Mit freundlichen GrüßenAlexander Kosch (Ortsvorsitzender Junge Union/ 12.07.10)antwort@echinger-zeitung.de
Lobenswert, dass Frau Martin den wahltaktischen Trick von Noch-Bürgermeister Riemensberger - nach den 'Bürger für Eching' - ebenfalls durchschaut hat und sich mit dem Inhalt des von ihm angekündigten Lkw-Durchfahrtverbots nicht abfinden will!Guido Langenstück (11.07.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Von Erwartungen, Prozenten und Stimmen für 'schwarz''
Sehr verehrte Echingerinnen, sehr verehrte Echinger,ich danke Ihnen herzlichst für Ihre Stimme, mit der Sie mir am 04. Juli Ihr Vertrauen geschenkt haben.In so kurzer Zeit so viel Unterstützung zu bekommen ist der Beweis dafür, dass viele Bürgerinnen und Bürger nicht nur mit dem wie es ist, nicht zufrieden sind, sondern sie erwarten, dass sie besser informiert, dass ihre Sorgen und Bedürfnisse ernst genommen und sie eingebunden werden. Und dass sich einiges verändern muss!Auch in Zukunft werde ich mich gemeinsam mit dem Verein 'Bürger für Eching' dafür einsetzen, dass konstruktive Veränderungen zum Wohle Aller möglich werden.Es liegen sehr viele Aufgaben vor dem künftigen Bürgermeister/Bürgermeisterin. Nur gemeinsam mit Ihnen wird es möglich sein, dass die Lösung der Probleme vorangetrieben wird. Sei es der belastende Durchgangs- und Lkw-Verkehr, die Neugestaltung der Ortsmitte, der Einsatz regenerativer Energien, eine naturnahe Gestaltung des Hollerner Sees, die Entschuldung und nicht zuletzt eine transparente Informationspolitik.Auf unserer Webseite (www.buerger-fuer-eching.de) und im 'Echinger Forum' wird der Verein 'Bürger für Eching' Sie regelmäßig informieren und zu einem runden Tisch einladen.Ihre Dr. Irena Hirschmann (11.07.10)antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Müller-Saala,was meinen Sie (s.u.) mit 'sind wir gut davon gekommen'? Sie waren doch garnicht angetreten, oder darf man Ihre Äusserung so interpretieren, dass Sie mittlerweile das offizielle Sprachrohr der CSU sind?Aufschlußreich für den geneigten Leser ist Ihr Satz 'Die FDP-Eching war und ist nie eine Partei gewesen, die ihre Wähler zu Protesten aufgerufen hat'. Das Ergebnis dieser Grundhaltung sehen wir ja: Die Durchsetzung eines LKW-Durchfahrtverbots hätte schon viel früher in Angriff genommen werden können, nein müssen! Da ist natürlich verständlich, dass von einer - entschuldigen Sie bitte den Ausdruck - 'Schlafmützen'-Partei, für welche ich die hiesige FDP halte, kaum Impulse zur Verbesserung der Situation zu erwarten sind.Übrigens die 1.: Warum gehen Sie schon wieder auf Frau Dr. Hirschmann los? Gefällt es Ihnen nicht, wenn eine Bürgermeister-Kandidatin auf Missstände aufmerksam macht? Ist es neuerdings verboten, im Vor-Wahlkampf auf diese hinzuweisen? Sie schreiben da von '...Emotionen provoziert und wahltaktisch ausgenutzt, wie es Frau Dr. Hirschmann und ihre Bürgerinitiative praktiziert haben.' Ich persönlich halte die von Frau Hirschmann ad hoc erreichten 10,8 % für ein beachtliches Ergebnis und dieses ermutigt mich, sie weiterhin zu unterstützen. Zwar sind vier Jahre bis zur nächsten Gemeinderatswahl noch eine relativ lange Zeit, aber rechnen Sie einfach mal damit, dass die 'Bürger für Eching' die Zeit bis dahin nicht untätig sind und dann auch kandidieren werden.Übrigens die 2: Es wäre begrüßenswert, wenn Herr Riemensberger seine (hoffentlich guten CSU-) Kontakte ins Bayerische Innenministerium endlich dazu nutzen würde, nicht nur kurz vor der Bürgermeisterwahl zu vermelden 'Lkw-Stop - Jetzt haben wir es erreicht!', sondern dass er alle in seiner Macht liegenden legalen Mittel nutzt, so dass es zu einem wirklichen Durchfahrtverbot ohne zeitliche Beschränkung möglichst bald kommt. Die geplante Lösung ist m.E. nur ein fauler Kompromiss, der das eigentliche Problem keinesfalls löst. Alternativ-Routen für die Brummis gibt es ja allemal.Übrigens die 3.: Wenn man wirklich etwas Gutes für Eching als Gemeinderatsmitglied tun möchte und für sich den Anspruch erhebt 'weiterhin stolz' zu sein, reicht es halt nicht, sich z.B. im Bauausschuss über beantragte Imbissbuden im Gewerbegebiet Ost aufzuregen (und dabei zu übersehen, dass der Antragsteller grundsätzlich einen gesetzlichen Anspruch auf Genehmigung hat).Guido Langenstück (10.07.10)antwort@echinger-zeitung.de
Liebe Echinger Bürger, Zeitungsberichte und Glossen von Redaktuer Bachhuber waren und sind immer eine Freude zu lesen. Manchmal allerdings, ist der davon Betroffene nicht gerade erfreut über seine Art und Weise der Bewertung und Betrachtung. Aber so ist er und so soll er auch bleiben.Da die FDP dieses Mal nicht zur Wahl stand, sind wir gut davon gekommen, obwohl er unsere letzten Gemenderats-Wahl-Ergebnisse 2008 mit dem Bürgermeister-Wahl-Ergebnis 2010 von Frau Dr. Hirschmann vergleicht. Die FDP-Eching war und ist nie eine Partei gewesen, die ihre Wähler zu Protesten aufgerufen hat. Auch hat sie nie, aufgrund von aktuellen politischen Anläßen, Emotionen provoziert und wahltaktisch ausgenutzt, wie es Frau Dr. Hirschmann und ihre Bürgerinitiative praktiziert haben.Die Echinger FDP dankt allen Echinger Bürgern für ihre Stimme, die sie für Josef Riemensberger am 4. Juli abgegeben haben. Geben Sie auch am 18. Juli Ihre Stimme Josef Riemensberger, er ist der Garant für weitere 12 Jahre soziale und erfolgreiche Politik für alle Echinger Bürger.Warum, weil er in vorbildlicher Weise die 'Altlasten' in den Griff bekommen hat, und, was das Wichtigste ist, weil er den Gemeindehaushalt zusammen mit den 24 Gemeinderäten jedes Jahr so steuert und einstimmig beschlossen hat, dass nur in solche Projekte investiert wird, die für alle Bürger Vorteile bringen, ob jung oder alt. Auch das Verkehrsproblem (Schreiben des Bayerischen Staatsminiterium des Inneren an die Regierung von Oberbayern vom 29.06.2010, Thema 'Verkehrsbeschränkende Maßnahmen auf der Staatsstrasse St 2053 und FS 6 in Eching') kann nun von Landrat Schwaiger und der Verkehrsbehörde zum Anlass genommen werden, Aktivitäten zu entwickeln (Hinweis für Prof. Dr. Pfeiffer: Es war und ist kein wahltaktisches Manöver der CSU zum Bügermeister-Wahlkampf gewesen. Oder sind Sie der Meinung, dass Josef Riemensberger auch bis in die Spitzen des Bayerischen Staatsministerium des Innern direkt Drähte hat? Selbst wenn, dann wäre es nur vorteilhaft für Eching und seine Nachbargemeinden, die das gleiche Verkehrsproblem haben.) Ich als Gemeinderat der FDP war und werde auch weiterhin stolz sein - wenn sie, die Echinger Bürger, mich dabei unterstützen - für das Gemeinwohl Echings zusammen mit meinen Gemeinderats-Kolleginnen und -kollegen und Bürgermeister Josef Riemensberger tätig zu sein.Heinz Müller-Saala (08.07.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'In zwei Wochen Stichwahl Riemensberger/Martin'
Verehrte Bürgerinnen und Bürger, im Namen der Freien Wähler möchten wir uns ganz herzlich bedanken für Ihr Vertrauen in unseren Kandidaten Otmar Dallinger.Sie haben uns weiter gestärkt und unser Bemühen für eine kontruktive Kommunalpolitik befürwortet. Dies ist für uns ein Ansporn für die nächsten Aufgaben.Unser Kandidat Otmar Dallinger hat bereits kurz nach der Wahl deutlich gemacht, dass es von den Freien Wähler keine Wahlempfehlung für die Stichwahl geben wird. Wir wissen, dass die Bürgerinnen und Bürger Echings eine eigene Meinung sich bilden und entsprechend zu einem Votum kommen werden. Wir wissen auch, und darauf freuen wir uns, dass es in Zukunft nicht mehr ohne unsere Mandatsträger der Freien Wähler zu Entscheidungen kommen kann. Wir sind auch in Zukunft offen für den Dialog mit beiden Parteien.Josef Gerber (Zweiter Vorsitzender Freie Wähler/ 07.07.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Hauptstraße wird nachts für Lkw gesperrt'
Der Lkw- und der Durchgangsverkehr belasten die Bürger in Eching, Dietersheim und Günzenhausen schon Jahrzehnte, und das gleich mehrfach! Die Staatstrasse 2053 (die Hauptstraße in Eching), die Kreisstraße FS5 (Paul-Käsmeier-Straße), die Staatstrasse 2039 durch Günzenhausen, die B11 durch Dietersheim sind seit langem ein Problem für Anlieger und für Verkehrsteilnehmer. Lärmaktionspläne, Verkehrszählungen und zahlreiche Gutachten haben wir Bürger bezahlt in der Hoffnung auf vernünftige, langfristige Lösungen, die eine wirkliche Abhilfe uns allen bringen. Einerseits Ärger, andererseits Hoffnungslosigkeit machen sich breit. Diese Probleme sind bei weitem nicht gelöst! Herr Bürgermeister, das ist auch nicht mit einer so durchsichtig platzierten Schlagzeile drei Tage vor der Bürgermeisterwahl getan! Wenn das Landesamt für Umweltschutz schon 2008 ein Gutachten veranlasst und auf unzumutbare Lärmwerte verwiesen hat, wenn ein Amt belegt, dass die EU-Normen überschritten werden und dringend gehandelt werden muss, dann bewegt man sich im Echinger Rathaus erst im Vorfeld der Bürgermeisterwahl! Abgesehen davon, dass alle politischen Mandatsträger um diese unmenschlichen Belastungen der Jahrzehnte wissen, verwiesen Sie uns stets auf die Verweigerung des Landrates Schwaiger und auf die Zuständigkeit der Regierung von Oberbayern. Jetzt, drei Tage vor der Bürgermeisterwahl in Eching, schreibt sich der amtierende Bürgermeister Riemensberger auf sein Plakat: 'LKW STOP! Jetzt haben wir es erreicht! Josef Riemensberger'. Das ist eine blanke Augenwischerei und eine Verhöhnung und Täuschung des potentiellen Wählers! Bleiben wir bei den Tatsachen: Das Bayerische Innenministerium hält 'eine probeweise, zunächst auf ein Jahr begrenzte Sperrung während der Nachtzeit für vertretbar'. Aber man beachte: 1. Es ist keine verbindliche Zusage - und damit nicht wirklich etwas Wert. 2. Die Sperre soll nur in der Nachtzeit von 22 – 6 Uhr gelten. 3. Soll nur für vier Monate gelten. 4. Soll nur für LKW über 12 Tonnen gelten. 5. Anlieger trotzdem frei. 6. Und das alles plötzlich auch ohne die Zustimmung von Landrat Schwaiger? Wir möchten wissen, wie viele Lkws auf Grund dieser angekündigten Sperre durch Eching nicht mehr fahren? Wie viele fahren trotzdem weiter durch Eching, Dietersheim und Günzenhausen? Wenn die Kinder in die Schule gehen, ist das Nachtfahrverbot vorbei und die Situation unverändert. Eine seit langem angekündigte Ampel über die Staatsstraße 2053 in Höhe Klosterweg ist noch nicht installiert, obwohl die Änderung des Schulsprengels längst durch ist und Kinder über diese gefährliche Straße zur Schule gehen müssen! Eine mangelnde Schulwegsicherheit ist auch in Günzenhausen über die Staatstraße 2039 zu beklagen, da gibt es nicht einmal einen Zebrastreifen! Das Verkehrsproblem und die Schulwegssicherheit sind bei Weitem nicht erledigt und ich meine, Sie haben es noch lange nicht geschafft! Das soll eine 'sehr wichtige, verkehrslenkende Maßnahme für die Gemeinde Eching' sein? Ist das nicht ein verzweifelter Versuch abtrünnige Wählerstimmen zurück zu gewinnen? Dr. Irena Hirschmann (Bürgermeisterkandidatin 'Bürger für Eching'/ 02.07.10)antwort@echinger-zeitung.deNa endlich! 'Rein zufällig' kurz vor der Bürgermeisterwahl. Leider ist die angekündigte Lkw-Sperrung der Hauptstraße (St 2053) nur halb(herzig):1.) Warum gilt das Verbot nur für Lkw über zunächst 12 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht? Wären nicht sofort 7,5 to angemessen und nicht erst nach vier Monaten? 2.) Warum Sperrung nur nachts (22- 6 Uhr)? Natürlich ist das Nacht-Durchfahrtverbot hinsichtlich Nachtruhe für die Anwohner schon mal ein vernünftiger Schritt. Aber warum will man die Lkws weiterhin tagsüber durch Eching donnern lassen? Die großen Staus auf der Hauptstraße sowie der Paul-Käsmaier- und Dietersheimer Straße sind doch eher zwischen 6 und 22 Uhr.3.) Warum 'Anordnung auf Probe'? Auf welchen Wegen die nachts ausgesperrten Lkw fahren können, weiß doch jeder: Entweder über die A9/A92 bis/von Anschlußstelle Unterschleißheim (B13) oder über die A9, Anschlußstelle Garching-Süd, und dann über die B471 (durch Hochbrück) bis zur B13. Was soll man da noch 'versuchsweise' anordnen? Was sollen da noch anschließende 'Verkehrsbefragungen'? Die Antwort der Echinger Bürger kann man getrost jetzt schon geben und die Antwort eines Lkw-Fahrers kann sich jeder vorstellen.Es wäre schön, wenn Bürgermeister Riemensberger auf seinem Werbeplakat ganz aktuell nicht nur 'Lkw-Stop - Jetzt haben wir es erreicht' geschrieben hätte, sondern das Wort 'teilweise' ehrlicher Weise mit draufstehen würde. So wird dem Leser (und potentiellem Wähler) suggeriert, als wenn es ein totales Durchfahrtverbot geben würde, was aber leider so nicht stimmt.Und noch eins ist für mich nicht ganz schlüssig: Herr Riemensberger hatte in jüngerer Vergangenheit auf mehreren Veranstaltungen das bisher von ihm noch nicht durchgesetzte Durchfahrtverbot damit begründet, dass Landrat Schwaiger (Freie Wähler) dieses Ansinnen nicht unterstützen würde. Wenn jetzt auf einmal eine Anordnung der Lkw-Sperrung durch die Regierung von Oberbayern möglich ist (siehe die Pressemitteilung der Gemeinde Eching vom 30.06.10 mit PDF-Anhang im Internet), hätte da die (angebliche?) Blockadehaltung von Herrn Schwaiger doch schon viel früher umgangen werden und die Lkw-Sperrung angeordnet werden können?Bei aller Kritik: Ein erster, Hoffnung machender Schritt in die richtige Richtung!Guido Langenstück (01.07.10) antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Ein Kreuzerl für sechs Jahre'
Verehrte Bürgerinnen und Bürger,machen Sie von Ihrem Recht Gebrauch - gehen Sie zur Wahl.Dies wünschen sich alle 4 Kandidaten!Josef Gerber (Freie Wähler/ 30.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Dritte Generalreinigung 2010'
Und schon wieder (20.06.10) ist die Unterführung sowie ein Wartehäuschen am Bahnsteig mit roter Farbe versaut. Na bravo, ihr Sprühdosen-Helden! Offensichtlich haben manche Jugendliche, ausser mangelnder Erziehung durch das Elternhaus, zuviel Taschengeld. Eins verspreche ich hiermit den Sprayern: Sollte ich jemals einen von euch erwischen, wird die Sprühdose an Ort und Stelle leer, allerdings nicht auf öffentlichen Flächen!Guido Langenstück (21.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Podiumsdiskussion ohne Diskussion'
Die Idee zu einer Podiumsdiskussion war klasse! Die Runde fand in einer Atmosphäre frei von Polemik und persönlichen Angriffen auf Mitbewerber statt. Respekt an alle Kandidaten! Leider wurde vom Veranstalter für vorgegebene, von allen Kandidaten zu beantwortende Fragen wie 'Was machen Sie, wenn Sie nicht Bürgermeister werden?' oder 'Welchen anderen Kandidaten würden Sie mit auf eine Insel (im Hollerner See) mitnehmen?' zu viel der kostbaren Zeit vertan.Zu einer offenen Diskussion zu aktuellen Themen kam es leider nicht. Dem zahlreich erschienenen Publikum wurde zu wenig Zeit für Fragen an die Kandidaten eingeräumt. Schade!Guido Langenstück (20.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Wenig Appetit auf Imbissbude'
Handelt es sich jetzt um eine ortsfeste Imbissbude oder um einen beweglichen Imbisswagen? Das geht aus dem Artikel leider nicht klar hervor. So oder so: Lasst den Würstlverkäufer, solange er die freie Sicht im Verkehrsbereich nicht behindert, für ausreichenden Parkraum sorgt und sich an lebensmittelrechtliche Vorschriften hält, seine Geschäfte an der Diesel-/Fraunhoferstraße doch machen!Zu Herrn Wankner: Auch nicht alle der von Ihnen in Eching geplanten landschaftsarchitektonischen Projekte sind ein Ausdruck von Schönheit. Ich verweise nur auf den von Ihnen geplanten und umgesetzen (und von der Gemeinde bezahlten) Bereich des Goetheparks vor der Nelly-Sachs-Straße. Der künstlich angelegte Wasserkanal (der übrigens nie in Betrieb genommen wurde) wird wohl bald auf Gemeindekosten wieder zugeschüttet - die Planungen laufen bereits - und durch einen (viel sinnvolleren) Spielplatz und Fußballplatz für Kinder ersetzt.Zu Herrn Müller-Saala: Ich hoffe, dass die Imbissbude, wenn sie denn kommt, niemals abbrennt. Da könnte jemand in Verdacht geraten...Guido Langenstück (20.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Sonnenrot': Spezialpreise für Echinger
Sehr geehrter Herr Riemensberger,ich habe über Rahmenbedingungen beim kommenden Seefest der Wasserwacht nichts behauptet! Erstens kenne ich diese überhaupt nicht und zweitens bin ich auch überhaupt nicht autorisiert, hier Stellungnahmen darüber abzugeben. Ich habe lediglich aus einer mir zuverlässig erscheinenden Quelle (den Namen möchte ich hier nicht veröffentlichen, teile Ihnen diesen jedoch gerne in einem Vier-Augen-Gespräch mit) die Information, dass dort um 22 Uhr Schluß mit der Musik sein soll. Sollte diese Information falsch sein, bitte ich hiermit ausdrücklich um Entschuldigung!Gleichwohl glaube ich, dass es eine breite Öffentlichkeit in Eching interessiert, unter welchen Umständen die Genehmigung für das (relativ laute?) Musizieren bis 2 Uhr in der Früh beim Sonnenrot-Festival zustande kam. Selbstverständlich gehe ich davon aus, dass von Seiten der Verwaltung immissionsschutzrechtliche Bestimmungen bei der Erteilung der Genehmigung für das Festival am 16./17.07.10 berücksichtigt wurden.Für Ihren Hinweis auf die öffentliche Sitzung des Hauptausschusses am kommenden Dienstag bedanke ich mich.Mit freundlichen GrüßenGuido Langenstück (20.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrte Damen und Herren,zu dem Lesermail von Herrn Langenstück vom 18.6.2010 (s. u.) ist ganz einfach zu sagen, dass der Hauptausschuss des Gemeinderats am Dienstag, 22.6.2010, ab 19 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses in öffentlicher Sitzung die von der Gemeindeverwaltung im Entwurf und auf der Grundlage der einschlägigen Bestimmungen für öffentliche Veranstaltungen erarbeiteten Rahmenbedingungen zu dem Seefest der Wasserwacht am 2. und 3. Juli beraten wird und darüber Beschluss fassen wird.Vorausgegangen ist ein einvernehmliches Gespräch mit den Veranstaltern (Wasserwacht und Förderverein), in dem über andere Rahmenbedingungen gesprochen wurde, als in dem Lesermail von Herrn Langenstück behauptet.Mit freundlichen GrüßenJosef Riemensberger (Bürgermeister/ 19.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
Schön, dass es in Eching bald wieder ein Sonnenrot-Festival gibt (nachdem im letzten Jahr, bedingt durch einen Orkan, schon am Freitagabend Schluß war)!Was mich wundert und ärgert ist, dass bei den Zeiten, wie lange musiziert werden darf, momentan mit zweierlei Maß gemessen wird: Während beim Sonnenrot-Festival an beiden Tagen (16. und 17.07.10) jeweils bis 2 Uhr in der Früh 'Krach' gemacht werden darf (siehe: www.sonnenrot.com), muss beim Sommerfest der Wasserwacht Eching (2. und 3. Juli) die Musik um 22 Uhr aufhören. Die Entfernung zur Wohnbebauung ist nahezu identisch.Eigentlich müsste es umgekehrt sein, denn die Sonnenrotler fahren ganz anderes 'Geschütz' in Form von großen Verstärkeranlagen und Lautsprechern auf.Ich bin mal gespannt, wie begeistert die Bevölkerung im südlichen Teil von Eching nach den Bayerischen 'Woodstock' am 16./17.07. noch ist.Guido Langenstück (18.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: 'Mit 105 km/h durch die Käsmaier-Straße'
Gut, dass endlich einmal die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Echings Straßen kontrolliert wurde! Manche verwechseln offensichtlich die öffentlichen Straßen mit dem Hockenheim- oder Nürburgring.Der 'Spitzenreiter' wird seine Yamaha für die nächsten 3 Monate mit vielleicht 3 km/h durch den Ort schieben dürfen.Guido Langenstück (15.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
