. .
Echinger Fachbetriebe
PR-Büro Bachhuber
Echinger Forum

LESERMAILS


(Lesermails geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Für die Inhalte der in den Lesermails aufgestellten Behauptungen sind die Verfasser verantwortlich.)

zum Artikel: 'Auf dem 'Radl-Freeway' nach München'
 
Man glaubt es kaum. Welch hochtrabende Pläne für einen "Radl-Freeway" nach München.
Für Eching würde da zunächst eine sichere Verbindung zum Kreuzhof entlang der Staatsstraße reichen. Von dort kommt man nämlich auf verschiedenen bestehenden Radwegen bis München. Jedoch wie es im Artikel sehr richtig heißt: "Ein tauglicher Radweg von Eching Richtung Kreuzhof wird seit Jahren angemahnt. Bislang müssen sich die Radler hier mit suboptimalen Alternativen entlang des Hollerner Sees oder durchs Mallertshofer Holz behelfen."
Trotz wiederholter Bekundungen in allen möglichen Parteiprogrammen ist man hier kein Stück vorangekommen. Man hätte ja annehmen können, dass sich so etwas z.B. im Rahmen der Nordallianz realisieren ließe - aber auch hier weit gefehlt.
Dennoch ist es erfreulich, dass das Thema von der Gemeinde erneut aufgegriffen wurde. Da kann man nur hoffen, dass es nicht mal wieder bei unendlich andauernden Planungen bleibt.
Joern Peper (19.11.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: ''Die Gemeinde bewirtschaftet"
 
Vielen Dank für diese sehr ausgewogene Darstellung – es ist halt nicht immer alles schwarz und weiß.
Mit besten Grüßen,
Tobias von Wangenheim (08.09.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zur Fußgängerapel in Dietersheim
 
Guten Tag zusammen.
Statt einer Bedarfsampel würde ich einen sehr gut ausgeleuchteten Zebrastreifen vorschlagen. Die Kinder kämen sicher über die Straße, die Autofahrer hätten morgens kein Dauer-Rot und kostengünstiger wäre es auch noch.
Gruß,
Edwin Semm (23.08.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Rathausumbau unumkehrbar'
 
Bei den rund 385.000 € sind alle Voruntersuchungen zur Machbarkeit des Umbaus und zur Ertüchtigung des über 40 Jahre alten Betongebäudes beinhaltet. Ich bezeichnete die dafür ausgegebenen rund 128.000 € für Voruntersuchungen als Sowiesokosten im „Abwägungsprozess“.
Leider war die Abwägung immer sehr einseitig und nur in Richtung Umbau orientiert. Diesen Schwerpunkt hat Bürgermeister Riemensberger über Jahre vertreten, was in der Zeit von 2008 bis einschließlich 2014 zu den entsprechenden Sonder-Ausgaben geführt hat.
Diese Voruntersuchungen können meines Erachtens jetzt nicht in Gänze der Ausführungsplanung des Umbaus zugeschlagen werden. Nimmt man den spitzen Bleistift, bleiben von den hochgerechneten bisherigen und noch ausstehenden Ausgaben für die Umbauplanung (knapp 600.000,-€) noch 467.000,- € tatsächlich übrig.
In der BPU-Sitzung habe ich folgende Hochrechnung gemacht: selbst wenn durch einen Neubau nur 1 Mio. € eingespart werden könnte, würde es sich zum Vorteil der freieren Planung und ohne Einschränkungen aus dem Bestand (bestehendes Rastermaß Betonstützen uvm.) mehr als gelohnt haben.
Sylvia Jung (Gemeinderätin, 'Bürger für Eching' / 08.08.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel "Zwei Varianten für den See"
 
Ich unterstütze und bin der gleichen Meinung wie Frau Angelika Spitezenberger, dass der Hollerner See so bleiben soll, wie er ist. Nämlich ein reines Naturparadies für die Bürger von Eching und für alle Tiere, die diese Fläche bereits nutzen.
Warum so viel Geld unnütz ausgeben, wenn wir die Flächen rund um den See auch als Natur pur genießen können? Das gibt es eh viel zu wenig.
Renate Heindl (05.08.16)
antwort@echinger-zeitung.de
 
Wir hätten da eine "zündende Idee" für einen ganzjährigen Betrieb des Erholungsgebietes "Hollerner See": Es so zu lassen, wie es ist, eines der letzten Naturparadiese im Münchner Norden für Spaziergänger, Radfahrer, Jogger, Schwimmer und Langläufer.
Warum Millionen ausgeben für Pläne, Parkplätze, für eine komplizierte Abfahrt von der Bundesstraße, die unweigerlich zur Zerstörung dieser für uns so wichtigen Grünzone führen wird und sicher weitere bauliche Verdichtung zur Folge hat?
Die nun genannten Dimensionen der geplanten "Seesauna" von 200 000 Besuchern pro Jahr erinnern fatal an die Thermenpläne und würden die ohnehin schon angespannte Verkehrssituation dramatisch verschärfen.
Wir Bürger im Münchner Norden sollten uns energisch gegen solche Großprojekte wehren und um den Erhalt einer der schönsten Grünzonen im schon zu stark verdichteten Großraum kämpfen!
Angelika Spitzenberger, Bürgerinitiative Hollerner See Unterschleißheim (31.07.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'The Bürgermeisters are off'
 
Das ist wirklich schade, dass keiner der amtierenden Bürgermeister die tolle Veranstaltung besucht hat. Aber der neue Bürgermeister Sebastian Thaler war dabei!
Michaela Holzer (31.07.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Hirschmann verlässt die 'Bürger für Eching''
 
Die ewigen Vorwürfe und Spaltungsversuche von Frau Hirschmann und Herrn Röver bin ich jetzt einfach leid und möchte dazu einige Dinge aus meiner Sicht darstellen.
Theaterinszenierung? Urteilen Sie selbst – Der erste Artikel zum „Riss in der BfE“ mit provokativen Vorwürfen gegen Frau Jung kam von Klaus-Dieter Röver, allerdings mit einer Großaufnahme von Irena Hirschmann. Das nenne ich mal eine klassische Selbstinszenierung.
Änderung der Satzung? Irena Hirschmann selbst hat uns die Satzung eines anderen Vereins als Vorbild präsentiert, indem ein Ausschluss mit einfacher Mehrheit festgeschrieben war. Diese Satzung wurde mehrheitlich mit einer Gegenstimme verabschiedet. Warum sie das nun nicht mehr wollte und Frau Jung dafür verantwortlich macht, kann ich nicht nachvollziehen. 
Lobby-Arbeit? Für welche Lobby denn? Nur weil Gerhard Jung Architekt ist, sich 2009 an dem Plangutachten zur Aufwertung der Ortsmitte beteiligt hat und einen – für mich übrigens sehr konstruktiven – Vorschlag gemacht hat, wie man das Ortszentrum von Eching weit über den Bürgerplatz und damit über die Aufgabenstellung hinaus attraktiver gestalten kann, ist das doch nichts Verwerfliches. Im Gegenteil, ich bin froh, dass es noch Architekten gibt, die über den Tellerrand hinausschauen und sich nicht einfach mit einer Renovierung des alten Rathauses begnügen.
Es ging ausschließlich darum, einen andern Standort für das Rathaus in Erwägung zu ziehen und zwar neben dem Bürgerhaus, weil sich dadurch Nutzungen von Bürgerhaus und Rathaus ergänzen könnten. Das wäre doch die Chance, das Potential des Bürgerplatzes und angrenzender Gebäude zu nutzen. Warum Hirschmann und Röver auf die Idee kommen, dass hier in irgendeiner Form Druck ausgeübt wurde, erschließt sich mir nicht; ich selbst kann das in keinster Weise bestätigen.
Entlastung von Frau Jung? Im Vorfeld der angesprochenen Jahreshauptversammlung wurde von Irena Hirschmann gezielt versucht (zum Teil durch Hausbesuche), Mitglieder gegen Frau Jung aufzubringen und damit die BFE zu spalten. In der Mitgliederversammlung selbst wurde von einem Mitglied ein Schreiben verteilt, auf dem gezielt zur Nichtentlastung aufgerufen wurde, ohne treffende und sachliche Argumente zu nennen.
Ausschlussantrag eines Mitglieds? Der kam von einem anderen Mitglied, nicht von Frau Jung, und hatte mit ihrer „Nichtentlastung“ selbst nichts zu tun. Vielmehr mit der Art und Weise, wie das auszuschließende Mitglied andere Mitglieder gegen Frau Jung aufgehetzt hat und auch beleidigt und bedroht hat. Mir z.B. hat er damit gedroht, ich solle auf meine Frau einwirken, dass sie sich da raushält, „damit kein Kollateralschaden entsteht“ – auf solche Mitglieder kann ich gerne verzichten!
Freiwilliger Austritt von Frau Hirschmann? Ich hatte den Eindruck, dass Frau Hirschmann in jüngster Vergangenheit erkennen musste, dass sie von keinem der aktiven Mitglieder mehr unterstützt wurde. Insbesondere sind mir die ewigen Vorwürfe und die generelle negative Haltung gegenüber Frau Jung und anderen Mitgliedern und Parteien aufgestoßen und ich hätte es gerne gesehen, dass eine Frau Hirschmann dies erkennt und aus dem Verein austritt, ohne die "schmutzige Wäsche" in der Presse zu waschen. Das hätte wirklich Größe bewiesen.
Überparteiliche Zusammenarbeit? Immer wieder hat Irena Hirschmann versucht, mir zu erklären, dass eine Zusammenarbeit mit der SPD schwierig war und ist. Ich kann nur sagen, dass ich selbst die Zusammenarbeit mit den Gruppierungen Echinger Mitte, Grüne, SPD im kürzlich geführten Wahlkampf als sehr positiv und konstruktiv empfunden habe. Das hat richtig Spaß gemacht und es sind dadurch weitergehende Bekanntschaften und Freundschaften entstanden. So soll es sein. Genau so können wir in Eching sachbezogene Politik machen und Eching für alle ein wenig lebenswerter gestalten.
Und jetzt stellen Sie sich bitte kurz vor, es würde jemand Ihre Person mit diesen ganzen unsachlichen, mittlerweile schon bösartigen und schmutzigen Vorwürfen konfrontieren... Ich bin wirklich froh, dass es noch Leute gibt wie Frau Jung, die das alles aushält und trotzdem wieder den Vereinsvorsitz übernimmt.
Ich kann nur sagen, dass Frau Jung und der gesamte Beirat der BFE einen sehr guten Job gemacht haben und ich freue mich auf eine weitere politische Arbeit mit dem Team der BFE, die jetzt wieder Spaß macht!
Josef Holzer (28.07.16)
antwort@echinger-zeitung.de 
 
Es ist schon bezeichnend, dass Herr Röver in seiner Lesermail „verbale Attacken“ gegen Frau Hirschmann moniert. Angefangen mit dem „Kleinkrieg“ haben er und Frau Hirschmann – erst durch den Presseartikel Ende Mai 2016 und dann durch die Pressemeldungen zum Austritt aus der BfE. Aber wenn zwei das Gleiche tun, ist das ja bekanntlich noch lange nicht dasselbe.
Es hätte Frau Hirschmann als „Stimmenkönigin“ und „authentische Gemeinderätin“ gut angestanden, einfach ihre Kündigung an den Verein zu schicken, nachdem sie gemerkt hat, dass sie im Verein keine Unterstützung mehr hat, ohne dies groß in der Presse breit zu treten.
Frau Jung hat im Verein immer die Mehrheit hinter sich gehabt, zuletzt bei der Jahreshauptversammlung wurde sie einstimmig zur 1. Vorsitzenden gewählt. Das ist für die Minderheit von Frau Hirschmann und ihren Anhängern aber anscheinend schwer zu ertragen.
Fakt ist, dass die neue Satzung mehrheitlich verabschiedet wurde und rechtsgültig ist. Eine „Probezeit“ sowie ein Ausschluss mit einfacher Mehrheit ist auch bei anderen Vereinen üblich.
Und zur „Lobby-Arbeit“ möchte ich noch anmerken, dass es nie darum ging, Planungen des Architekturbüros Jung umzusetzen, sondern lediglich um einen alternativen Standort für das Rathaus – nämlich neben dem Bürgerhaus. Wer dies nicht versteht, hat sich anscheinend nicht genau damit befasst bzw. will das nicht verstehen.
Für mich ist das Thema „Hirschmann & Co.“ nun erledigt. Ich konzentriere mich wieder auf die in Eching anstehenden Sachthemen.
Michaela Holzer, Gemeinderätin "Bürger für Eching" / 28.07.16)
antwort@echinger-zeitung.de 
 
Endlich wieder Sacharbeit!
Vielen Dank Sylvia, Michaela und Erika, ich schließe mich euren Ausführungen gerne an. Zu den 7 Austritten ist noch zu ergänzen, das mindestens drei Mitglieder wegen der Person Hirschmann ausgetreten sind.
Es wird und wurde auch immer fälschlicherweise von einer Spaltung der Bürger für Eching gesprochen. Das ist nicht richtig! Es gab nur Einzelne, die Mehrheitsbeschlüsse nicht akzeptieren konnten und kein bzw. wenig basisdemokratisches Verständnis aufbringen!
Es ist erfreulich, dass diese Mitglieder nicht mehr unserer Gruppierung angehören. Danke Frau Hirschmann, dass Sie ausgetreten sind. Denn jetzt können wir wieder gemeinsam uns den Sachthemen in Eching zuwenden!
Vielen Dank auch einer hervorragenden (einstimmig neu gewählten) 1. Vorsitzenden Sylvia Jung.
Benjamin Wutz (Bürger für Eching / 25.07.16)
antwort@echinger-zeitung.de 
 