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Zur Bürgermeister-Wahl in Eching:
Sehr geehrter Herr Müller-Saala,selbstverständlich ist es Ihr gutes Recht, jemand anderen als geeigneteren Bürgermeister zu sehen (und zu wählen) als Sie selbst! Niemand wird zur Kandidatur gezwungen, eine Selbstverständlichkeit. Auch ist und bleibt es Ihr gutes Recht, für Herrn Riemensberger die Werbetrommel zu rühren.Es ist halt nur ein Unterschied, ob man durch Polemik oder durch Sachargumente versucht, zu überzeugen.Nun inhaltlich zu Ihren letzten Ausführungen (s.u.):1.) Die von Frau Dr. Hirschmann mitbegründete Bürgerinitiative 'Hollerner See', die Sie als 'emotional' bezeichnen, hat m.E. durchaus ihre Daseinsberechtigung. Wenn kein allgemeines Interesse an diesem Thema bestehen würde, wären am 30.03. d. J. nicht ca. 300 Bürgerinnen und Bürger ins ASZ gekommen. Übrigens: Warum reagieren Menschen mitunter emotional? Weil sie mit einer bestehenden Situation unzufrieden sind oder sich nicht ernst genommen fühlen.2.) Sie unterstellen einer Minderheit Unterschleißheimer Bürgern 'übertriebenen Aktionismus'. Tatsächlich hat sich, wie es Herr Willy Kramer aus Deutenhausen im 'Echinger Forum' genannt hatte, die 'Mehrheit einer Minderheit' in Unterschleißheim gegen eine Therme ausgesprochen. Ich gebe jedoch zu bedenken, dass eine vielleicht vorhandene größere Zahl von Thermen-Befürwortern in Unterschleißheim ebenfalls die Gelegenheit hatte, dort zur Abstimmung zu gehen. Wenn die potentiellen Befürworter des Thermenprojekts es dort nicht geschafft haben, Ihre Klientel zu mobilisieren, kann man den Thermengegnern doch daraus keinen Vorwurf machen. Hätten Sie, wäre die Abstimmung in Unterschleißheim anders ausgegangen, den Thermenbefürwortern auch 'übertriebenen Aktionismus' unterstellt?3.) Sie verharmlosen die Dimensionen des Thermenkomplexes (bewusst oder unbewusst?), wenn Sie die Therme als 'ein fast unscheinbares Stück Boden am Hollerner See' bezeichnen. Legen Sie bitte in einer Bürgerversammlung die aktuellen Pläne offen! Nach meinem Kenntnisstand ist neben der eigentlichen Therme noch ein großes Parkhaus, ein Gewerbegebiet, ein 200-Betten-Hotel sowie ein weiteres Wohngebiet (über Letzteres lässt sich m. E. verhandeln) geplant. Ihre verharmlosende und falsche Darstellung des Themenkomplexes Therme bestätigt die Notwendigkeit einer wirklichen, konstruktiv arbeitenden Opposition in Eching. Dass Frau Dr. Hirschmann hier sehr aktiv ist, ehrt sie. Übrigens: Frau Dr. Hirschmann läßt sich nicht 'vor einen Karren spannen', sondern sie ist aus freien Stücken dem Verein 'Bürger für Eching' beigetreten (sie ist auch nicht die Vorsitzende des Vereins). Dass sie bisher nur kurz im Gemeinderat war, ist doch wohl kein ernstgemeinter Hinderungsgrund für ihre Kandidatur.4.) Es gibt neben dem Thema 'Therme Hollern' noch weitere Problemstellungen in Eching, die einer dringenden Lösung bedürfen, wo aber aus meiner - zugegebenermaßen subjektiven - Sichtweise erst und gerade durch den Druck von Frau Dr. Hirschmann hoffentlich bald Bewegung hineinkommt (Stichworte: Schwerlastverkehr, Ortsumfahrung, Neugestaltung des Ortskerns, Sozialer Wohnungsbau, Schuldenabbau).5.) Zu Ihrem letzten Absatz: Mich verwundert Ihre Sichtweise zur Demokratie. Eine Demokratie funktioniert nur dann, wenn es Kontrollinstanzen (z.B. durch rivalisierende Parteien) gibt, denn niemand (auch der amtierende Bürgermeister nicht) ist unfehlbar. Wozu es - ohne Herrn Riemensberger persönlich auch nur im Entferntesten damit in Verbindung bringen zu wollen - führen kann, wenn jemand ganz oben meint, die Weisheit gepachtet zu haben und eine Opposition für überflüssig anzusehen oder gar verbieten zu lassen, hat ja die deutsche Geschichte im letzten Jahrhundert gezeigt.Guido Langenstück (17.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
Herr Langenstück, zur wichtigsten Frage in Ihrem Leserbrief (s.u.) hier die Antwort: Ich kandidiere nicht, weil ich in Bürgermeister Josef Riemensberger den richtigen, verantwortungsbewussten und fähigen Bürgermeister sehe und in den letzten 12 Jahren erlebt habe und den ich mit aller mir zur Verfügung stehenden Macht unterstütze. Ich hoffe, eine Mehrheit der Bürger Echings ist der gleichen Meinung und wählt ihn im ersten Wahlgang, denn keiner der beiden anderen Kandidaten hat das Format, die Kenntnisse und Fähigkeiten Riemensbergers weder vorzuweisen noch in den letzten beiden Gemeinderatsperioden in irgend einer Art und Weise durch seine Mitarbeit im Gemeinderat bewiesen. Frau Dr. Irina Hirschmann war zu kurz im Gemeinderat und ihre Kandidatur gründet aus einer emotionalen Bürgerinitiative, genannt 'Hollerner See', also einem Projekt, das schon vor Jahren im Echinger Gemeinderat diskutiert und behandelt wurde und auch derzeit wird, weil es sich um ein Projekt auf Echinger Boden handelt. Erst durch den übertriebenen Aktionismus einer Minderheit Unterschleißheimer Bürger, die die Situierung einer Therme in den Raumordnungsplänen entdeckten, sind auch einige Bürger Echings aufgewacht und haben den Verein 'Bürger für Eching' gegründet, der zwei Ziele verfolgt: Erstens, eine Therme, ein fast unscheinbares Stück Boden am Hollerner See, das derzeit weder einen Investor aufzuweisen hat, noch die vorherrschenden Freizeitaktivitäten, Haupzweck und Zielsetzung des Projektes 'Hollerner See' ist, zu verhindern, und zweitens, weil es gerade in die Zeit passt, eine Bürgermeister-Kandidatin anzubieten, die alles, was in den letzten Jahren vom Gemeinderat und der Verwaltung mit dem Chef, Bürgermeister Josef Riemensberger, falsch gemacht, nicht angepackt und/oder zum Nutzen und Vorteil der Bürger, nicht gemacht wurde, nun in den Hand nimmt und ins richtige Lot bringt. Ich schätze Frau Dr. Hirschmann, wundere mich allerdings, dass sie sich vor diesen Karren spannen ließ. Last but not least, zu Ihrer Information, mir fehlt weder der Mut noch der Wille zu einer Kandidatur, aber, und hier wiederhole ich mich, wenn es einen guten Bürgermeister gibt, und Josef Riemensberger ist es, dann muss man nicht, nur um die Demokratie auszuleben, einen Gegenkandidaten aufstellen. Aber diese Erkenntnis ist leider bei vielen Kommunalpolitikern noch nicht vorhanden.Heinz Müller-Saala (FDP-Gemeinderat/ 17.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
Schön, dass Herr Müller-Saala (erstmals) seinen 'großen Respekt für den Mut den drei anderen Kandidaten' um das Bürgermeisteramt gegenüber einräumt (s.u.). Davon war in seinem Leserbrief, mit dem er seine Meinung über die drei Kandidaten (neben dem vom ihm so hochgeschätzten Bürgermeister Riemensberger) hier am 04.06. kundgetan hatte, nichts zu erkennen, ganz im Gegenteil!Es ist übrigens bemerkenswert, warum er von den Mitbewerbern um das Bürgermeisteramt Mut abverlangt. Handelt es sich bei dem Gemeinderat etwa um eine Löwengrube?Nach meinem Demokratieverständnis wird im Gemeinderat doch wohl nur um die Sache, also um das Gemeinwohl für Eching, gerungen. Braucht man dazu wirklich Mut, oder sind Charaktereigenschaften wie Toleranz, Konsensfähigkeit und Zielorientiertheit da nicht viel wichtiger?Mir stellt sich in diesem Zusammenhang noch eine ganz andere Frage: Warum hat er, wo er die Verhältnisse in Eching allein schon durch seine langjährige Mitgliedschaft im Gemeinderat doch so genau kennt, nicht selber für das Bürgermeisteramt kandidiert? Mir drängt sich der Verdacht auf, dass, analog zu den Verhältnissen auf Bundes- und Landesebene, die FDP nur als Steigbügelhalter und Mehrheitsbeschaffer für die Union (hier die CSU) fungiert. Es ist halt viel einfacher, aus der zweiten Reihe auf Andere munter einzudreschen, ohne bereit zu sein, selber Verantwortung (als 1. Bürgermeister) in der ersten Reihe übernehmen zu wollen. Ihm selbst fehlte doch hoffentlich nicht der Mut, angesichts der relativ überschaubaren FDP-Wählerzahl, die er im Gemeinderat vertritt (2,88%), selber zu kandidieren?Guido Langenstück (16.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
Herr Gerber, Ihr Leserbrief (s.u.) kam spät, aber nicht zu spät, um Ihnen und den Freien Wählern noch einige Argumente für die Bürgermeisterwahl aufzuzeigen. Sie haben aber Unrecht und plappern nur Gerüchte und Vermutungen nach, wenn Sie behaupten, dass ich mich von Dr. Enßlin habe kaufen lassen. Es war ein Teil der Politik der SPD, mir den Posten des 3. Bürgermeisters anzubieten, wenn ich dafür für den Erhalt des 2. Bürgermeisters Erhard Engehardt stimmen würde. Gleichzeitig wurde mir von der SPD auch ein Sitz im Bauausschuss angeboten. Was hätten Sie an meiner Stelle getan? Bei all' Ihrer unsachlichen Kritik vergessen Sie Ihren früheren Kollegen August Kuffner, der als 3. BGM nominiert wurde und damit die Freien Wähler im Gemeinderat vertrat. Er spielte genau so wenig den 3. BGM wie ich es tat. Dass Sie das Akzeptieren und Auswählen von Möglichkeiten in der Politik mit 'Kaufen lassen' und 'Wendehals' bewerten, bleibt Ihnen überlassen, zeigt aber auch ein Teil Unverständnis für jedwede politische Aktivität. Ihre Frage 'Ich weiss nicht was Sie von Riemensberger für den Wahlkampf bekommen werden', kann ich wie folgt beantworten: Nichts! Ich werbe und kämpfe für die Wiederwahl von Bürgermeister Riemensberger, weil ich fest davon überzeugt bin, dass er der richtige Mann ist, Eching in dieser kritischen Zeit zu führen.Und weil er, wie der Nachfolger von Dr. Enßlin, Dr. Rudolf Lösch, die Fähigkeit und Stärke bewiesen hat,finanzielle Erblasten, ohne Nachteil für die Gemeinde und ihre Bürger, zu verringern und neue Ideen, finanziell gut abgesichert, in die Praxis umzusetzen. Ich habe gleichfalls großen Respekt für den Mut der drei Kandidaten, die sich auch zur Wahl stellen. Habe es aber als notwendig erachtet, der Öffentlichkeit meine Ansicht und Meinung über diese Kandidaten darzustellen, da die meisten Bürger, die weder die Gemeinderats- noch Ausschuss-Sitzung besuchen, davon Kenntnis haben, welcher Kandidat sie im Gemeinderat wie vertreten hat.Heinz Müller-Saala (15.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
*Horst Köhler würde sagen, dies ist dem Amte nicht würdig.* Herr Müller-Saala, so (s.u.) geht man nicht mit Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters um. In Echings Kommunalpolitik sind Sie bekannt als Wendehals. Nachdem Sie sich verkauft haben an Dr. Ensslin und dafür den Dritten Bürgermeister spielen durften, seit dieser Zeit gibt es in Eching diesen Posten nicht mehr. Kein Mensch will in ihre Spuren eintreten und so wurde dieser Posten ersatzlos gestrichen. Ich weiss nicht, was Sie von Riemensberger für den Wahlkampf bekommen werden, aber der Spott der Gemeindegesellschaft ist Ihnen sicher. Ich habe großen Respekt für alle Kandidatinnen und Kandidaten, diese stellen sich der Verantwortung und opfern Freizeit für Ihre Ziele.Josef Gerber (14.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
Wer einen solchen Fürsprecher wie Oberlehrer Heinz Müller-Saala hat (s.u.), braucht keine Gegner mehr. Irgendwie passt sein Demokratiedenken doch sehr zum Zustand der Partei, die sich mal liberal gab. Nur mal so eingeworfen.Klaus Forsterantwort@echinger-zeitung.de
Herr Hiesinger, ich habe Ihren Leserbrief (s.u.) aufmerksam gelesen und freue mich, Ihnen zu erwidern, dass die Schleimspur nicht vom Maller-t-shofener Weg, sondern vom Mallershofener Weg zum Rathaus führt, wenn sie denn erkennbar ist. Auf alle Fälle wünsche ich Ihnen, dass sie bei Ihrem täglichen Jogging, der Sie auch manchmal durch den Mallershofener Weg führt, auf der Schleimspur nicht ausrutschen. Gleichfalls empfehle ich Ihnen, ab und zu die Gemeinderats- und Ausschuss-Sitzungen zu besuchen, damit Sie von der Arbeit des Gemeinderates Kenntnis nehmen können. Zum restlichen Text möchte ich keine Stellung nehmen, denn er zeigt Ihre Unkenntnis und Unbelehrbarkeit.Heinz Müller-Saala (11.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
Es ist kaum zu ertragen, mit welcher Unverfrorenheit und Unverschämtheit - ausgedrückt im von ihm bevorzugten Wortgut 'unterste Schublade' - sich Herr Müller-Saala erdreistet, drei der vier Bürgermeisterkandidaten und auch diverse Leserbriefschreiber zu verunglimpfen (s.u.).Meines Wissens hat er noch nie auch nur im geringsten Bedeutsames für die Bürger als auch für Eching erbracht. Dagegen hat er in einer Vielzahl von Zeitungsartikeln und Leserbriefen, Halbwahrheiten, Unwahrheiten und vor Nichtwissen strotzende Ansichten verbreitet.Anstatt sich als Gemeinderat um die Probleme seiner Wähler, auch wenn diese ausgesprochen wenige sind, zu kümmern, biedert er sich bei Bürgermeister Riemensberger, warum auch immer, mit einer unglaublichen Lobhudelei an; die Schleimspur vom Mallertshofener Weg zum Rathaus wird immer größer.Äußerst wünschenswert wäre es, wenn Herr Müller-Saala nach der nächsten Gemeinderatswahl wieder in der Bedeutungslosigkeit versunken sein würde, aus der er bei der letzen aufgetaucht ist.Peter Hiesinger (10.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
Es wäre schön, wenn Herr Heitmann seine plakativen Unterstellungen (s.u.) Frau Dr. Hirschmann gegenüber (Zitat '...da fehlt häufig jeder Wille zu einer objektiven Darstellung') durch zumindest ein konkretes Beispiel untermauert hätte - Fehlanzeige.Wie kommt er dazu, ihr 'persönliche Feindschaften' zu unterstellen? Den neugegründeten Verein 'Bürger für Eching' mit dem Attribut 'Spott' zu belegen, grenzt an eine Unverschämtheit, zumindest Boshaftigkeit. Glaubt er etwa, 193 Bürger Echings (davon 186 gültige Stimmen) seien 'Hirschmann'-hörig oder zur Eintragung in die Kandidatenliste gezwungen worden?Ein bisschen mehr Respekt vor demokratischen Spielregeln und neuen Bewerbern um das Bürgermeisteramt gegenüber sollte man schon erwarten können!Guido Langenstück (08.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
Die 'Aussagen' von Guido Langenstück (s.u.) sind nun wirklich nicht nachvollziehbar, er weiß dazu wohl etwas zu wenig! Was Frau Hirschmann da in den letzten Monaten so von sich gegeben hat, - siehe ihre Emails, Internet, Flugblätter, usw., - da fehlt häufig jeder Wille zu einer objektiven Darstellung. Ich bin parteipolitisch in keiner Weise polarisiert, verfolge das Geschehen in Eching aber sehr aufmerksam. Aus meiner Sicht herrschen da wohl persönliche Feindschaften vor. ' Bürger für Eching'- das ist in diesem Zusammenhang wohl eher Spott! Herrn Müller-Saala kann ich vollumfänglich nur Recht geben, bravo! Der ist ganz nah am Geschehen dran und weiß im Detail, was da 'gespielt' wird! Harald Heitmann (07.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
Mit Verwunderung darf der geneigte Leser in Herrn Müller-Saala´s Lesermail (s.u.) erfahren, dass der neu gegründete Verein 'Bürger für Eching' kritisiert, aufbegehrt, polarisiert, opponiert und polemisiert. Ich, als Gründungsmitglied dieses Vereins, weiß nicht, welche konkreten Anlässe oder Aussagen Herrn Müller-Saala zu solch einer Bewertung des Vereins kommen lassen.Ich (als jemand, der die frühere Kommunalpolitik Echings weder genau kennt noch beurteilen kann), kann den Frontalangriff des einzigen FDP-Gemeinderatsmitglieds nicht nachvollziehen.Ohne die bisherigen Leistungen des jetzigen Bürgermeisters bewerten geschweige denn kommentieren zu wollen, irritiert mich das Demokratieverständnis von Herrn Müller-Saala: Warum beurteilt er die für eine Bürgermeisterkandidatur in Eching erforderlichen (und erreichten) 180 Unterschriften im Verhältnis zur Gesamteinwohnerzahl? Bringt er nicht die Gelassenheit und Souveränität auf zu tolerieren, dass, wenn sich Bürger von den bestehenden politischen Gruppierungen offensichtlich - aus welchen Gründen auch immer - nicht hinreichend vertreten fühlen, nach demokratischen Spielregeln und auf dem Boden des Grundgesetzes eine neue Interessenvertretung für die Bürger Echings gründen? Übrigens: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen: Nach meiner Recherche repräsentiert er 2,88 % der bei der letzten Gemeinderatswahl für seine Partei abgegebenen Stimmen und 0,58 % votierten für ihn selbst.Was treibt ihn zu seiner Behauptung, Frau Dr. Irena Hirschmann sei 'erst durch den Hollerner See von einer kleinen Schar unzufriedener und uninteressierter Bürger zu der einzig aufrechten und zu allem entschlossenen Bürgerin mutiert'? Gegen seine Behauptung, dass die Schar der Bürger, die unzufrieden und uninteressiert ist, klein sei, spricht, dass die von Frau Dr. Hirschmann und dem Ehepaar Holzer Ende März im ASZ initiierten Veranstaltung zur Therme Hollern sehr gut besucht war (der Saal war überfüllt, auch Herr Riemensberger war anwesend). Ob die zitierten Aussagen von Frau Dr. Hirschmann zu (real existierenden) Problemen, wie von ihm behauptet, Unsinn sind, mag jeder, der ihr unvoreingenommen zuhört, für sich selbst beurteilen. Ich persönlich kann jedenfalls nicht nachvollziehen, warum er ihr unterstellt, sie würde polemisieren.Richtig ist seine Feststellung, dass nicht alle Probleme durch die Gemeinde gelöst werden können, sondern der Genehmigung durch übergeordnete Behörden bedürfen (z.B. Durchfahrtverbot für Lkw). Die Frage ist nur, ob und seit wann die Gemeinde mit Nachdruck und Ernsthaftigkeit die Lösung z.B. dieses Problems bei der übergeordneten Behörde vorantreibt.Seine abschließende Bemerkung, die drei Gegenkandidaten zu Herrn Riemensberger seien 'eine phantasiebegabte aber realitätsferne Sozialdemokratin' (er meint wohl Frau Martin), 'einen Illusionisten' (gemeint ist wohl Herr Dallinger) und 'eine Opportunistin' (wahrscheinlich Klassifizierung für Frau Dr. Hirschmann) zeugt m.E. von einem rüden Umgangston, den zumindest die 'Bürger für Eching' nicht unwidersprochen hinnehmen werden.Im Übrigen sei ihm ein Blick in den Duden zur Bedeutung des Begriffs 'Opportunist' empfohlen: Der Opportunist ist jemand, der sich 'aus Nützlichkeitserwägungen schnell und bedenkenlos der jeweils gegebenen Lage anpasst'. Dieses Attribut trifft, zumindest auf Dr. Hirschmann, nicht zu.Guido Langenstück (06.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
Drei Gegenkandidaten und ihre unglaublichen und unwahren Behauptungen.Die Demokratie ermöglicht es, dass sich 186 'unzufriedene' Echinger Bürger (von mehr als 9000 wahlberechtigten Echinger Bürgern) im Namen des neu gegründeten Vereins 'Bürger für Eching' eine Bürgermeister-Kandidatin zur Wahl anmelden dürfen, die dann im Namen dieser Minderheit zu politischen Entscheidungen des Gemeinderates, der Verwaltung und des amtierenden Bürgermeisters kritisiert, aufbegehrt, polarisiert, opponiert und polemisiert.Die beiden anderen Bürgermeister-Kandidaten, Anette Martin (SPD) und Otmar Dallinger (FWG), setzen ihre Kritik und Verbesserungswünsche aus einem Konglomerat von Fakten zusammen, welche sie selbst im Gemeinderat angeregt, diskutiert und fast immer 'einstimmig' mit beschlossen haben, die aber in der Prioritäten-Liste noch nicht in die Wirklichkeit umgesetzt werden konnten, da aktuelle, unbeeinflussbare und von übergeordneten Behörden angeordnete Notwendigkeiten Vorrang haben und hatten, oder die finanziellen Grundlagen nicht gegeben sind. Grundsätzlich wollen sie alles das besser machen, was BGM Riemensberger in den 12 Jahren seiner Amtszeit geplant und mit ihnen zusammen im Haushalt verankert hat, mit dem einzigen Unterschied, sie wollen andere Prioritäten, die sie als einfache Gemeinderatsmitglieder, d.h. in ihren Fraktionen, in den Ausschüssen und danach im Gemeinderat nicht in der von ihnen gewünschten Zeitspanne durchsetzen konnten. Auch wenn sie vollmundig erklären, dass 'Teamwork eine ganz grundlegende Voraussetzung ist, um Entscheidungen vorzubereiten'. Soll das etwa bedeuten, dass BGM Riemensberger dies nicht getan hat, oder haben sie diese Diskussionen im Gemeinderat und den Ausschüssen verschlafen (nicht realisiert)? Um nur zwei herauszugreifen. Was bedeutet bei Frau Martin 'ein verkehrsplanerisches Gesamtkonzept' und 'Überarbeitung Finanzplanung'? Hier kann sie nur eine andere Präferenz vorgeben, Vorrangstellungen, die aber auch von den anderen Gemeinderäten akzeptiert werden müssen, denn die bis dato gültigen Prioritäten hat sie doch mit diskutiert und beschlossen, oder? Versteht sie überhaupt die finanziellen Grundlagen der Gemeinde?Otmar Dallinger geht da eigene Wege und hat eigene Zielsetzungen für seine BGM-Kandidatur. Für ihn ist das soziale Miteinander das Hauptmotiv. Unter anderem will er einen 'Bürgerhaushalt' erarbeiten. Er will: 'Dass die Aufstellung des gemeindlichen Haushaltsplans zu einer öffentlichen Angelegenheit mit allgemeiner Wunschentgegennahme, Bewertung und Beschlussfassung wird'. Frage: Was tun die Gemeinderäte und der Bürgermeister, die für 6 Jahre von den Echinger Bürgern gewählten Vertreter, in den Ausschüssen und im Gemeinderat anderes als die Wünsche der Bürger zu diskutieren, beschließen und danach in die Realität umzusetzen? Und wenn Otmar Dallinger der Meinung ist, 'in unserer großen Gemeinde bleibt anscheinend die Arbeit des Gemeinderates und des Bürgermeisters vielen Bürgern verborgen', so liegt das am Desinteresse der Bürger. Die beiden Tages-Zeitungen und die echinger-zeitung.de veröffentlichen täglich in Wort und Bild über das akutelle und politische Geschehen in Eching, das 'Echinger Forum' berichtet monatlich. Wo ist da eine 'Verborgenheit'? BGM Riemensberger steht dreimal im Monat in einer Bürgersprechstunde, die immer gut besucht wird, zur Verfügung.Dr. Irena Hirschmann ist da viel direkter, dafür aber unaufrichtig. Sie ist erst durch den Hollerner See von einer kleinen Schar unzufriedener und uninteressierter Bürger, zu der einzig aufrechten und zu allem entschlossenen Bürgerin mutiert und ließ sich reaktivieren. Sie, die als Gemeinderatsmitglied (SPD) aktiv war, müsste doch wissen, wie Wünsche und Anregungen von Bürgern in die Realität umgesetzt werden. 'Politische Zwänge haben eine weitere positive Entwicklung an vielen Punkten verhindert. Notwendige Planungen sind nicht erkennbar vorangetrieben worden. Informationen, um sich zu Problemen wie Verkehr, Ortsmitte und wie z.B. zuletzt Planungen am Hollerner See zu äußern, erfahren wir spärlich und zu spät.' Unsinn! Desweiteren mahnt sie offene Probleme an, die nicht durch die Gemeinde gelöst werden können, sondern der Genehmigung durch übergeordnete Behörden bedürfen. Dass sich Dr. Hirschmann zu wenig selbst informiert hat, das ist weder die Schuld des Bürgermeisters, der Verwaltung, noch der Gemeinderäte oder der Druckmedien und des Internet, hierüber muss sie sich selbst vor den Spiegel stellen und ihrem Gegenüber kritische Fragen stellen.Den Bürgern von Eching kann ich nur raten, geben sie unserem amtierenden Bürgermeister Josef Riemensberger ihre Stimme. Er ist der Garant, dass wir in dieser kritischen Zeit, wo wir neben den vielen anstehenden Problemen auch in den kommenden Jahren nicht mit stetig steigenden Steuereinnahmen rechnen können, einen Mann an der Spitze derVerwaltung haben, der kontinuierlich für eine solide, auf vernünftiger wirtschaftlicher Grundlage basierenden Entwicklung, garantiert. Er muss und soll im Sinne und zum Wohl der Gemeinde Eching weiterarbeiten.Was Eching nicht braucht, ist 'eine phantasiebegabte aber realitätsferne Sozialdemokratin', 'einen Illusionisten' und 'eine Opportunistin'!Heinz Müller-Saala (Gemeinderat FDP/ 04.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zur Frage Mallertshofener oder Mallershofener Weg
Danke, Herr Lammel für Ihre umfangreiche Klarstellung der Schreibweise von 'Mallershofen/Mallertshofen', verbunden mit meiner Entschuldigung bei Herrn Müller-Saala.Was lernen wir daraus? Es gibt manchmal nicht nur eine Wahrheit.Guido Langenstück (16.06.)antwort@echinger-zeitung.de
Ich möchte hier nicht den Hauptlehrer spielen, darf aber kraft Amtes auf folgenden Sachverhalt hinweisen: Im Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 19. Oktober 1962 steht unter dem Punkt 'Straßenbenennung' folgender Satz: Der Weg von der Oberen Hauptstraße in die Kiesgrube heißt Mallershofener Weg.Aus welchen Gründen der Gemeinderat diese Schreibweise gewählt hat, wird dort nicht näher erläutert. Der spätere Echinger Chronist Georg Kollmannsberger sieht die veränderte Schreibweise ohne 't' darin begründet, weil in alten Karten der Ortsname ohne das 't' geschrieben war. In der Tat veränderte sich der Name des Ortes von Adelhershofen (1140) über Madelhartshofen (1165), Adelhershofen (1190), Malhershofen (1315), Malershoven (1524) und Mallershofen (1749) zum heutigen Mallertshofen (1880). (Quelle: Stadtchronist Wolfgang Christoph, Unterschleißheim)Eine ähnliche vermeintliche Ungereimtheit findet man bei der Daitenhausener Straße, die nach dem alten Flurnamen 'Daitenhausener Feld' benannt ist, obwohl der Ort heute 'Deutenhausen' heißt. Auch bei der neuesten Straßenbenennung 'Schöllkrinnenweg' musste sich die Gemeindeverwaltung bei ihrem Vorschlag für eine von mehreren urkundlich belegten Schreibungen für den zu Grunde liegenden Flurnamen entscheiden.Fazit: Der verschwundene Ort, von dem nur noch die Kirche zeugt, hieß zuletzt Mallertshofen und Herr Heinz Müller-Saala wohnt am Mallershofener Weg (auch wenn sich z. B. der Ortsplan im Örtlichen Telefonbuch für Eching nicht an die amtlichen Unterlagen hält).Günter Lammel, Archivpfleger der Gemeinde Eching (15.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Müller-Saala,auch wenn diese Stellungnahme mit der Thematik 'Bürgermeisterwahl' (s. u., Titel 'Zur Bürgermeister-Wahl in Eching') nichts unmittelbar zu tun hat: Es heißt 'Mallertshofener Weg', nicht Mallershofener Weg, wie sie fälschlicher Weise Herrn Hiesinger korrigieren (s.u.). Die Ortschaft Mallertshofen existierte in dem Bereich, wo heute nur noch die Kapelle steht (nicht weit vom Kreuzhof entfernt). Sie wurde im Dreißigjährigen Krieg vernichtet/aufgegeben(?). Vor der Kapelle befindet sich eine Gedenktafel, die die Geschichte von Mallertshofen erklärt.Eigentlich sollte die Geschichte Mallertshofens eine Mahnung an uns alle zum respektvolle(ere)n Umgang miteinander sein, denn die meisten Kriege haben mit verbalem Gehabe und Angriffen auf Andersdenkende begonnen. Es wäre schön, wenn alle, die sich an der hier von Herrn Müller-Saala ausgelösten Debatte beteiligen, zu einem in der Sache harten, aber auf persönliche Ehrverletzungen verzichtenden Stil zurückfinden könnten.Mit freundlichen GrüßenGuido Langenstück (15.06.)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: Graffiti-Sprayerinnen gestört
Schön, dass jemand den Mut aufbrachte, die 'Künstlerinnen' an der Vollendung ihres Werks zu hindern und nicht weggeschaut hat! Es wäre natürlich noch besser gewesen, wenn er zumindest eine dieser jungen Damen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten hätte. So wird es wahrscheinlich leider zu keiner Ermittlung der Täterinnen kommen. Man kann also nur hoffen, dass den vier 'Aktionskünstlerinnen' der Mut zum Ausführen weiterer Schmierereien fehlt.Guido Langenstück (06.06.10)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel 'Lkw-Verbot wenig aussichtsreich'
Sehr geehrter Herr Professor i. R. Dr. G. Pfeiffer, vielen Dank für Ihre Strellungnahme zuim Bericht 'LKW-Verbot wenig aussichtsreich' (s.u.). Auch als Professor im Ruhestand spreche ich Ihnen nicht ab, dass Sie genau das darstellen und mitteilen, auch in einem Leserbrief, was Ihrer Meinung nach richtig ist und der Realität entspricht und was nicht als 'scharf und unsachlich', d.h. 'polemisch' einzuordnen ist. Auf der Veranstaltung des Bürgermeisters, dem 'Verkehrsbericht', wurde doch sehr klar und eindeutig, auch von Herrn Hermann, Mitglied des Bayerischen Landtags, erläutert, dass das Verkehrsproblem von und mit einer übergeordneten Behörde und der Regierung von Oberbayern gelöst werden muss. Wenn Sie das nicht verstehen wollen und können und weiterhin auf Ihrer Meinung der desolaten Verkehrssituation bestehen, dann möchte ich Sie bitten, Ihre Beschwerden auch an den Landrat, den bayerischen Verkehrsminister und an den Verkehrsminister der Bundesrepublik Deutschland zu richten. Aber die Gemeinderäte und den Bürgermeisster der Inaktivität zu bezichtigen, kann ich nur als fanatisch starrsinnig bewerten.Heinz Müller-Saala (Gemeinderat FDP) antwort@echinger-zeitung.de
...der Bericht von Herrn Müller-Sala gibt nett zu erkennen, welcher Sinn- und Sinnespflege unseres Gemeinderates es zu verdanken ist, dass uns der Terror von Echings so unmenschlichem Durchgangsverkehr so toll erhalten geblieben ist. Die Feststellung,'ein Großteil des Lkw-Aufkommens wird durch das in unserer Gemeinde ansässige Gewerbe verursacht' ist ein Witz, fatalerweise ein sehr miserabler, wie auch Herr M.-S. weiß!Arme FDP, arme CSU!Professor i. R. Dr. G. Pfeiffer (30.05.10)antwort@echinger-zeitung.de
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Zu den Artikeln 'Bürgerbegehren zur Therme vorerst storniert' und 'Mehr ist möglich'::
Die Bemühungen unserer Bürgerinitiativen 'Lkw-Verkehr ´raus Eching' und 'Hollerner See' scheinen sehr dankenswerte und gewiß über die anstehende Bürgermeisterwahl hinaus stabile Früchte zu tragen. Angesichts Echings wirtschaftsgeographischer und verkehrstechnischer Lage bittet unsere Initiative 'Lkw-Verkehr ´raus Eching' zum Wohle unserer kompletten Gemeinde sehr innig darum, dass die Kandidatinnen und Kandidaten für Echings Bürgermeisteramt entschieden, klar und nachhaltig zu wirksamem Bewusstsein bringen mögen, wie dringend unser Heimatort selbstverständlich nicht nur vom Terror des durchfahrenden Lastverkehrs befreit werden muss, sondern vom Terror unseres immer noch unmenschlicher zunehmenden Durchfahrtsverkehrs überhaupt! Eching muss schön werden, und ortspolitisch darf es keine Gründe mehr geben, diese unabdingbare Bürgererwartung je wieder so schmählich lange zu verdrängen! Mit welchem Recht kann unsere Regierung erwarten, dass wir den so übermäßigen Verkehr auf der Staatsstraße 2053 mitten durch Echings gute Stube und nur wenige Schritte an den Türen unseres Rathauses und unserer schönen Dorfkirche St. Andreas vorbei ewig hinnehmen? Wer könnte dies weshalb eigentlich so haben wollen? Obliegt verwaltungsrechtlich unserem Gemeinderat denn nicht seit nun schon sehr, sehr langem die unabdingbare Rechtsforderung, Wohn- und Heimatorte wie Eching vor dem krassen Unmaß eines gesundheitlich, kulturell und zivilisatorisch unerträglichen Durchgangsverkehrs zu bewahren bzw. frühest möglich zu befreien! Eching kann und muß aufs erste zumindest vom durchfahrenden Lkw-Verkehr erlöst werden. Es ist hoch an der Zeit, dass den Anträgen unserer Gemeinde auf ihre seit nun schon 40 Jahren(!) überfällige Erlösung von ihrem so schmählichen und Heimatlichkeit so schmählich niederfahrenden Durchgangsverkehr nachgekommenwird! Weshalb hat unsere Gemeindeverwaltung hierauf nicht schon längst Klage erhoben!Professor i. R. Dr. G. Pfeiffer (13.05.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: Jetzt kommt der Bürgerentscheid zur Therme
(zu den Mails von Gemeinderat Müller-Saala/unten):Bevor Herr Müller-Saala mit seinen eigenwilligen Milchmädchenrechnungen versucht, das Ergebnis des Bürgerentscheides in Unterschleißheim nach seinen Vorstellungen umzudeuten, sollte er sich mal das Ergebnis der letzten Gemeinderatswahl in Eching zu Gemüte führen:9.668 Wahlberechtigte mit jeweils 24 Stimmen macht 232.032 zu vergebende Stimmen; davon entfielen 6.688 Stimmen (= 2,88%) auf die FDP und ganze 1.344 Stimmen (= 0,58%) auf Herrn Müller-Saala.Gäbe es auch für Kommunahlwahlen eine 5%-Klausel, wäre nach seiner Rechnung die FDP daran gescheitert und er säße nicht im Gemeinderat.Ob das angesichts seiner Idee von 'Bretterzäunen mit Betrachtungslöchern' ein Verlust wäre, sei mal dahin gestellt.Martin Birzl (06.05.10)antwort@echinger-zeitung.deAlle Macht geht vom Rathaus ausIn der Gemeinderatssitzung am 27.4.2010 sollte über den Antrag der SPD, die Thermenpläne nicht weiter zu verfolgen und das naturnahe Erholungsgebiet zu erhalten, abgestimmt werden. Das hat Frau Martin, SPD-Fraktionsvorsitzende, am 30.3.3010 bei der Informationsveranstaltung der Echinger Bürgerinitiative Hollerner See für alle überraschend angekündigt.In der Gemeinderatssitzung versuchte Bürgermeister Riemensberger zunächst mit weit schweifenden Ausführungen abzulenken, konnte aber doch nicht umhin, einer hartnäckigen Frau Martin eine Stellungnahme zu ihrem Antrag abzugeben. Er schlug vor, das Landratsamt solle erst einmal den Austritt Unterschleißheims aus dem gemeinsamen Zweckverband prüfen. Solange würden keine Thermenpläne weiter verfolgt werden.Gegenseitige Vorwürfe der Profilierung und Positionierung im Bürgermeisterwahlkampf und am Ende die einstimmige Annahme einer Kompromissformulierung, haben nicht nur bei den anwesenden Bürgern mehr für Verwirrung gesorgt als für Transparenz in dieser Angelegenheit.Es hätte dem Ansehen der SPD nicht geschadet, bei ihrem Antrag zu bleiben und damit zu signalisieren, dass sie als gewählte Bürgervertreter die Konsequenzen des Bürgerentscheids in Unterscheißheim akzeptieren und ihre Lehren daraus ziehen. Stattdessen haben sie sich, dem geschickt formulierten Beschlussvorschlag des Bürgermeisters, der jede verbindliche Aussage zum Thermenprojekt vermeidet, angeschlossen. Die Mitglieder des Zweckverbandes (Bürgermeister und einzelne Ratsmitglieder) haben es versäumt, die rechtlichen Grundlagen für den Fall des einseitigen Ausstiegs mit in den Vertrag aufzunehmen. Das wird jetzt auf den Schultern der Echinger ausgetragen, indem diese jetzt keine endgültige Positionierung ihrer Bürgervertreter zum Thermenprojekt erfahren.Wohin geht die Reise – nach der Bürgermeisterwahl? Ignorante Aussagen aus den Reihen der CSU, oder Dieter Migges Gerede vom 'blankem Unsinn' verwundern nicht, nachdem sich – mit Ausnahme von Otmar Dallinger (FW) – keiner der Gemeinderäte die Mühe gemacht hatten, sich an den ausführlichen Diskussionen in Unterschleißheim für und wider die Therme zu beteiligen. Und wessen 'verlässlicher Partner' will eigentlich Gemeinderat Georg Bartl (CSU) sein: der seiner Bürger in Eching, der eines imaginären Investors oder der des Bürgermeisters?Seit Jahren beschäftigt man sich im Gemeinderat mit der Entwicklung am Hollerner See, ohne dass bis jetzt der leiseste Zweifel aufgekommen ist, dass die Theme mit Seeanbindung die versprochene Erholungsqualität ganz erheblich mindert. Von finanziellen Risiken war bisher keine Rede! Nur von Einnahmen durch die Therme, welche dann die Pflegemaßnahmen am See finanzieren sollten! Der Bürger wurde bis jetzt außen vor gelassen!Alle Macht geht - noch - vom Bürgermeister aus.Dr. Irena Hirschmann (04.05.10)antwort@echinger-zeitung.deFreue mich sehr, dass ich zwei Leserbriefe mit allen meinen Statements in der echinger-zeitung.de lesen kann.Ich wundere mich nur, dass ich beide mit Müller-Saala unterschrieben habe :-)MfG Dieter Migge (Gemeinderat/ fraktionslos, 04.05.10)antwort@echinger-zeitung.deZum Bürgerentscheid in Unterschleißheim und einer weiteren Nutzung auf dem geplanten Thermenbereich wäre noch folgendes zu sagen: Zur Wahl waren 20.142 Bürger Unterschleißheims aufgerufen.Zur Wahl gingen 41.4 %, d.h. 8.339 Bürger.Davon stimmten gegen eine Therme 58,38 %, d.h. 4.868 Bürger.Ergebnis: Von 20.142 Bürgern waren nur 24 % gegen das Projekt.Kann man da noch von einer Mehrheit sprechen ? Ich sage nein. Die 'Nichtwähler' und der Stadtrat mit seinem etwas verunglückten unteren Abschnitt auf dem Wahlschein und fehlender Aufklärung haben es den gut organisierten, emotional aufgeladenen Gegnern einer Therme sehr leicht gemacht.Damit der Hollerner See aber weiterhin nicht von seiner Attraktivität verliert, schlage ich vor, dass man um das geplante Thermengelände einen etwa 2,5 m hohen Bretterzaun zieht und das Gelände als FKK-Bereich deklariert. Damit man kontrollieren und zuschauen kann, was 'die da' so treiben, sollte man in den Bretterzaun alle 2 m Betrachtungslöcher bohren (in Höhe von 1.5 m) und auf der gegenüber liegenden Seite, dem Steilhang, einige Bänke aufstellen, von wo man, mittels Fernglas, gleichfalls gute Einsicht in das Gelände und die Naturisten hat. Ich glaube, einige der Thermengegner könnten diesem zustimmen.Heinz Müller-Saala (Gemeinderat FDP / 29.04.10)antwort@echinger-zeitung.deFrau Dr. Irina Hirschmann und ihre Mitstreiter machen es sich sehr leicht, mit einem Bürgerbegehren die Aktivitäten der Gemeinde am Hollerner See, die das Projekt 'Therme' erst nach eingehender Prüfung weiter verfolgen und/oder einstellen wird, zu verhindern.Wie ich in der Gemeinderatssitzung gesagt habe, ist derzeit kein Investor vorhanden und ob einer kommen wird, das wissen weder wir, der Gemeinderat in Eching, noch die Mitstreiter um Dr. Hirschmann.Erst wenn ein Investor oder eine Investorengruppe sich meldet, welche die Bohrungen nach Thermalwasser und den Bau einer Thermenanlage auf eigenen Kosten finanzieren würden, erst dann können und sollten wir wieder über diesen kleinen Teil, der den Freizeitwert des übrigen Hollerner See nicht tangiert, diskutieren und zusammen mit den Bürgern einen Entscheidung fällen.Ich betone noch einmal, was ich auch im Gemeinderat gesagt habe: Nur die Mehrheit einer Minderheit der Bürger Unterschleißheims haben sich gegen die Therme und eine Lieferung von Thermalwasser aus Unterschleißheim entschieden. Eine Minderheit, die durch gut plazierte und eindrucksvoll dargestellte Emotionen beeinflusst war.Den Stadträten von Unterschleißheim kann man mit Fug und Recht vorwerfen, dass sie diese Emotionen nicht richtig eingeschätzt haben und damit eine große Zahl von Thermen-Befürwortern nicht aktiviert haben.Ich akzeptiere die demokratische Entscheidung der Mehrheit dieser Minderheit von Unterschleißheimer Bürgern und mache den 'Nichtwählern' den Vorwurf, dass sie ihr demokratisches Recht, zur Wahl zu gehen, wenn es um ein solches Vorhaben geht, sträflich vernachlässigt haben.Seit mehr als 60 Jahren Jahren leben wir nun in einer Demokratie, die allerdings nur dann gut und zum Wohle der Bürger funktionieren und arbeiten kann, wenn der Bürger seine Rechte nutzt und nicht aus Bequemlichkeit oder sonstigen Gründen, nach dem Motto 'die anderen werdens schon richten' den Weg zum Wahllokal scheut.Die gemeinsame Entscheidung des Gemeinderates vom 27. April 2010 lässt alle Möglichkeiten der weiteren Entwicklung des Hollerner See offen, mit oder ohne Thermenlandschaft.Da wir derzeit den Start der Bürgermeisterwahl erleben, muss der Antrag von Anette Martin (SPD-Bürgermeister-Kandidatin) unter diesem Aspekt bewertet werden. FWG-Bürgermeister-Kandidat Otmar Dallinger vollführte ein Volte, indem er den SPD-Antrag eine 'scharz/weiß-Diskusion' nannte und vorschlug, 'sich mit allen interessierten Bürgern an einem Tisch zu setzen und ein Naherholungsgebiet zu entwickeln'. Dabei hat er scheinbar vergessen, dass diese Arbeit in vielen Gemeinderats-Sitzungen bereits seit Jahren getan wurde.Heinz Müller-Saala (Gemeinderat FDP / 29.04.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel 'Wer soll das bezahlen?'