Mit welchen verbalen Attacken Fr. Dr. Hirschmann konfontriert wird, kann nur als gestörte Wahrnehmung der Wirklichkeit einer Fr. Jung umschrieben werden.
Da wird Fr. Dr. Hirschmann, eine authentische Gemeinderätin und BfE-Stimmenkönigin aus der Wahl 2014, mit phantasievollen Unterstellungen der Fr. Jung nur so beworfen. Zur Erinnerung werden - aus ihnhaltsleeren Zusammenhängen herausgelöst – folgende Zitate der Fr. Jung ggü. Fr. Dr. Hirschmann kurz aufgelistet: - „scheint in ihrer eigen Welt zu leben, - „nur ihre eigenen Wahrheiten gelten“ - „sich selbst in den Fokus stellen“ - „scheint in ihren eigenen Verschwörungsthoerien gefangen zu sein“ - „wieder an sich selbst gescheitert“.
Aber das reicht noch nicht: In der Süddeutschen Zeitung v. 25./26.05.2016 wirft Fr. Jung ihrer Fraktionsvorsitzenden Fr. Dr. Hirschmann Denunziation vor. Dieses Potpourri an haltlosen Beschuldigungen zeugt von einer realitätsfernen Selbstdarstellung der Jung und führte nicht zuletzt zur dramatischen Austrittswelle bei der BfE, die vielleicht noch nicht abgeschlossen ist. Der unbedarfte Leser aber möge sich sein eigenes Urteil bilden.
Ich gratuliere Fr. Dr. Hirschmann zu ihrem Austritt; so schwer auch der Schritt als BfE-Gründungsmitglied gewesen ist. Doch die Umstände ließen einen anderen Prozess nicht zu. Sicherlich wird Eching weiterhin positive Impulse ihrer Gemeinderatsarbeit erwarten können.
Noch auf ein Wort: Schon in 2015 verneinte Fr. Dr. Hirschmann aus mehreren Gründen eine 2. Bürger-meisterkandidatur. Begründet hat sie es unter anderem damit, dass schon seit 2014 massive Spannungen und Differenzen in der BfE offenkundig wurden. Diese wurden auch in dem BfE-Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 21.7.2014 festgehalten; fast die Hälfte der damals anwesenden Mitglieder stimmten übrigens für die Nichtentlastung der Vorsitzenden Jung. Eine Unterstützung seitens der BfE war deshalb nie Gegenstand der Diskussion und Fr. Dr. Hirschmann daraus einen schweren persönlichen Rückschlag anzudichten, ist mehr als abenteuerlich.
Klaus-Dieter Röver (25.07.16)
antwort@echinger-zeitung.de 
 
Frau Kindler verwechselt die Neufassug der BfE-Satzung mit einer "neuen Verfassung", aber das nur am Rande.
Die Notwendigkeit einer Neufassung der Satzung für die BfE wurde schon 2014 in der dramatisch verlaufenden Mitgliederversammlung beschlossen, aber erst 2016 nach der Austrittswelle wurde über diese abgestimmt. Und zwar mit zwei wesentlichen Änderungen gegenüber dem Vorschlag derjenigen, die die Neufassug der Satzung im Wesentlichen erarbeitet hatten:
1. auf ein halbes Jahr verlängerte "Prüfzeit" für potentielle Neumitglieder und
2. mit einem schnellen Ausschluss eines Mitgliedes durch eine einfache Mehrheit ggü. ursprünglichen 2/3 im Entwurf.
Auf diese Art und Weise kann man auch "demokratische Prinzipien" durchführen.
Eine Sacharbeit im Gemeinderat muss im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde geleistet werden. E. Kindler bestätigt ungewollt wörtlich meine Argumentation für den Austritt zahlreicher Mitglieder aus der BfE. Nämlich, dass S. Jung "das Modell eines Plangutachtens ihres Mannes favorisiert" hatte und stellt sich damit, wie einige andere Mitglieder der BfE, über das Urteil einer unabhängigen Jury, welche 2009 das Büro Jung nicht ohne Grund aus dem Verfahren ausgeschlossen hatte!
Das ist schon eine besondere Leistung und Großzügigkeit, sprich: Überschätzung der eigenen Kompetenzen der BfE-Mitglieder. Allen ist doch klar: Wer sich nicht an die vorgegebenen Rahmenbedingungen - hier der Gemeinde - hält, darf logischerweise nicht zur Wertung zugelassen werden. Das gilt übrigens entsprechend auch in jeder Schule.
Die Gemeinderätin Jung hat sich noch Jahre nach diesem Rausschmiss des Büros Jung aus dem o.g. Verfahren für die Planungen des Büros ihres Mannes in der BfE stets eingesetzt. Kritiker wurden aufs Übelste beleidigt. Es wurde ein massiver Druck auf damalige BfE-Mitglieder ausgeübt, sich hinter diese Planungen des Büros Jung zu stellen.
Einige Mitglieder und auch ich waren nicht bereit, sich auch noch vor diesen Karren spannen zu lassen. Die Entscheidung über die Planung der Ortsmitte wird wie immer der Gemeinderat mehrheitlich treffen. Die unwürdigen Äußerungen der alten und neuen BfE-Vorsitzenden sind unter meinem Niveau, um sie noch zu kommentieren.
Dr. Irena Hirschmann (25.07.16)
antwort@echinger-zeitung.de  
 
Es ist sehr bedauerlich, dass Frau Hirschmann ihre Energie nicht ausschließlich für die Sacharbeit bei BfE eingesetzt, sondern in den letzten zwei Jahren vor allem für Gegenpositionen zur Vorsitzenden Sylvia Jung aufgewendet hat.
Der Vorwurf, die Verabschiedung der neuen Verfassung von BfE sei nicht basisdemokratisch abgelaufen, muss zurückgewiesen werden – diese wurde mit nur einer Gegenstimme angenommen. Dabei wurde jeder Artikel im Team auf Varianten im Vergleich mit anderen Satzungen diskutiert.
Zudem kann man nicht von Lobbyismus sprechen, wenn Frau Jung bei der Frage Rathaussanierung oder Neubau das Modell eines Plangutachtens ihres Mannes favorisiert, das viele Jahre vor der Wahl von Frau Jung zur Gemeinderätin entstanden ist. Der Neubau, der an das Bürgerhaus angrenzen würde, ist Teil eines ganzheitlichen und großzügigen Prinzips zur Gestaltung der Ortsmitte. Sich dafür einzusetzen, zeigt das Engagement für eine modernes Eching. Selbst wenn diese Lösung im Gemeinderat eine Mehrheit gefunden hätte, wäre die Beauftragung immer noch die Entscheidung des Gemeinderats gewesen.
Die Sachthemen, die in der Gemeinde anstehen, sind für die Bürger für Eching im Mittelpukt.
Erika Kindler (BfE / 24.07.16)
antwort@echinger-zeitung.de  
 
Michaela Holzer hat in ihrer ausführlichen Stellungnahme in der echinger-online-Zeitung (s. u.) die Dinge sachlich und wahrheitsgemäß dargestellt. Deshalb ist an dieser Stelle eine Wiederholung der Inhalte überflüssig.
Es ist ganz normal, dass in einer Gruppierung Menschen mit unterschiedlichen Ansichten aufeinander treffen und dabei Argumente kontrovers diskutiert werden. Ist man an einem gemeinsamen Ergebnis ehrlich interessiert, setzt dies voraus, sich der gemeinsamen Diskussion zu stellen und gemeinsam die Dinge von allen Seiten zu betrachten.
Frau Hirschmann scheint in ihrer „eigenen Welt“ zu leben, in der nur ihre „eigenen Wahrheiten“ gelten. Die Tatsache, dass die Gruppierung sie nicht für eine weitere Bürgermeisterkandidatur unterstützt hat, war ein schwerer persönlicher Rückschlag. Natürlich ist Irena Hirschmann auch darüber enttäuscht, wenn ihre Positionen bei Abstimmungen nicht mehrheitsfähig sind.
Wenn Frau Hirschmann jedoch mehrheitliche Beschlüsse als undemokratisch bezeichnet, dann ist dies schon sehr gewagt. Mit ihren substanzlosen Vorwürfen versucht Frau Hirschmann, die mediale Aufmerksamkeit nun auf ihre Person zu ziehen und sich selbst in den Fokus zu stellen. Auch die weiteren von ihr geäußerten Einschätzungen entbehren jeglicher Grundlage. Was die alternative Rathauspositionierung anbelangt, ist sie unsachlich und scheint in ihren eigenen Verschwörungstheorien gefangen zu sein. 
Die Arbeitsweise der BfE ist von Kooperation geprägt, das haben wir im Bürgermeisterwahlkampf und bei anderen Themen wie Hollerner See bewiesen. Unser Ziel ist eine größtmögliche Bürgerbeteiligung, bei der die Sachargumente im Vordergrund stehen. Die politische Arbeit findet im Gemeinderat und bei unseren monatlichen öffentlichen Treffen statt. Dort kann sich jeder bei uns einbringen.
Mit den Bürgern für Eching hatte Irena Hirschmann eine zweite politische Chance und ist leider wieder an sich selbst gescheitert. Der Blick zurück macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Frau Hirschmann geht nun einen eigenen Weg. Wir Bürger für Eching stehen weiterhin für eine offene und engagierte Politik auf der Seite der Echinger Bürger. Sylvia Jung, Vorsitzende Bürger für Eching (22.07.16)
antwort@echinger-zeitung.de  
 
Mit Verwunderung habe ich den Artikel gelesen, dass Irena Hirschmann den Verein verlässt. Wir als BFE haben das zuerst über die Presse erfahren, noch bevor die schriftliche Kündigung eingegangen ist.
Dass hier auch noch alle möglichen Anklagen und Vorwürfe kommen, habe ich nicht anders erwartet. Eigentlich ist es gar nicht wert, darauf zu reagieren. Einiges will ich aber doch kommentieren: In den vergangenen Wochen gab es keine Kündigungen, diese erfolgten bereits Ende letzten Jahres bzw. Anfang 2016. Gleichzeitig gab es übrigens auch 4 Eintritte. Unser Verein hat aktuell 18 Mitglieder.
Dass u.a. die neue Satzung für die Kündigung ausschlaggebend gewesen sei, verstehe ich nicht. Diese wurde im Februar in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Gegenstimme mehrheitlich und damit basisdemokratisch verabschiedet, was ja für Frau Hirschmann so wichtig ist. Eine „Probezeit“ wurde übrigens nicht neu eingeführt, die gab es schon in der alten Satzung.
Es ist auch nicht richtig, dass der Beirat beschlossen hat, die anstehende Jahreshauptversammlung nicht öffentlich abzuhalten. Es gab lediglich einen Beschluss, dass die Presse nicht ausdrücklich eingeladen wird. Es wird nach der Jahreshauptversammlung eine Presseerklärung geben, wie das auch bei anderen Vereinen üblich ist. Mitgliederversammlungen werden grundsätzlich nicht öffentlich abgehalten, außer dies wäre in der Satzung anders geregelt.
Es gab seit der Gemeinderatswahl 2014 immer wieder unhaltbare Vorwürfe von inzwischen ausgetretenen Mitgliedern gegen Sylvia Jung. Irena Hirschmann hat in diesem Zusammenhang nie Frau Jung unterstützt und falsche Aussagen richtig gestellt, sondern hat sich stattdessen auf die Seite der „Ankläger“ gestellt. Sogar massive Drohungen und Beleidigungen eines Mitglieds gegen Frau Jung hat sie nicht verurteilt, sondern denjenigen auch noch in Schutz genommen.
Im übrigen verlässt Frau Hirschmann den Verein nicht nur im Streit mit Frau Jung, sondern auch mit dem gesamten Beirat und einigen anderen Mitgliedern. Wir arbeiten nicht unter einer „Diktatorin“, sondern alle zusammen in einem Team.
Die Probleme, von denen Frau Hirschmann spricht, sehe ich durch ihren eigenen Austritt gelöst. Jetzt haben wir wieder Zeit, konstruktive Sacharbeit zu betreiben.
Michaela Holzer (Gemeinderätin "Bürger für Eching" / 20.07.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Statik im Gemeinderat verändert sich'
 
Auf welche Aussagen in dem Artikel „Statik im Gemeinderat ändert sich“ nimmt die Lesermail von Herrn Tschuk eigentlich Bezug?
Ich kann nur empfehlen, die Gemeinderats- oder Ausschuss-Sitzungen als Zuhörer zu besuchen, um sich ein eigenes Bild zu machen. Wenn über Punkte beschlossen wird, bei denen ein Gemeinderat persönlich betroffen ist, darf er nicht bei der Diskussion anwesend sein und nicht mit abstimmen. Das dürfte allgemein bekannt sein.
Man sollte Behauptungen genau prüfen und auch die andere Seite hören.
Michaela Holzer (Gemeinderätin "Bürger für Eching" / 20.07.16)
antwort@echinger-zeitung.de
 