Angesichts des dringenden Sanierungsbedarf des Feuerwehrhauses wäre es fatal, die Sanierung und Erweiterung des Gebäudes auf heutige Standards weiter zu verzögern und zu behindern. Aber dies scheint die Freien Wähler in Eching kaum zu interessieren, viel mehr weist man auf die angebliche schlechte Lage des Gemeindehaushaltes hin. Weil die von der Freien Wähler Partei angezettelte Diskussion um eine Aussiedlung eines Feuerwehrhauses aus Eching heraus nicht fruchtbar war, versuchen sie Diskussionen und Entscheidungen madig zu reden. Fakt ist zwar, dass die Gemeinde Schulden für diese Maßnahme aufnehmen wird, aber auch dass die Gemeinde allein im Zeitraum 2004-2009 3,59 Millionen Euro abgebaut hat. Ich denke, Bürgermeister Josef Riemensberger wird diesen Kurs des Schuldenabbauens und zielgerichteten Investierens fortsetzen und dabei ein besonderes Augenmerk auf einen stabilen und leistungsfähigen Gemeindehaushalt legen. Er hat dies in den letzten Jahren sehr eindrucksvoll bewiesen. Mit freundlichen GrüßenAlexander Kosch (Ortsvorsitzender JU/ 26.04.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zu den Artikeln Front gegen die Therme und Thermenpläne gestorben?
Sehr geehrte Echingerinnen, sehr geehrte Echinger!Wir, die Echinger Bürgerinitiative Hollerner See (EBIHS), danken Ihnen herzlich, dass Sie am 30.3.2010 so zahlreich ins ASZ gekommen sind! So viele Bürgerinnen und Bürger waren sicher schon lange nicht mehr auf einer Informationsveranstaltung in Eching. Wir bedauern, dass nicht alle einen Sitzplatz bekommen haben, mit einem solchen 'Ansturm' haben wir nicht gerechnet. Wir haben uns sehr gefreut, dass auch diejenigen von Ihnen, die stehen mussten, bis zum Schluss geblieben sind. Nachdem wir uns bei Veranstaltungen im Bürgerhaus Eching (10.2.2010) und Unterschleißheim informierten, dass anstatt einem naturnahen Erholungsgebiet am Hollerner See ein Komplex von Therme, einem 250-Betten-Hotel, einem Parkhaus für 1000 Autos auf 3 Etagen, einem Industrie- und einem Wohngebiet und Verbindungsstraßen entstehen sollen, erschien auch uns dieses Projekt äußerst problematisch. Es wurde klar, dass dazu sicherlich noch zusätzlicher Verkehr hauptsächlich in den Abendstunden, an Wochenenden und in den Ferienzeiten kommt. Die finanziellen Risiken, von Planungskosten, Erschließungskosten bis zu Strukturrisiken, sind niemals seitens der Gemeinde thematisiert worden. Die mangelnde Informationsbereitschaft und die einstimmige Befürwortung des Projekts von allen Räten einerseits, die Risiken und unsere Bedenken andererseits, wollten wir mit Ihnen diskutieren. Trotz enormen Zeitdrucks hatten wir beschlossen, dass wir Sie noch vor Ostern über ein Flugblatt informieren und ins ASZ einladen. Nach diesem 30.3.2010 wankt die Planung für das überdimensionierte, risikobehaftete Thermen-Projekt. Wir freuen uns sehr, dass auch Ihnen die naturnahe Erholung, die im Gemeindeentwicklungsprogramm festgeschrieben wurde, wichtig ist. Angesichts der nicht zu wiederlegenden Fakten, die wir mühsam zusammengetragen haben, kündigte - für alle mehr als überraschend - die SPD-Fraktion einen Antrag an, dass die Planung der Therme nicht weiter verfolgt werden soll. Erst drei Wochen nach dem Bürgerentscheid in Unterschleißheim! Es ist eine 180° Wende! Die Mehrheit der über 200 Anwesenden beim Informationsabend im ASZ sah das angeblich 'Eching und Unterschleißheim aufwertende Projekt' klar ablehnend an.Wir, die EBIHS, hoffen auf die angekündigte Dialogbereitschaft und konstruktive Zusammenarbeit zwischen uns und Ihnen, dem Bürgermeister und den Gemeinderäten. Ein Termin, wann der angekündigte Antrag, dass die Planungen der Therme nicht weiter verfolgt werden sollen, im Gemeinderat behandelt wird, ist noch nicht bekannt. Das im Gemeindeentwicklungsprogramm formulierte, aber noch nicht erreichte Ziel, die naturnahe Erholung am Hollerner See, wird für alle Echinger, Unterschleißheimer und Gäste eine steigende Lebensqualität bringen.Im Namen der EBIHS Dr. Irena Hirschmann, Michaela Holzer, Josef Holzer (12.04.10)antwort@echinger-zeitung.de
Ansichten zur Therme Hollerner See!In der Öffentlichkeit wurde die Therme immer als positive Einrichtung von den Befürwortern hingestellt.Zu Risiken oder negativen Auswirkungen der Therme für die Gemeinde konnte man seitens der Befürworter bisher wenig oder gar nichts hören.Auf der Versammlung der Initiative Hollerner See, die die Fakten sehr sachlich und überzeugend darlegten, wurde schnell klar, dass nicht alles, was bisher erzählt wurde, positiv zu sehen ist.Beispiel: InvestorDa gibt es noch wenig Konkretes. Sicher ist nur, bevor ein Investor investiert, möchte er Vorleistungen von der Gemeinde, wie z.B. Infrastruktur (das kostet Geld) und großzügige Zusagen, um die Anlage später einmal erweitern zu können.Der Platz, der für die Allgemeinheit für eine Naherholung reserviert ist, würde dann kleiner.Ich möchte Investoren nicht grundsätzlich unter Generalverdacht stellen.Es gibt in letzter Zeit aber genügend Beispiele wie Investoren, gerade auch internationale Investoren, vorgehen. Geld aus den Projekten saugen, Abschreibungen produzieren und weiterziehen. Ein deutscher Politiker hat für ein solches Vorgehen den Begriff 'Heuschrecke' gewählt.Beispiel: Hotelanlage und ParkhausDie Anlage würde einen nicht unerheblichen negativen Eingriff in die Natur bedeuten und viel Naturraum verbrauchen. Ein Hotel mit ca. 250 Betten und ein Parkdeck für 1000 Autos wäre optisch sehr aufdringlich in einem Naherholungsgebiet.Beispiel: StraßenverkehrDer größte Teil der Besucher würde die Therme mit dem Auto aufsuchen, denn das Einzugsgebiet der Therme ist auf einen Umkreis von 70 Kilometer ausgelegt, und die Therme ist nur bequem mit dem Auto zu erreichen. Der Besucherverkehr würde, man spricht von 2000 bis max. 4000 Bewegungen pro Tag, gerade am Wochenende oder am späten Nachmittag stattfinden (Feierabend). Bekannt ist, dass Eching jetzt schon riesige Verkehrsprobleme hat.Noch mehr Verkehr kann den Bürgern nicht zugemutet werden.Beispiel: Rendite der ThermeBisher wurde immer behauptet, eine Therme sei eine Goldgrube. Auf der Versammlung der Thermengegner wurde das klar mit beweisbaren und nachprüfbaren Zahlen widerlegt. Ein hoher Prozentsatz der Thermenbetreiber oder ähnlicher Einrichtungen hat finanzielle Probleme.Beispiel: Finanzielles Risiko für die GemeindeNiemand kann garantieren, dass die Therme ein finanzieller Erfolg wird. Solche Einrichtungen sind sehr anfällig gegen Modetrends und wirtschaftliche Schwankungen. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sparen die Bürger zuerst an nicht notwendigen Ausgaben.Die Kosten der Therme sind sehr hoch und bis die Therme Gewinn bringt, vergehen Jahre bis Jahrzehnte.Sollte ein Investor dann pleite gehen, bleibt die Gemeinde auf Kosten sitzen, die sie möglicherweise hindern, die in der Gemeinde schon vorhandenen positiven Einrichtungen, wie etwa die Musikschule, das Bürgerhaus oder auch die Echinger Sportvereine ausreichend unterstützen zu können.In dem Zusammenhang muss ich auch darauf hinweisen, dass mir in den letzten Jahren keine Haushaltsberatung des Echinger Gemeindrats bekannt ist, auf der nicht auf die vermeintlich hohen Folgekosten, wie etwa bei dem Kulturbetrieb des Bürgerhauses oder der Musikschule hingewiesen wurde und die gemeindlichen Zuschüsse hierfür zur Debatte standen. Ein finanzielles und unkalkulierbares Risiko des Thermenprojektes scheint für diese Gemeinderäte aber durchaus tragbar.Die Gemeinde Eching und der Gemeinderat sollten der Initiative 'Hollerner See' und den Bürgern, die gegen die Therme sind, dankbar sein für ihr Engagement gegen die Therme und deren Verhinderung.Die Gemeinde wird dadurch von einem großen finanziellen Risiko und einer Umweltbelastung bewahrt.Franz Nadler (01.04.10)antwort@echinger-zeitung.de
Es waren vielleicht zwischen 100 und 120 aber keine 300.Zum Artikel 'Thermenpläne gestorben' könnte man viel schreiben, aber man sollte die neuen und derzeitigen Aktivitäten auch unter dem Motto 'Bürgermeisterwahlkampf' ablegen und /oder verfolgen. Ich bin immer für eine Bürgerbeteiligung bei und für alle alle Projekte und Arbeiten, die im Gemeinderat und den Ausschüssen diskutiert, beraten und verabschiedet werden. Wenn man allerdings die Anwesenheit von Bürgern im Sitzungssaal wertet, kann man mit Fug und Recht sagen - viel Interesse besteht für die allgemeinen Aktivitäten nicht.Und wenn die Presse nicht so gut und ausführlich berichten würde, wäre der Kontakt zu den Bürgern gleich Null.Ich hoffe, dass die Bürger aus der jetzt stattgefundenen und bestimmt weiterhin stattfindenden Initiativen um 'Baumfällaktionen' in Dietersheim und/oder die Gestaltung des Erholungsbereiches am Hollerner See viel lernen und auch Konsequenzen ziehen, was auch die Arbeit im Gemeinderat beflügeln würde.Heinz Müller-Saala (01.04.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: Unterschleißheim lehnt Therme ab
Die dringendste Aufgabe und Zielsetzung unseres Echinger Gemeinderates kann und darf gewiß nicht die Verwirtschaftlichung unseres neuen Hollerner Sees sein, sondern zuvorderst die seit 30 (!) Jahren überfällige Entlastung unseres Wohn- und Heimat-ortes vom tagtäglichen Terror seines unmenschlichen Durchgangsverkehrs! Aber was tut unsere CSU-geführte CSU-SPD-Koalition? Sie verwendet sich lieber für einen heute so widersinnigen wie besonders kostspieligen und kostenriskanten Missbrauch unseres Hollerner Sees für die Errichtung eines unternehmerisch auch noch höchst riskanten Therme-Luxuszentrums! Für ein heimatfürsorglich und umweltschützerisch so absurdes wie sehr kostenaufwendiges Warmbad, für dessen Betrieb – hört hört! – ein angeblich indischer(!) 'Wellness'-Investor in Obligo genommen werden soll. Etwa nur, weil sich ein ebenso verlässlicher 'Wellness'-Investor in der gesamten EU nicht finden ließ, um von unse-rem tourismuserfahrenen Bayern ganz zu schweigen.Bei diesen wirtschaftlich höchst fragwürdigen Planungen Echings fragt man sich, weshalb es unserem Gemeinderat nicht von der ersten Planungsfrage an striktest darauf angekommen war, Echings Bürgerschaft in hierfür sorgsamst vorbereiteten Bürgerversammlungen so offen und fair wie wirklich umfassend zu informieren, und zwar nicht nur über die etwa stimmenmehrheitlich gewünschten Vorteile der von Herrn Bürgermeister Riemensberger in Betracht gezogenen Optionen, sondern bitte schon gleich auch über deren kommunale Risiken und Nachteile. Und so kommt es, dass sich mit uns mancher fragt, weshalb in Echings Gemeinderat das Bündnis 90/Die Grünen noch immer nicht vertreten ist.Weshalb Herr Riemensberger Herrn Landrat und Freiem Wähler Michael Schwaiger nicht lieber die für unseren Wohn- und Heimatort weit weniger elementaren 'Planungen Hollerner See' überlassen will, sondern ausgerechnet das nach gutem christlich sozialem Verständnis weit wichtigere Mandat 'Auslagerung der Staatsstraße 2053 aus Echings Ortsmitte', gibt schon seit langem nicht mehr nur der Bürgerinitiative 'Durchfahrtsverkehr ´raus aus Eching' zu denken. Die Befreiung unserer Ortsmitte von ihrer 'wirklich liederlichen St 2053-Verkehrslast' wird in Eching seit Jahrzehnten so rational wie aus innigster Ortsverbundenheit herbeigesehnt. Und dies schon seit Dr. Ensslins Regentschaft! Sehr verständlich also, dass die in Unterschleißheim angeblich auch schon plakativ beworbene, dabei finanziell aber so riskante wie sündteure 'Thermenlandschaft' in Lohhof und Unterschleißheim schon sehr löbliche Ernüchterungen nach sich gezogen hat.Dass unser Eching vom Terror seines stetig zunehmenden Durchgangsverkehrs raschest möglich erlöst werden muß, bevor es planerisch definitiv zu spät ist, schreit schon sehr, sehr lange zum Himmel! Ließe sich da die oben benannte 'Fahnenflucht' unseres Bürgermeisters noch verstehen? Sehr begreiflich ist uns hingegen die weitgestreute Erwartung, dass aus Echings städtebaulicher Pflichtvergessenheit endlich 'Pflichtbewusstsein, Tüchtigkeit und Ausdauer' wächst! Ist denn begreiflich und zu billigen, dass die in Zeichnung, Wort und Bild wirklich exzellenten 'Gestaltungsvorschläge für Echings Ortsmitte Bürgerplatz mit Rathaus, St. Andreas-Kirche und Bürgerhaus etc.' unseres nicht erst vorgestern namhaft gewordenen Echinger Architekturbüros ADI-concepts. unserer Bürgerschaft bislang nur in einigen wenigen Auszügen vorgestellt wurden? Auch in diesem Zusammenhang sei ins Bewusstsein gerufen: Thermen sind mehrbar, Landschaft ist es nicht! Bezüglich unseres innerörtlichen Verkehrsdesasters und der gerichtlich erwirkten Preisgabe des geschlossenen Landschaftsschutzes um den Hollerner See stünde ein schriftlicher Bürgerentscheid gewiß auch unserer Gemeinde bestens an! Bedauerlicherweise fehlt ihr hierzu nur noch das Bündnis 90/Die Grünen.Josef Holzer, Dr. Irena Hirschmann, Prof. Dr. Gottfried Pfeiffer für die Bürgerinitiativen'Durchgangsverkehr ´raus aus Eching' und 'Unser Hollerner See muß unter Landschaftsschutz' (11.03.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zum Lesermail von Gemeinderat Müller-Saala zum Hammelessen (s.u.):
Zu Ihrer Kritik beim Hammelessen der Echinger Landwirte und zur Diskussion mit Bürgermeister Riemensberger möchte ich folgendes anmerken und klarstellen:Was meine Person betrifft, habe ich keineswegs das Echinger Verkehrsproblem nur auf unseren derzeitigen Bürgermeister Riemensberger zugeordnet. Vielmehr habe ich gesagt, dass in der Vergangenheit in punkto Verkehr Vieles versäumt wurde. Auch habe ich klar angesprochen, dass nicht die Vergangenheit, sondern vielmehr die Zukunft im Fokus stehen sollte. In Anbetracht dieser Situation habe ich Bedenken gegen die geplante Therme mit dem dazugehörenden Verkehrsaufkommen auf der Staatsstrasse 2053 zum Ausdruck gebracht. Bei der ohnehin überlasteten Staatsstrasse seien solche Befürchtungen wohl angebracht, da ich nicht glaube, dass das ganze Verkehrsaufkommen zur Therme nur über die B 13 abgewickelt wird. Des Weiteren habe ich über den letzten Stand bzgl. Lkw-Sperre und Umgehungsstrasse nachgefragt. Als gebürtiger Echinger und Anlieger der Staatsstrasse beschäftigt mich der Verkehr nicht erst seit gestern, sondern habe dies schon bei der 1.+ 2. Fortschreibung des Entwicklungsplanes von Eching angemerkt. Seit ca.40 Jahren besuche ich die Jahresversammlungen der Echinger Landwirte und habe schon hitzigere Diskussionen mit den Bürgermeistern erlebt als in diesem Jahr. Anscheinend kann berechtigte Kritik nicht immer ertragen werden. Ich jedenfalls kann mit ihrer Kritik an meiner Person gut leben.Aus meiner Sicht gehört mein abgegebener Kommentar nicht in die unterste Schublade, sondern in die Oberste. Eine Lösung der Verkehrsproblematik muss oberste Priorität haben. Erst dann können zukünftige Planungen auf Gemeindegebiet, die zusätzlichen Verkehr verursachen, realisiert werden. Ziel muss eine langfristig vernünftige Entwicklung Echings sein. In Anbetracht der schwierigen und katastrophalen Echinger Verkehrsverhältnisse kann ein für die Zukunft tragbares Konzept nur gemeinsam mit Nachdruck zu zeitnahem Erfolg führen.Herbert Holzer (15.03.10)antwort@echinger-zeitung.dezum Artikel: Trau keinem, der vom Rathaus kommt
Das Hammelessen war einsame Spitze, aber was danach von drei Landwirten geboten wurde, sollte man am besten in einer unteren Schublage ablegen, vergessen sollte man es aber nicht. Es waren die Themen Hollerner See, Verkehr und Photovoltaik, zu denen ausufernd Stellung genommen wurde. Angefangen hat Landwirt Holzer, der das Verkehrsproblem Echings mehr oder weniger Bürgermeister Riemensberger (CSU) zuordnete. Er vergass dabei allerdings, dass die Echinger Verkehrsituation nicht zentral, sondern überregional gelöst werden muss, und dass Bgm. Riemensberger schon seit langer Zeit ein Verkehrskonzept vorgelegt hat, das in Zusammenarbeit mit Rainer Schneider (FWG), dem Neufahrner Bürgermeister, erstellt wurde, und auch dem Kreistag und Landrat Schwaiger (FWG) bekannt ist. Welches allerdings immer noch nicht die Hürde genommen hat, um von den übergeordneten Behörden beachtet und bearbeitet zu werden. Auch der von Bgm. Riemensberger erarbeitete Beschilderungs- und Lärmaktionsplan sowie die Verkehrsuntersuchungen für die Ortsdurchfahrt und eine eventuelle Süd-Umfahrung ist vorhanden. Bei allen geplanten Projekten ist das Landratsamt, geführt von Landrat Schwaiger, der erste Ansprechpartner, um die erarbeiteten und vorgelegten Unterlagen, d.h. die Vorlagen der Gemeinde Eching, in Grundlagen für verkehrsrechtliche Anordnungen umzusetzen. Und danach die daraus notwendigen konzeptionellen Planungen mit den entsprechenden Straßenbaulastträgern voranzutreiben. Was bis dato nicht geschehen ist. Als Gemeinderat ist mir bekannt, dass Bgm. Riemensberger vorurteilsfrei und sehr sachbezogen plant, d.h. seine Planungen aufgrund ordentlich erarbeiteter und nachprüfbarer Grundlagen zusammen mit den einzelnen Abteilungen in der Verwaltung durchführt. Dies ist bei Georg Riemensperger, der uns Gemeinderäte so oft mit Anträgen beschäftigt, dass man geneigt ist, ein Sonder-Referat für ihn einzurichten, immer noch nicht angekommen, sonst würde er Bgm. Riemensberger nicht für Grundlagen kritisieren, die sein Vorgänger Dr. Enßlin im Bereich Hollerner See geschaffen hat. Sein Misstrauen, das durch nicht eingehaltene Zusagen vom damaligen Bgm. in Bezug auf den Bebauungsplan für die ehemalige Vorbehaltsfläche der Bundeswehr im Echinger Süden besteht, mag berechtigt sein, er richtet seine Anklage aber an den falschen Adressaten. Ebenso seine unsinnige Debatte über mögliche Enteignungen am Hollerner See. In seiner Suada an Anklagen konnte er es sich auch nicht verkneifen, den gesamten Gemeinderat zu beschuldigen, indem er feststellte, dass das Halteschild an der Wieland-/Paul-Käsmaier-Straße nur deswegen aufgestellt wurde, damit die Gemeinderäte aus diesem Wohnbereich schneller auf die Hauptstrasse kommen können, die Autos von Günzenhausen kommend können ja warten. Aber so ist Georg Riemensperger. Immer eins drauf, es bleibt schon etwas hängen. Dass er auch anders kann, das sieht man, wenn man die nur halb gesperrte Fläche vor seinem Grundstück in der Unteren Hauptstrasse anschaut. Auch Landwirt Johann Spenger hat sich als scheinbar unwissender und persönlicher Kritiker von Bgm. Riemensberger vorgestellt. Er kennt mutmaßlich nicht den Beschluss des Bau,- Planungs- und Umweltausschusses, in dem die Verwaltung beauftragt wurde, im Bereich beiderseitig der Bundesautobahn A 9 einen Bereich für Photovoltaik-Anlagen zu definieren, um sicherzustellen, dass es nicht zu ungeordneten Entwicklungen in diesem Bereich kommt. Seine Kritik ist deshalb unberechtigt. Auch die sehr persönlich und teilweise bösartig vorgetragene Kritik, dass Bgm. Riemensberger nur dort positiv planen lässt, wo er eigene Grundstücke besitzt, finde ich unsachlich. Allgemein ist zu sagen, dass neben den schon bekannten, teilweise provokant und streitlustig nur neu formulierten Beiträgen, keine zeitgemäßen, neuen Entwicklungs-Vorschläge für den Gemeindebereich Eching und speziell für die Landwirtschaft zu erkennen waren. Zu loben ist Versammlungsleiter Toni Moll für seine Lammsgeduld und Bgm. Riemensberger, dass er gelassen und geduldig die Anfeindungen ertragen hat und nicht auf dem gleichen Niveau antwortete. Dass man auf den traditionellen Hammelessen seinen Frust loswerden kann und auch soll, ist althergebrachter Brauch. Man sollte aber sachlich bleiben und nicht den Affront wählen.Heinz Müller-Saala (Gemeinderat, FDP /11.03.10)antwort@echinger-zeitung.de
Dass sich die Bauern über ihren Standeskollegen ärgern, ist nachvollziehbar, aber auch verwunderlich. Wer in der Politik tätig ist, versucht Macht und Geld zu mehren. Man sollte sich die Mühe machen und bei den kommunalen Würdenträgern, Landtags- und Bundestagsabgeordneten abschätzen, was diese vor ihrer politischen Tätigkeit verdient haben. Dieses Einkommen stelle man dem Einkommen während der politischen Tätigkeit gegenüber. Und zuletzt wundere man sich, wie sich das Einkommen vervielfacht, wenn diese Mitbürger erst aus der Politik ausscheiden!Ein Schelm, wer Böses denkt!Dr.Stefan Pfeiffer (05.03.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: Feinstaub an der Hauptstraße messen
Es wäre ja an sich wünschenswert, wenn sich in nächster Zeit diesbezüglich endlich etwas verbessern könnte. Ob das jedoch unseren Bürgermeister von dem geplanten Thermenprojekt abbringen wird, welches zwangsläufig eher noch zusätzliche Verkehrsbelastung mit sich bringen wird, wage ich zu bezweifeln.S.Sommer (04.03.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zum Artikel: Italienische Holzmauer
Gemessen am innerstörtlichen Leben unserer Nachbargemeinden 'tötelet´s' -wie man im Schwäbischenso sagt- in Echings Ortsmitte entschieden zu stark infolge unseres so abstrusen und nun schon Jahrzehnte langen Durchfahrtsverkehrs! Wann wird Eching endlich vor Gericht gehen! Weshalb sollte Echingunserem Lande dafür zahlen müssen, dass es nicht immer noch toter gefahren wird!Dass unserem Gemeinderat ausgerechnet 'das Schutzgatter ´unseres Italieners´ um seine Gehwegsitze' an der ortsmittigen Bahnhofstraße Diskussionen verursachte, ist mir so bedauerlich wie schwerlich nachvollziehbar. Zeigt sich nicht auch an dieser Stätte unseres ortsmittig so mausetotgefahrenen Heimatortes Eching sehr unstrittig, wie heimatlich beseelt Echings gesamte Ortsmitte schon seit Jahrzehnten sein könnte. Toll, dass unsere gute SPD ihr schönes Schachterlhausen und die 'schwarze' Sperrung der Hollerner Straße immer noch so adrett zur Geltung zu bringen vermag und den Echinger See dazu!Andererseits: Sollte Echings Gemeinderat 'unseren ´Italiener´ für Echings zentrale Beseelung nicht vielleicht doch lieber prämieren? Zum Beispiel dafür, dass er sich dem Terror unseres Durchgangsverkehrs so anrührend entgegenstellt wie das Gänseblümchen zwischen den Eisenbahnschwellen den über es hinweg donnernden Zügen!Sollte unsere Gemeinde die italienische Außenbestuhlung also nicht lieber prämieren, und zwar als sozialdemokratisch und gewiß auch christlich sozial geadelter 'Dienst am Nächsten', versteht sich. Man könnte sogar an eine kleine Ehrenmedaille denken: etwa mit einem propagandaroten oder kohlrabenschwarzen kleinen Sarotti-Mohren auf der einen Seite und auf der anderen Seite mit der Zusicherung 'Echings Mitte lebt noch' oder statt dessen vielleicht 'Hurra, hurra, hurra! Echings Mitte die ist da!'Mit herzlichen GrüßenGottfried Pfeiffer (04.03.10)antwort@echinger-zeitung.de
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zum Lesermail des Bürgermeisters:Ehre, wem Ehre gebührt!Der Autobahnanschluss Eching-Ost war und ist sicher eine Notwendigkeit für die Gemeine Eching, trotz aller mit dem Bau verbundenen Schwierigkeiten. Ohne diesen Anschluss an das Gewerbegebiet hätten wir jetzt nicht nur viel mehr Verkehr auch auf der Hauptstraße, aber was tragisch gewesen wäre, einige Betriebe wären abgewandert. Nach Rücksprache mit beiden ehemaligen Bürgermeistern Dr. Joachim Ensslin und Dr. Rolf Lösch kann ich nur meine Ausführungen wiederholen: Die Fundamente des Anschlusses ins Gewerbegebiet, also die Planungen, die wesentlichen Verhandlungen um den Erwerb von Grundstücken für den Bau des Anschlusses sowie die Klärung der Finanzierungsmöglichkeiten des Gesamtvorhabens durch differenzierte städtebauliche Verträge mit den bereits vorhandenen Betrieben und den Eigentümern noch unbebauter Grundstücke, waren ein absolut neuartiges Konzept. Das alles wurde von den Vorgängern des jetzigen Bürgermeisters Josef Riemensberger, insbesondere von Dr. Lösch geleistet. Erst damit war die Grundlage geschaffen, um den Anschluss an die A92 durch die Gemeinde Eching überhaupt realisieren zu können. Alle weiteren Schritte des Bauvorhabens bauen darauf auf.Die ersten Planungen sind schon unter Dr. Ensslin gelaufen, er hat mit Prof. Kurczak diese Lösung gesucht und gefunden. Schon damals war der Verkehr in Eching ein 'ewiges Thema'. Dr. Lösch hat die schwierigen Verhandlungen mit den Grundstücksbesitzern und den im Gewerbegebiet ansässigen Betrieben aufgenommen und die sicher nicht üblichen städtebaulichen Verträge mit den Firmen vorab verhandelt. Damals ein wirkliches Novum, was nicht unumstritten war, aber notwendig, um ein so großes Projekt der Gemeinde finanziell zu sichern. Anderenfalls wäre es wahrscheinlich zur Abwanderung von Firmen gekommen, die Gemeinde hätte wichtige Steuereinnahmen und Arbeitsplätze verloren. Juristische Probleme im Zusammenhang mit diesen Baumaßnahmen haben Bürger der Gemeinde Eching, so auch ich, in der Presse verfolgt. Über Grundstücksangelegenheiten wird, wie auch Herr Bürgermeister bestens weiß, nur in nichtöffentlichen Sitzungen verhandelt, Einzelheiten werden i.d.R. nicht öffentlich. Über die juristische Problematik berichtete die Presse, aber ist es nicht die Aufgabe des Bürgermeisters und der Verwaltung, derartig wichtige Baumaßnahmen trotz aller Schwierigkeiten zu Ende zu führen? Es ist für alle erfreulich, dass es erfolgreich gewesen ist.Die Amtsvorgänger des jetzigen Bürgermeisters der Gemeinde Eching haben Visionen, Konzepte und Grundlagen entwickelt, ohne die das Industriegebiet Eching-Ost eine unzureichende Verkehrsanbindung gehabt hätte, durch eine mangelnde Attraktivität wären Steuerausfälle und Betriebsabwanderungen eine logische Folge gewesen. Echinger sehen die Lebensqualität in der Gemeinde, viele wissen, wer dieses 'Qualitätshaus' erbaut hat. Aber der Durchgangs- und Lkw-Verkehr beeinträchtigt immer noch entscheidend das Leben und die Ortsentwicklung. Neue Konzepte, finanzierbare Lösungen und längst überfällige Erschließungsstraßen und Wege sind in den heute schwierigen Zeiten zu entwickeln.Dr. Ensslin und Dr. Lösch haben Eching entscheidende Impulse gegeben, und Ehre, wem Ehre gebührt!Betrachten wir den Verkehr: Wir stehen immer noch vor einem Verkehrsstrom durch die Ortsmitte und in der Paul-Käsmeier-Straße, ohne dass für die Bürger eine Lösung absehbar wäre.Dr. Irena Hirschmann (04.03.10)antwort@echinger-zeitung.deZu den Lesermails von Frau Dr. Irena Hirschmann/Prof. Gottfried Pfeiffer (unten)
Sehr geehrte Damen und Herren,es ist schon äußerst merkwürdig, wenn Frau Dr. Hirschmann in ihrem Lesermail vom 7.2.2010 behauptet, dass ich als Bürgermeister den Autobahnanschluss Eching-Ost zwar feierlich eröffnet habe, die Planungen und das Führen der Grundstücksverhandlungen oblagen jedoch meinem Vorgänger Herrn Dr. Rolf Lösch.Als Erklärung für diese falsche Darstellung gab mir Frau Dr. Hirschmann den Hinweis, dass dies die Sichtweise in gut informierten SPD-Kreisen in Eching sei.Richtig ist, dass die 2. Änderung des Bebauungsplans in der Amtszeit des Bürgermeisters Dr. Lösch in den gemeindlichen Gremien beraten und einstimmig beschlossen wurde. Dass diese 2. Änderung später vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof aufgehoben wurde und die von der Gemeinde dagegen eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde vom Bundesverwaltungsgericht abgelehnt wurde, hat die gesamtrechtliche Situation für den Autobahnanschluss für die Gemeinde sehr erschwert. Hinsichtlich der benötigten Grundstücke für den Autobahnanschluss Eching-Ost ist Fakt, dass ein Grundstück in den 1990iger Jahren erworben wurde, von dem Teile für den Autobahnanschluss verwendet werden konnten. Im gemeindlichen Grundstücksvorrat war weiter das Grundstück, das von mir für die Gewinnung von ca. 200.000 m³ Kies zur Aufschüttung des Zubringers ausgesucht wurde. Die Tatsache, dass auf beiden Seiten der A92 eine Kiesentnahme erfolgt ist, um erstens Kosten zu sparen, zweitens die Logistik für den Bau dieser Maßnahme deutlich zu vereinfachen und die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger zu minimieren, zeigt insbesondere, mit welchem Engagement und mit welcher praktischen Erfahrung ich diese Maßnahme konsequent und zielführend vorangetrieben habe.Das entscheidende Planungsgespräch war Anfang November 1998 unter meiner Führung beim damaligen Präsidenten der Autobahndirektion Südbayern Günter Woltereck, in dem die endgültige Planung mit einem zusätzlichen Überwerfungsbauwerk besprochen wurde und anschließend die entsprechenden Planungsaufträge für die Ausführungsplanung erteilt wurden. Eine ganz wichtige Sache dabei war, dass in einem Fiktiventwurf die Finanzierungsgrundlagen für die Finanzierungsbeteiligung der Autobahndirektion gelegt wurden, die im Ergebnis zu einer prozentualen Aufteilung der Baukosten dieser gigantischen Maßnahme an der A92 im Bereich des Neufahrner Kreuzes geführt haben. Ausgehend von diesem Gespräch unter meiner Führung, konnte der Startschuss zur Detailplanung und zur entsprechenden Umsetzung gegeben werden. Damit war auch der Startschuss für die notwendigen Grunderwerbverhandlungen möglich, da bei dieser Besprechung sowohl das Überwerfungsbauwerk als auch eine Verschiebung der Autobahnanschlussstelle nach Osten in Richtung Neufahrn festgelegt wurde. Daraufhin habe ich mit meinem Kollegen Rainer Schneider aus Neufahrn eine Vereinbarung ausgehandelt, wonach wir in abgestimmten Bebauungsplanverfahren diese Maßnahme festsetzen und die Gemeinde Eching Maßnahmenträger ist. Sofern die Gemeinde Eching als Maßnahmenträger in Teilen auf Neufahrner Gemeindegebiet nicht tätig werden kann oder darf, übernimmt dies die Gemeinde Neufahrn. Dies führte auch dazu, dass nach einer Gerichtsentscheidung, wonach die Gemeinde Eching ein Enteignungsverfahren auf Neufahrner Gemeindegebiet nicht führen durfte, die Gemeinde Neufahrn für die Gemeinde Eching ein Enteignungsverfahren beim Landratsamt Freising beantragt hat und erfolgreich zum Abschluss gebracht hat.Ein weiterer wichtiger Hinweis ist, dass in allen ca. 20 Grundstücksverträgen nördlich der Bahn eine Nachbesserungsklausel enthalten ist, wonach eine Nachzahlung an die betroffenen Eigentümer erfolgt, wenn von der Gemeinde ein höherer Grundstückspreis bezahlt wird, oder nach einer gerichtlichen Entscheidung ein höherer Grundstückspreis festgesetzt wird. Auch dies ist eine Festlegung und ein Vorschlag meinerseits, damit wirklich eine Gleichbehandlung unter den Grundstückseigentümern sichergestellt wird und eine faire Umsetzung der Maßnahme auch im Grundstücksbereich möglich war.Alle zum Gewerbegebiet Eching-Ost mit Entwicklung, Autobahnanschluss und dergleichen anhängigen Gerichtsverfahren wurden in meiner Zeit zusammen mit der Verwaltung geführt. Heute können wir feststellen, dass mit den Bebauungsplänen in der 11. bis 14. Änderung die wesentlichen Maßnahmen und Planungen, die sich mit der Festsetzung der neuen und verbesserten Straßensituation befassen, durch Normenkontrollurteile des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs zugunsten der Gemeinde Eching abgeschlossen wurden. Anhängende Beschwerden hindern die Rechtmäßigkeit und Unanfechtbarkeit dieser Planungen nicht.Die gute Funktionalität und die Organisation der Gesamtmaßnahme Autobahnanschluss Eching – Ost wird allseits als eine sehr große Leistung der Gemeinde anerkannt und gewürdigt. Er ist eine grundlegende Voraussetzung, eine Sperrung der Oberen und Unteren Hauptstraße (Staatsstraße 2053) für den LKW-Verkehr durchzusetzen. An dieser Durchsetzung arbeite ich mit dem größtmöglichen Einsatz. Zum Lesermail von Herrn Prof. Pfeiffer vom 7.2.2010 ist zu sagen, dass zielführende Vorschläge egal wer sie einbringt, in Eching immer sachlich diskutiert werden. Dabei ist eine Sicht durch die Parteibrille, auch die der Freien Wähler, in der Regel mehr hinderlich als förderlich. Der Hinweis von Herrn Prof. Pfeiffer auf Vorschläge der Freien Wähler Eching verkennt die Aktivitäten der Gemeinde Eching im Bezug auf die Entlastung der Ortsdurchfahrt Eching und die zwingend erforderliche Abstimmung mit Nachbarkommunen und allen in Frage kommenden Planungs- und Maßnahmenträgern. Der gesamte Gemeinderat, dessen Vorsitzender der 1. Bürgermeister ist, steht hinter der Zusammenführung der Gutachten und der Abstimmung mit der Gemeinde Neufahrn und dem Landkreis Freising. Insbesonders die von mir massiv beförderten Aktivitäten, wonach vorliegende Gutachten, zwei in der Gemeinde Eching und eines in der Gemeinde Neufahrn auf Landkreisebene zu einem Verkehrskonzept für den südlichen Landkreis Freising zusammengeführt werden, zeigen den Umfang der Abstimmung, die insbesonders auch deshalb unbedingt geboten ist, um bei der Finanzierung und Umsetzung genügend Partner zu haben. Auf meine Initiative hin wurde im Kreistag Freising ein Entwicklungsausschuss eingeführt und die Erarbeitung eines Verkehrsrahmenplans für den Landkreis Freising auf den Weg gebracht. Es sind sich alle Beteiligten einig, dass aus rechtlichen Gründen (Funktion der Straßen im Verkehrsnetz) die Gemeinden nicht alleine Maßnahmenträger sein können, wie dies beim Autobahnanschluss Eching-Ost die Gemeinde Eching war.Von meiner Seite wird nochmals und wiederholt klargestellt, dass alle angedachten und notwendigen Maßnahmen nur in einer breit angelegten Zusammenarbeit mit allen beteiligten Planungsträgern, Straßenbaulastträgern und Fachstellen insbesonders der unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Freising geplant und umgesetzt werden können. Mein allergrößter Einsatz ist dabei selbstverständlich.Josef Riemensberger, Bürgermeister (13.02.10)antwort@echinger-zeitung.deZum Lesermail von K.Lamprechtinger zum Artikel: 'Bürgermeister sauer über Initiative der Freien Wähler'
Wann wird sich unser Landrat der fatalen Verkehrslast Echings wirklich bewusst werden, wann wird er sich um die Möglichkeiten einer wirksamen Abhilfe kümmern, wann wird er den Vorschlags einer für Eching und Neufahrn gemeinsamen Ortsumleitung der Staatsstraße 2053zu befürworten wagen?Diese Forderung einer Verkehrsentlastung wurden dem Landrat vom Bürgermeister Josef Riemensberger vorgetragen, letztendlich erfolglos.Herr Lamprechtinger gesteht zwar ein, dass das Verkehrsaufkommen in Eching extrem hoch und 'für die Anlieger mehr als unangenehm und unzumutbar' ist. Einprägsame Aktivitäten zumindest gegen Echings Lkw-Transit wurden bisher jedoch auch seinerseits nicht bekannt. Sind Echinger, die sich um eine Lösung dieses Problems bemühen, ein Kuriositätenkabinett, nur weil sie sich um die Sperrung der Ortsdurchfahrt für den Transitverkehr bemühen? Was ist von Mitbürgern denn zu halten, die nur parteipolitisch vorgezimmerte Meinung zulassen und die Fakten, die ihnen unbequem und nicht in Erinnerung geblieben sind, als unseriös bezeichnen?Von den (insbesondere dem Echinger CSU-Vorstand offenbar) unbekannt gebliebenen Zahlen und Fakten sei lediglich folgendes hervorgehoben: Der Autobahnanschluss Eching-Ost wurde vom Herrn Bürgermeister J.Riemensberger zwar feierlich eröffnet, die Grundstücksverhandlungen sowie die Planung und Durchführung ihrer Bebauung oblagen seinen Vorgängern, und zwar insbesondere Herrn Dr. Rolf Lösch.Wir alle haben uns eine Verkehrsentlastung von diesem Autobahnanschluss ins Industriegebiet erhofft. Der Anschluss Eching-Ost ist wichtig, ohne Zweifel, aber deswegen können wir von einer wirklichen Entlastung für die Ortsmitte leider nicht sprechen. Nach Einführung der Autobahnmaut für den Schwerlastverkehr wird die Staatsstraße 2050 verstärkt befahren.Weshalb die Initiative der Parteifreien Wählern dem Herrn Lamprechtinger und dem ersten Bürgermeister Herrn Riemensberger nicht zusagt, ist unverständlich. Sie sind es aber, die auf dieses drängende Problem aktuell klar hinwiesen. Nicht nur ich, sondern viele Bürger der Gemeinde Eching warten immer noch auf eine Lösung, jeder Kommunalpolitiker muss seinen Beitrag leisten!Die von mir zitierten und vom Herrn Lamprechtinger eigenartig bagatellisierten Zahlen des Verkehrsaufkommens sind vom Bayerischen Landesamt für Umweltschutz veröffentlicht und in den Lärmkartierungen von 2008 dokumentiert. Diese Informationen wurden beispielsweise auch in der SZ vom 28. Juli 2009 bekanntgegeben. Dem Echinger CSU-Vorstand sind diese Zahlen bedauerlicherweise anscheinend entgangen. Sieht man die 'sinnfreien Gedanken' etwa sogar in diesen Zahlen?Dass sich die Bürgerinitiative 'Lkw-Verkehr ´raus aus Eching' seit nun schon 5 Jahren gegen den Lkw-Verkehr wehrt, verdient ehrlichen Dank und Anerkennung.Die Lebensqualität in Eching kann sich nur dann verbessern, wenn der Durchgangsverkehr aus Eching verbannt sein wird. Die Entwicklung der Ortsmitte wird dann auch kommen, Eching wird aufatmen.Dr.Irena Hirschmann (07.02.09)antwort@echinger-zeitung.de
Herrn Lamprechtingers Leserbrief (unten) nehme ich zu allererst zum Anlass für ein so aufrichtiges wie herzliches Dankeschön für die Anerkennung, die die Arbeit unserer Bürgerinitiative 'Lkw-Verkehr ´raus aus Eching' durch ihn gefunden hat. Dieser Dank wird durch die nachstehenden Darlegungen, zu denen ich mich auch namens meiner Mitstreiter verpflichtet sehe, nicht geschmälert.Im Artikel 'Durchfahrtsverbot belastet Nachbarn' (Freisinger Süddeutsche Zeitung vom 28.06.09) wird davon ausgegangen, dass Eching in absehbarer Zeit täglich von 22.000 (!) Fahrzeugen durchfahren werden wird. Die belanglos höhere Zahl 24.000 ist m.W. in den Lärmkartierungen 2008 des Bayrischen Landesamtes für Umweltschutz dokumentiert. Dass uns diese Berichte weitesthin entgangen oder entfallen sind, ist weitesthin verständlich. Was diese sicherlich nicht aus der Luft gegriffenen Verkehrszahlen betrifft, darf aber auch unserer CSU nicht nur die Belastung unseres Ortszentrums durch den Schwerlastverkehr am Herzen liegen, sondern die nun schon Jahrzehnte lange Belastung unseres Heimatortes durch diesen barbarischen Transitverkehr überhaupt! Wenn in Eching aber nicht nur die Anlieger der Unteren und Oberen Hauptstraße auf eine Lösung des Problems Durchfahrtsverkehr drängten, sondern unsere gesamte Einwohnerschaft, ließe sich dies dann noch als eine Aktivitas eines Kuriositätenkabinetts abtun? Mir scheint, Herr Lamprechtinger wurde da für eine etwas fragwürdig vorgezimmerte Meinung vereinnahmt. Man sieht sich so auch zur Entgegenhaltung veranlaßt, dass der Autobahnanschluß Eching-Ost von Herrn Riemensberger zwar eröffnet, der Planung und Verwirklichung jedoch schon von seinem Amtsvorgänger Herr Lösch zugeführt wurde. Eching liegt nicht nur unserer Landeshauptstadt sehr nahe, sondern im engen Dreieck der Auffahrten zweier Autobahnen und der ebenfalls sehr hochfrequentierten B13. Dass unser Heimatort durch den Autobahnanschluss Eching-Ost vom Durchgangsverkehr nicht auf Dauer im gebotenen Maße entlastet werden konnte, dürfte - wie von sehr vielen anderen - gewiß auch Herrn Lamprechtinger festgestanden haben. Die exzellente Vorarbeit unserer Freien Wähler für eine zeit- und sachgerechte Ortsumfahrung Echings mag unseren Bürgermeister und die Parteigänger der CSU aus welchen 'christlich-sozialen Gründen' noch so sehr inkommodieren – totzuschweigen oder totzutrampeln sind die kommunalpolitisch so zeitgerechten wie nachgerade noch recht-zeitigen (!) Empfehlungen der Freien Wähler Gottseidank nicht mehr!Dass sich die Bürgerinitiative 'Lkw-Verkehr raus aus Eching' gegen den Lkw-Transit seit nun schon 5 Jahren unüberhörbar wehrt, hat ihr ein sehr hohes Maß an Anerkennung und Befürwortung erbracht. Die Bürgerinitiative hat Zweifaches erreicht: Unser Gemeinderat plädiert plötzlich recht geschlossen für eine frühestmögliche Sperrung seines verkehrtechnisch seit Jahrzehnten extrem fatal gelegenen Heimatortes. Zum zweiten plädiert unsere Gemeindeverwaltung so plötzlich wie scheinbar recht entschieden dafür, den auch unsere Ortsmitte extrem malträtierenden Durchgangsverkehr umzuleiten, und dies aus besten Gründen über den hierfür schon allerbestens vorgesorgten Mastenweg. Ein hierfür ideales Konzept liegt dank der politischen Unbefangenheit und handwerklichen Rührigkeit von Echings Freien Wählern schon seit über einem Jahr in den Schubladen unseres Rathauses. Die Frage 'Cui bono?' - also 'Wem zu gute?' - dürfte sich vielen Echingern wohl schon des Öfteren aufgezwungen haben! Einen politisch so offenen und freien wie maßgeblich der Parole 'Durchgangsverkehr ´raus Eching' endlich (!) frontalen Vorstoß unseres Bürgermeisters hätte unser Heimatort jedenfalls schon längst verdient! Wer sich auch schon mit den für Eching nicht weniger belastenden 'Fakten und Tatsachen', also mit den 'unserer wachen Allgemeinheit' alles andere als wünschenswerten 'Therme Hollern' auseinanderzusetzen hatte, dürfte ebenfalls zum Schluss gekommen sein, dass der Echinger Durchgangsverkehr früher oder später mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch sehr viel stärker zunehmen wird! Es genügt, hierzu die o.g. Bekundung der Regierung von Oberbayern sowie die Stellungnahme von Herrn Peter Siemsen, des Freisinger Kreisrates der FDP, zu lesen.Prof. Gottfried Pfeiffer (07.02.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: 'Italienische Holzmauer'