BfE-Lobbyarbeit: Wie frech und unverfroren muss man sein, dass ein Gemeinderat offen Lobbyarbeiten für seine Familie macht.
Haben solche Gemeinderäte keinen Respekt mehr vor dem Wähler-Auftrag? Oder ist die Gier nach Macht und Geld so übermächtig?
Jakob Tschuk (20.07.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Quadersteine kommen weg'
 
Der damalige Freiflächengestalter dachte bei der Positionierung dieser Quadersteine evtl. daran, diese als Sitzmöglichkeit für Bürger anzubieten, die das Geschehen um den Echinger Stachus unter einem schattigen Baum in Ruhe auf sich wirken lassen wollen. Ich sehe diese Quadersteine also in erster Linie als Sitzmöglichkeit an.
Nun haben wir ja diese stets gut besuchte neue Eisdiele im Grassl-Haus gegenüber des ASZ. Ein Schild vor der Eistheke verweist darauf, dass es nicht erwünscht sei, sich mit seinem "Hand-Eis" an einen der Tische zu setzen, um es dort zu verzehren.
Aber wohin will man mit seiner köstlichen Eiswaffel in der Hand "flüchten", die man ja nur mal in Ruhe kurz genießen möchte? Man steht etwas unsicher herum und schleckt an seinem Eis oder geht von dem schönen, belebten Platz weiter. Schade.
Hier sehe ich nun den neuen Bestimmungsort dieser Quadersteine. Um den Baum beim ASZ drapiert, bieten diese sich als unverbindliche (Kurz-)Sitzplätze an, um seine Kugel Eis entspannt genießen zu können.
Carola Hübner-Giljum (10.07.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Unsachliche Stimmungsmache'

Die Zeit danach.
Es ist also geschafft! Der Wähler hat gesprochen. Man muss dem pflichtbewussten und demokratisch gestimmten Echinger Wahlvolk ein Kompliment machen. Viele haben ihre Wahlpflicht ernst genommen und brav ihr Kreuzchen an der Stelle platziert, wo sie es für richtig hielten.
Ein weiteres Kompliment gebührt den Bürgern, die das Kreuzchen so platziert haben, dass es zu dem Wahlergebnis führte, wie wir es heute haben. Sie haben sich nicht von geschwülstigen Wahlaussagen in letzter Minute blenden lassen, sondern haben die letzten Jahre das Geschehen in Eching beobachtet und ihre logischen Schlüsse daraus gezogen.
Sie haben das laute Gedönse vernommen über mehr Bürgerbeteiligung, mehr Transparenz, mehr Bürgernähe und dergleichen und haben dann erleben müssen, wie jeder Vorschlag, der von vielen Bürgern eingereicht wurde, von der festzementierten Mehrheit im Gemeinderat abgeschmettert wurde. Diese Vorgehensweise gipfelte sogar in einer juristischen Auseinandersetzung, in der es um 3 Buchstaben in der Formulierung ging, der Bürgerwille dadurch aber auf der Stecke blieb.
Ja, glaubt denn die größte Fraktion im Gemeinderat wirklich, dass der Bürger derlei ignorantes Verhalten ihm gegenüber toleriert und bei der Wahl wieder für so eine selbstherrliche Führung stimmt? Wie weit haben sich verschiedene Gemeindeverantwortliche schon von der demokratischen Basis entfernt, wenn sie die Wünsche ihrer Bürger ignorieren und sogar gerichtlich dagegen vorgehen?
Den jetzigen Wahlausgang haben doch die Verantwortlichen jeglicher Fraktionen mit ihrem jahrelangen Verhalten vorprogrammiert.
Ein weiteres Kompliment hat der zweite Gewinner dieser Wahl verdient. Im Vorspann zu dem 3. 7. hat er großen persönlichen Einsatz und Fleiß zutage gelegt und ist unermüdlich durch die heimischen Straßen gepilgert, um für sich zu werben. Trotzdem kämpfte er im spät einsetzenden Endspurt allein auf verlorenem Posten.
Seine Parteikollegen suchten dann den Grund für den verpassten Sieg beim Gegner. Irgendwie stimmt das auch. Denn wenn hier als ein Grund „fehlende Fakten“ im Wahlkampf genannt werden, so kann man auch nach längerem Suchen wenig positive Fakten in ihrem Lager finden.
Auch hier gilt eine alte Sportlerweisheit: „Wer unvorbereitet und mit mangelnder Kondition zu einem starken Gegner in den Ring steigt, muss damit rechnen, dass er eins auf die Nase kriegt.“
Wahlen wiederholen sich. Deshalb sei dem mündigen Bürger unserer Gemeinde empfohlen, dass er sich künftig vermehrt für die Arbeit des Gemeinderates interessiert und den gewählten Vertretern auf die Finger schaut. Er solle auf die dienstäglichen Sitzungen ins Rathaus gehen und das Verhalten der einzelnen Räte unabhängig ihrer Fraktion studieren.
Er könnte z. B. beobachten (oder auch nicht), wie oft der von ihm geförderte Rat den Betonpanzer seiner Fraktion verlässt und für den besseren Vorschlag der Gegenpartei stimmt. Über manche vollmundige Aussage vor der nächsten Wahl wird er dann nur müde lächeln können, weil sein politisches Bild in ihm längst gefestigt ist und er ruhig und überzeugt sein Kreuzchen an der richtigen Stelle des Wahlzettels platzieren kann.
Günter Salomon (10.07.16)
antwort@echinger-zeitung.de

Man muss auch verlieren können. Dass dies möglich ist, hat Herr Kellerbauer am Wahlabend gezeigt. Ohne auf die offensichtlich fehlende Unterstützung von Seiten seiner Parteifreunde einzugehen, hat er fair dem Sieger der Wahl gratuliert und davon gesprochen, das Ergebnis noch analysieren zu wollen.
Anscheinend kann jedoch nicht jeder bzw. jede auf diese Weise mit einem Misserfolg umgehen. Da lese ich, der Wähler sei emotionalisiert worden, und es sei weniger um Fakten gegangen. Das überrascht mich.
Die SPD hat von Anfang an Wert darauf gelegt, einen Wahlkampf zu führen, der nicht mögliche Schwächen des Kontrahenten anprangert, sondern die eigenen Stärken, d.h. die Stärke und Fähigkeiten unseres Kandidaten, zur Geltung bringt.
Herrn Thaler ging es in unzähligen Gesprächen mit Echinger Bürgerinnen und Bürgern immer um „Fakten“, er hat bei seinen vielen Hausbesuchen und bei den Gesprächen in den verschiedenen Ortsteilen von Eching erfahren wollen, wo sie „der Schuh drückt“, und er hat daraus seine Schlüsse gezogen.
Übrigens: Was heißt das eigentlich, der Wähler sei emotionalisiert worden? Und wenn man überhaupt von einer „massiven Stimmungsmache“ sprechen kann, so ging diese nicht kontra CSU oder Herrn Kellerbauer, sondern pro Sebastian Thaler. Das ist legitim.
Aber vielleicht darf man nicht alles so ernstnehmen, was an einem solchen Abend unter dem Eindruck eines solchen Misserfolgs gesagt wird. Darunter fällt auch noch die eine oder andere weitere Äußerung, auf die es sich gar nicht lohnt, einzugehen.
Herr Thaler – so sehe ich das jedenfalls – hat kein Porzellan zerschlagen, denn es ist ihm wichtig, dass man in den kommenden Jahren gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten kann. Das hat er jedenfalls immer wieder geäußert und das wird auch für die ganze Gemeinde von Nutzen sein.
Sabine Palitzsch (06.07.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Bürgermeisterwahlkampf
 
Sehr geehrter Herr Schechler,
ich bin, wie Sie offenbar auch, von Natur aus Optimist. Und keinesfalls möchte ich mit meinen (m.E. nach eher realistischen als pessimistischen) Annahmen einen Grund geben, die Hände in den Schoß zu legen.
Man sollte aber nicht mit blauäugigen Annahmen Einnahmen vorhersehen, mit denen man Ausgaben verspricht (wie etwa die Sanierung aller Spielplätze und die Ortsumgehungen), die sich dann am Ende doch nur über noch mehr Schulden finanzieren lassen würden.
Auch meine Kinder würden sich über sanierte Spielplätze freuen und auch ich fände eine ruhigere Hauptstraße besser. Aber die hochattraktiven Betriebe mit hohem Steueraufkommen zu finden, dürfte nicht so einfach werden, wie sich das Herr Thaler vielleicht vorstellt.
Selbst wenn sich solche Betriebe finden, können in der Regel zunächst einmal die Investitionskosten abgeschrieben werden. Das Steueraufkommen würde sich höchstens mittelfristig erhöhen.
Bitte nicht falsch verstehen: das ist keine Aufforderung, nichts zu tun oder nichts zu ändern. Ich meine nur, gleich alles zu versprechen (Investition in Spielplätze, IT-Infrastruktur und Ortsumgehungen) und gleichzeitig mit den noch nicht vorhandenen höheren Steuereinnahmen die Schulden senken zu wollen, ist dann doch nicht ganz seriös.
Mit besten Grüßen,
Tobias v. Wangenheim (28.06.16)
antwort@echinger-zeitung.de
 
Sehr geehrter Herr v. Wangenheim,
pessimistische Annahmen zur Prognose zu erheben bedeutet, einen Grund dafür zu haben, die Hände in den Schoß zu legen. Sebastian Thaler ist nicht der Typ dafür, er will gestalten. Er ist unvoreingenommen, mit ihm gibt es doch gerade die Chance, unterschiedliche Politikfelder neu anzugehen.
Ich finde, Eching hat diese Chance verdient.
Optimistische Grüße
Jürgen Schechler (28.06.16)
antwort@echinger-zeitung.de  
 
Das Ziel von Herrn Thaler, "hochattraktive Betriebe mit qualifizierten Arbeitsplätzen und hohem Steueraufkommen für Eching zu gewinnen" (Zitat aus seiner Anzeige im letzten Echinger Forum), ist aller Ehren wert. Aber ist das realistisch? Zumal "durch eine enge Kooperation mit der TU in Garching"?
Versetzen wir uns in einen potentiellen Arbeitgeber hinein: gehe ich nach Garching, dort wo die TU beheimatet ist, wo ich die Studenten als potentielle zukünftige Arbeitskräfte frei Haus geliefert bekomme, die direkten Anschluss an das Münchner Nahverkehrssystem haben (heutzutage für viele Berufseinsteiger auch ein Auswahlkriterium für den Arbeitgeber) und wo die IT-Infrastruktur schon längst vorhanden ist, oder wähle ich den (fiktiven) Dietersheimer Business Campus, zu dem ich von der TU Garching erst in einen Bus umsteigen muss.
Und daß sich die TU Garching hier ausgerechnet Eching aussucht, ist wohl auch eher unwahrscheinlich. Da wird man in Garching schon ein Auge drauf haben...
In einem Interview eines Anzeigenblattes hatte Herr Thaler dann noch die Idee, dass die Echinger dadurch wohnortnahe Arbeitsplätze bekommen könnten. Bei einer Arbeitslosenquote von höchstens 2 % dürfte es aber schwer fallen, allzu viele hochqualifizierte Echinger zu finden, die spontan ihre doch recht sicheren Arbeitsplätze bei Siemens, BMW, der Allianz etc. aufgeben, um evtl. bei einem hoffnungsvollen Start-Up in Eching-Dietersheim anzufangen. Von daher fürchte ich, dass seine Ideen in dieser Hinsicht Visionen sind, die Luftschlösser sind und bleiben werden.
Der Vergleich beim Gewerbesteueraufkommen mit Garching und Unterschleißheim wirkt auf den ersten Blick wie ein vernichtendes Zeugnis für die Echinger "Wirtschaftspolitik" (und wahrscheinlich hätte man einiges besser machen können). Aber die Voraussetzungen, die Herr Thaler als vor 20 Jahren ähnlich bezeichnet, haben sich seitdem eben stark verändert. Die U-Bahn wurde erst 1994 bis Garching-Hochbrück, in 2006 dann bis zur TU verlängert. Das hat die Voraussetzungen wesentlich zugunsten Garchings verändert. Der Ausbau der TU selbst natürlich sowieso.
Im Falle von Unterschleißheim muss man beachten, dass das Gewerbesteueraufkommen durch den Wegzug von EADS (bzw. Airbus Military) und Microsoft in Zukunft eher sinken wird. Um Ersatzansiedelungen anzuziehen, wurde der Hebesatz jüngst auf denjenigen von Garching gesenkt.
Es gilt das alte Sprichwort: glaube keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast (nein, ich unterstelle Herrn Thaler natürlich keine Fälschung)!
Im gleichen Interview beschrieb Herr Thaler sich dann noch als privat äußerst sparsamen Menschen, der jede Ausgabe hinterfragt. Im gleichen Interview kündigte er aber dann aber auch an, gleich die ganz große Lösung für sämtliche Ortsumfahrungen (Eching, Dietersheim, Günzenhausen) anzugehen - und alle Kinderspielplätze in der Gemeinde sofort zu sanieren. Ob das den von ihm so kritisierten Schuldenstand von Eching wohl sinken lassen wird?
Zu guter Letzt: die Wahlkampfaussagen von Herrn Kellerbauer haben mich auch nicht gerade vom Hocker gerissen. Aussagen über Allgemeinplätze, die letztlich jeder unterschreiben kann, aber ohne irgendwelche Verbindlichkeiten. Aber auch ohne Luftschlösser...
Tobias v. Wangenheim (27.06.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Reden wir über Eching'
 