Kein Wunder, dass hier genehmigt wird, schließlich isst die leitende Mannschaft aus dem Rathaus hier gerne gemütlich zu Mittag....das nennt man wohl erfolgreiche italienische Lobbyarbeit.Jürgen Taut (04.02.10)antwort@echinger-zeitung.de
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Zu darunter stehenden Lesermail zum Artikel: 'Bürgermeister sauer über Initiative der Freien Wähler'
Es ist schon bemerkenswert, wie viel (gezielt gestreute) Unwahrheiten und absurde Behauptungen in einem einzelnen Leserbrief, wie in dem von Frau Dr. Hirschmann vom 18.1.2010 vorkommen können. Selbstverständlich ist das (Lkw-)Verkehrsaufkommen durch Eching zu hoch, völlig verständlich auch, dass diese Situation für die Anlieger mehr als unangenehm und unzumutbar ist und Bemühungen der Bürgerinitiative 'Lkw-Verkehr raus aus Eching' um Prof. Pfeiffer aller Ehren wert sind und Unterstützung verdienen.Einige Stilblüten aus dem Dr. Hirschmann'schen Kuriositätenkabinett können aber nicht unkommentiert werden.1) Woher stammt die Zahl von 23.000 Fahrzeugen, die täglich durch Eching rollen? Diese Zahl ist völlig unglaubwürdig, denn bei 23.000 Fahrzeugen wäre eine Dimension erreicht, die selbst die schlimmsten Verkehrsstaus in Eching bei weitem übertreffen würde. Eine Quelle für diese Behauptung nennt Frau Dr. Hirschmann natürlich nicht, ebenso wo sie diese Fahrzeuge gezählt wurden, und an welcher Stelle sie tatsächlich fahren, wie sollte sie auch? Die Intention ist eindeutig: Behaupte einfach mal etwas Unseriöses und schon hast Du Aufmerksamkeit.2) Natürlich nimmt der Verkehr seit 30 Jahren ständig zu. Aber sind wir nicht zu einem guten Teil alle selbst daran schuld (Thema Quell- und Zielverkehr)? Wer dies bezweifelt, sollte sich nur mal morgens oder mittags vor eine der Echinger Schulen stellen - es ist kaum faßbar, wieviel Verkehr wir selbst erzeugen, um unseren Sprößlingen den 500 Meter langen Fußweg zur Schule zu ersparen.3) Therme Hollern und zusätzlicher Verkehr: Wenn man sich ernsthaft mit den Fakten und der Sachlage auseinandersetzen würde, würde man feststellen, dass eine Therme in Hollern keinen spürbaren Verkehrszuwachs in Eching bedeuten würde. Denjenigen, die im Leben grundsätzlich gegen alles sind, sei gesagt, dass einer Region mit einer erheblichen Anzahl von Negativeinrichtungen eine Positiveinrichtung wie die Therme (Thema Erholung, Prävention und Gesundheit) sehr gut tun würde. Warum wird so vieles schlecht geredet und geschrieben? Weil eine moderate auf den Bestand bezogene positive Entwicklung, wie sie Eching in den letzten Jahren erlebt hat, nicht ins ideologische Konzept passt. 4) Frau Dr. Hirschmann behauptet, daß Bürgermeister Josef Riemensberger die Verkehrsproblematik nicht gelöst hat. Natürlich ist der Status Quo nicht befriedigend. Aber Frau Dr. Hirschmann verschweigt wider besseren Wissens, dass in der Amtszeit von Josef Riemensberger der Autobahnanschluß Eching Ost errichtet wurde. Ohne diesen Anschluß wäre Eching sowie das Gewerbegebiet Eching Ost längst im Verkehr ganz erstickt.5) Abschließend erwähnt Frau Dr. Hirschmann noch die Initiative der Freien Wähler. Jede Initiative, die zur Verbesserung des Problems führt, ist begrüßenswert. Allerdings wäre es wunderbar, wenn die Partei der Parteifreien in Eching ihren Parteikollegen, Landrat Schwaiger, den der Verkehr in Eching überhaupt nicht interessiert und der für die Sperrung der Hauptstraße für Lkw's bisher überhaupt keine Initiative unternommen hat, endlich von der Wichtigkeit des Themas überzeugen würde, und die entsprechenden Anordnungen durch das seine Behörde veranlassen würde. Als Fazit des Leserbriefes von Frau Dr. Hirschmann bleibt nur eine Feststellung: Alternativ zu sein ist eine Sache - dem Leser als 'Alternative' sinnfreie Gesanken zu präsentieren eine andere.Karl Lamprechtinger (23.01.10)antwort@echinger-zeitung.de
Zum Artikel: 'Bürgermeister sauer über Initiative der Freien Wähler'
Bis zu 23.000 Fahrzeuge fahren täglich durch Eching. Seid ja still, Echinger Bürger, sonst unterstütz ihr nicht die Bemühungen (d.h. die des Bürgermeisters, er ist ja die Gemeinde) um eine Lkw-Sperre und eine Verlegung der Staatstraße!Welch ein Verständnis von Demokratie ist es? Welch eine seltsame Logik! Die Geduld der Echinger ist schon jetzt überstrapaziert. Aber still sollen wir halten und ja nichts sagen, auch kein Unmut äußern! Sollen wir uns mit dieser Belastung von Lärm, Feinstaub und Gefahren auch in Zukunft abfinden und auf ein Wunder warten?Seit mehr als 30 Jahren nimmt der Verkehr durch Eching, insbesondere an der Oberen und Unteren Hauptstraße und in der Paul-Käsmeier-Straße, ständig zu. Die Bürgerinitiative 'Lkw-Verkehr raus aus Eching' mit ihrem Sprecher Prof. Pfeiffer bemüht sich seit Langem, auf die Dringlichkeit einer konstruktiven Lösung hinzuweisen. Nichts ist aber besser geworden, keine Lösung in Sicht. Im Gegenteil: Der Verkehr in Eching ist immer mehr, viele Lkw´s donnern seit frühen Morgenstunden durch die Ortsmitte. Regelmäßige Staus durch ganz Eching belasten und gefährden uns alle. Eching wird und soll sich weiter entwickeln. Aber zu wessen Gunsten? Sollte die Therme Hollern kommen, wie es der Bürgermeister Riemensberger will, wird der Verkehr weiter zunehmen, aber das Maß ist jetzt schon voll. Das Jahrzehnte lang nicht gelöste Verkehrsproblem ist wieder einmal ein Wahlkampfthema. Wo ist eine Perspektive, wenn schon keine schnelle Lösung?Nachdem der Bürgermeister Josef Riemensberger nun in seiner zweiten Amtsperiode letztendlich für uns Echinger auch dieses Problem nicht gelöst hat und auch keine Möglichkeiten sieht, eine Sperrung für Lkw durchzusetzen, geschweige denn eine Umgehungsstraße anzustreben, ergreifen nun die FW die Initiative und schreiben selbst einen offenen Brief an den Ministerpräsidenten, an Landtagsabgeordnete und an den Landrat. Der Bürgermeister reagiert verschnupft und meint, dass damit 'die Bemühungen der Gemeinde um eine Lkw-Sperre nicht unbedingt unterstützt werden'. Einfacher ist offensichtlich ein Maulkorb für Echinger Bürger als eine konstruktive Lösung der Verkehrsprobleme. Dr. Irena Hirschmann (18.01.10)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: Brigitte Manglus Sachgebietsleiterin im RathausDazu gratuliere ich ganz herzlich.Da kommt die richtige Frau an den richtigen Platz, denn sie wird meiner Einschätzung nach die zahlreichen Aufgaben tatkräftig und bestens bewältigen.Alles, alles Gute wünsche ich Brigitte Manglus zu diesem Start ins neue Jahrzehnt.Doris Thiele (02.01.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: Anwaltskosten verachtfacht
Ich bin froh und erstaunt, dass sich die Kosten für den Herrn Anwalt lediglich nur verachtfacht haben.Es ist unglaublich, dreist, frech usw., wie die Gemeindevertreter mit dem Geld der Steuerzahler umgehen. Noch erstaunlicher ist, dass keiner der Echinger Bürger den Mut hat, als Privatmann Anzeige zu erstatten. Bei einem privaten Häuslebauer oder einem Selbständigen würde die Verachtfachung von geplanten Kosten i.d.R. zur Privatinsolvenz führen. Und dieser Häuslebauer oder Selbständige würde den Architekten oder Steuerberater sicherlich auch mit Erfolg anzeigen und verklagen.Was tut die Gemeinde Eching und der von der Mehrheit gewählte Gemeinderat? 'Der Hauptausschuss des Gemeinderates billigte die zusätzlichen Mittel kommentarlos und einstimmig.'Starke Leistung! Ein Schelm, wer Böses denkt! Wer hat welche Beziehungen zu diesem Anwalt?Wenn SED oder KPDSU zur Wahl aufgerufen haben, war eine Zustimmung von 'lediglich' 99,x % sicher. Eching glänzt dagegen sogar mit 100 % Zustimmung. Gratulation!...oder habe ich da wirklich etwas völlig falsch verstanden? Waren die für die Gemeinde voraussichtlich entstehenden Anwaltskosten tatsächlich auch von einem kompetenten Fachmann in keiner Weise abzuschätzen? Dann bitte ich um Entschuldigung und würde mich über informative Beiträge zu diesem Thema freuen.Dr. Stefan Pfeiffer (13.12.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: 'Landschaftsschutz weiter angeknabbert'
Als Echinger Bürger haben wir zu dem Bericht folgendes anzumerken: Ja wem und was nützte denn eine auf Umsätze angelegte Verwirtschaftung der Gottseidank immer noch als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesenen Flächen um unseren Hollerner See, der sich für die Region zu einem traumhaften Badesee und einem sehr störungsfreien Erholungsgebiet gestalten ließe? Was wäre beispielsweise München, wenn es nicht diesen schönen und so segensreichen Nutzen bringenden Englischen Garten hätte! Ich bin sehr dankbar, dass es in Unterschleißheim und Lohhof schon starke und sehr überzeugende Gruppierungen gibt, die den wegweisenden Damen und Herren unseres aktuellen Gemeinderates mit Ausdauer und Überzeugungskraft vor Augen stellen, was um den Hollerner See nicht verplempert werden darf, für wen auch immer und nicht um alles in der Welt! Und nebenbei: Zu welchem und zu wessen Nutzen eigentlich, wo im näheren Umkreis schon genug Bäder und Badehotels der Auslastung harren!Mit besten Empfehlungen Ingeborg Pfeiffer und Professor Dr. G. Pfeiffer (10.12.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: Landrat ordnet Sperre nicht an
Man halte sich das lässige Laisser faire unseres Freisinger Landratsamtes vor Augen: Die Verkehrsüberlast Echings sei bedauerlicherweise zwar sehr hoch, mit Abhilfe seitens unserer Regierung könne aber nicht gerechnet werden, und das Landratsamt sei in der Sache der ihm übergeordneten Behörde erfüllungspflichtig! - Hört! Hört! sei da trompetet und getrommelt; denn Herr Landrat wäre sehr wohl befugt, die Durchfahrtssperre eigenständig zu verfügen, und er wird gewiß auch wissen, wie sehr Ortsmitten wie die in Eching dröhnende Wüsten sind, solange in ihnen solch unmenschliche Verkehrszustände so indiskutabel dominieren. Was unserem Heimatort an innerörtlichem Verkehrsterror seit über dreißig Jahren zugemutet wird, darf in solcher Rigorosität auch keiner anderen Gemeinde unseres so schönen Landes widerfahren. Ortsmittig ist Eching Durchlaß für 'unsere' Staatsstraße 2053, die bei unserer Vorortschaft zur Landeshauptstadt und zu deren Großflughafen auch als Zubringerin von und zu den Anschlüssen an 'unsere' beiden Autobahnen besonders dicht befahren ist - und dies schon gleich nach Einführung der Lkw-Autobahnmaut. Die extreme Verkehrsüberlastung Echings bedingen also nicht nur die weit überregional beanspruchten Produktions- und Handelsbetriebe in 'unserem' Industriegebiet, sondern sehr oft noch weit mehr die Anbindung unserer Ortschaft an zwei (!) bei der Nähe des Ziel- und Ursprungsortes München besonders hoch frequentierte Autobahnen, deren eine knapp 500 Meter neben Kirche und Rathaus, die andere neben dem Industriegebiet verläuft. Sehr unerträglich wird die Verkehrslast unserer Gemeinde bei Staus auf einer unserer beiden Autobahnen oder auf deren Zufahrt oder auf der Staatsstraße 2053. Eine ehrbar heimelige Entwicklung unserer Ortsmitte ist bei diesem Moloch von Durchgangsverkehr ausgeschlossen. Wo gibt es in Echings Ortsmitte auch nur einen einzigen Anziehungspunkt für ein reizvoll angenehmes Verweilen!Cui bono – wem könnte eine Verewigung des Echinger Verkehrsdesasters gleich wie und weshalb zunutze sein, bleibt da immer nur zu fragen! Denn wieviel Verzicht auf uns grundgesetzlich geschuldete Lebensqualität wird den betroffenen Gemeinden und zumal der großen Zahl ihrer Hauptbetroffenen so schnöde aufgezwungen! Wer hat diese Gesetze initiiert, und wie adäquat sind deren Maßstäbe und Folgen heute! Welch gesunde, schöne und lebenswerte Ortschaft könnte auch unser Eching sein, wenn es vom aberwitzigen Terror eines Durchgangsverkehrs von täglich bis zu 23.000 (!) Fahrzeugen endlich erlöst wäre. (Siehe weiteres hierzu im gemeindeamtlichen 'Lärmaktionsplan für die Ortsdurchfahrt von Eching der Staatsstraße 2053', Stand 22.4.2009)Man muss weder etwa 'Soziale Präferenzen von Landespolitik', noch etwa 'Soziale Gebotenheiten von Straßenplanung und Straßenbau' studiert haben, um als christlich-soziale Unabdingbarkeit zu proklamieren: Ein ortsmittig beständiger Schutz vor stetigem und stetig wiederkehrendem Terror durch ultrafrequenten Straßenverkehr ist nur durch eine sachgerechte Auslagerung des puren Durchgangsverkehrs aus der Herzmitte der Wohnortschaften in deren noch unverplante Umgebung zu gewährleisten. Dass sich den betreffenden Planungen der Gemeinde Eching mit unserer Regierung auch unsere IHK entgegenstellt (die IHK etwa im landesweiten Interesse z.B. von Backbetrieben am Betrieb von Bistros), ist angesichts der straßenkartographisch immer noch exzellenten Voraussetzungen unserer Heimatgemeinde für eine ortsexterne Trassenführung der St 2053 über den Mastenweg nicht begreiflich. Dem Personenkraftverkehr die Durchfahrt durch Eching offenzuhalten, weil der Lebensmittelhandel auch auf 'Straßenabsatz' etwa in Bistros angewiesen sei, wird von den Echinger Betrieben unseres Wissen nicht - jedenfalls nicht einstimmig - gefordert, auch weil es an hierfür kommoden ´vor-der-Tür´-Parkplätzen wohl auch künftig fehlen werde. In diesem Zusammenhang wäre unsere Bürgerinitiative sehr dankbar, wenn ihr zum Wohle unserer Gemeinde unsere ortsansässigen Sachkenner aus Handwerk und Industrie alsbald zur Seite treten könnten.Dass die St 2053 so bald wie sinnvoll möglich aus Eching ausgelagert werden muss, steht weit über Eching hinaus außer Frage. Wen überrascht dies, nachdem schon in Bälde mit einer noch weit höheren Verkehrslast infolge von Pkw-Maut und der bereits absehbaren Wirtschaftsentwicklung am und um den schönen Hollerner See zu rechnen ist.Eching, liebe Echinger, muss schöner werden! Hierfür kämpft Ihre Bürgerinitiative 'Lkw-Verkehr ´raus aus Eching' in dankbarer Wahrnahme Ihrer Befürwortung und MithilfePeter Hiesinger, Herbert Holzer, Rosi Reichlmayr, Prof. Dr. Gottfried Pfeiffer (18.11.09)Wo die Politik versagt, muss der Bürger aktiv werden.Die Bürger der DDR haben es vorgemacht, mit mehr Mut, mit mehr Kreativität. Sie haben ein Regime gestürzt und nicht nur eine Straße für Lkw gesperrt.Warum findet nicht jeden Freitag um 14 Uhr eine Demonstration auf der Hauptstraße statt und das Bayerische Fernsehen ist präsent?Warum lassen sich Bürger von Politikern so behandeln? Weder SPD noch CSU, Freie Wähler oder FDP haben den Mut, nicht nur parteipolitische Phrasen zu dreschen und auf die Landesregierung zu verweisen, sondern wirklich das Zepter in die Hand zu nehmen.Politiker wollen wieder gewählt werden für einige Jahre - Anwohner leiden ewig.Unkonventionelle Aktionen sind nötig!Dr. Stefan Pfeiffer (06.11.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: 'TSV entlässt Sissy Raith'
Die Trainerin würde doch dumm sein und auf ihre Trainervergütung verzichten. Für was gibt es Verträge. Man sieht es auch doch bei den großen Vereinen, wo man die Trainer bis zum Schluß bezahlen muss. Warum soll es beim TSV anders sein.Außerdem sollte man nicht mehr für den Fußball ausgeben was herein kommt. Dann müssen sie halt ein paar Klassen tiefer spielen. Josef Nagl (19.10.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: Schaltung 'nicht optimal'
Als Anwohner aus Eching, der täglich über die Paul-Käsemeier Strasse kommt und Richtung Autobahn abbiegt, finde ich den Artikel einfach zu unpräzise geschrieben.Es kann nicht sein, dass die 'denkende Ampel' als nicht optimal bezeichnet wird. Sie ist einfach nur schlecht! Bevor ich zunächst eine denkende Ampel installiere, sollte ich erstmal denkende Leute beauftragen, die analysieren, wieviel Autos mindestens bei einer Grünphase an einer Ampel durchfahren müssen. Dies wäre vermutlich mit einem Blatt Papier und einem Bleistift, mit dem man Striche macht, möglich gewesen. Würde man dann alle Striche zusammen addieren und durch die Anzahl der Grünphasen dividieren, kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht drei raus. Allerdings können nach der denkenden Ampel nur noch drei Autos die Paul-Käsmaier-Straße verlassen. Mittlerweile ist es üblich, dass der Verkehr zwischen 16.30 Uhr und 17.45 Uhr regelmäßig bis fast zum REWE sich zurückstaut. Die Anzahl der Autos, die auf der Paul-Käsmaier-Straße im Stau stehen und darauf oftmals drehen und über die Nebenstrasse sich durchkämpfen, wird täglich größer.Es wäre daher schön, wenn Hr. Riemensberger nicht nur analysiert, dass 'eine schlechte Grüne Welle' vorliegt, sondern schleunigst für Abhilfe sorgt und die Pflichten der Gemeinde zum Wohle der Anwohner wahrnimmt.Axel Strippelmann (09.10.09)antwort@echinger-zeitung.de
Dem kann ich nur beipflichten! Am Sonntag stand ich aus Dietersheim kommend vor der Ampel. Auch gegenüber in der Paul-Käsmaier-Straße warteten etliche Fahrzeuge. Auf der Haupstraße war lange Zeit kein Auto zu sehen, dennoch dauerte die Rotphase für uns ewig lange!Übrigens: Die neue Ampel an der Einmündung der Fraunhoferstraße in die St 2053 ist ein überflüssiger Krampf. M.E. völlig unnötig wird hier der Verkehr auf der Durchgangsstrecke unterbrochen, was dort neuerdings zu langen Staus führt!Harald Heitmann (09.10.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: 'U6 nach Eching viel zu teuer'
Was alles erfunden wird, um vernünftige Planungen zu verhindern, sieht man jetzt mit der Nutzwertstudie des MVV für die U6-Verlängerung. Wer hat je gefragt, was ein Flughafen kostet? Ohne vernünftige Infrastuktur. Auch beim Transrapid war die Kostenfrage nie ein Thema für die Planer. Der MVV wartet nun ab, bis sich alles richtig verteuert, und wenn der Druck zum Verlängern kommt, dann zahlt man halt ruhig das Doppelte (am besten mit Steuergeldern). In der Zwischenzeit kommen neue Knotenpunkte hinzu (Umgehungsstrasse Eching/Neufahrn/Dietersheim), das Industriegebiet wird in der Zwischenzeit verdichtet usw. Wieder einmal vermissen wir das vernetzte Denken. Josef Gerber (05.10.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: Wer das liest, ist...