Lieber Günter Salomon,
ich schätze Dich als Mensch und Mitbürger und teile auch manchesmal Deine Meinung in Bezug auf die Ortspolitik. Aber zu Deinen Bemerkungen in Bezug auf die Kandidaten-Vorstellung des Echinger Forums im Bürgerhaus kann und werde ich nur mitteilen, dass Du übers Ziel heraus geschossen bist mit Deinen Bemerkungen.
Alle Bürger hatten die Möglichkeiten, bei der individuellen Vorstellung der Kandidaten die Fragen zu stellen, die Du und einige Bürger bei der Kandidatenvorstellung im Bürgerhaus stellen wolltest. Das Echinger Forum, hier unser Chefredakteur Klaus Bachhuber, hat alle Fragen, die aktuell und wichtig sind, gestellt und die Kandidaten haben sie, der eine zu umfang- und wortreich, der andere kurz und bündig, beantwortet.
Zusätzliche Fragen z.B. zu einem eventuellen Bürgerhauswirt oder der Gefahr des Garchinger Atomreaktors waren und sind nicht aktuell, denn sie wurden schon oft in der Presse, bei den Bürgerversammlungen und anderen Gelegenheiten diskutiert und beantwortet.
Wir vom Echinger Forum haben unser Ziel erreicht, wir wollten den Kandidaten noch einmal die Möglichkeit geben, sich gemeinsam vorzustellen und die Fragen, die unserer Meinung nach aktuelle sind, gemeinsam vor dem Publikum zu beantworten.
Zu Deinem letzten Satz kann ich nur bemerken, dass Eching einen Bürgermeister braucht, der die aktuellen und kommenden Probleme mit dem jetzt bestehenden Gemeinderat löst und keine Wünsche der SPD und der drei Unterstützer-Gruppierungen vorstellt, die beim derzeitig und noch weitere vier Jahre aktuellen Gemeinderat anstehen, diskutiert und verabschiedet werden müssen.
Übrigens, über den Einsatz der Claqueure zu werten, verweise ich auf die Reaktionen von Sebastian Thaler, dem das auch nicht gefallen hat!
Es grüßt Dich recht herzlich
Heinz Müller-Saala (25.06.16)
antwort@echinger-zeitung.de 
 
Viele Echinger Bürger waren gespannt auf die angekündigte Diskussion mit den beiden Bürgermeisterkandidaten. Das zeigte sich im regen Zulauf, das Bürgerhaus war voll wie nie, mancher fand keinen Sitzplatz und musste das Geschehen stehend verfolgen.
Wenn die Diskussion vom Veranstalter als „Kuschelplauderei“ gedacht war, so wurde dieses Ziel voll erreicht. Herr Bachhuber leitete das Gespräch souverän. Er musste zwar den Kandidaten, der als Vielredner bekannt ist, ermahnen, sich auf die gestellten Fragen zu konzentrieren und diese auch zu beantworten, konnte aber seinen substanzlosen Redeschwall dennoch nicht einbremsen.
Allgemein wurden Saalmikrofone vermisst, mit denen die Bürger ihre Fragen direkt an die beiden Kandidaten hätten stellen können. Das zwangsweise Unterbinden dieser sonst üblichen Praxis gehörte wohl zur Taktik der Veranstalter.
Es entspricht auch nicht der gerade in letzter Zeit immer wieder angekündigten „Bürgerbeteiligung, Transparenz und offene Kommunikation“. Solche Schlagworte müssen halt auch umgesetzt werden!
Man hatte wohl Angst, dass für manche unangenehme Fragen gestellt werden. Bürger hätten z. B. Näheres über die auf den verteilten Wahlbriefen gedruckten Aussagen erfragen können. Sie hätten fragen können, wie denn die „neuen Ideen für die Nutzung des Bürgerhauses“ (Originaltext) im Detail aussehen und warum man dieses Geheimnis dem Volk bisher verheimlicht hat.
Man hat erfolgreich verhindert, dass die Kandidaten mit wirklich brennenden Themen konfrontiert werden, die mancher Besucher mit auf die Veranstaltung brachte.
Festzuhalten ist, dass geschätzte 15 mal Saalapplaus aufkam. Dieser aber zu 100 % den nüchternen, präzisen und sachlichen Argumenten des „freien“ Kandidaten galt. Die vielen inhaltslosen Sprechblasen seines Wettbewerbers riefen dagegen häufig verständnisloses Gelächter im Saal hervor.
Wenn die ganze Veranstaltung zur Meinungsbildung für noch unentschlossene Wähler beitragen sollte, so wurde dieses Ziel sicher auch erreicht. Bisher unentschlossene Wähler wissen nach dieser Veranstaltung sicher, wo sie am 3. 7. ihr Kreuzchen machen.
Eching braucht für die Zukunft einen Bürgermeister, der vorhandene Probleme und künftige Entwicklung mit Sachverstand angeht und als Qualifikation für diese Aufgaben nicht hauptsächlich seine Geburt aufweisen kann.
Günter Salomon (24.06.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Kreative Schmuckstücke'
 
Liebe Unterstützer des Projektes Mosaik-Werkstatt.
Mit großer Freude fertigen wir mit unseren Asylbewerbern dekorative Gartensäulen, einmalig und schön. Wir möchten damit pro Säule 150 € erzielen, um unseren "Gästen" eine kleine Anerkennung zu zahlen und um neues Material zu kaufen.
Margret Lösch (02.06.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Der unsichtbare Dritte'
 
Sehr geehrter Herr Bachhuber,
sehr geehrte Damen und Herren,
wie viele andere Echinger habe ich die Pfingstferien genutzt und bin für ein paar Tage in den wohlverdienten Urlaub entschwunden. Doch mit den heutigen elektronischen Mitteln ist man auch in der Ferne, wenn man will, ganz nah am Ortgeschehen dran. So konnte auch ich mir einen kurzen Blick ins Internet nicht verkneifen und war in der Lage, Ihren Artikel „Der unsichtbare Dritte“ unter www.echinger-zeitung.de zu lesen.
Leider strotzt dieser vor schlecht recherchierten Behauptungen und unhaltbaren Andeutungen, so dass ich mich genötigt sehe, einiges richtig zu stellen.
In Eching ist Bürgermeisterwahlkampf, doch keiner scheint es zu bemerken. Denn während die Kandidaten Kellerbauer und Thaler versuchen, auf sich und ihre Wahlkampfthemen aufmerksam zu machen, schreibt die lokale Journalie in Person von Klaus Bachhuber (Chefredakteur Echinger Forum, Herausgeber Echinger Zeitung, Journalist Lokalteil Süddeutsche Zeitung) lieber über Personen, die nicht zur Wahl antreten. Sind die aktuellen Kandidaten wirklich so blass und uninteressant, dass jemand, der sich aus beruflichen Gründen gegen eine Kandidatur entschieden hat, plötzlich mehr in den öffentlichen Fokus gerückt wird als diese?
Richtig ist, dass Dallinger seit 2010 eine Kandidatur für die Position des 1. Bürgermeisters anstrebte. Richtig ist auch, dass er aus diesen Gründen 2. Bürgermeister werden wollte. Wie er 2. Bürgermeister wurde? Die anderen Gruppierungen führten zu diesem Thema Vorgespräche, konnten sich jedoch nicht einigen. Die FWG wurde hierbei völlig ignoriert, in der Hoffnung, sie würden umfallen und sich für die eine oder andere Seite entscheiden.
Da sich die anderen Gruppierungen jedoch nicht einigen konnten und Dallinger bei seiner Kandidatur blieb, wurde es kurz vor der Sitzung hektisch und man ging plötzlich auf die FWG zu. Das Ergebnis ist bekannt: Dallinger wurde 2. Bürgermeister.
Doch wo diese Wahl oder die Führungsfigur Ottmar Dallinger zu massiven Verwerfungen innerhalb der Freien Wähler führte, wird wohl das Geheimnis von Klaus Bachhuber bleiben.
Dies ist nun zwei Jahre her. Eine Zeitspanne, in der sich im Leben einer Person viel ändern kann. Besonders wenn man selbstständig ist. So war es auch bei Otmar Dallinger, so dass dieser sich nach langem Überlegen zu meinem Bedauern gegen eine Kandidatur als Bürgermeister entschieden hat.
Dass dies nach den vorangegangenen Aussagen und Bemühungen Kritik auslösen kann, ist mir dabei klar. Aber ist es gerechtfertigt, einen Gemeinderat, der mittlerweile in seiner 3. Amtszeit seine Freizeit ehrenamtlich im Rathaus opfert, dafür nun an den Pranger zu stellen, weil er sich dagegen entscheidet, für ein öffentliches Amt zu kandidieren? Ich denke nicht!
Doch Herr Bachhuber geht hier noch weiter. Mit seiner offen gelassenen Aussage über Dallingers Augenleiden impliziert er, dieses sei nur ausgedacht und ein Vorwand für seine Absage als Bürgermeisterkandidat. Ein gut gewähltes Stilmittel, da er damit eine Aussage trifft, ohne diese selbst zu formulieren. Jedoch jeder, der die vergangenen Wochen Dallinger in die Augen geschaut hat, kann diese Behauptung als haltlos verwerfen. Zudem macht der Autor des Artikels damit deutlich, dass er bisweilen die Basis des objektiven Journalismus verlässt.
Dabei ist Herrn Bachhubers Kritik in einem Punkt sogar berechtigt. Als Gruppierung haben wir Freien Wähler ein deutliches Defizit in der Pressearbeit. Hier haben wir leider keine Person, die sich um diese Aufgabe dauerhaft kümmert. Mit einem entsprechenden Artikel zum Nichtantritt von Dallinger hätte man der öffentlichen Debatte einigen Wind aus den Segeln nehmen können.
Und auch unsere Auftritte im „Echinger Forum“ lassen zu wünschen übrig. Doch dass man dafür dann vom Chefredakteur des Echinger Forums in Artikeln in anderen Medien kritisiert wird, zeugt nicht gerade von gutem Stil.
Dabei sehe ich die Arbeit unserer Fraktion nicht so schlecht, wie sie dargestellt wird. Mir fallen allein beim Schreiben dieser Zeilen zwei Anträge ein, deren Ursprung bei den Freien Wählern liegen (Erhöhung Jugendförderung, gemeinsamer Antrag zur Schaffung von 1€-Jobs für Asylbewerber). Und dies sind nur Anträge, die ich mit initiiert habe. Hätte sich Herr Bachhuber die Mühe gemacht, hier vorher zu recherchieren, hätte er wohl noch mehr gefunden. Aber dieser verlässt sich ja lieber auf seine Erinnerung.
Auch die Darstellung der FWG als „CSU light“ kann ich nicht nachvollziehen. Richtig ist, dass die FWG als etablierte Fraktion im Gemeinderat ein gewisses Vorwissen bei Themen wie Hollerner See, Rathaus oder der Gestaltung neuer Wohngebiete besitzt. Dies führt des Öfteren dazu, dass man tendenziell gegen die neuen Gruppierungen stimmt, wenn diese „das Rad neu erfinden“ wollen. Dies gilt in ähnlicher Form auch für die CSU und oftmals auch für die SPD.
Eine Absprache oder gemeinsames Agieren mit der CSU gibt es jedoch nicht. Hier kann ich auch auf unseren Antrag für eine Erhöhung der Jugendförderung verweisen, gegen den Teile der CSU stimmten.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich könnte noch viele Aspekte von Herrn Bachhubers Artikel korrigieren und richtigstellen. Allerdings verdiene ich im Gegensatz zu ihm nicht meinen Lebensunterhalt damit und möchte mich daher weiter meinem Urlaub widmen. Daher wünsche ich beste Grüße aus bella Italia und behalte mir vor, bis auf Weiteres erst einmal auf weitere Kommentare nicht zu antworten.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Gürtner (stellvertretender Fraktionsvorsitzender FWG / 26.05.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

Anmerkung:
Für das "Echinger Forum" darf ich als dessen Zeitungskreisleiter anmerken, dass es uns so was von egal ist, ob die FWG ihre Chance nutzt, die Echinger dort über ihre Politik zu informieren oder nicht.
Wenn Sie mir sagen könnten, was das "Echinger Forum" davon hat, ob eine FWG-Kolumne abgedruckt wird oder nicht, dann könnte ich eventuell nachvollziehen, warum ich das Fehlen der FWG kritisieren sollte.
Klaus Bachhuber, 26.05.16
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

zum Artikel: 'Ein Riss geht durch die 'Bürger für Eching''
 
Jeder Verein hat eine demokratische Struktur. Mit Mehrheitsentscheidung werden Vorsitzende gewählt oder Mitglieder ausgeschlossen (oder nicht aufgenommen). Es ist jeder frei, die notwendigen Schlüsse daraus für sich selbst zu ziehen.
Manchen Menschen fällt das Unterwerfen unter demokratische Entscheidung leichter, manchen schwerer. Wer unzufrieden ist und sich demokratischen Entscheidungen nicht unterwerfen will, kann jederzeit einen anderen Weg suchen, seine Ziele zu erreichen. Politische Ziele.
Diese Auseinandersetzung um die politischen Ziele kann ich bei den Austretenden aus den Bürgern für Eching nicht erkennen. Konzentrieren wir uns doch wieder auf diese politischen Ziele – auf der Basis demokratischer Grundsätze (mit der man auch Satzungen ändern könnte).
Bertram Böhm, Vorsitzender "Echinger Mitte" (24.05.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Personalsituation im Rathaus wird durchleuchtet'
 
Super! Jetzt gibt es eine Arbeitsgruppe, die das „Ob“ und „Warum“ untersuchen soll.
Wenn es das „Ob“ nicht gegeben hätte, wozu dann die Arbeitsgruppe? Und auf das „Warum“ bin ich einmal sehr gespannt.
Hans-Joachim Diedering (03.05.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: '67.000 Euro Bauhofleistung für Vereine'
 
Es gibt Gemeinden, da wird Vereinen und ehrenamtlich tätigen Mitbürgern jährlich dafür gedankt, dass sie das Gemeindeleben in welcher Form auch immer mit Leben erfüllen, vielfältige soziale Tätigkeiten übernehmen und bei diversen Veranstaltungen gesammelte Spenden zum überwiegenden Teil innerhalb der Gemeinde verteilen.
Es gibt aber auch Eching, dort wird jährlich vom Rathaus veröffentlicht, welche Leistungen im Gegenwert von Euro der Gemeindebauhof für die örtlichen Vereine erbracht hat, ‚um bei den Vereinen Bewusstsein zu schaffen für den Aufwand, der für sie unentgeltlich von der Gemeinde geleistet wird‘.
Gabriele Oberdorfer (03.05.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: ''Dürfen wir nicht einer von euch sein?"
 
„Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.“
In dieser indianischen Weisheit steckt für mich die ganze Wahrheit, die es uns – sofern wir sie leben – ermöglichen würde, tolerant, offen und ohne Vorurteile zu sein. Leider überwiegen die Situationen, in den wir uns selbst die Kompetenz zuschreiben, ganz genau zu wissen, was den anderen ausmacht. Egal, wer diese/dieser andere sein mag.
Als die große Flüchtlingswelle ihre ersten Spitzen erreicht hat, war vielfach zu hören, wie denn die Flüchtlinge so seien, wie sie sich verhalten und was davon zu halten sei. Kaum einer, der ganz genau wusste, wie „der Flüchtling an sich“ so ist, hat jemals auch nur einmal mit einem Asylbewerber persönlich gesprochen und gefragt, was ihn/sie dazu bewogen hat, aus seinem/ihren Heimatland zu fliehen.
Umso mehr macht es mich froh, diese berührenden Zeilen zu lesen. Froh, weil ich mich über die große Offenheit des Verfassers freue und wir mehr über seine bewegende Geschichte erfahren dürfen.
Der Inhalt des Textes berührt mich zutiefst. Und manches davon beschämt mich: Hätte ich in seiner Lage auch die geistige und menschliche Größe, eine so differenzierte Sichtweise zu haben? Ich weiß nicht, ob ich selbst in der Lage wäre, getrennt von meiner Familie, nach einer traumatischen Flucht, ohne zu wissen, wie es hier für mich weitergeht und ohne die Hoffnung darauf, dass sich bald etwas ändert, die positiven Aspekte unter den aktuellen Gegebenheiten zu sehen und wertzuschätzen.
Der Verfasser des Textes hat uns viele Fragen gestellt. Diese Liste würde ich gerne fortsetzen:
Dürfen wir Zäune errichten? Dürfen wir so tun, als hätten wir hier in Deutschland/in Europa alleine das Recht auf ein sicheres Leben und materiellen Wohlstand? Dürfen wir die Flüchtlingskrise so weit von uns wegschieben, dass wir wieder ganz bequem zur Tagesordnung übergehen können und nicht darüber nachdenken müssen, wie es den Flüchtlingen in Idomeni und in der Türkei ergeht? Ist uns wirklich bewusst, was die Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen, durchmachen? Wie sehr sie ihre Familien vermissen? Und doch gezwungen sind, diese zu verlassen, um eine Chance auf ein Leben in Sicherheit und Würde zu bekommen?
Natürlich weiß ich auch, dass die Thematik mehr als komplex ist und es nicht die eine Patentlösung dafür gibt, wie wir mit den Flüchtlingsströmen umgehen, wie wir erreichen, dass alle menschenwürdig versorgt werden können, wie wir Menschen aus anderen Ländern schnellstmöglich hier bei uns integrieren, wie wir als Nation und als Staatengemeinschaft dafür sorgen können, dass sich nach und nach die Bedingungen in den krisengeschüttelten Ländern ändern können und eine Flucht überflüssig werden lassen.
Aber als einzelner kann ich an meiner Einstellung feilen. Ich kann anfangen, unendlich dankbar zu sein für das sehr angenehme Leben, das uns unsere Heimat bietet. Und ich kann anfangen zu erkennen, dass hinter jedem Asylbewerber ein Mensch steht, der die gleichen Bedürfnisse hat wie wir.
Stefanie Malenke (13.04.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Fahrprüfung mit Höchstschwierigkeit'
 
Respekt...
Heinz Raitner (23.02.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Als 'Mietwucherer' Angezeigter neuer Wirt der Sportgaststätte'
 
Sehr geehrter Herr Bachhuber,
gerne hätte ich die Gelegenheit gehabt, mich vor der Veröffentlichung des o.g. Artikels zu den Vorwürfen zu äußern und meine Sicht der Dinge darzustellen. Ich denke, dass dies im Sinne einer ausgewogenen Berichterstattung, wie man sie von Ihrer Zeitung normalerweise gewohnt ist, dazugehört.
Erlauben Sie mir deshalb, auf diesem Wege zur Ihrer Darstellung und hierbei insbesondere zu den darin zitierten Verweisen auf ältere redaktionelle Beiträge Stellung zu nehmen.
Ein paar grundsätzliche Infos vorweg:
Der Wohnungsmarkt im Landkreis München (aber auch an anderen Orten) erlebt einen Ansturm, dem er nicht mehr gerecht werden kann. Keiner will die Menschen auf der Straße oder unter den Brücken übernachten sehen.
Unsere Unternehmensgruppe 2-Rent Group stellt dort Beherbergungs- und Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung, wo der herkömmliche Wohnungsmarkt und Städte oder Gemeinden an ihre Grenzen stoßen. Schnelles und unkompliziertes Handeln ist hier gefragt.
Diese Art der Vermietung ist daher grundsätzlich nicht im Geschäftsfeld des herkömmlichen Wohnungsmarktes anzusiedeln. Unser Unternehmen steht vor anderen Herausforderungen und muss andere Anforderungen erfüllen, als auf dem „normalen“ Immobilienmarkt. Daher kann auch nicht der übliche Mietspiegel als Grundlage dienen.
Welche Anforderungen sind das nun? Unsere Objekte können meist nur unter den strengen und somit teuren baulichen Auflagen von Sonderbauten errichtet werden. Für uns bedeutet das: Wir können diese Gebäude nur zu entsprechend hohen Pachtzinsen anmieten. Zudem müssen strenge Auflagen hinsichtlich Hygiene, Brandschutz und die vielfach höhere persönliche Betreuung ebenfalls kalkuliert werden.
Dennoch bieten wir Unterbringungsmöglichkeiten, sowohl im sozialen als auch im öffentlichen Bereich, zu Preisen an, die mit normalen Wohnraumwerten vergleichbar sind – wohlgemerkt möbliert und ausgestattet, inklusive aller zusätzlicher Nebenkosten und eventueller Umsatzsteuer, mit Servicedienstleistungen und ohne Maklercourtage.
Allein deshalb schon ist der immer wieder dargestellte und von Zeitung zu Zeitung rezitierte Vorwurf der anrüchigen Machenschaften unseres Unternehmens voreilig und beruht auf falschen Tatsachen.
In den Berichten werden qm-Preise von bis zu 50€ pro Monat (!) als Horrorszenario thematisiert und allseitig kommentarlos übernommen. Das Unternehmen sowie ich persönlich werden als Betrüger und Wucherer degradiert.
Tatsächlich jedoch ergibt sich auf dieser Preisbasis von 50 Euro/qm/Monat ein Übernachtungspreis von 20 Euro pro Nacht – für ein kleines Doppelzimmer. Also ein Preis von 10 Euro pro Nacht pro Person und das übrigens auch zu Messe- und Oktoberfestzeiten. Vergleichbare Angebote anderer Unternehmen liegen beim 5- bis zu 10-fachen dieses Preises.
Wir bieten also günstigen Wohnraum und damit Lösungen an einem sozialen Brennpunkt und werden dafür angegriffen.
Schade, dass die Tatsache, dass wir in unserem Unternehmen auch stets versuchen, Menschen aus eben diesen sozialen Brennpunkten Arbeitsplätze zu fairen Konditionen zu geben, meist unerwähnt bleibt in der Berichterstattung.
„Warum?“, frage ich mich. Ich kann mich dem Eindruck nicht entziehen, dass Aussagen auf Basis falsch recherchierter Schlagzeilenberichte von einzelnen Personen für eigene Interessen instrumentalisiert werden, um Stimmung zu machen.
Moralische Vorwürfe, dass unser Unternehmen dabei wirtschaftlich denken und unternehmerisch arbeiten muss, also Gewinne erzielen muss, um zu überleben, sind für mich in keiner Weise nachvollziehbar. Ja, die 2-Rent Group ist ein Wirtschaftsunternehmen, und ja, sie muss Gewinne erzielen. Unser Konzept beruht auf kleinen Margen aus vielen Projekten. Eben weil wir faire Konditionen anbieten wollen.
Der Gewinn beruht also auf der Vielzahl der Projekte. Dass dabei auch Fehler passieren, leugnen wir nicht. Gerade in einem so komplexen und emotional geladenen Bereich wie unserem Geschäftsfeld. Hinter der 2-Rent Group stehen auch nur Menschen und Menschen sind eben nicht perfekt. Aber unser ganzes Team ist immer bemüht, gute Arbeit zu leisten und für alle Beteiligten gute und faire Ergebnisse zu erzielen.
So viel zur allgemeinen Situation. Gerne möchte ich Ihnen die Hintergründe der in Ihrem Artikel angesprochenen Themen genauer erklären:
Es ist zutreffend, das die Lecker Schmecker Bäcker Snäcker GmbH in Zusammenhang mit der 2- Rent Group steht und dass ich nach wie vor Geschäftsführer der 2-Rent Group bin. Ebenso ist es richtig, dass die 2-Rent Group an einem Standort in Eching im Jahr 2013 aktiv war. Wie das Thema jedoch beschrieben wurde und weiterhin wird, ist nicht zutreffend.
Wir hatten vor Nutzungsaufnahme bereits einen Bauantrag für das Objekt zur Nutzung als Beherbergungsbetrieb eingereicht. Um einen weiteren langen Leerstand zu vermeiden, wurde von uns in Abstimmung mit dem Landratsamt und der Gemeinde eine geduldete Nutzung unter Auflagen erwirkt. Dies war für uns auf Basis des monatlichen Pachtzinses, den wir zu entrichten hatten, von zwingender Bedeutung.
Hierzu mussten wir u.a. aufgrund des noch nicht umgesetzten Brandschutzkonzepts mit einem extrem hohen Personalaufwand eine Brandfallabsicherung darstellen. Wir konnten so zwar noch nicht den geplanten Umbau starten, aber in der Zwischenzeit eine eingeschränkte Hostelnutzung aufnehmen.
Aufgrund des einfachen Standards wurde auch nur ein sehr niedriger durchschnittlicher Bettplatzübernachtungspreis angesetzt. Dieser lag bei ca. 6 €/Nacht. Ein vor Ort aktiver Personaldienstleister hatte die meisten nutzbaren Zimmer angemietet, ein kleiner Teil wurde mit den von uns vor Ort eingesetzten Mitarbeitern besetzt.
Da die Personen vorhatten, sich hier länger als 14 Tage aufzuhalten (das Projekt war auf 6 Monate geplant), erfüllten sie ihre gesetzliche Verpflichtung zur Wohnsitzanmeldung. Die meisten Personen waren Ausländer, Wirtschaftsmigranten mit einer festen, ordentlichen Beschäftigung, die vielfach über das Wochenende nach Hause fuhren und manche brachten von dort auch ihre Kinder mit.
Als sich davon Anlieger gestört fühlten, haben Gemeinde und Landratsamt uns die weitere Nutzung untersagt und uns zur sofortigen Räumung aufgefordert. Da wir durch die nur geduldete Nutzung dem rechtlich und moralisch nichts entgegen zu setzen hatten, haben wir das Objekt mit einer sehr kurzen Frist geräumt, indem wir den untergebrachten Personen andere alternative Unterbringungsplätze zur Verfügung gestellt haben.
Unser Bauantrag wurde abgelehnt, das gerichtliche Verfahren zur Genehmigung haben wir im Anschluss gewonnen. Wir könnten hieraus Ansprüche geltend machen, was wir bis jetzt nicht getan haben.
Aus der Sicht des damaligen Journalisten, der Herrschaften aus der Partei, die hier eine Strafanzeige gegen mich angestrebt hat, und des wütenden Echinger Bürgers, der hier persönlich diffamierend, teilweise weit unter der Gürtellinie, im öffentlichen Raum seine Meinung geäußert hat, stellt sich mir hier nur eine wirklich wichtige Frage: Warum hat keiner mit uns oder mir gesprochen, bevor eine ungerechtfertigte Rufschädigungskampagne gestartet wurde?
Heute, und das obwohl die Anzeige von damals eben keine Verurteilung oder Klageerhebung erzeugt hat, heißt die Überschrift „Als `Mietwucherer`Angezeigter neuer Wirt der Sportgaststätte“ und ich habe nicht den Eindruck, dass dies einen freundlichen Eindruck hinterlässt, aber genau das bin ich und genau das bemühe ich mich auch als ökonomisch verantwortliche Person mit unserer Unternehmensgruppe zu sein.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander El Naib (23.01.16)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Advent wie noch nie'
 