Sehr geehrter Herr Bachhuber,mit der mir erteilten, informellen Rüge kann ich gerade noch so eben leben. Möchte aber doch darauf hinweisen, daß auf die betreffende Veranstaltung im Echinger Forum (8/2009) rechtzeitig und auch sehr deutlich hingewiesen wurde. Vor diesem Hintergrund ist meine Einschätzung zu sehen und damit nicht so ganz aus der Luft gegriffen wie von Ihnen dargestellt. Zudem haben Sie meine Wortmeldung aus der Gemeinderatssitzung doch sehr verkürtzt beschrieben.Siegfried Gruber, Gemeinderat zu Günzenhausen (02.10.09)antwort@echinger-zeitung.de
Bei allem (allerdings nur eingeschränkten) Verständnis für einen Gemeinderat, der versucht, sich schützend vor die Verwaltung zu stellen: Hier irrt Herr Gruber! Allein in meinem Bekanntenkreis haben sich schon mehr als fünf Leute darüber geärgert, dass sie von besagtem Termin nichts wussten. Auch ich hätte gern teilgenommen und habe keine Ahnung, warum hier die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde nicht funktioniert hat. Schade, eine verpasste Chance in einer für den ganzen Ort so wichtigen Angelegenheit.Sabine Palitzsch (01.10.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: 'Keinerlei Einflussnahme'
Ca. 100 Echinger BürgerInnen haben in der Bürgerversammlung die Chance wahrgenommen, über die Entwürfe für die Ortsmitte ausgiebig zu diskutieren. Das war eine äußerst faire Veranstaltung, Prof. Ebe, der den Abend nicht moderiert hat, hat in seinen Argumenten immer wieder auch einer 'urbanen', dichten Bebauung Raum gegeben. Vor allem aber: die BürgerInnen haben sich sehr klar für die 'grüne' Lösung einer bescheidenen Bebauung und deutlichen sozialen und kulturellen Aufwertung der Ortsmitte ausgesprochen. Ein klares Ergebnis. Und jetzt? Soll dieses Ergebnis jetzt unterlaufen werden, durch Vorwürfe, die offensichtlich - so BM und Gemeinderäte, unisono - unhaltbar sind? Oder sollen jetzt die engagierten EchingerInnen im nachhinein als manipuliert dargestellt werden? Danke, nein! Das ist doch alles sehr merkwürdig. Erleben wir da einen Versuch, das offensichtlich klare Ergebnis eines offenen Meinungsbildungsprozesses mit anderen, undurchsichtigen Mitteln zu unterlaufen?Dr. Werner Schefold (30.09.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: 'Neue Marktstände im Eigenbau'
Ein schöner Rücken kann auch entzücken! Interessanter wäre allerdings ein Foto von der Vorderseite des neuen Marktstandes oder ein Blick in das gediegene Innere. Auf jeden Fall eine gute Idee für die 'Möblierung' des Bürgerplatzes und ein Beweis für gelebten Gemeinsinn.Günter Lammel (22.09.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: 'Pläne zur Ortsmitte bleiben über die Ferien ausgestellt'
So lang der Schwerverkehr durch Eching rollt bzw. steht, so lange ist der Wunsch der Vater des möglichen Umbaus. Es muss doch möglich sein, die 2053 ab Kreuzhof für Lkw ab 7,5 t zu sperren. Für die Belieferung des Gewerbegebiets Eching Nord muss die Leipzigerstr.ausgebaut und an die A92 angeschlossen werden. Erst wenn das geschehen ist kann der Umbau des Echinger 'Stachus' beginnen.Peter Prescher (17.08.09)antwort@echinger-zeitung.de
Dass für die Neuplanung ihrer Ortsmitte von den Echinger Mitbürgern auch seitens der Gemeindeverwaltung sachkundig fürsorgliche Mitsprache gewünscht wird, verdient Dank und Anerkennung. Nach Auffassung der Bürgerinitiative 'Lkw-Verkehr ´raus aus Eching' hätte sich dies auch schon vor drei Jahrzehnten so geboten - nach Maßgabe unseres Gemeinderechts gewiß nicht nur aus nebensächlicher Gefälligkeit gegenüber einer nicht mehr ganz kleinen Bürgerschaft und Kommune, sondern in gutem kommunalem Obligo auch gegenüberLandkreis und Regierung. Angesichts der ortsgeschichtlichen Bedeutung städtebaulicher Vorhaben ist der BI nicht begreiflich, dass die amtlich aktuellen und amtlich präferierten Planungskonzepte Echings auf den Bürgerhausplatz beschränkt unddie quasi `nicht kastrierten´, sondern umfassend exzellenten Gestaltungsvorschläge des Echinger Architekturbüros ADI-concepts. nicht freimütiger und differenzierter präsentiert werden konnten. Vielleichtsollte dies (etwa gar aus rechtlichen Gründen?) noch rechtzeitig genug nachgeholt werden. Irren ist jedenfalls menschlich!Bei den Empfehlungen von ADI-concepts. geht es nicht um irgend eine 'quasi ortsanonym gesichtslose Bebauung' eines innerörtlichen Gemeinde- und Kommunikationszentrums, sondern 'um die Wiederbelebung unserer in mehr als 30 Jahren mausetotgefahrenen Echinger Mitte zum heimatwürdigen Vorgarteneiner so heimeligen wie Heimatlichkeit auch sinnfällig ausstrahlenden Ortsmitte'. Die nicht nur besonders orts- und menschenfreundlichen, sondern städtebaulich vor allem auch höchst mustergültigen Gestaltungsvorschläge von ADI-concept. unter ortsgeschichtlich schnöden Kautelen verbrennen zu wollen, wäre nicht nur nicht gut, sondern schmerzhaft absurd!Für die Bekundung, Eching vom brutalen Durchgangsverkehr seiner innerstörtlichen Staatsstraße 2053 raschest möglich erlösen zu wollen, gebührt Herrn Bürgermeister J. Riemensberger und allen ihn stützendenParteien, Gemeinderäten und Freunden ein aufrichtiges Vergeltsgott.Prof. Dr. Gottfried Pfeiffer namens der BI 'Lkw-Verkehr ´raus aus Eching' (06.08.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: 'Die spinnen doch...'
Sehr geehrte Damen und Herren,ja ich finde es ganz wunderbar, dass sich der Schulkindergarten so ausführlich dem Thema 'Schaf' gewidmet hat. Ich führe das alte Handwerk 'spinnen' in verschiedenen Kindergärten, Schulen usw. vor und war ganz begeistert von der guten Vorarbeit der Kindergärtnerinnen, wie sie den Kindern den Wert der Wolle vermittelten und die Kinder auf Schaf und Wolle neugierig machten. Ich möchte hier ein ganz dickes Lob aussprechen!Ein herzlicher Gruß vonTraudl Lackerschmid (30.07.09) antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: Platz erhalten, Kommerz an die Hauptstraße
Die Unterzeichneten sind Mitglieder der Bürgerinitiative 'Lkw-Verkehr ´raus aus Eching' und dankbar für das Interview, das die EZ mit Herrn Bürgermeister J. Riemensberger über eine Umgestaltung des Bürgerhausplatzes führen konnte. Dass die für eine Neugestaltung unserer Ortsmitte vortrefflichen, für das Bild unseres Heimatortes besonders wichtigen und für sehr viele Echinger 'außer Konkurrenz' stehenden Vorschläge des Echinger Architekturbüros ADI-concepts im Interview gar nicht zur Sprache kommen konnten, ist sehr bedauerlich. Der Einfühlung und Weitsicht des Architektenteams Jung gebührt jedenfalls sehr hohe Anerkennung. Nach Maßgabe seiner besonders um- und weitsichtigen Zielsetzungen wäre Eching von seinem aberwitzigen Durchgangsverkehr in kürzestmöglicher Zeit befreit. Wir könnten dann in aller schöpferischen und zeitlichen Gelassenheit mit einer einfühlsam progressiven Restauration beginnen und hierbei auch noch sehr viel Geld einsparen!Dass ADI-concepts bislang nur den Primärschnitt seiner Gestaltungsvorschläge präsentieren konnte, ist sehr bedauerlich. Weshalb dies traurig machen kann? Weil die besonders orts-, kultur- und menschenfreundliche Expertise von ADI-concepts klar zu erkennen gibt, dass mit der Bewahrung des Herzstücks unseres Heimatortes vor dessen menschenverachtendem und Heimatlichkeit abwürgendem Orts- und Durchgangsverkehr von heute bereits 22.000 [!] Fahrzeugen je Tag schon vor Jahrzehnten hätte begonnen werden müssen! Das Herzstück unseres Heimatortes Eching besteht selbstverständlich nicht nur aus dessen Rathaus und Bürgerhausplatz, sondern gewiß auch aus Echings schöner Alter Kirche, dem heimeligen Huberwirt und Bürgerhaus und aus allen anderen den Ortskern bildenden Gebäuden. Man muß für solche Sicht und Wahrnahme unserer Ortsmitte weder Echinger 'Ureinwohner' sein, noch Städtebau studiert haben! Es genügt zu wissen, wie Heimatort und Ortspolitik im Konglomerat ihrer Herzstücke aussehen sollen! Dass für jede restaurativ optimale Neugestaltung Echings mit der Auslagerung 'unseres' barbarischen Durchgangsverkehrs begonnen werden muß, versteht sich unbefangenerweise bei den allermeisten ganz von selbst.Ein paar Worte noch zu dem unseren Ort schon mehrere Jahrzehnte lang absurd belastenden Durchfahrtsverkehr von heute stellenweise schon über 16.000 Fahrzeugen. Eching liegt kurz vor München an zwei extrem dicht befahrenen Autobahnen. Der zwischen der Großstadt und dem gut ausgelasteten Großflughafen liegende Ort ist durch die immer noch wachsende Be- und Entfrachtung zweier großer Industriegebiete sehr frequentiert, bei Stauungen auf den Autobahnen zudem als Umgehungsstrecke. Extrem verkehrsbelastet ist unser Ort auch durch seine Nähe zur hochfrequentierten Hauptstadt München und durch die große Zahl von Autobahnmaut meidenden Lastfahrzeugen. Dass Eching bei Einführung einer PKW-Autobahnmaut, durch die Planungen um den Hollerner See sowie des überörtlichen Freizeitgebietes südlich des Sees noch weit mehr belastet werden wird, wird zusätzlich ins Gewicht fallen. Noch bestehen, wie uns vorgestellt wurde, exzellente Voraussetzungen für den Ausbau einer für Eching und Neufahrn gemeinsamen [!] St 2053-Umfahrung.Einen solchen Lösungsvorschlag aus fragwürdigen Veranlassungen abzuweisen, wäre, wie wir gewiß nicht nur als Anlieger der Oberen Hauptstraße und Mitglieder der Bürgerinitiative 'Lkw-Verkehr ´raus aus Eching' meinen, für unser Eching von unermesslichem, in historischen Perspektiven von sehr bestürzendem Nachteil. Es liegt an uns, ob wir dies wirklich wollen sollen!Inge und Gottfried Pfeiffer (30.07.09)antwort@echinger-zeitung.de
Auch das Grundstück neben und hinter der 'alten' Post wäre ein geeigneter Platz für ein Einkausfzentrum, der die Ortsmitte beleben könnte und würde. (Man muss nur einen risikofreudigen Investor finden.)Vorteil: Man müsste den für viele Projekte und Events gut geeigneten Bürgerhausplatz nicht aufgeben. Auch wenn der Bürgerhausplatz derzeit, aus welchen Gründen auch immer, nicht optimal und oft genutzt wird, aber nur als freie Fläche bietet er sich für viele Gegebenheiten an und, was das Wichtigste ist, er ist Ortsmitte.Ideen für Planungen im Bereich südlich der Unteren Hauptstrasse, gegenüber Rathaus und Kirche, sind derzeit und auch in naher Zukunft nicht zu realisieren.Heinz Müller-Saala (Gemeinderat, FDP/ 30.07.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: 384 Einsatzstunden beim Festival
Feuerwehr, THW und Wasserwacht sind für mich die echten Helden dieses Wochenendes.Kein Mensch wurde dem Anschein nach ernsthaft verletzt und das bei dem katastrophalen Wetter mitten in der Nacht.In Eching war endlich mal wieder richtig was los und Feuerwehr, THW und die Echinger Wasserwacht haben Schlimmes verhindert. Es mag auch eine gute, sehr reale Übung gewesen sein, aber es war in erster Linie eine äußerst bemerkenswerte Leistung engagierter Menschen, die ja auch erhebliche Freizeit an diesem Wochenende für das Wohl der jungen Leute einsetzten. Wenn die eine oder andere Erkältung auskuriert ist, kann ich mir gut vorstellen, dass man das Festival mit Sicherheit in bleibender Erinnerung behält. Darf ich 'Dankeschön' für diesen Einsatz sagen, auch wenn ich nicht dort war?Doris Thiele (23.07.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: CSU nominiert Riemensberger für dritte Amtszeit
An dem Bericht über die Nominierung von Herrn Riemensberer als CSU-Kandidat für die Bürgermeisterwahl hat mich eine Passage sehr stutzig gemacht. Das ehremamtliche Engagement habe sich in den letzten Jahren stark entwickelt, nachdem zuvor in Eching doch (so offenbar Originalton Riemensberger) 'eine Rundum-Versorgungs-Mentalität stark ausgeprägt' gewesen sei. Unsere Familie lebt seit 30 Jahren in Eching, wir haben an vielen 'ehrenamtlichen' Vorhaben und Aktivitäten teilgenommen und Eching dabei kennengelernt. Mir ist überhaupt nicht nachvollziehbar, dass in den 70ern, den 80ern und 90ern, also bevor Herr Riemensberger Bürgermeister wurde, weniger ehrenamtliches Engagement in Eching war als heute. 'Damals' entstand der Verein 'Älter werden in Eching' als Träger des ASZ bzw. heute des Mehr-Generationen-Hauses, der Förderverein Musikschule, der Kirchenbauverein, der so erfolgreich zum Bau der Magdalenenkirche beigetragen hat, um nur einige zu nennen. Auch SCE und TSV und viele andere Vereine ebenso wie die Kirchengemeinden haben in dieser Zeit wohl nicht weniger ehrenamtliches Engagment erfahren als heute (im Gegenteil?). Die Sozialforschung jedenfalls sagt eindeutig, dass ehrenamtliches - bez. bürger- oder zivilgesellschaftliches - Engagement unter dem sich verschärfenden 'Kampf' um Arbeit und Einkommen leiden.Hat es in diesen Zeiten in Eching eine 'Rundum-Versorgungs-Mentalität' gegeben? Da müsste Herr Riemensberger schon konkrete Beispiele bringen, sonst fällt dieses Urteil bei mir in die Schublade Wahlkampfrhetorik.Oder zielt die Bemerkung von Herrn Riemensberger in die Zukunft? Hat sie etwas mit Plänen zu tun, etwa soziale Einrichtungen zu verändern, Ehrenamtliche mit Aufgaben zu betreuen, die bisher haupt- oder nebenamtlich bewältigt wurden? Da die ungeheuren Machenschaften des (durchaus nicht ehrenamtlichen) Finanzsektors nun auch massiv auf die öffentlichen Haushalte durchschlagen, dürften 'die da unten' wieder mal ausbaden, was 'die da oben' angerichtet haben (um es schlicht zu sagen). Wenn das 'Ehrenamt' so ins Spiel gebracht werden soll, dann sollten in Eching Ross und Reiter genannt werden. Vor der Wahl.Prof. Dr. Werner Schefold (20.07.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zur Debatte (unten) zum Bericht 'Schulwegampel an den Klosterweg'
Dass es jemanden gibt, der die Betroffenheit 'zuteilt', ist mir neu. Obgleich es beachtlich ist, dass sich einer in dieser allmächtigen Stellung sieht. Ich würde mir das nicht anmaßen, die Leute in den Kreis der erlauchten Betroffenen und der minderbemittelten Unbetroffenen zu unterteilen. Auch ist die Art der Vorschläge offenbar auf eine LKW-Sperre für die Ortsdurchfahrt begrenzt. Es werden also auch keine Vorschläge angenommen, welche die Lage bis dahin verbessern und entspannen.Spaß beiseite: Mit Verlaub, Herr Hiesinger, über meine Betroffenheit weiß ich selbst in ausreichendem Maße Bescheid. Mir zu unterstellen, das wäre nicht so, ist etwas kleinbürgerlich und ausnehmend unredlich.Wie schon (mehrfach) erwähnt, bin auch ich kein Freund des Echinger Lkw-Verkehrs und kann Ihr Problem gut nachvollziehen. Ursprünglich ging es mal um eine Ampel zum Schutz der Fußgänger (insbesondere Schüler) am Klosterweg, welche nicht den ganzen Verkehr durch Eching lahm legen soll, bzw. darum, dass man die Ampeln zum Vorteil der Autofahrer miteinander verschalten sollte. Was daran so verkehrt und unqualifiziert sein soll ist mir völlig schleierhaft. Sie werden mich diesbezüglich noch aufklären, wenn Sie denn Zeit finden.Rein taktisch gesehen ist es nicht unbedingt die beste Lösung, alle nicht an der Hauptstraße wohnenden als 'Unbetroffene' zu ächten. In einer Demokratie kann die 'Minderheit der Unbetroffenen' (also all derer, die nicht an der Hauptstraße wohnen, wahrscheinlich mehr als 90 %) entscheidend dazu beitragen, ob und wie schnell Sie Ihr Ziel erreichen. Sie sollten also vielmehr mit den Leuten sachlich diskutieren, informieren und den Dialog suchen, als sie derart überheblich zu diffamieren. Auch Arroganz ist ein Zeichen von Format, wenn auch diesem eher abträglich.Peter Bartl (20.07.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: CSU nominiert Riemensberger für dritte Amtszeit