Liebe Echinger,
nun also hat die „stade Zeit“ begonnen und die „Begegnung im Advent“ ist fast schon wieder vergessen. Der Helferkreis Asyl Eching hat sich sehr über die immense Beteiligung an diesem Abend gefreut. Viele Echinger Bürger und Asylbewerber haben sich näher kennengelernt und mehr Verständnis für die Nöte anderer entwickelt.
Bedanken wollen wir uns jetzt für die Unterstützung der Gemeindemitarbeiter, der Rathausverwaltung und der vielen Helfer, die dazu beigetragen haben, den Abend so erfolgreich zu gestalten. Die Nachbarschaftshilfe konnte als Verein das Bürgerhaus für den Helferkreis anmieten, so dass die Kosten erschwinglich waren (bezahlt hat der Helferkreis!).
Ein herzliches Dankeschön auch an alle Spender, die dafür etwas in unser Kästchen gelegt haben. Die Spenden, die nicht für die Saalmiete benötigt wurden, können in den ehrenamtlichen Deutschunterricht der Asylbewerber investiert werden.
Neben der Freude über gemeinsame Veranstaltungen, sportliche Aktivitäten wie zum Beispiel dem Fußballturnier zwischen Realschullehrern und Asylbewerbern oder dem Chorsingen von Nigerianern und deutschen Sängerinnen, bleibt festzuhalten: Alles ist besser, als in der Halle rumzuhängen.
Gertrud Wucherpfennig, Gert Fiedler (Helferkreis Asyl Eching / 09.12.15)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Hundebäh ist Sache des Hundehalters'
 
Lieber Herr Müller-Saala,
danke für Ihren allgemeint bekannten Hinweis. Er wiederspricht dem Text des Leserbriefes der „Interessengemeinschaft Beste Freunde-Sauberes Eching“ in keinster Weise.
Vielmehr regt er die Bürger von Eching an, bei der nächsten Wahl sein Kreuzchen dort zu platzieren, deren Namensinhaber sich das ganze Jahr über aktiv für Eching eigesetzt hat. Dann sitzen künftig auch die richtigen Leute auf diesen Stühlen.
Günter Salomon (15.11.15)
antwort@echinger-zeitung.de
 
Am 10.11.15 war es soweit. Der Bauausschuss des Gemeinderats in Eching befasste sich mit meiner Petition „Hundekotentsorgung der Hundehalter“. Nach einer kurzen Debatte wurde mir erlaubt, ein paar Sätze zur Sache beizutragen.
Ich versuchte, klar zu machen, dass viele der immerhin 818 Personen aus Eching, die die Petition mit ihrer Unterschrift unterstützen, ausdrücklich darauf hinwiesen, dass zu den Kotbeutelspendern an einigen Stellen unbedingt auch zusätzliche Entsorgungsmöglichkeiten geschaffen werden müssen. Die unzureichende Ausstattung mit Müllbehältern im Gemeindegebiet wurde auch von zwei Gemeinderäten kritisiert.
Herr Riemensberger, der im Übrigen auch mit seiner Unterschrift die Petition unterstützte, machte dann den Vorschlag, 10 dieser Spenderboxen im Gemeindegebiet testweise zu installieren. Wegen der zusätzlichen Müllbehälter müsse er erst mit dem Bauhof Rücksprache nehmen.
Des Weiteren kam ein Vorschlag von Herrn Kellerbauer, die Kotbeutel im Bauhof zu hinterlegen, wo sie sich jeder so wie die gelben Säcke und Bio-Tüten abholen könne. Herr Kellerbauer stellte dann einen Antrag, über den Bauhofvorschlag abzustimmen. Daraufhin stellte Herr Eckert einen Antrag, über den von Herrn Riemensberger gemachten Vorschlag abzustimmen.
Nach weiterer kurzer Debatte kam es zur Abstimmung des Vorschlags von Herrn Kellerbauer. Man staunte nicht schlecht, als selbst Herr Riemensberger gegen seinen eigenen Vorschlag votierte und für die Bauhofvariante stimmte. 8 Gemeinderäte votierten dafür und 5 dagegen. Der Antrag von Herrn Eckert wurde dann nicht mehr zur Abstimmung gestellt. Fertig.
Herr Dallinger hatte in seinem Statement für die Installation der Tütenspender unter anderem explizit darauf hingewiesen, dass bei der Anzahl von 818 Befürworten aus Eching durchaus von einem breiten Wunsch der Bürger auszugehen sei und man diesem Wunsch auch folgen müsste. Aber leider kam es anders!
Ich stelle abschließend die provokante Frage...Ist es nicht Aufgabe des Gemeinderats, im Sinne seiner Bürger zu entscheiden und deren Wünsche zu berücksichtigen? Und eben nicht nach eigenen Interessen und Gutdünken zu votieren?
Unser Petitions-Wunsch zielte jedenfalls nicht darauf ab, die Kotbeutel im Bauhof abzuholen…. Diese Entscheidung ist nicht im Sinne der mittels Bürger-Unterschriften kundgetanen Forderung, an exponierten Stellen in der Gemeinde Tütenspender aufzustellen und entsprach damit leider nicht der Petitionszielsetzung. Die Frage, ob damit überhaupt ein Entscheid über die Petitionsforderung entschieden wurde, muss rechtlich noch geklärt werden.
Für die weitere Zukunft wünsche ich den Damen und Herren des Gemeinderats, sich nicht entgegen dem Willen ihrer Bürger zu entscheiden.
Vielen Dank an alle Unterstützer unserer Petition und die damit verbundene Zusammenarbeit.
Hartmut Kuhnke (15.11.15)
antwort@echinger-zeitung.de
 
Lieber Herr Salomon,
auf den Stühlen im Rathaus sitzen die von den Bürgern Echings gewählten Bürger - genannt Gemeinderat!
Mit den besten Grüßen
Heinz Müller-Saala (14.11.15)
antwort@echinger-zeitung.de  
 
Vox Populi, Vox Rindvieh (Die Stimme des Volkes ist die Stimme eines Rindviehs)
Dies ist ein oft verwendetes Zitat von Politikern, das zum Ausdruck bringen soll, was sie von der Meinung des Volkes halten, und ist mir spontan in der letzten Bauausschusssitzung in den Sinn gekommen.
972 Stimmen der Bürger sollten - bei der Petition für Hundebeutelspender von Hartmut Kuhnke – dazu führen, den Gemeinderat davon zu überzeugen, dass Kotbeutelspender einen erheblichen Beitrag für ein sauberes Eching leisten würden. Stattdessen haben der Bürgermeister mit seiner CSU-Fraktion und ein Teil der SPD und Freien Wähler gezeigt, was sie von der Meinung der Bürger halten – einfach gar nichts!
Bis kurz vor Schluss hatten Sylvia Jung (BFE), Leon Eckert (Grüne), Anette Martin (SPD) und Otmar Dallinger (FW) bereits einen Antrag formuliert, dass erst einmal 10 Kotbeutelspender im Gemeindegebiet aufgestellt werden sollten in Anlehnung an die Petition. Dennoch wurde dieser Antrag einfach übergangen. Der im Gegenzug von Herrn Kellerbauer (CSU) gestellte Antrag, künftig am Wertstoffhof Hundekotbeutel auszugeben (reine Farce), wurde dagegen mit 8 zu 5 Stimmen angenommen.
Diejenigen Hundehalter, die sich bis jetzt nicht um die Hinterlassenschaften ihrer Hunde gekümmert haben, werden das wohl weiterhin nicht tun. Nur eine Spenderbox vor Ort – also beim Spaziergang – kann hier Abhilfe schaffen.
Dass wir zu wenig Abfallbehälter in Eching haben, ist übrigens nicht nur ein Problem für Hundebesitzer, sondern ein generelles Problem für alle Bürger, was auch bei der Unterschriftensammlung von einer deutlichen Mehrheit der Unterzeichner beanstandet wurde.
Die Argumentation von BGM Riemensberger, dass für die Entsorgung zwei Mitarbeiter eingestellt werden müssten, ist nicht nachvollziehbar. In Kirchseeon z. B. gibt es 20 Spenderboxen. Dort ist ein Mitarbeiter ca. einen halben Tag pro Woche beschäftigt, die Stationen zu versorgen. Durch das Bedrucken der Beutel mit Werbung – wie z. B. in Eckernförde – könnten die Kosten zudem reduziert werden.
Unsere Nachbargemeinden stellen ihren Bürgern solche Stationen zur Verfügung. Die Boxen werden gut angenommen und die Orte dadurch sauberer. Die Einnahmen durch Hundesteuer in Eching betragen übrigens ca. 21.000 Euro/Jahr. Vielleicht sollten unsere Gemeinderäte, die dagegen argumentieren, sich mal erkundigen und bis weit hinter Eching (z.B. Unterschleißheim ) nachsehen, bevor sie behaupten, dass das in Eching nichts bringt!
Josef Holzer (14.11.15)
antwort@echinger-zeitung.de  
 
Das „Besondere“ am Echinger Gemeinderat.
Eching kann sich rühmen, von einem Gemeinderat „regiert“ zu werden, der einige Besonderheiten aufweist, die man in anderen Gemeinden vergebens sucht.
Da der Rat es schaffte, durch seine eigene Passivität in diesem Thema, die ihm anvertraute Kommune in Sachen Sauberkeit immer mehr verkommen zu lassen, etablierte sich kürzlich eine Interessengemeinschaft, um mit privatem Engagement dem entgegen zu wirken. Motto: „Eching soll sauberer werden!“ Hauptthema ist die Verschmutzung durch Hundekot, aber auch die generelle desaströse Situation bezüglich Abfallbeseitigung auf Echings Wegen und Parkanlagen.
Verbesserungen würden die Aufstellung von Spenderboxen für Hundekotbeutel bringen, wie sie in den Gemeinden rings um Eching und der ganzen Republik bereits erfolgreich eingesetzt werden. In kürzester Zeit fanden sich knapp 1000 Bürger und unterstützten dieses vorbildliche Vorhaben mit ihrer Unterschrift auf einer eingereichten Petition. Der Bürgermeister selbst setzte auch seine Unterschrift auf dieses Werk.
Wie mussten sich die Beobachter der Bauausschuss–Sitzung am 10. 11. verwundert die Augen reiben, als sie sahen, wie besagtes Gemeindeoberhaupt bei der Abstimmung gegen das Vorhaben seiner eigenen Unterschrift stimmte!
Der Abstimmung voran gegangen war eine interessante Diskussion der Räte: Die pädagogisch gut ausgebildete Rätin, Frau Dr. Schmidtchen, selbst jahrzehntelange Erfahrung im Schuldienst, schlägt die pädagogische Wirkung von besagten Spenderboxen in den Wind und dadurch auch die gemachten positiven Erfahrungen der vielen Kommunen im Umfeld.
Der viele Jahre praktizierende Gemeinderat Bartl meinte ganz klar: “Des bringt nix“. Woher er diese eigenartige Erkenntnis hat, hat er aber nicht verraten. Andere Räte meinten: „Das ist viel zu teuer“. Minuten vorher jonglierten diese Leute noch mit mehreren Millionen Euro bzgl. Rathausbau. Solche Tütenspender in solider Ausführung kaufen andere Gemeinden ab ca. 150 € pro Stück.
Da half auch der Hinweis nicht, dass die Gemeinde jährlich über € 20.000 Hundesteuer einkassiert und doch ein Bruchteil davon wieder zweckgebunden eingesetzt werden solle. Ein vor einiger Zeit gemachter Vorschlag, durch private Spenden solche Boxen zu kaufen und zu montieren (Beschaffungskosten für Gemeinde = 0 €), wurde damals abgelehnt. Welch sonderbare Haltung!
Der Bürgermeister selbst drohte, dass er zusätzlich 2 Leute im Bauhof einstellen müsse, um den Betrieb der angedachten 10 Stationen zu gewährleisten. Woher schüttelt er diese Kalkulation aus dem Ärmel? Belegbar ist die Erfahrung einer Vergleichsgemeinde mit 20 (!) installierten Stationen, mit deren Pflege ein Mann einen halben Tag pro Woche beschäftigt ist. Wie schätzt eigentlich der Bürgermeister das Arbeitspensum der Arbeiter seines Bauhofes ein?
Dass der 3. Bürgermeister, H. Kellerbauer, mit viel hohlem Gerede, dafür wenig Substanz hörig in die Kerbe des 1. schlug, ist gute Tradition und war nicht anders zu erwarten.
Die Lenkung der Diskussion erfolgte dann so, dass dieses eigentlich klare Thema nochmal in 2 Anträge geteilt wurde. Es wurde dann über einen dieser Anträge abgestimmt. Der vom Bürgermeister vorgeschlagene 2. Antrag wurde überhaupt nicht mehr erwähnt und somit übergangen!
Die Frage sei schon erlaubt: Was haben wir da auf den Stühlen der Gemeindeleitung für „besondere“ Leute sitzen? Diese Frage stellt sich sowohl für den vorsitzenden Thron, als auch für manchen Ratsstuhl. Dieses Gremium, bestehend aus wenigen Figuren, stimmte mehrheitlich also wieder gegen seine Bürgerschaft und in diesem Fall gegen ein „saubereres Eching!“
Günter Salomon für die Interessengemeinschaft „Beste Freunde-sauberes Eching“ (14.11.15)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Mehr Bedeutung für Radler'
 
Da hat der Radfahrplaner Bergmann wohl Recht; die Situation für Radler ist in Eching total verkorkst. Und die Idee, in der Hauptstraße als Radfahrer gleichberechtigt die Fahrbahn zu benutzen, ist wohl eher was für Lebensmüde. Was für ein Vorschlag!
Die Hauptstraße ist ja so schon zu schmal. Auf dem Radweg im Bereich der Tankstellenein- und -ausfahrt ist es auch nicht ohne. Gelegentlich wird dieser Radweg auch noch durch haltende LKWs zugeparkt.
Und so richtig ärgerlich ist die Grünanforderung per Knopfdruck für Fußgänger/Radfahrer an der Kreuzung Hauptstr./Paul-Käsmeier-Str. Wäre schön, wenn das wenigstens abgestellt werden könnte.
Evelyn Fink (14.10.15)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Allee in der Roßbergerstraße wird gefällt'
 
Vielleicht sollte die Gemeinde lieber mal die Böschung direkt beim Einbiegen von der Waagstraße in die Garchinger Straße entfernen. Dort müssen Eltern mit Kinderwagen die Straßenseite wechseln oder kurzzeitig auf der Straße laufen, da der schmale Fußgängerweg kaum begehbar ist. Und obwohl es sich hier um eine 30 km/h-Zone handelt, wird dort auch gern mal 70 km/h gefahren.
Dem Besitzer des Grundstücks (Herrn Bürgermeister Riemensberger) ist das selbstredend natürlich scheißegal!
Denis Bach (14.10.15)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zu den Artikeln "Angespannte Atmosphäre' im Rathaus?' und 'Weiter keine Basis für Traglufthalle'
 
Die Gemeinderatssitzung vom 22. September 2015 hat wieder mal gezeigt, dass es in Eching mehrere Arten von Flüchtlingen gibt und damit auch mehrere Probleme unterschiedlicher Art:
1. Die Flüchtlinge, die zu uns kommen, und die Bevölkerung, die gerne wissen möchte, wie es weitergeht und gegebenenfalls sich auch einbringen möchte, um zu helfen. Zahlreiche Besucher kamen zur Gemeinderatssitzung, die nach zwei Jahren meines Antrags zu mehr Transparenz immer noch keine Sitzungsunterlagen erhalten.
Die anwesenden Interessierten wollten gerne wissen, wie und wann die Traglufthalle in Eching aufgestellt wird und wie viel Flüchtlinge denn zu uns kommen. Die Aussage von Bürgermeister Riemensberger: „Das wissen wir nicht" ist keine befriedigende Antwort. Selbst eine Prognose wollte der Bürgermeister nicht abgeben.
Das drückt wieder das grundlegende Problem aus, das Eching hat. Es fehlt an einer konkreten Vision der Führung, an konkreten Planungen, denen man konsequent folgen könnte.
Darüber hinaus sind auch die Bürgerinnen und Bürger nicht mit in die Planungen einbezogen. Mehrfach wurde in der Sitzung von den Gemeinderäten der SPD, den Bürgern für Eching und auch der Echinger Mitte eingefordert, eine Veranstaltung von der Gemeinde aus durchzuführen, um mehr Informationen an die Bürgerinnen und Bürger herauszugeben. Nachdem der Flüchtlingszulauf wohl nicht enden wird, jedenfalls nicht innerhalb des nächsten Jahres, müssen auch wir als Gemeinde planen und uns vorbereiten und nicht warten, bis uns keine Handlungsmöglichkeiten mehr offenstehen und wir gezwungen sind, einfach nur das auszuführen, was der Bezirk oder das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge vorschreiben.
Die Flüchtlingszahlen werden sich nicht verringern, sondern werden steigen und die größeren Kommunen mit mehr Bauland werden wohl gezwungen werden, auch diese Flüchtlinge dauerhaft aufzunehmen, zu integrieren und den sozialen Wohnungsbau zu verstärken. An dieser Vision muss gearbeitet werden und zwar durch die Leitung im Rathaus. Ob sie dazu in der Lage ist, ist fraglich.
2. Und hier komme ich zum zweiten Flüchtlingsproblem: In der Gemeinderatssitzung wurde auch die hohe Fluktuation der Mitarbeiter in der Gemeinde Eching angeprangert, ebenfalls von den vorstehenden Fraktionen und Parteien. Eine Stellungnahme dazu kam bekanntermaßen nicht.
Scheinbar gibt es dort kein Problem, aber offenbar immer mehr flüchtende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich habe daher vorgeschlagen, eine Referentenstelle für Personalfragen zu schaffen, die dauerhaft vermittelnd in bestimmte Konflikte eingreift und diese lösen kann. Es wäre natürlich besser, wenn die Rathausleitung das Problem ernst nimmt und ebenfalls daran geht, zu prüfen, welche Ursachen das denn hat.
Bekanntlich kehren ja neue Besen besser und wenn sich das innerhalb des Rathauses nicht lösen lässt, dann muss eben der Bürger in 2016 sich für einen anderen Chefbesen entscheiden.
Letztlich gab Bürgermeister Riemensberger selbst an, dass aufgrund von Krankheiten und der dünnen Personaldecke eben das Thema Transparenz seit zwei Jahren, nach dem Antrag zu mehr Transparenz, bislang noch nicht gelöst werden konnte und auch die Protokolle der letzten beiden Gemeinderatssitzungen noch nicht fertiggestellt wurden - wegen Krankheit. Da muss ich mich schon fragen, was andere Unternehmen tun, um die Probleme zu lösen. Es gibt genügend Schreibdienste, auch in Eching, die sich um diese schwierigen Themen wie das Schreiben von Schriftstücken kümmern könnten. Wenn aber auch die Rathausleitung dazu nicht in der Lage ist, das zu organisieren, welche Verantwortung soll man denn dann dem Rathaus wirklich zutrauen?
Bertram Böhm (Gemeinderat "Echinger Mitte" / 26.09.15)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Bestandsgarantie für Dietersheimer Kinderhort'
 
Sehr geehrter Herr Bachhuber,
die Aussage "Eltern von Hortkindern seien aufgefordert worden, sich alternative Unterbringungsmöglichkeiten zu suchen", ist nicht ganz richtig.
Die Eltern sind vom Träger des Dietersheimer Horts, den Johannitern, gefragt worden, ob sie sich einen Unterbringung ihrer Kinder im zweiten Hort der Johanniter in der Unteren Hauptstraße in Eching vorstellen können. Da zwei Familien diese Anfrage aber verneint haben, ist das Thema nun wohl vom Tisch.
Mit freundlichen Grüßen,
Jutta Boxheimer (24.09.15)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel "Realschule wird Flüchtlingsunterkunft"
 
Hoffentlich sind diese drei Leserbriefe repräsentativ für die Echinger Bevölkerung?! Unser Erster Bürgermeister hingegen scheint, was dieses Thema betrifft, leider auf Tauchstation zu gehen. Seit November 2014 hat er weder auf schriftliche Anfragen zum Thema Asylbewerber geantwortet, noch hat er z.B. das Echinger Forum als Plattform genutzt, um das (noch) kleine Häufchen Flüchtlinge offiziell in unserer Gemeinde willkommen zu heißen.
Seine Kollegen in den Nachbargemeinden gehen mit diesem Thema weitaus offensiver und informativer um, was natürlich eine ganz andere Außenwirkung hat als das beharrliche Ignorieren.
Solange es in Eching aber für alles genug Ehrenamtliche gibt, wie in diesem Fall das bewundernswerte Triumvirat (Wucherpfennig, Fiedler, Nadler) und deren Mitstreiter, die sich aufopferungsvoll um die Asylbewerber und deren Anliegen kümmern, kann man sich gemütlich zurücklehnen. Bei 240 Neuankömmlingen allerdings heißt es jetzt dann aber, Flagge zu zeigen und als oberster Repräsentant unserer Gemeinde die viel zitierte „Willkommenskultur“ nach außen zu tragen!
Sonja Vicari (08.09.15)
antwort@echinger-zeitung.de

Herr Fiedler,
wissen Sie auch, dass es die stellvertretenden Bürgermeister gibt, wenn der Erste sich im Urlaub befindet?
Mit den besten Grüßen
Heinz Müller-Saala (07.09.15)
antwort@echinger-zeitung.de
 
Es ist eine kurze Geschichte. Eigentlich aber eine sehr lange. Die Geschichte vom Beistehen, von Hilfsbereitschaft und christlicher Nächstenliebe. Vielleicht ist es auch die Geschichte von St. Martin und dem inflationären Gebrauch des Wortes „christlich“.
Unbestreitbar ist, dass Europa sich einer Völkerwanderung gegenübersieht, einem Tsunami aus Hilfesuchenden. Auch in Eching sind die Folgen dieser Ereignisse nicht zu übersehen und im täglichen Echinger Leben zu verspüren. Nun wird Gerüchten ja häufig mehr geglaubt als tatsächlichen Zahlen, befeuert auch durch einen Medienhype, durch dramatische Bilder und immer wiederkehrende TV-Berichte und Zahlen vom Münchner Hauptbahnhof.
Was heißt das für Eching? Wir erwarten 250 neue Mitbürger, eine Infoveranstaltung vom Landrat und eine blockierte Turnhalle einer Schule. Unser verantwortungsbewusster BGM sollte imstande sein, auch während seines Urlaubs den Sorgen von Mitbürgern Gehör zu schenken. Auch wenn die Zuweisung von Asylbewerbern einzig durch das Landratsamt zu verantworten ist, ist die Nichtzuständigkeit in dieser Frage noch lange keine Ausrede für Sprachlosigkeit.
Gert Fiedler (07.09.15)
antwort@echinger-zeitung.de
 
Ich möchte mich den Worten von Timea Hagenbusch einfach nur anschließen. Eine beeindruckende und bewegende Email, die die Sache auf den Punkt bringt.
Und ich würde mir wünschen, dass wir uns alle zusammenschließen, um diesen Menschen eine bessere und sichere Zukunft zu ermöglichen! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!
Sue Altmann (04.09.15)
antwort@echinger-zeitung.de  
 
500 Menschen auf der Flucht vor dem Krieg in ihrem Land, mit der Hoffnung, in Sicherheit und Frieden bei uns in Deutschland anzukommen und hier erstmal ein Camp in der Nähe des Bahnhofs, bis sie eine angenehmere Heimat bekommen. Viele Familien, die Hoffnung haben und sich über ein Dach übern Kopf freuen.
Die Turnhalle der Realschule Eching wäre ein geeigneter Platz. Warm im Winter und Regenschutz. Genug Platz für Betten und Platz für die Kinder.
Ich selbst war in einem der ersten überfüllten Flüchtlingszüge nach Deutschland auf meinem Weg von Budapest nach Hause. Ich habe Erfahrungen gesammelt, Leute kennengelernt, Geschichten gehört und Bilder gesehen, die man nicht unbedingt sehen will. Weinende Kinder, die nach Ruhe suchen, und Männer, die sich für ihre Familie einen Neuanfang wünschen - Frieden suchen.
Ich selbst habe nur positive Erfahrungen im Zug gemacht und all die Hoffnung und den Willen gespürt. Sie alle haben die Hoffnung, bei uns akzeptiert zu werden und integriert zu werden, und sind bereit, ihren Teil dafür zu tun. Im Zug wurden Fragen zur deutschen Sprache und zur Kultur an uns gestellt und sie waren überrascht über die Wörter wie Brezen, Kaiserschmarrn und Apfel. Die Kinder haben die Wörter versucht, nachzusprechen, und waren unglaublich froh, etwas dazuzulernen. Wir hatten sehr viel Spaß zusammen und haben unglaublich viel gelacht!
Wenn gerade wir den Platz bieten können, um Kriegsflüchtlingen eine neue Zukunft zu gewähren, eine Übergangsheimat zu bieten, den Kindern die Chance zu geben, glücklich zu sein, es den Frauen zu ermöglichen, sich auf ihre Kinder zu konzentrieren statt sie auf weitere 22 Tage Reise in bessere Umstände zu schicken, dann sollten wir diesen Menschen das ermöglichen. Jeder von ihnen hat es verdient, angenommen zu werden, weil sie gerade etwas erlebt haben, was wir uns heutzutage nicht im Geringsten vorstellen können.
Ich habe Kinder gesehen, die mit ihren 4 Jahren eine Pistole an den Kopf gehalten bekommen auf ihrer Flucht nach Europa und blaue Flecken davon an ihren kleinen Körpern hatten. Ich bin der Meinung, für alle sollte irgendwo ein Platz sein, und wenn unsere Gemeinde den Platz zur Verfügung stellen kann, so kann man auch mit gewissen Verzichten leben.
Auf eine multikulti Gesellschaft in Eching! :) Ich freu mich drauf!
Timea Hagenbusch (02.09.15)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
 
zur Hundekotentsorgung im Gemeindegebiet:
 