Die einstimmige Wahl des amtierenden Bürgermeisters zur erneuten Kandidatur gehört zur eingefahrenen und entsprechend präparierten Prozedur in der CSU. Dass sich gerade mal ein Viertel der Parteimitglieder zu diesem wichtigen Ereignis einfindet, in letzter Zeit leider auch. Ob diese Kandidatur das Meinungsbild der Echinger CSU-Wähler widerspiegelt, wird sich noch zeigen. Die mageren bis katastrophalen Echinger Ergebnisse der letzten Bürgermeisterwahl, der Landratswahl und teilweise auch der Kommunalwahl sprechen eher nicht dafür. Großartige Neuerungen wurden nicht angekündigt. Dagegen ist die laufende Schaufensterdiskussion um die Neugestaltung der Ortsmitte als gigantische Wahlkampfblase, zum natürlich günstig gewählten Zeitpunkt, allzu leicht durchschaubar. Bürgerentscheid hin oder her, viele Echinger wissen, dass es zuerst gilt, einen neuen Investor zu finden, nachdem der erste vergrault worden ist. Und dieser Investor wird dann den baulichen Umfang und den kommerziellen Inhalt dieser Ortsmitte vorgeben. Es ist dann fast egal, welchen der -zig vorhandenen Pläne man aus den tiefen Rathausschubladen holt. Der Plan wird sich den Vorstellungen des Investors anpassen müssen und nicht umgekehrt. Wer zahlt, schafft an, sagt eine alte Redewendung. Findet ein Investor nicht genügend Bausubstanz für seinen geplanten Geschäftserfolg vor, wird er nicht investieren. Um für Eching aber einen verträglichen Kompromiss zu erreichen, ist in jedem Fall eine intensive, fraktionsübergreifende Zusammenarbeit mit den Gemeinderäten, der Verwaltung, dem Investor und auch dem Bürgermeister zwingend erforderlich. Im Moment wird gesattelt, ohne ein Pferd zu besitzen.Es ist übrigens auch richtig und notwendig, den Ort wieder herauszuputzen (FWG), aber gab es da nicht noch ein dutzend anderer Themen mit vielleicht noch höherer Priorität? Zumindest gibt es da noch jemanden, der die 'Schatulle' schon mal öffnen will (SPD). Natürlich moderat und ganz individuell. Das alles ist nachvollziehbar, aber zusammen genommen bisher wenig konkret bis unglaubwürdig und nicht gerade zielführend für Eching und seine Ortsteile. Ein ausgewogenes Gesamtkonzept lässt jeder Kandidat vermissen. Eine wirklich durchschaubare und bürgernahe Politik in einem glaubwürdigen Gesamtkonzept ist für den Wahlgang 2010 notwendig. Darauf wartet Eching bei den vorläufig drei Kandidaten für das Bürgermeisteramt bisher vergebens.Dieter Migge, Gemeinderat in der Ausschußgemeinschaft (17.07.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zur Debatte (unten) zum Bericht 'Schulwegampel an den Klosterweg'
Merkwürdigerweise kommen die unqualifiziertesten Beiträge immer von denjenigen, die selber nicht betroffen sind. Dies ausführlicher zu kommentieren, wäre deshalb meines Erachtens sinnlose Zeitverschwendung.Peter Hiesinger (13.07.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: 'Sage' neuer Wirt im Bürgerhaus
Wir wünschen den Sagi`s alles Gute und immer ein volles Haus!Edith Stangl mit den Kollegen von Baldor Kichheim (02.07.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Bericht 'Schulwegampel an den Klosterweg'
Tatsächlich tut sich was an der besagten Kreuzung Dietersheimer Straße / Untere Hauptstraße. Vielen Dank Herr Migge für die Info dazu. Bleibt zu hoffen, dass es Früchte trägt, und der Verkehr nicht mehr so lange verweilt, sondern schnell wieder weg ist. Je weniger die Fahrzeuge bremsen und beschleunigen, desto geringer die innerörtliche Lärm-, Umwelt-, und Gesundheitsbelastung.Primär ging es mir darum, den Verkehr nicht gänzlich zum Erliegen zu bringen. Dass daraus umgehend die Lkw-Diskussion entsteht, war zu erwarten, da es zu den Anliegen der Initiative 'Lkw-Verkehr ´raus aus Eching' gehört. Es ist letztlich egal, ob nun die Lkw’s oder die Pkw’s die Straßen verstopfen. Wenn der Verkehr steht, dann steht er. Mit und ohne Lkw. Trotzdem gebe ich Ihnen Recht, dass der Lkw-Verkehr durch Eching - und damit auch die Belastungen - unangenehm zugenommen haben. Aber verfallen Sie bitte nicht dem Glauben, dass es nur an der Hauptstraße laut ist. Schließlich haben wir beispielsweise noch die Bahn, die auch nur wenig Rücksicht auf Anwohner nimmt. Natürlich könnte man sagen, dass man das ja wusste bevor man dort einzog. Aber wer hätte beispielsweise an der Hauptstraße damit gerechnet, dass dort plötzlich Verkehr herrscht. Mein Vorschlag sollte eigentlich auch in Ihrem Sinne sein, weil sich die Lage dadurch verbessert. Weniger Stau => weniger Belastung. Es ist zwar nicht die von Ihnen erwünschte Umgehungsstraße, aber trotzdem im Sinne der Mitbürger, und auch derer, die nicht sonderlich nahe an der Unteren oder Oberen Hauptstraße wohnen. Ein gerne ausgesprochenes Argument gegen den Lkw-Verkehr durch Eching ostwärts mit Ziel A9 Richtung München ist, alle Lkw sollten doch via A92 auf die A9 Richtung München fahren. Wer sich in die Lage eines Lkw-Fahrers versetzen kann und die Strecke kennt, würde sie auch meiden. Der fehlende Beschleunigungsstreifen zwingt einen, auf dem Autobahnkreuz Neufahrn stehen zu bleiben. Mit einem voll beladenen, bergauf stehenden Vierzigtonner in den fließenden Verkehr einzufädeln, ist alles andere als einfach und auch nicht ungefährlich. Glücklicherweise wird auch diese Stelle bald entschärft, dass dadurch wieder mehr Schwerlastzüge auf der Autobahn und nicht durch Eching fahren. HochachtungsvollPeter Bartl (22.06.09)antwort@echinger-zeitung.de
Bezüglich des Leserbriefes von Herrn Peter Bartel vom 4.6.09 und der Antwort hierzu von Herrn Gemeinderat Dieter Migge vom 8.6.09 ist der Bürgerinitiative 'Lkw-Verkehr ´raus aus Eching' an nachstehender Bekundung sehr gelegen:'Die Kapazität der Hauptstraße ist nicht ausgereizt, sie wird momentan nur durch die unkoordiniert arbeitenden Ampeln stark limitiert.' Hört! Hört! Wie gut für Herrn Bartel, dass er bei dieser Auffassung offenbar nicht sonderlich nahe an der Unteren oder Oberen Hauptstraße wohnt.Herr Migge moniert zu Recht, dass die Ampelsteuerung der Kreuzung Dietersheimer Straße/Untere Hauptstraße mit der Ampelsteuerung zum Gewerbegebiet noch immer nicht harmonisiert ist. Hiervon abgesehen hatte man sich bis in jüngste Zeit auch zu fragen, welchen verkehrsplanerischen Zielsetzungen sich unsere Gemeindeverwaltung eigentlich vor allem widmete und weshalb. Hinsichtlich unserer Echinger Verkehrssituation hat sich in den vergangenen Jahrzehnten u.E. nicht sonderlich Gutes ergeben.Die Bürgerinitiative 'Lkw-Verkehr ´raus aus Eching' will auch hier und heute mit Nachdruck vor Augen stellen: Bei der geographischen Lage unseres Heimatortes Eching, bei der wirtschaftspolitischen Entwicklung des nicht gerade kleinen Wirtschaftsraumes München, bei der sehr nahen Nachbarschaft 'unseres' Großflughafens und angesichts des 'Fluchtweges 2053' schon gleich bei Verkehrsstaus auf 'unseren' beiden Autobahnen ist es kommunalpolitisch allerhöchste Zeit, noch heute zu regulieren, was schon morgen nicht mehrregulierbar sein wird! Vor allem darf aber auch niemand aus den Augen verlieren: Eine heute als bitter notwendig erkämpfte Sperrung des Ortes auch nur für den Schwerlast-Durchgangsverkehr kann schon morgen wieder aufgehoben sein.Zur geplanten Ampelanlage am Anschluß des Klosterweges an die Obere Hauptstraße möchten wir bei allem sehr tiefreichendem Verständnis für die Schutzbedürftigkeit unserer Schulkinder und gewiß auch unserer Senioren aber doch auch zu bedenken geben, dass durch die hiermit verbundene Erhöhung der örtlichen Lärm- und Abgasbelastung die Lebensqualität und Gesundheit der betroffenen Mitbürger zusätzlich geschädigt wird! Auch dieser Zusammenhang zeigt, wie sehr zu Recht sich unsere Bürgerinitiative 'Lkw-Verkehr ´raus aus Eching' für die seit Jahrzehnten überfällige Auslagerung des Verkehrsterrors aus unserem einst wirklich heimeligen Eching in die Pflicht nimmt!Mit besten Grüßen seitens der Bürgerinitiative 'Lkw-Verkehr ´raus aus Eching' sind wirIhre Peter Hiesinger, Herbert Holzer, Rosi Reichlmayr und Gottfried Pfeiffer (18.06.09)antwort@echinger-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Bartl,grundsätzlich stimme ihnen zu. Der Verkehrfluß durch Eching muß und kann optimiert werden, verbunden aber immer mit dem Ziel, den Schwerlast-, Durchgangsverkehr vom Ort Eching fern zu halten. Die von Ihnen angesprochene Kreuzung an der Dietersheimer Straße /Unteren Hauptstraße wird noch in diesem Sommer an die bestehende Ampelsteuerung des Gewerbegebietes angeschlossen. Dazu gibt es längst einen Gemeinderatsbeschluss, dessen Umsetzung jetzt im Sommer endlich erfolgen wird. Freilich ist dieser Gedanke mit der Einmündungssituation an der Goethestraße entstanden. Ich hoffe, daß mein Antrag im Gemeinderat auf 24-Stundenbetrieb der Ampel an dieser Kreuzung ebenfalls realisiert wird.Sicherlich sind Sie wie ich der Meinung, dass als optimale Lösung diese Einbindung jedenfalls erweitert werden sollte auf die Ampel am Stachus. Wird die Fußgängerampel nun auch integriert, muss diese auch auf diese 'Grüne Welle' Rücksicht nehmen, was zu verlängerten, da angepassten, Wartezeiten auf das Grünlicht für die Fußgänger führen könnte. Ich habe hier die Sorge, dass die Schulkinder nicht die notwendige Geduld aufbringen und die Straße dann frühzeitig queren. Die Autofahrer haben dann allerdings eine auf Grün geschaltete Ampel und dies könnte die Querungssituation eher gefährlicher machen als ohne Fußgängerampel. Ich denke, die Sicherheit der Schulkinder geht in jedem Fall vor. Die Einbindung der Fußgängerampel sollte gut überdacht und verkehrsplanerisch untersucht werden.Bei Interesse können wir dieses wichtige Thema gerne weiterdiskutieren.Mit freundlichen Grüßen Dieter Migge (Gemeinderat, 08.06.09) derzeit Fuzhou, Fujian, Chinaantwort@echinger-zeitung.de
Eching sieht nur noch rot…wie wär’s mit Grüner Welle?Sicherlich ist es auch an dieser Stelle notwendig, eine Ampel zum Schutz der Kinder und auch aller Anderen zu installieren, und ich befürworte diese Maßnahme, dennoch habe ich, was unsere Ampelsituation angeht, reichlich Bedenken.Seit langem befassen sich der Gemeinderat und einige Mitbürger mit dem Verkehrsproblem in Eching. Fakt ist, der Verkehr wird nur laufen, wenn er nicht an jeder Ampel zum Stehen gebracht wird. Genau das ist das Problem: Eching (Hauptstraße) ist mit keiner konstanten Geschwindigkeit zu durchfahren, ohne an irgendeiner – teilweise auch an jeder – Ampel stehen bleiben zu müssen. Unsere Ampeln arbeiten also nicht zusammen, sondern gegeneinander. Jede Lichtzeichenanlage schaltet, 'wann es ihr passt'. Andere Ortschaften und Städte machen uns das System der Grünen Welle mit großem Erfolg vor, warum also nicht mitziehen und auf der Hauptstraße diese Grüne Welle einführen? Betrachtet man alleine die große Kreuzung Untere Hauptstraße – Dietersheimer Str. mit den zwei ortsauswärts folgenden Ampeln auf der Autobahnbrücke, so stellt man fest, dass diese drei Ampeln zu keiner Tageszeit und in keiner der beiden Richtungen mit einer konstanten Geschwindigkeit zu durchfahren sind. Die Folge daraus: Eine 'zugeparkte' Kreuzung, stehender Verkehr von der letzten Ampel auf der Brücke und bis in die Ortsmitte oder darüber hinaus, was dann natürlich zu Behinderungen im Ortskern führt. Mit einer optimierten Ampelschaltung kann dieser Zustand nur durch schwere Behinderungen (Pannenfahrzeug oder ähnliches) hervorgerufen werden. Ein weiterer Vorteil der Grünen Welle liegt in der sinkenden Lärm- und Umweltbelastung. Auch Fußgängerampeln sind problemlos einzubinden. Einziger Nachteil: Die Grüne Welle funktioniert nur in eine Richtung, welche aber tageszeitabhängig gesteuert werden kann (z.B. vormittags in Richtung Osten, um den Verkehr zur Autobahn hin nicht zu behindern, und nachmittags entgegengesetzt, um den Verkehr von der Autobahn her „laufen zu lassen“). Die Kapazität der Hauptstraße ist nicht ausgereizt, sie wird momentan nur durch die unkoordiniert arbeitenden Ampeln stark limitiert. Wenn die geplante Ampel auch eine 'stand-alone-Lösung' wird, kann man davon ausgehen, dass die Verkehrssituation noch schlechter wird.Peter Bartl (04.06.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zum Artikel: Kegelbahn muss schon wieder repariert werden
Erst das Restaurant, dann das Kellertheater und nun die Kegelbahn. Ich gratuliere, bald ist es geschafft - das Bürgerhaus hat sich selbst entsorgt!Gabriele Oberdorfer (27.05.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zu den Artikeln: Erst die Ortsmitte, dann der Rest und Lkw-Transporte auch auf die Bahn verlagern
Für die trefflich überschriebene Info 'Erst die Ortsmitte, dann der Rest' (Echinger Zeitung vom 17.3.09) möchte die Bürgerinitiative 'Lkw-Verkehr ´raus aus Eching' der EZ vielmals danken.Apropos 'dann der Rest': Die innerörtliche Verkehrssituation in Eching ist u.E. weder 'christlich', noch 'sozial', sondern klipp und klar katastrophal. Und die schon hinsichtlich des 'normalen' Pkw-Durchgangsverkehrs sowie der Umleitungen im Falle eines Staus auf einer 'unserer' beiden Autobahnen (!)fatale Situation wird noch viel schlimmer, wenn die Autobahnen auch für die PKW gebührenpflichtig werden und der Flughafen gar noch um eine dritte Startbahn vergrößert werden wird!Um unnötigen Unstimmigkeiten vorzubeugen: Unserer Bürgerinitiative geht es weder um Widerstreit gegen die FDP und CSU, noch gegen die SPD oder gleich welche andere Partei. Der Bürgerinitiative geht es um den Erfolg ihres mühevollen Kampfes für ein endlich wieder heimeligeres Eching, also um eine wirklich dauerhafte Behebung dieses nun schon jahrzehntelangen und von Amtes wegen reichlich lange klein geredeten Verkehrsterrors. Angesichts der verkehrstechnisch unstrittig sehr solitären geographischen Lage von Echingund Neufahrn zählt die Auslagerung dieses Verkehrsterrors aus den Herzen dieser beiden Orte zu den allerwichtigsten Zielen unserer Gemeindeparlamente.In o.g. Info wurde nicht konkretisiert, weshalb eine fundierte Verkehrsplanung der in Eching seit Jahrzehnten fälligen Ortsplanung noch immer nicht vorangestellt werden sollte oder konnte. Mehrheitlich (!) wünscht sich der Echinger Gemeinderat vielmehr eine Aufspaltung der Ortsplanung in eine primär -hört! hört!- 'projektbezogene Debatte zur Planung der Ortsmitte' und danach erst auch Absprachen und Beschlüsse fürdie noch offen gelassenen 'nächsten Schritte'. Ist eine sachgerechte Debatte zur Planung einer Ortsmitte denn überhaupt vorstellbar bei Unterlassung einer entscheidungsoffenen Vorplanung gerade auch der Verkehrssituation - hier also der seit Jahrzehnten überfälligen Behebung eines wirklich sehr extremen Durchgangsverkehrs? 'Cui bono?' - wem käme die Unterlassung denn zugute, hätte man im alten Rom bei kommunalen Vorgängen von dieser Art und Präferenz und bei solcher Chronologie und Konsequenz gefragt.Sein Dasein an der Hauptader des Echinger Durchgangsverkehrs fristet weder Herr Wankner noch bekannterweise ein anderer Part der Freien Wählerschaft. Und doch wird es - wirklich und konform mit der Echinger Bürgerschaft - nachgerade von den Freien Wählern keineswegs für nicht zeit- und nichtsachgerecht befunden, die Kern- und Kärrnerarbeit des Echinger 'Arbeitskreises Ortsentwicklung' klugerweise ruhen zu lassen, 'nur weil wir gerade etwas anderes zu tun haben'. (Bravo! Apropos 'Arbeit imArbeitskreis': Demokratisch firmierte Arbeitskreise mögen manchen Parteien lästig sein, aber wer kennt a priori demokratischere, rechtmäßigere und sachgerechtere Gestaltungsgremien? Auf Eching bezogen läßt der Bericht 'Lkw-Transporte auch auf die Bahn verlegen' (EZ vom 13.3.09) hieran etwas zweifeln! Dieser Bericht zeigt u.E. recht eindrucksvoll, weshalb unser Staatswesen ohne legal, konsequent und mit Ausdauer operierende Bürgerinitiativen kaum noch vorstellbar ist. Sehr zum Bedauern auch unserer BI, versteht sich!)Peter Hiesinger, Rosi Reichlmayr, Professor Dr. Gottfried Pfeiffer (23.03.09)antwort@echinger-zeitung.de
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Zu Lesermails (s. u.) zum Artikel 'Bau der dritten Startbahn ist Realität'
Sehr geehrter Herr Feldmann,vielen Dank für Ihre ausführliche Stellungnahme zu dem Artikel 'Bau der dritten Startbahn ist Realität'. Wie Sie darin richtigerweise anmerken, ist es die Grundessenz der Demokratie, unterschiedliche Meinungen zu kommunizieren. Ich gehe dabei allerdings noch einen Schritt weiter: In einer gelebten Demokratie werden unterschiedliche Meinungen nicht nur kommuniziert, sondern mit dem Ziel einer gemeinsamen Lösungsfindung zwischen den einzelnen Partnern auch konstruktiv diskutiert.Als verantwortungsbewusster und demokratisch gewählter Politiker sehe ich es daher als meine Pflicht an, vorhandene Spannungsfelder mit einem Maximum an Sachlichkeit zu behandeln, d.h. unter Einbeziehung aller betroffenen Bürgerinnen und Bürger das Pro und Contra sorgfältig gegeneinander abzuwägen. Einseitigen Sichtweisen sind dabei stets sachliche Argumente und Fakten gegenüberzustellen, um Fehlentscheidungen vorzubeugen. Diese Handlungsmaxime gilt für mich nicht nur zum Thema Flughafen, sondern auch zu anderen wichtigen Themen in unserem Landkreis.Eine optimale Lösungsfindung zur Thematik der dritten Startbahn kann nur im sachlichen Miteinander gelingen, indem alle Beteiligten ihre Ressentiments und Vorurteile überwinden und sich in einer objektiven Sichtweise gegenüber den Sorgen, Anliegen und Argumenten des jeweils Anderen üben. Kurz gesagt: Mehr Sachlichkeit auf beiden Seiten - nicht mehr und nicht weniger hat der FDP-Krei