Mit Freude habe ich den Artikel zur Situation der Hunde und ihren/-r BesitzerInnen aufgenommen. Diese Aktion setzt ein starkes Zeichen an alle BürgerInnen, dass wir es als gesamtgesellschaftliche Aufgabe ansehen, für ein friedliches Miteinander von Mensch und Tier sowie die Sauberkeit der Gemeinde zu sorgen.
Im Gemeinderat haben wir Grünen bereits Anträge gestellt, die mehr Mülleimer und Hundekotbeutelspender gefordert haben. Meiner Meinung gehört diese Art von Infrastruktur zur Aufgabe der Gemeinde. Doch in weiten Teilen des Gemeinderates ist man davon überzeugt, dass mehr Mülleimer ein erhöhtes Müllaufkommen bedeuten.
Dies finde ich ist ein falscher Ansatz, denn dadurch landet Müll an vielen Stellen, an denen er nichts verloren hätte, wie die HelferInnen jedes Jahr bei der Aktion Sauberer Landschaft merken. Nur durch ein stärkeres Engagement der Gemeinde und der BürgerInnen können wir unsere Gemeinde sauber halten.
Mit freundlichen Grüßen
Leon Eckert (Gemeinderat, Grüne / 23.08.15)
antwort@echinger-zeitung.de  
 
Fakt: Eching wächst und damit auch die Zahl der Hunde im Gemeindegebiet. Egal ob Sie selbst Hundehalter sind oder nicht… dieses Thema dürfte alle in unserer Gemeinde interessieren. Es geht um die „Hinterlassenschaft“ unserer vierbeinigen Mitbürger, die immer wieder die Gemüter aller erregt.
All die verantwortungsbewussten Hundebesitzer, die immer mit Hundekotbeutel in und um unsere Gemeinde unterwegs sind und diese nach Gebrauch ordnungsgemäß entsorgen, werden oft angefeindet und unter “Generalverdacht“ gestellt, weil es eben immer wieder „schwarze Schafe“ unter den Hundehaltern gibt, die sich nicht darum scheren, keine Hundebeutel benutzen und auch noch die Meinung vertreten, dafür würden sie ja schließlich die Hundesteuer bezahlen.
Damit auch diese "schwarzen Schafe" zum Umdenken bewegt werden, wäre es wünschenswert, sog. Hundetütenspender an einigen viel frequentierten Spazierwegen aufzustellen, so dass man diesem „schmutzigen Geschäft“ ein Ende machen könnte.
Wenn Sie mit uns der Meinung sind, dass es auch unsere vierbeinigen Steuerzahler der Gemeinde wert sind, eine derartige Investition zu tätigen, so dass auch den "schwarzen Schafen" damit der Wind aus den Segeln genommen wäre, weil die Gemeinde damit sehr wohl die Hundesteuer zweckdienlich verwenden könnte und damit ein Zeichen für alle setzen würde, damit unsere Geh- und Spazier-Wege künftig frei von Tretminen werden, (dies sollte selbstverständlich auch für Wegränder gelten, die ja manche Hundebesitzer für Niemandsland halten), dann unterschreiben Sie auf unserer Petition oder auf den ausliegenden Unterschriftenlisten, um uns in dieser heiklen Sache zu unterstützen (Metzgerei Malik / Konditorei Kistenpfennig / Feinkost Kurz /Bürgerbüro Rathaus Eching / Tierarztpraxis Dr.med.vet. Karin Hegner Tierärztin Neufahrn / Eho-Apotheke / St. Georg-Apotheke / PaLoTi ehemalig Lotto Wedlich / Sportgasstätte Tennisanlage / Bio Volet beim Rewe Markt / Bäckerei Hermann / Echinger Getränkestad`l Henke).
Vielen Dank!
Für ein friedliches, freundliches und sauberes Miteinander von Mensch und Tier.
Hartmut Kuhnke (15.08.15)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Rathaus wird saniert, nicht neu gebaut'
 
Dies war ein trauriges Beispiel einer Gemeinderatssitzung, wie sie nicht sein sollte. Es wurde diskutiert und diskutiert, obwohl das Ergebnis vorher feststand. Jedenfalls drängte sich mir als Zuhörer und auch anderen dieser Eindruck auf.
In meinen Augen waren die Argumente von SPD, Grünen und BfE absolut überzeugend, aber Bürgermeister und die beiden anderen Fraktionen gingen letzten Endes überhaupt nicht darauf ein, denn ...s.o.
Ein Rathaus müsste nicht unbedingt teurer sein, nur weil neue Wege beschritten werden. Es gäbe sicherlich phantasievolle und innovative Ideen, man müsste nur den Mut haben, es wenigstens zu versuchen. Schade um die vertanen Möglichkeiten!
Sabine Palitzsch (29.07.15)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Reif für eine Insel'
 
Schade, dass die Schwimminsel weg musste.
Wie wäre es mit einer schnellen (Übergangs?-)Lösung: Im Strandbad am Schliersee gibt’s ein tolles Wassertrampolin. Das wäre doch bestimmt relativ schnell zu installieren, oder?
Andrea Schafferhans-Fuhrmann (16.06.15)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Kopfsteinpflaster:
 
Eine Frage an uns alle hier in Eching: Wer mit mir hat eigentlich schon einmal bemerkt, wie schwer sich ältere, auf Rollatoren angewiesene Mitbürger, rund um ASZ, Stachus, Grasslhaus.... sommers wie winters über das unsägliche Katzenkopfpflaster mit ihren Gehhilfen quälen müssen? Selbst Mütter mit Kind und gut beladene Buggies verhaken sich dort oft mit ihren kleinen Rädern zwischen den Pflastersteinen!
Mal nen Selbstversuch machen - ihr Echinger Verantwortlichen.
Herbert Fuhrmann (10.06.15)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: 'Rathaus rückt nach Nordosten'
 
Unter Echinger Gemeinderatsmitgliedern wird immer so gern über sogenannte Ortsplanung schwadroniert und dann muss der unbedarfte Bürger hier in der "ECHINGER ZEITUNG" von einem Vorschlag lesen, der einen erschauern lässt! Erweiterung des Rathauses nach Nord-Osten des Bürgerhausplatzes!
Das wohl ziemlich letzte offene, unverbaute Fleckchen freie Fläche Echings auch noch zustellen! Das entspricht Echinger Ortsentwicklungsdenken eines umtriebigen, aber visionslosen, unkreativen Bürgermeisters samt seinen Gemeinderäten.
Wurde von diesen Kommunalpolitikern schon mal der Gedanke ins Auge gefasst, dass ein moderner Gemeindebau auch an anderer Stelle Echings stehen könnte, oder fürchten die dort Beschäftigten, den Weg dorthin nicht mehr zu finden? Vorteile vielfältiger Weise werden dem Betrachter sofort klar - Bautyp - Architektur - Verkehrsanbindung - Parkmöglichkeit - landschaftliche Einbindung usw.
Und wer weiß, möglicherweise könnte bei anhaltend zunehmendem Flüchtlingsstrom das "alte" Rathaus für derartige Inbeschlagnahme Verwendung finden...jedenfalls 100mal besser als schulische oder öffentliche Sportplätze und Hallen, wie in Freising geschehen, zu zweckentfremden!
Herbert Fuhrmann (10.06.15)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zur Informationspolitik der Gemeinde:
 
Die Angst des Torwarts vorm Elfmeter... ...gleicht jener des Bürgermeisters vor „Information“.
Das Wort WLAN oder ähnliche rufen bei den Gemeindeoberen ähnliche Gefühle hervor wie der Name Snowden bei der NSA.
Sollten Sie sich mal im Internet - oder bei der Gemeinde Eching selber zum Beispiel - auf die Suche nach einem Organigramm der Gemeinde machen, weil Sie vielleicht einen Ansprechpartner zu einem Thema suchen, Sie werden nichts finden. Es gibt keines.
Vor vielen Jahren wurde in Bayern der Spruch „Laptop und Lederhosn“ kreiert, in unserer Gemeinde scheint das noch nicht angekommen zu sein. Man findet Gemeinderatsbeschlüsse nur unter größten Mühen im Internet.
Man solle sich halt zu den ausliegenden Informationen, die in der Gemeinde für alle Bürger bereitliegen, begeben, es fände sich doch alles. Mag ja sein, aber diese Informationspolitik verdient ihren Namen nicht.
Eine Informationsfreiheitsatzung ist in der Gemeinde installiert, aber nicht mit Leben erfüllt. Eine gesetzliche Verpflichtung dazu besteht in ganz Bayern nicht.
Nun steht zu befürchten, so die Annahme mancher Gemeinderäte, bestärkt offenbar durch Veröffentlichungen von Herrn Snowden und den Ausforschungsbemühungen von BND, CIA, DIA, DEA, MAD, NSA und vielen anderen, dass in Eching auf Teufel komm raus spioniert werden solle. Baupläne und Namen von Gemeindemitarbeitern, Ratsmeinungen gar sollen im Internet veröffentlicht werden. Welch Unding, Echings Bauvorhaben weltweit und/oder deren Kostenschätzungen zu veröffentlichen. Da könnte ja jeder erkennen, wie teuer eine Fußbodenheizung sei, eine Klimaanlage im Bürgerhaus oder dergleichen Weltbewegendes.
Man fragt sich also, warum es bei den Verantwortlichen zu Schüttelfrösten führt, wenn´s um die Beantwortung kleinkleckerlicher Fragen geht. Oder, um im Bild zu bleiben: "Wer hat Angst vor Virginia Wolf" oder dem Fragesteller?
Bürgerbüro hin oder Bürgerbüro her, manche Interessierte haben schlichtweg keine Zeit, sich tagsüber zum gemeindlichen Bürgerbüro zu begeben, um sich weiter vermitteln zu lassen, zu einem Sachbearbeiter, der gerade erkrankt ist.
Welch Fortschritt nun in der Nachbargemeinde Oberschleißheim: ein Ratsinfosystem. In Eching ist „rechtsicheres Verwaltungshandeln“ vonnöten, so unser Bürgermeister in einer Sitzung.
Übersehen wird aber nur allzu häufig, dass die industrielle Revolution ihre Tage schon hinter sich hat, wir uns aber gerade inmitten in der digitalen Revolution befinden. Wer zahlt nicht alles mit Kreditkarten, möchte nicht ein Auto mit Unfall-Notruf sein eigen nennen, oder begleicht seine Rechnung mit Payback-Karte beim Rewe und telefoniert mit einem Smartphone. Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Magneto- und Barometer, GPS und viele andere Daten mehr werden ermittelt und weitergereicht. Das Amtsgericht in Regensburg entschied bereits 2005, dass Geheimniskrämerei Misstrauen erzeugt, und interessierte Bürger rechtzeitig vor einer Entscheidung zu Wort kommen und gehört werden wollen.
Hier werden - schon fast: natürlich - interessierte Bürger noch immer nicht mit relevanten Sitzungsunterlagen versorgt. Aber die Echinger Bürger können sich ja informieren: mit Schaukästen.
Gert Fiedler (27.05.15)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

zum Artikel: 'Bücher zur freien Verfügung'
 
Das AltenServiceZentrum/MehrGenerationenHaus hat seit über 3 Jahren einen Bücher-Tauschtisch im Foyer neben dem Kamin platziert. Dort werden Bücher aller Art für Jung und Alt von BürgerInnen der Gemeinde gebracht. Jeder kann sich dort ein Buch ausleihen und auch wiederbringen.
Wir freuen uns, dass die gute Idee weitere Kreise zieht! Viel Spaß beim Lesen wünscht das ASZ/MGH.
Siglinde Lebich, Geschäftsleitung (10.04.15)
antwort@echinger-zeitung.de
 
Warum nicht die Aula im Alten-Service-Zentrum verwenden? Der Saal/Raum ist sehr großzügig und vielleicht würde sich eine Bücherecke/Nische in diesen Raum integrieren lassen. Das Alten-Service-Zentrum befindet sich ziemlich zentral und ist für eine derartige Nutzung meines Erachtens optimal.
m.f.G. Andreas Kratzl (10.04.15)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
 
zum Artikel: Opa zum Ausleihen

Das ist ja mal eine tolle Idee, von der alle Beteiligten nur profitieren können.
Evelyn Fink (09.04.15)
antwort@echinger-zeitung.de  

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _


 

ARCHIV - LESERMAILS BIS 24.03.15

 


 

 

 

Echinger Bücherladen
Aktuell im Bürgerhaus
Böhm & Collegen   Rechtsanwälte - Patentanwalt
Alten-Service-Zentrum
Fitness Fühlen
WetterOnline
Das Wetter für
Eching